Ritalin gegen den Zappelphilipp

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05.02.06
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Hallo Mike
Was du da schreibst über R. ist richtig.Sehr treffend ausgedrückt.Und zur Seite möchte ich dir nur sagen das es sein musste hatten etwas schlechte Erfahrung mit einer bekannten Sekte,ist also aus Sicherheitsgründen.
Lamblie
 
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14.01.04
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Hallo Lamblie

Das mit den Studien stimmt, aber man hat da nur festgestellt, dass im Vergleich zu den "Normallos" signifikant viele ADS'ler diese Gene haben, aber erstens nicht alle und zweitens haben einige nicht ADS'ler diese Gene auch!

Kurz gesagt, es gibt genetische Vorbelastungen, die reichen aber erstens alleine nicht aus um ADS zu bekommen und man kann es auch ohne diese Vorbelastung bekommen.
 
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14.01.04
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Noch was

Einige ADS'ler Vertragen Ritalin schlecht, dafür aber medikinet gut, abwohl der Wirkstoff absolut der gleiche ist. Aber kein normaler Arzt macht sich da gedanken wieso dies wohl so is.t

sonstiger inhalt der mittel
Ritalin: Weizenstärke
Medikinet: Maisstärke

Für den interessierten Leser erübrigt sich da wohl jegliocher Komentar
 
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05.02.06
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Hi Beat
Ich bin von euch sehr angetan.Warum normal wird man in der Luft zerrissen,aber hier kommen so tolle fragen und antworten,ich bin das garnicht gewonnt.Danke euch allen.
Lamblie
 
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10.01.04
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:) . Schön, daß es Dir hier gefällt.
Deshalb gleich noch einmal meine Frage: weißt Du etwas über eine Schwermetallbelastung Deines Sohnes und auch von Dir, da Du ja auch betroffen bist?
DAs wäre ein konkreter Ansatzpunkt, etwas zu ändern. Deshalb ist diese Frage für Dich wichtig...

Gruß,
Uta
 
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10.10.05
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Ich geben Beat da voll und ganz recht mit seiner erklärung der Problematik.

Eine Ursache möchte ich noch gerne dazu anführen, auch wenn sei meist sehr eng mit Punkt eins von Beat zusammen hängt. IMPFSCHÄDEN

Kenne selber Kinder, die nach diversen Impfungen plötzlich sehr auffällig geworden sind.

Gruß :wave:
 
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10.01.04
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Das Problem bei vielen Eltern und Kindern, die dann bei einer Behandlung mit Ritalin landen, scheint mir zu sein ,daß diese Eltern nicht wirklich informiert sind, was mögliche Ursachen und damit Therapieen sind bei ADHS. Viele Ärzte scheinen inzwischen schnell und leicht zum Rezeptblock zu greifen statt sich eingehend über die Ursachen erst einmal selbst zu informieren. Die Themen "Schwermetalle und Ernährung" sind ja bei den meistens Docs leider ziemliche Terra incognita (bringt ja auch wenig Geld, dafür aber viel Arbeit), so daß diese Themen selten angesprochen werden.
Wenn dann einmal die Schiene "Ritalin" angefangen wurde, ist es mindestens doppelt so schwer, wieder davon herunterzukommen (s. Mikes Posting).
Es ist auch deshalb so schwer, weil Eltern mit ADHS-Kindern nicht allzuviel Unterstützung bekommen und oft noch zusätzlich angegriffen werden einschließlich Mobbing. Das ist schlimm...

Gruss,
Uta
 
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10.01.04
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USA: Warnung vor Ritalin?

Zappelphilipp
Medikament in der Kritik


Nicht jedes lebhafte Kind ist gleich ein behandlungsbedürftiger Zappelphilipp


| 11.02.06, 14:05 Uhr |
Der Wirkstoff Methylphenidat in Medikamenten für hyperaktive Kinder soll in den USA etliche Herz-Kreislauf

Eine von der Bundesregierung in Washington eingesetzte Expertenkommission will Medikamente mit dem „Zappelphilipp“-Wirkstoff Methylphenidat mit einem deutlichen Warnhinweis versehen. Anlass für die so genannte „Black Box“-Warnung sind 25 Todesfälle von Patienten, vor allem Kindern, die Methylphenidat einnahmen sowie eine vorläufige Analyse von Millionen Behandlungsdaten, die bei Patienten aller Altersstufen eine erhöhte Gefahr von Schlaganfällen und Herzrhythmusstörungen zeigt. Ob die US-Arzneimittelbehörde FDA der Expertenempfehlung Folge leisten wird, ist offenbar noch nicht entschieden.

