Salz

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10.01.04
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Jetzt bei der großen Hitze verliert man durch Schwitzen mehr Salz und Spurenelemente als im kalten Winter. Deshalb ist es wichtig, darauf zu achten, daß man genügend Salz zu sich nimmt.

Hier kann man sich per Video die Sendung zu diesem Thema beim MDR anschauen:

http://www.mdr.de/ratgeber/2646197.html#absatz3

Grüsse,
Uta
 
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28.03.05
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Hallo Uta,

ich lese ja immer hin und wieder im "Konz", und manches was er schreibt, klingt wirklich oft plausibel. Ärzte können viel raten, wir wissen ja, dass es oft nicht die allerbesten Ratschläge sind.
Ich habe jetzt von ca. einem Jahr angefangen und einen Selbstversuch in Punkto Salz gestartet. Seit einem Jahr nehme ich so gut wie kein Salz mehr zu mir und fühle mich bedeutend wohler.

Ich habe auch immer sehr stark geschwitzt. Selbst bei dieser Hitze komme ich kaum zum Schwitzen und das heiße und schwüle Wetter hat mich auch immer ziemlich schlapp weden lassen. Bis jetzt fühle ich mich noch recht gut dabei.
Ich werde es also noch weiterprobieren und auch künftig auf Salz verzichten.

Liebe Grüße
Anne S.
 
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12.09.04
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Hallo Anne,

kann Deine Aussage voll und ganz bestätigen,
ich habe meine Ernährung vor zweieinhalb Jahren auf Rohkost umgestellt, iniziert durch den GGK von Konz (bin aber sehr schnell von der Konzschen Urkostlehre abgekommen und ernähre mich roh-instinktiv).
Ich würze meine Speisen seither nicht mehr und nehme Meersalz nur noch zu mir, wenn ich tatsächlich ein Bedürfnis dannach verpüre. Dies ist eher selten der Fall - selbst die letzen Wochen bei den tropischen Aussentemperaturen brauche ich kein isoliertes NaCl obwohl ich recht viel Sport auch im Freien praktiziere. Lediglich der Durst auf mineralreiches Quellwasser ist deutlich erhöht (worin natürlich u.a. auch "Salz" enthalten ist).

Gruß
Harry
 
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23.07.06
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Jaja aber Salz ist nicht gleich Salz

Hallo ersteinmal...

das ist sehr gut möglich, dass ihr euch ohne diesen Salzhaushalt wohler fühlt aber das liegt daran dass das Salz das in normalen Lebensmitteln vorhanden ist und auch zu kaufen ist.. "jodiertes Speisesalz" meist nichts als Industrie Müll ist... das habe ich im Internet gelesen... da stand zB. die interessante Information drin, dass dieses "Normal-Salz" die Lebenszeit der menschlichen Zellen auf 66% herabsenkt... nun gibt es aber sehr gute aber etwas teurere Alternativen die das Zellleben verlängern.. !
Empfohlen wird zB. sal aus dem Himalaya (120%) oder ich persönlich beziehe mein Salz aus Portugal (140%), diese Salze sind reine Natursalze und enthalten keinerlei künstliche Zusatzstoffe wie Flour oder Jod, denn genau diese Zusatzstoffe sind der Industriemüll der aus Chemiefabriken wiederverwertet wird... manches Jod wird zB aus alten Druckerpatronen wiederverwertet... das Portugalsalz kosten 10€/kg aber es lohnt sich es ist ein extrem qualitativer Unterschied vorhanden!

Bei Interesse der Forums Mitglieder werde ich Links zur Bestätigung raussuchen oder gerne für Informationen zur Verfügung stehen...

Euer Tom

Achso Bitte Behaltet Die rechtschreibfehler ,JA?
 
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22.04.06
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Hallo Tom,

mit den Zusatzstoffen stimme ich Dir voll zu. Das Jod im “Jodsalz“ ist keine gute Sache. Und das Jodsalz in den verschiedenen Nahrungsmitteln auch nicht.

