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Psycho-Kinesiologie

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Fortsetzung der Diskussion aus dem Thread "Diskussion zu Medikamenten-Preise/günstige Medikamente...":

Hallo Kate,

Ich habe bis jetzt zwei Herangehensweisen benutzt: 1. Von einem konkreten Problem aus nach den Ursachen geforscht, 2. vom Unterbewußtsein verlangt, den USK mit der höchsten Priorität lösen zu wollen. In der Anfangszeit waren viele Themen aus diesem Leben dran, aber auch ein paar Themen aus vergangenen Leben. Mittlerweile hat sich das Verhältnis umgekehrt.
Meiner Ansicht nach fehlen noch traumatische Ereignisse aus diesem Leben. Aber sie fielen offensichtlich noch nicht unter diese beiden Kategorien, nach denen ich die USKs abgearbeitet habe.
Welche Fragen habe ich nicht wirklich beantwortet?
Liebe Grüße

Günter
 

Kate

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Ich zitiere dazu mal einige Sachen von mir (in >> ... << ) und von Dir (im Zitat-Format):

1) Thema: Grenzen der PK bzw. des zugrundeliegenden Seelenmodells:

>> Nach meiner Überzeugung kommt man um die kognitiv-mentale Arbeit nicht herum. << (Du hast so etwas öfter mal behauptet und als Vorteil ggü. allen sonstigen Arten von Psychotherapie dargestellt.)

>> Das Modell einzelner unzusammenhängender "USKs", die man EINZELN "entkoppeln" kann, ist ein recht naives Modell mit engen Grenzen, da die Art, wie ein Mensch heute etwas erlebt IMMER mit allem vorher Erlebten zusammenhängt und er insofern sowieso früher oder später alles aufrollen muss, wenn es be-/verarbeitet werden soll. In meinem Beispiel: Das (durch PK) "entdeckte" bzw. bestätigte Ereignis vor etwa 13 Jahren, das mich nachhaltig aus der Bahn geworfen hat, wäre definitiv so nicht passiert ohne meine Vorgeschichte. Und die enthält nicht einzelne belastende Erlebnisse, sondern ist quasi ein Flächenbrand... mit i.W. atmosphärischer Erinnerung. <<

Hier fehlte mir einfach eine Stellungnahme von Dir. Wie Du in einem solchen Fall vorgehen würdest... der kein Einzelfall ist: Ein Grundtrauma, das die ganze Kindheit durchzieht, später eine oder mehrere Re-Traumatisierungen - d.h. Erlebnisse, die in die gleiche Wunde treffen - und/oder erst auf Basis des Grundtraumas möglich wurden. Da hängt alles miteinander zusammen und man kann nicht eben mal was „zwischen Mittagessen und Abendbrot“ unschädlich machen. PK ist m.E. keine Universal-Therapie, jedenfalls nicht bei ausschließlichem Einsatz. (Das nötige Handwerkszeug um mit schwer Traumatisierten umzugehen wird in der Ausbildung nicht einmal vermittelt, hier wird's dann sogar gefährlich.)

2) Thema: Voraussetzungen für "Entkoppelung"

]spätestens, wenn es um frühere Leben geht, stößt Du da aber an Grenzen. Über was willst Du da reden? Das, was Du herausfindest, erscheint Dir wie ein Märchen, Du hast überhaupt keinen Bezug dazu.

Meine Antwort war:

>> Zum Reden bzw. Bewusstmachen: Ich hab's bisher so verstanden, dass die Entkoppelung" nur dann funktionieren kann, wenn zeitgleich zur Anwendung der "Entkoppelungstechnik" der Inhalt im Bewusstsein ist, der entkoppelt werden soll. <<

Mein Gedankengang war so: Du kannst nach Deiner Aussage weder darüber reden noch hast Du einen "Bezug" dazu. Damit ist es nicht bewusst und Du kannst es folglich auch nicht entkoppeln... Ich hatte es so verstanden und auch praktisch erlebt, dass für die Entkoppelung die Erinnerung Voraussetzung ist, entweder eine verbalisierbare, oder - falls nicht möglich - zumindest eine atmosphärische.

Später schilderst Du ja dann doch eine recht präzise Geschichte, also doch Bewusstsein?

So, das war's wohl.