Deutsches Arzneimittelamt wartet ab

Ulrich Hagemann vom Bonner Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArm) teilt die Besorgnis der US-Kommission nicht, wie er FOCUS Online erklärte – unter anderem deshalb, „weil schon bisher klar war, dass diese Substanzklasse derartige Auswirkungen haben kann.“ So stehe im Beipackzettel von Ritalin, dem am häufigsten verkauften Methylphenidat-Medikament, der Hinweis, es solle bei mittelschwerem oder schwerem Bluthochdruck und bei Vorliegen der Herzkrankheit Angina pectoris nicht eingenommen werden. „Ein Grund für die Aufregung in den USA scheint zu sein, dass diese Medikamente dort viel mehr Kinder erhalten als bei uns.“ Die Kontrollbehörden der EU wollten die neuen US-Daten aber in nächster Zeit überprüfen, versicherte Hagemann. „Ein Ergebnis könnte sein, dass es übergewichtigen Kindern nicht mehr verschrieben werden darf.“

Viel verschriebenes Psycho-Medikament

Zwischen 1993 und 2001 ist der Verbrauch des als Psycho-Mittel eingestuften Ritalins in Deutschland von 34 auf 639 Kilogramm gestiegen. Experten nehmen an, dass etwa drei Prozent der Kinder an einem behandlungsbedürftigen Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätssyndrom oder einer eng verwandten Störung leiden. In Deutschland dürfte noch nicht jeder Patient, für den es gedacht ist, Methylphenidat erhalten, in den USA hingegen wird es eher zu häufig verschrieben.

Mehr zum Thema

ADHS – Keine ruhige Minute

Forum – Kostenloser Rat vom Kinderarzt
https://focus.msn.de/hps/fol/newsausgabe/newsausgabe.htm?id=24784

Uta
 

Jo

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11.06.04
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Ich möchte zu dem Thema ein sehr umfassenden Buch empfehlen:

ADS - verstehen und ganzheitlich heilen
von Bernd Mumbach www.auf-die-sprünge.de
Euro 8,90
  • Leseprobe:
    Systemisch betrachtet hat nicht das Kind ADS sondern das System,
  • also die Familie, die Schule, vielleicht das Schulsystem oder die
  • Kultur. Für uns Systemiker ist das Kind nur der Teil, der ADS zum
  • Ausdruck bringt, eben der, der das Symptom des Systems trägt.
  • Es hat nicht direkt etwas mit seinem Wesen zu tun, außer, dass
  • er meist der Stärkste ist, der, dem man diesen Job zumuten kann. [...]
    Kürzlich sah ich im Fernsehen eine Reportage. Es wurde dabei von
  • einem großen deutschen Freizeitpark berichtet, in dem ein
  • Psychologe ein Büro eröffnet hat. Dort kann man an einem Ein-
  • Tages-Seminar zur Bewältigung seiner „Achterbahnangst“
  • teilnehmen. Im Interview erschuf der Psychologe den Kontext, dass
  • man sich in der modernen „Fun-Gesellschaft“ eine solche Angst
  • nicht leisten könne, dass einem diese Angst von der Teilnahme am
  • sozialem Geschehen ausgrenze und deshalb behandelt werden solle.
  • Es gibt hier zwar noch kein Soll und gottseidank auch kein
  • Medikament, aber einen neuen Kontext, in dem auch diese
  • Steigerung möglich wird.
  • Und wieder taucht in der systemischen Betrachtung die
  • detektivistische Frage auf, in welchem Kontext macht ADS einen Sinn?
 
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14.01.04
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Hallo Zusammen

Rihannon recht gebe.
Impfen kann bei unerkannt immunschwache Kinder ADS Symptome auslösen )Impfen wirkt auf Immunsystem, das auf den stopffwcehsel und der auf das Gehirn). Ausserdem enthalten einige Impfstoffe vor allem früher Hg, andere toxische Stoffe und vor allem Allergene etc. Die Masernimpfung ist ein Lebendimpfstoff, welcher den Darm durchlässig machen kann und eventuell sogar ins Gehirn dringen kann, zumindest ins Rückenmark kann er es tun bei anfälligen zB Autisten.