Viele Grüße
Wero
 

Wolfgang Jensen

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16.03.06
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Auch von mir volle Bestätigung. Vor ein paar Jahren habe ich täglich 1 Liter Kristallsalz-Wasser getrunken, ungefähr 3 Monate mit Appetit und "Lust" - dann schien der Körper das "alte" Salz gegen das neue ausgetauscht zu haben - und gut war´s. Verbrauche heutzutage selbst vom Himalaya-Salz sehr wenig, wohl mit ähnlicher Einstellung wie Anne und Harry.

Tom, für Informationshinweise zum "Portugal-Salz" wäre ich Dir dankbar.

Liebe Grüße
Wolfgang
 
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28.03.05
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Hallo Harry Biber,

es würde mich sehr interessieren warum du von der Urkost bei Konz abgekommen bist?
Ich habe eine Bekannte die wirklich eine ganz schwere Amalgamvergiftung hat, auch schon in Neunkirichen in der Umweltklinik war und damals nur noch 35 Kg gewogen hat. Alle Vitalfunktionen waren dermaßen schlecht. Der Körper hatte einen staren Mangel an allen Vitaminen, Spurenelementen und Aminosäuren.
Ihr wurde in Neunkirchen sehr von einer Rohkosternährung abgeraten.
Sie hat sich nicht davon abbringen lassen und heute nach 3 Jahren sind alle Werte ohne jegliche Nahrungsergänzungsmittel o.K.
Ich selbst habe es leider noch nicht geschafft, mich ganz strikt an die Urkost zu halten, ab und zu werde ich rückfällig. Auf Brot kann ich noch nicht ganz verzichten. Ich habe es zwar so weit als möglich von meinem Speiseplan gestrichen, aber ich werde hin und wieder rückfällig.
Es fällt mir auch nicht ganz leicht ganz auf gekochte Speisen zu verzichten.
Ein Arzt der TCM hat mir z.B. geraten, warme Speisen zu mir zu nehmen, da ich zuviel Yang - Überschuß hätte, also zuviel Kälte.
Da ist man dann wieder verunsichert!
Seit ich kein Salz mehr zu mir nehme, habe ich auch mit Hashimoto keine Probleme mehr. Ich hatte zwar auch vorher schon kein jodiertes Salz verwendet, aber selbst das hat mir noch geschadet.

Liebe Grüße
Anne S.
 
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25.01.05
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Grüss euch,

wenn der Körper nicht mehr nach Salz verlangt, dann weil er genügend davon hat, oder weil er von dem allgemein gebräuchlichen minderwertigen Speisesalz nichts wissen will, um gerade in diesen heissen Tagen nicht noch mehr unter Stress zu kommen. Insofern stimmt die Beobachtung tatsächlich, dass der Körper nicht mehr nach Salz verlangt, aber eben nicht mehr nach minderwertigem. Durch die Transpiration ist er ja auch so schon genügend gefordert...

Denn ebenso wie Wasser nicht einfach H2O ist (aber das lass ich jetzt mal weg) ist ein naturgerechtes Salz nicht einfach NaCl, ebensowenig wie ein Sinuston gleich dem einer Geige ist. Die "Unreinheiten" machen den Charakter aus. Ich selber koche mit ungereinigtem, also naturbelassenem Salz von den Kanarischen, würze (nach dem Kochen oder auf Rohkost) mit naturbelassenem und bergmännisch abgebautem Bergsalz, dem Bergkern aus dem Salzkammergut der Salinen Austria. Da dieser nicht als Sole gefördert wird, sind in ihm alle Mineralien (auch die nicht wasserlöslichen) und Spurenelemente von vor 200 Mio. Jahre vorhanden. Ist aber alles nicht so wichtig - was interessiert ist, dass dieses Salz vorzüglich schmeckt und die Eigenschaften, die dem Salz zugesprochen werden, nämlich im sauren Milieu alkalisch, im basischen Milieu sauer und damit ausgleichend zu wirken, auch tatsächlich hat. Im Mörser zu feinem Staub verwirbelt erhält es sogar Eigenschaften, die es zu einem Heilmittel machen. Zudem weiss ich von einer Person, die aus Gründen des körpereigenen Wasserhaushaltes seit Jahren auf Salz verzichten musste, dass sie dieses naturbelassene Salz problemlos verträgt.

