Quecksilber und Autoimmunkrankheiten, Assoziation

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Environ Health Perspect

Emily C. Somers et al. Quecksilberexposition und Antinukleäre Antikörper (ANA) bei Frauen im gebärfähigen Alter in den Vereinigten Staaten: NHANES
Hintergrund
: Immun-Dysregulation wurde mit Quecksilber assoziiert, obwohl Daten in der allgemeinen Bevölkerung fehlen. Chronische Exposition mit geringen Mengen Methylquecksilber (organisch) und anorganischem Quecksilber ist häufig, z. B. durch Fischkonsum und zahnärztliche Amalgame.
Background: Immune dysregulation associated with mercury has been suggested, though data in the general population are lacking. Chronic exposure to low levels of methylmercury (organic) and inorganic mercury is common, such as through fish consumption and dental amalgams.
Schlußfolgerung: Methylquecksilber, das allgemein in geringen Mengen als sicher angesehen wird, war bei Frauen im gebärfähigen Alter mit subklinischer Autoimmunität assoziiert [= erhöhte Antinukleäre Antikörper]. Autoantikörper können der klinischen Erkrankung um Jahre vorausgehen, daher kann eine Methylquecksilber-Exposition für die zukünftigen Entwicklung von Autoimmunkrankheiten von Bedeutung sein.
Conclusions: Methylmercury, at low levels generally considered safe, was associated with subclinical autoimmunity among reproductive-age females. Autoantibodies may predate clinical disease by years, thus methylmercury exposure may be relevant to future autoimmune disease risk.
 
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....Quecksilber könnte bei Frauen das Risiko für Autoimmunerkrankungen erhöhen, auch in bisher vermeintlich harmlosen Dosen. Das berichtet die Arbeitsgruppe um Emily Somers an der University of Michigan Medical and Public Health Schools in der Fachzeitschrift Environmental Health Perspectives
......
Sie stellten fest, dass mit steigender Quecksilberexposition das Risiko für erhöhte ANA-Werte wesentlich stieg. Für Frauen mit den höchsten Quecksilberwerten in den Haarproben stieg das Risiko um das Vierfache, verglichen mit Frauen aus dem ersten Quartil.
.....
Auch geringe Quecksilberwerte in den Haaren, die als gesundheitlich unbedenklich gelten (<0.37 ppm), erhöhten laut der Arbeitsgruppe bereits das Risiko für positive ANA-Werte.
 

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