Hallo Jo
Den Aussagenn nicht ganz zustimmen kann. Wenn ein Kind einen zweiteiligen Auftrag (in Keller gehen und Reis holen) grundsätzlich spätestens im Keller wieder vergessen hat, ist dies ein Problem für das Kind das nicht von der Umgebung kommt. Dies ein Beispiel von Vielen. Die Bezeichnung sagt es ja ein bischen "Aufmerksamkeitsdefizit". Wie gesagt, wenn ein Kind "nur" hyperaktiv" ist, gilt es nicht als ADS und dann ist die Ursache oft bei der Umgebung etc zu suchen und nicht beim natürlichen Bewegungsdrang. Aber eben, dann gilt es per definition nicht als ADS
 
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09.09.06
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Also muss man ja mal klarstellen:
ADS hat nichts aber auch gar nichts mit Impfschäden, Vergiftungen oder sonst etwas zu tun!!

Es ist eine Störung im Stoffwechsels des Gehirns, der leider genetisch ist!!!

Und Ritalin macht nicht abhängig!! Ich weiß es aus eigener Erfahrung, also hört auf über Dinge zu reden, von denen ihr keine Erfahrung habt und nur iregndwelche Links hier reinstellt!!

Urmel 16
 
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28.10.05
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ADS hat nichts aber auch gar nichts mit Impfschäden, Vergiftungen oder sonst etwas zu tun!!

Und Ritalin macht nicht abhängig!!

GENAU!!!! .... und die Erde ist und bleibt eine Scheibe, BASTA!

also hört auf über Dinge zu reden, von denen ihr keine Erfahrung habt und nur iregndwelche Links hier reinstellt!!:greis:

Richtig so! Wo kämen wir denn da hin, wenn jeder seine Meinung frei äußert?:schlag: Unmöglich sowas! Freies eigenständiges Nachdenken und Nachforschen sollte sofort verboten werden!
 
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09.09.06
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Hallo Sema,

natürlich darf man seine Meinung frei äußern, nur bitte es muss auch stimmen..
Und, dass Ritalin abhängig macht stimmt nun mal nicht!

Ich finde es immer einfach mal so einen " wichtigen Link" setzten und alle glauben das!

Bitte glaube du mir, ich habe meine eigenen Erfahrungen mit Ritalin.. und ich bin nicht abhängig!!

Ehrlich:D
 
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28.10.05
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Hallo Urmel,

vielleicht reagiert ja ein Kinderkörper anders, oder einige Menschen? Ich weiß es nicht. Ich nehme kein Ritalin auch gaaanz ehrlich ;) :)

Ich habe nur die Erfahrung gemacht, dass jeder Mensch auf irgendetwas unterschiedlich reagiert. Einige schaffen 15 Bier an einem Abend und du merkst das nicht, ich brauche nur an Alkohol zu riechen und bin schon blau... :D Verstehst Du, was ich meine??? Es kommt wahrscheinlich immer auf die Konstitution an.

Ich mache seit geraumer Zeit keine allgemeinen Aussagen mehr... weil: Ausnahmen bestätigen immer noch die Regel.

Urmel, die Links werden reingesetzt DAMIT man/wir darüber diskutieren können. Ich denke mir, dass Du einiges dazu beitragen kannst hier Klarheit zu verschaffen. Allerdings wäre es ganz lieb von Dir, wenn Du zu Deinen Sätzen auch Erklärungen dazu schreibst. WARUM kann ADS nicht mit Impfschäden oder Vergiftungen zusammenhängen? Ich finde es ganz interessant wenn alle möglichen Aspekte in Betracht gezogen werden.

Auf eine sachlich, informative Diskussion....:bier: PROST! und herzlich Willkommen hier im Forum.

Lieben Gruß
Sema
 
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09.09.06
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Hallo Sema,

warum muss ich etwas widerlegen, was wissenschaftlich keine Grundlage hat??
Impfungen sind wichtig und nicht unnötig!
Ritalin ist ein antidepressiva!! und macht nicht abhängig!
Dafür kann ich dir im Augenblick keinen Link geben, aber mein Sohn( Kinderkörper) hat es fast 4 Jahre genommen... und er ist nicht süchtig geworden, aber mit begleitender Therapie kommt er heute gut ohne aus.. und im übrigen, er gehörte nicht zu den Zappelkindern, eher zu den Ruhigen:)
 

cobi

Über die Langzeitfolgen von Ritalin ist bis jetzt wenig bekannt, weil es einfach noch nicht lange genug beobachtet wird, wie es Kindern, die es genommen haben, später - viel später - damit geht.
Es geht doch auch gar nicht darum, hier ein Mittel zu verteufeln oder zu loben. Es geht darum, es zu diskutieren, Erfahrungen mitzuteilen, Alternativen zu finden, wenn möglich.