Viele Grüße
Kate

[geändert von Kate am 03-29-05 at 06:12 PM]
 
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Hallo Kate,

vielleicht reden wir ja aneinander vorbei, weil es jeder anders versteht? Du hast die Grundlagen von Klinghardt nicht gelesen und die Videos nicht gesehen. Du hast noch keine richtige PK erlebt - ich habe eine große Anzahl selbst erlebt und auch selbst durchgeführt.
Um es ganz deutlich zu sagen: jeder Mensch hat wohl hunderte USK's in sich, aus früheren und diesem Leben. Um vollständig heil zu werden, müßtest Du wohl alle lösen. Damit hast Du recht, wenn Du meinst, man sollte bei chronisch Kranken keine falschen Hoffnungen wecken. Aber - auch das ist möglich: Es kann sein, daß Du nur einen Schlüssel-USK lösen mußt, um von einer Sache geheilt zu werden. Bestes Beispiel ist ein Neffe, den meine Frau während einer Geburtstagsfeier in einem stillen Nebenraum dauerhaft von seiner schweren Allergie geheilt hat (2 USK's). Es gibt laut Klinghardt aber offensichtlich auch Leute, bei denen die verschiedenen USK's sich durch immer die gleichen Beschwerden bemerkbar machen. Da hast Du natürlich dann ein Problem. Du gehst eine Allergie an, löst den "obenliegenden" USK und der nächste "rutscht gleich nach". Eine endlose Geschichte!
Der USK liegt im Unterbewußten. Bei der PK muß er "dort" mit allen beteiligten Organen und Gefühlen reaktiviert werden. Wenn das geschieht, kann man ihn mit der Klopfakupressur entkoppeln. Das spielt sich im Unterbewußtsein ab. Durch Erfragen und kinesiologische Rückmeldung bekommt man seine Geschichte zusammen, oft mit erstaunlich vielen Details. Entscheidend ist aber der unterbewußte Teil. Oft kann man den Konflikt noch nicht lösen, weil noch ein Detail fehlt. Durch weiteres Fragen kreist man es ein. "Über wen muß ich noch etwas erfahren", "Über die Zeit vor dem Unfall", "Während des Unfalls", "Nach dem Unfall", "Hat es etwas mit der Person X zu tun".... Manchmal fehlte ein Detail, mit dem ich mit meinem Ego nicht viel anzufangen weiß (wofür soll das wichtig sein?). Für das Unterbewußtsein ist es aber offensichtlich entscheidend.
Wie willst Du Ereignisse aus einem früheren Leben bewußt verarbeiten? Oder Ereignisse aus diesem Leben, an die ich mich beim besten Willen nicht erinnern kann? Pünktlich zu Ostern medete sich bei mir ein USK aus diesem Leben, Ostern mit 6 Jahren. Auch als ich die Geschichte vollständig eruiert hatte, konnte ich nichts damit anfangen, ich konnte mich beim besten Willen nicht daran erinnern! Lösen konnte ich ihn aber, für das Unterbewußtsein reichte es aus. Und die von diesem Konflikt verursachte psychologische Umkehr kam nicht wieder. Die klassische Gesprächstherapie wird diesen Konflikt wohl nicht finden - wie denn auch? Verfahren wie Hypnose würden ihn finden, benötigen aber ebenso den alternativen Einstieg über die psychologische Umkehr und würden länger dauern.
Die USKs existieren nicht losgelöst, haben auch miteinander zu tun. Jeder USK verursacht einschränkende Glaubenssätze, die Dich in Resonanzsituationen negativ beeinflussen. Dadurch kannst Du in die nächste traumatische Situation "hineinrutschen" (zum Beispiel durch völlig überzogene Reaktionen), was wiederum einen neuen USK verursachen kann. Dennoch kannst Du die USKs einzeln lösen. Allerdings in einer bestimmten Reihenfolge (Zwiebelschalenmodell).
Liebe Grüße

Günter
 

Kate

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Ja, Günter,

da hast Du wohl recht: Wir reden aneinander vorbei :) ... aber das lässt sich scheint's trotz guter Absichten beiderseits nicht ändern.

Deine Schilderungen (vieles davon ist mir inzwischen auch bekannt) beantworten meine Einwände bzw. Antithesen nicht - diese bleiben also so stehen! Sinnlos ist die Auseinandersetzung natürlich trotzdem nicht, denn ein "Interessent" kommt ja eh nicht um eine eigene Auseinandersetzung herum.

Erwähnen möchte ich noch, dass ich zwar die Klinghardt-Bibel nicht gelesen habe, aber in einen intensiven Austausch mit meinem HP und "PK-Meister" stehe! Das oben Geschriebene habe ich mit ihm diskutiert und abgeglichen (was natürlich Fehlinterpretationen nie AUSSCHLIESSEN kann). Zudem haben wir durchaus inzwischen "korrekte" PK (mit "stillem" Befragen) durchgeführt. Nur kam eben nichts Neues heraus und ich bin nach wie vor der Überzeugung, dass die TIEFE der frühkindlichen Verletzung - bedingt durch Art und Zeitspanne - das eigentliche Problem ist und i.W. ALLE heutigen (über das normale lebensbedingte Maß hinausgehenden) seelischen Belastungen erklärt, die ALLE miteinander sehr eng zusammenhängen. Auch hier stimme ich mit meinem HP überein. Die - notwendige! - kognitive Landkarte des Geschehenen habe ich, die emotionale Aufarbeitung nur zum Teil. Es wird sich zeigen, ob PK (Entkoppelungstechniken) hier etwas beitragen kann. Übrigens hat Klinghardt sich durchaus von Techniken aus modernen (Trauma-)Therapien inspirieren lassen (EMDR, Familienstellen - mit beidem hatte ich schon zu tun vor meiner "Bekanntschaft" mit Klinghardt) und diese in sein Konzept integriert.