Obschon Salz dem männlichen Prinzip zugeordnet wird, sollte es über den Geschmack und das Körpergefühl wahrgenommen werden und nicht so sehr über den Verstand. Wie ein gutes Quellwasser, ist auch ein gutes Salz Träger von Ordnung im Sinne der Quantenmedizin, und davon brauchen wir in unserer heutigen Welt eine ganze Menge, damit der Körper all den minderwertigen Schwingungen unseres technisierten Lebensraumes nicht völlig ausgeliefert ist.

Eine kleine Leckerei: ein kräftiges Schwarzbrot mit Alpbutter und einer Prise Bergkern.

Zum Himalayasalz - das was wir brauchen finden wir in unserer Umgebung, Meersalz, Bergsalz aus den Alpen.

Herzlichst - Phil

Wer mehr über Bergkern erfahren möchte: www.salzkammer.net/
 
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23.07.06
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12.09.04
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Salz & Roh(ur)kost

Hallo Anne,

es würde mich sehr interessieren warum du von der Urkost bei Konz abgekommen bist?

eine rein vegane Rohkost - wie von Konz gefordert - kann wohl langfristig funktionieren, bei mir - und da bin ich nicht der einzige, begannen nach 2-3 Monaten die ersten Schwierigkeiten.
Mein Ziel war und ist eine 100% befriedigende Rohkost, und die funktioniert meinen bisherigen Erfahrungen nach nur instinktiv(www.ano.de/naturline/43_so_funktioniert_die_instinktive__nat-leben_1-97.htm). D.h. man gibt seinem Körper das, was er instinktiv benötigt und nicht das, was man ihm anhand von irgendwelchen (zwangsläufig krückenhaften) Vitamin- und Ernährungstabellen meint, geben zu müssen.

Die Praxis und die mir bekannten Beispiele aus der Rohkostszene zeigen, daß die Anzahl derer ,die es rohvegan schaffen an einer Hand abzuzählen sind:
Probleme, die mittel- langfristig auftauchen können:
http://menschennahrung.de/13__Notizen/Mein_Weg.html
f25.parsimony.net/forum63105/messages/14012.htm
f23.parsimony.net/cgi-bin/topic-indent.cgi?Nummer=51774&ThreadNummer=51425
f23.parsimony.net/forum51774/messages/51691.htm
f23.parsimony.net/cgi-bin/topic-indent.cgi?Nummer=51774&ThreadNummer=49426
f23.parsimony.net/forum51774/messages/48477.htm
f23.parsimony.net/cgi-bin/topic-indent.cgi?Nummer=51774&ThreadNummer=27719

Ich habe eine Bekannte die wirklich eine ganz schwere Amalgamvergiftung hat, auch schon in Neunkirichen in der Umweltklinik war und damals nur noch 35 Kg gewogen hat. Alle Vitalfunktionen waren dermaßen schlecht. Der Körper hatte einen staren Mangel an allen Vitaminen, Spurenelementen und Aminosäuren.
Ihr wurde in Neunkirchen sehr von einer Rohkosternährung abgeraten.

Natürlich raten alle Ärzte ab:was man selbst nicht kennt, kann man nicht gutheißen (ausserdem könnten die Patienten wirklich gesunden und ihre Hilfe nicht mehr in Anspruch nehmen - wer sägt sich schon gerne seinen eigenen Ast ab). Ich habe auch einen guten alten Freund, der jahrelang als Allergologe in einer Klinik in Davos arbeitete und nun selbstständig ist. Er kannte meine langjährigen Allergiebeschwerden und nahm erstaunt zur Kenntnis, das sich diese nach 3-4 Monaten Rohkost in Luft aufgelöst hatten.Das dies mit meiner Ernährungsumstellung zusammenhängen könnte, zweifelte er insofern an, da er recherchierte aber keine Studien über Einfluß von Rohksoternährung finden konnte und für ihn alles was nicht durch Studien belegt werden kann, beruht auf Einbildung, Placebo oder Zufall etc.und ist als Therapie nicht geeignet, Endofdiscussion.
BTW: er selbst ist ein sog. Feinschmecker, deutlich übergwichtig und leider an Diabetes, die sich (noch) hervorragend medikamentös einstellen lässt.