Es gibt anscheinend zwei Mittel zur Behandlung von ADHS: Methylphenidat und Dass Atomoxetin die Suizidalität von Kindern steigert, kann nicht überraschen: Der Wirkstoff ist ein selektiver Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer, der in seiner chemischen Struktur mit dem Antidepressivum Fluoxetin (FLUCTIN u.a.) verwandt ist. Atomoxetin wurde ursprünglich selbst als Antidepressivum geprüft (arznei-telegramm).

So ganz ohne ist das Atomoxetin offenbar nicht:
WARNUNG:
ADHS-MITTEL ATOMOXETIN (STRATTERA) STEIGERT SUIZIDALITÄT


Das seit März 2005 zur Behandlung des Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndroms (ADHS) angebotene Atomoxetin (STRATTERA) steigert die Suizidalität bei Kindern und Jugendlichen. Seit gestern muss Hersteller Lilly in der Europäischen Union, den USA und Kanada vor der Gefahr warnen (1-4). Nach einer Metaanalyse von 12 Kurzzeitstudien mit mehr als 2.200 Patienten entwickeln unter Atomoxetin 6 von 1.357 (0,44%) Teilnehmern Suizidtendenzen, dagegen keiner von den 851 unter Plazebo. Fünf Kinder unter Verum haben Suizidgedanken, eines unternimmt einen Suizidversuch (1,2). Seit Markteinführung wurde in Europa nach Herstellerangaben 14 mal über Suizidgedanken, Suizidversuch und vollendeten Suizid in Verbindung mit Atomoxetin berichtet (1). Da nur maximal jedes zehnte Ereignis spontan gemeldet wird, entspricht dies bei etwa 28.000 behandelten Patienten (1) einer Häufigkeit von 1:200 und somit der Inzidenz in den kontrollierten Studien.

Patienten, die Atomoxetin einnehmen, sollen vom verschreibenden Arzt, aber auch von den Eltern und anderen Betreuern sorgfältig auf Entwicklung suizidaler Gedanken oder Verhaltensweisen und auf andere ungewöhnliche Veränderungen des Verhaltens wie Agitation oder Reizbarkeit hin beobachtet werden (1-3). Dies gilt, wie US-amerikanische und kanadische Arzneimittelbehörden betonen, besonders in den ersten Behandlungsmonaten sowie bei Dosissteigerungen oder -reduktionen (2,3).

Dass Atomoxetin die Suizidalität von Kindern steigert, kann nicht überraschen: Der Wirkstoff ist ein selektiver Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer, der in seiner chemischen Struktur mit dem Antidepressivum Fluoxetin (FLUCTIN u.a.) verwandt ist. Atomoxetin wurde ursprünglich selbst als Antidepressivum geprüft (a-t 2005; 36: 33-5). Die neueren Antidepressiva vom Typ selektive Serotonin- beziehungsweise Serotonin- und Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer sind seit längerem für die Förderung aggressiver, feindseliger und suizidaler Verhaltensweisen bei Kindern und Jugendlichen bekannt (a-t 2003; 34: 114; 2004; 35: 45-6 und 2005; 36: 1-2). Auch in Verbindung mit Atomoxetin ist auffälliges feindseliges Verhalten bereits vor Markteinführung in Deutschland beschrieben worden (5). Dennoch findet sich in der deutschen Fachinformation bislang kein entsprechender Hinweis (6). Er soll erst jetzt, zusammen mit der Warnung vor Suizidalität, ergänzt werden (1).

Wegen der erheblichen Sicherheitsbedenken, die auch schwere Leberfunktionsstörungen einschließen und die schon bei Markteinführung erkennbar waren (a-t 2005; 36: 33-5), raten wir weiterhin von der Anwendung des Mittels ab.