Grüße von
Kate
 
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Hallo Kate,

ich war am Wochenende nicht untätig und hatte wieder mal Psycho-Kinesiologie gemacht. Ich hatte mir die Schwermetallvergiftung nochmals vorgenommen, obwohl ich sie vor vielen Monaten schon mal auf der Tagesordnung hatte und sie scheinbar vollständig abgearbeitet waren. Damals hatte ich zwei oder drei kleinere Konflikte gelöst und nur leichte Auswirkungen gespürt. Ich entgifte nun bereits mehr als eineinhalb Jahre lang (unterschiedlich intensiv), bin aber mit dem Erfolg nicht so sehr zufrieden. Vieles hat sich gebessert, aber daß ich die Entgiftung als abgeschlossen betrachten kann, ist nicht.
Jetzt hatte ich zwei Konflikte aus früheren Leben gefunden. Dicke Dinger mit vielen beteiligten Organen und einer Unmenge Gefühle und einschränkender Glaubenssätze. Und bei beiden massivster Widerstand gegen die Lösung (mittels psychologischer Umkehr). Beim ersten Konflikt hatte ich dadurch ca. 4 Stunden gebraucht, bis ich das Entkopplungs-Klopfen durchführen konnte. Danach hatte ich eine solch intensive Quecksilbermobilisierung mit Schwindel, Benommenheit und Kopfschmerzen, daß eine Glaubenssatz-Arbeit nicht mehr möglich war. Eingeklopfte positive Glaubenssätze kippten nach wenigen Minuten wieder. Ein Effekt, den ich noch nie hatte. Am Mittag des nächsten Tages konnte ich dann endlich die Glaubenssätze einklopfen.
Der zweite Konflikt dauerte dann ca. 5 Stunden bis zum Entkopplungs-Klopfen, da der Widerstand noch größer war. Dann wieder der gleiche Effekt: die einschränkenden Glaubenssätze ließen sich nicht durch freimachende, positive ersetzen. Die Entgiftungsreaktionen waren noch schlimmer. Außerdem bekam ich nun noch zusätzlich Nieren- und Leberbeschwerden, mußte gigantische Mengen Chlorella schlucken. Den nächsten Tag hatte ich früh, mittags und abends versucht, die Glaubenssatz-Arbeit nachzuholen. Doch sobald ich die Psychologische Umkehr und die Selbstbestrafung "umgedreht" hatte, bekam ich wieder massivste Quecksilber-Probleme und die Glaubenssätze "kippten" zurück. Offensichtlich ein Selbstschutz des Körpers gegen zu viel Quecksilbermobilisierung.
Was lernen wir daraus?
- Wie Klinghardt schon sagte, ist es nicht ungewöhnlich, wenn erst kleiner Konflikte zum Vorschein kommen und die größeren noch "versteckt" werden, bis entweder die Zeit reif und/oder das Vertrauen da ist.
- Die Lösung eines USKs mit anschließender Entgiftungsreaktion bedeutet noch lange nicht, daß der Konflikt auch vollständig und dauerhaft gelöst wurde. Die Glaubenssätze können durch die heftige Entgiftungsreaktion auch "zurückkippen", so daß anschließend die psychologische Umkehrung mit der Selbstbestrafung wieder aktiv wird. Fatal, wenn man nur eine Psycho-Kinesiologie Sitzung hatte oder bei der nachfolgenden Sitzung der Erfolg der vorhergehenden nicht überprüft wird.

Da stellt sich für mich natürlich die Frage, wie ein Heilpraktiker mit solchen Konflikten umgeht, wenn für eine Behandlung nur ein bestimmtes Zeitfenster zur Verfügung steht und der nächste Termin erst in ein paar Tagen frei ist.
Liebe Grüße

Günter
 
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hallo Günter!