Sie hat sich nicht davon abbringen lassen und heute nach 3 Jahren sind alle Werte ohne jegliche Nahrungsergänzungsmittel o.K.

klasse,
ich habe mittlerweile einige solcher austherapierten Fälle (sogar z.T. persönlich) kennenlernen dürfen

Ich selbst habe es leider noch nicht geschafft, mich ganz strikt an die Urkost zu halten, ab und zu werde ich rückfällig. Auf Brot kann ich noch nicht ganz verzichten. Ich habe es zwar so weit als möglich von meinem Speiseplan gestrichen, aber ich werde hin und wieder rückfällig.
Es fällt mir auch nicht ganz leicht ganz auf gekochte Speisen zu verzichten.

mit meiner "Brotsucht hatte ich auch am längsten zu kämpfen, sind schon heftig die Exorphine im Weizen

Ein Arzt der TCM hat mir z.B. geraten, warme Speisen zu mir zu nehmen, da ich zuviel Yang - Überschuß hätte, also zuviel Kälte.
Da ist man dann wieder verunsichert!

Blabalabla, Alles Theoretiker bzw diese Angaben mögen im gekochten Umfeld ihre Richtigkeit haben aber nicht bei 100%iger Rohkosternährung, da gelten andere Gesetze. Die meisten Ärzte und HP verstehen unter Rohkost das was der Durchschnittsbüger auch damit gleichsetzt: den ganzen Tag nur Salate und Gemüse essen.
Es ist schon ein himmelweiter Unterschied ob Du 90% oder wirklich 100%-Rohkost ohne Ausnahmen machst. Da gehst Du erst nochmal durch ne heftige Entgiftungsphase (die den Ärzten vermeintlich Recht gibt, wenn sie warnen) und anschließend erwarte Dich der Himmel auf Erden und Du willst kein Zurück mehr

Seit ich kein Salz mehr zu mir nehme, habe ich auch mit Hashimoto keine Probleme mehr. Ich hatte zwar auch vorher schon kein jodiertes Salz verwendet, aber selbst das hat mir noch geschadet.

schön, freut mich für dich.
Wiegesagt - generell ganz auf Salz verzichten würde ich nicht, hatte schon Phasen, in denen ich dann eine einen halben Liter 3%ige Meersalzlösung ex ausgetrunken hatte, weil ich so ne Gier drauf hatte - die gleiche Salzlösung war dann über einen Monat für mich ungeniessbar, weil mein Körper genug davon hatte. Konz lehnt Salz generell ab und schreibt, daß ein evtl. Na-Bedarf nur über Wildkräuter zu decken wäre, dies ist auch ein Grund, weshalb ich die Urkost nunmehr ablehne


Gruß
Harry
 
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10.01.04
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Irgendwo habe ich gelesen, daß das Himalaya-Salz gar nicht aus der Gegend dort kommt sondern südlicher abgebaut wird. Im Himalaya gibt es keine Steinsalzlager.

Und dieses hier scheint mir durchaus lesenswert:
http://www.ugb.de/dmlc/n/6/140889/
Zusammenfassung:


Besondere Wirkungen auf den Körper durch den Verzehr von Kristallsalz aus dem Himalaya sind bislang nicht wissenschaftlich belegt. Aus gesundheitlicher Sicht ist es daher keinesfalls gerechtfertigt, "Natürliches Kristallsalz" dem gewöhnlichen Kochsalz vorzuziehen. Angesichts des vergleichbaren Gehalts an Natriumchlorid sollten sowohl Kristallsalz als auch handelsübliches Speisesalz nur sparsam eingesetzt werden.
Generell kann es aus ökologischen Gründen nicht sinnvoll sein, ein Lebensmittel, welches genauso hierzulande verfügbar ist, über Tausende von Kilometern zu transportieren. Zusätzlich ist es (im Vergleich zu im Handel erhältlichem Speisesalz für ca. 2 EURO pro kg) sehr teuer (7-25 EURO pro kg) und nützt statt der Gesundheit der Verbraucher vor allem dem Kontostand der vertreibenden Firmen.
Ich habe für mich einen Kompromiss gefunden: ich nehme Meersalz.

Gruss,
Uta
 
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25.01.05
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Was die Wissenschaft nicht weiss - macht sie nicht heiss. Is ja eh egal, ob's wirkt oder nicht:sleep:
Phil :zunge:
 
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