1
Lilly Deutschland GmbH: Rote-Hand-Brief vom 29. Sept. 2005

2
US-amerikanische Arzneimittelbehörde FDA: Public Health Advisory: Suicidal Thinking in Children and Adolescents Being Treated With Strattera (Atomoxetine), 29. Sept. 2005

3
Eli Lilly Canada Inc.: Health Canada Advises Canadiens of New Warning for Strattera (Atomoxetine Hydrochloride), 29. Sept. 2005

4
Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte: STRATTERA: Warnhinweis auf suizidales Verhalten bei Kindern mit ADHS angeordnet, 29. Sept. 2005

5
HENDERSON, T.A. et al.: Pediatrics 2004; 114: 895-6

6
Lilly: Fachinformation STRATTERA, Stand Jan. 2005

Aus dem arznei-telegramm: blitz a-t 30.9.05
 
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09.09.06
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Suchtgefahr [Bearbeiten]
Methylphenidat wird seit Jahrzehnten in der Therapie von ADHS verwendet. Während es in wesentlich höherer Dosis als Straßendroge geschnupft oder intravenös injiziert zur Sucht führen kann, wurde bisher bei fachgerechten Therapie von ADHS kein Fall von Sucht festgestellt. Auch die Gewöhnungseffekte betreffen im Normalfall nur Appetitstörungen und Nervosität.

Das bei ADHS durch die Störung selbst erhöhte Risiko von Drogen-, Zigaretten- oder Alkoholsucht kann, wie Langzeitstudien gezeigt haben, durch die Behandlung mit Methylphenidat auf das allgemeine Suchtrisiko reduziert werden.

Lange andauernder Missbrauch von Methylphenidat kann zu Psychosen oder Depressionen führen. Bei ADHS-Patienten wurde bislang jedoch keine Häufung von Psychosen und affektiven Störungen (Depressionen) durch die Medikation beobachtet.

Das plötzliche Absetzen von Methylphenidat nach längerem Gebrauch kann in manchen Fällen während einiger Tage zu einer verstärkten Hyperaktivität, Gereiztheit oder depressiven Verstimmung (nicht Depression) führen, in anderen Fällen tritt einfach das ADHS wie vorher wieder auf. Sicherheitshalber sollte die Dosis deshalb innerhalb von einer Woche schrittweise reduziert werden.




Das obengenannte kommt auch aus Wipikedia
Und dort steht es ja, wird seit Jahrzehnten benutzt!! und es gab bisher keine Fälle ( bei fachgerechten Gebbrauch) von Abhängigkeit festgestellt!!

Und natürlich es ist kein Antidepressiva, wird aber als solches eingesetzt!
 
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14.01.04
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Hallo Urmel

Es ist eine Störung im Stoffwechsels des Gehirns, der leider genetisch ist!!!
Wow, mit 3 !!!. Dann wirst Du mir ja wohl sagen können, welches Gen es erstens ist und zweitens, was dieses Gen den für Auswirkungen hat.
Nebenbei hat man ADS wenn man 6 von 10 Punkten erfüllt. Wieso es 6 und nicht 7 oder 5 sind, kann niemand sagen, ist einfach eine willkürliche Grenze. Und wieso derjenige, der die Punkte 1 bis 5 erfüllt, nicht wie der der 1 bis 6 zutrifft als ADS gilt, dafür derjenige, der Nr 5 bis 10 erfüllt. Gleichen sich die ersten beiden nicht mehr als die letzten beiden?

Nebenbei, seit wann hat der Gehirnstoffwechsel keinen Zusammenhang mit dem gesammten Stoffwechsel? Und letzteres mit dem immunsystem? Und Nebenbei hat Quecksilber einen Einfluss auf das Immunsystem und direkt auf den Stoffwechsel!

Habe nie gesagt, dass Ritalin in den ADS Dosen abhängig macht. Du wirst mit Ritalin Erfahrungen haben. Aber das gibt Dir nicht das Recht meine mehrfachen Erfahrungen ohne Ritalin, dh Erfahrungen mit ursächlicheren Behandlungen auf dem metabolistischen Ebene (Immunsystem und Stoffwechsel) einfach abzustreiten, ohne das Du mich kennst!!!

Noch was:
Impfungen sind wichtig und nicht unnötig!
Dieser Verallgemeinerung kann ich NICHT zustimmen. Wäre froh, wenn du wie Selma geschrieben hat, diese Aussage belegen könntest, ohne einfach etwas herunterzuschreiben das andere unbelegt geschrieben haben.
 
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