Bei allem Respekt vor Deiner Person, und bei aller Sympathie für Dich, aber was Du da machst, ist total extrem. Nur schon wenn ich den ganzen Zeitaufwand betrachte, den Du dafür opferst, bin ich ehrlich gesagt schon etwas geschockt. Günter, überleg mal, das kann doch nicht sein, dass wir Menschen einen solchen riesigen Aufwand betreiben, Stunden, Tage, ja Wochen und Monate damit verbringen, irgendwelche Psycho-Muster aus früheren Leben zu entkoppeln und zu beklopfen. Ich nehm jetzt mal meinen ganzen Mut zusammen und werfe hier meine eigene These in den Raum:

Es gibt keine früheren Leben. Du und ich und wir alle - wir haben nur ein einziges Leben. Und dieses Leben will gelebt sein, und zwar hier und jetzt, in der Praxis und nicht in der Theorie. Wir müssen uns auf dieses Leben konzentrieren, das wir geschenkt bekommen haben. Ich glaube wirklich, dass es Zeitverschwendung ist, sich so intensiv mit früheren Leben zu befassen. Weil es gar keine gibt. Stell Dir einfach mal vor, ich habe Recht - wieviel Zeit hast Du dann schon verschwendet?

Deine Geschichte von einem früheren Leben als 12-jähriger Junge mit dem kleinen Bruder habe ich auch gelesen, das war nicht uninteressant. Ich glaube, dies ist eine unbewusst selbstproduzierte Geschichte, die zu Deinem jetzigen Leben passt. Du bist ein Mann, der gerne manchmal wieder ein Junge wäre. Du hast sehr viel Phantasie und Kreativität in Dir, und Du lebst wahrscheinlich gerne wie die Kinder: spontan, verspielt und in den Tag hinein. Die Zahl zwölf könnte zum Beispiel für Deinen Wunsch nach Vollendung, Weisheit und Reife stehen. Du streckst Dich aus nach Höherem, und Du gibst gerne an andere Menschen weiter, was Du selber gelernt hast. So kletterst Du Deinem kleinen Bruder voraus, es ist symbolisch gemeint. Dass er beim hinterherklettern abstürzt, drückt Deine Angst davor aus, dass andere Menschen, die von Dir lernen wollen, dabei Schaden nehmen könnten. Da Du selbstkritisch und streng mit Dir selber bist, würdest Du Dir das nie verzeihen. Darum symbolisch der Selbstmord.

Dein "früheres Leben" ist wie ein Traum deutbar für Dein Leben, es passt somit zu Dir, ist ein Teil von Dir, von Deiner Seele, Deinem Unbewussten. Deine Seele versucht mit "Erinnerungen an frühere Leben" aktuelle Konflikte aus Deinem (jetzigen!) Leben an die Oberfläche zu bringen. Also nicht das "frühere Leben" ist der Auslöser, sondern Deine Seele produziert diese Geschichten. Dass körperliche Beschwerden, auch Entgiftungsprobleme, mit psychischen "Knöpfen" und mit gewissen schlechten Lebenserfahrungen und Mustern zusammenhängen können, das kann ich mir hingegen schon noch vorstellen. Aber auch hier, dieses stunden- und tagelange Suchen und entkoppeln und beklopfen, das kommt mir etwas "ver-rückt" vor.

Ich hoffe, dass ich Dich mit diesen Anregungen meinerseits nicht beleidigt habe. Das will ich auf keinen Fall. Ich denke nur, dass wir unbedingt kritisch bleiben müssen. Den Weg den Du momentan gehst, macht einen doch ganz "kirre"... Vielleicht muss man auch mit dem Vitamin B6 wachsam bleiben, denn ein Zuviel davon regt die Traumtätigkeit übermässig an, und somit wahrscheinlich auch "frühere Lebensgeschichten" - Produktionen im Hirn!

Und übrigens, die Kopfschmerzen, Schwindel und Benommenheit nach diesen 4 Stunden Versuch des Entkoppelns und Beklopfens sind doch sicherlich normal. Da wäre doch jedem schwindlig nach 4 oder gar 5 Stunden solcher Tätigkeit! Warum bist Du Dir so sicher, dass dies eine intensive Quecksilbermobilisation war? Und wie äusserten sich diese Leber- und Nierenbeschwerden? Durch Schmerzen?

Mir ist das ganze einfach nicht ganz koscher. Ich schiebe den Termin mit dem Kinesiologen noch ein bisschen weiter vor mir her und beobachte noch etwas, wie das bei Euch so abgeht. Mir erscheint dies alles schon sehr esoterisch, in anderen Sphären.

Liebe Grüsse
Elfe
 

Kate

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Hallo Elfe,

nur ganz kurz: Ich stimme mit Dir überein, vor allem was die Hypothese der früheren Leben (interessant, aber gewagt...) und die daran gekoppelte Hypothese, man könne etwas darüber herausfinden, betrifft! Dass es letztlich wohl immer um Konflikte aus DIESEM Leben geht, hatte ich oben auch schon mal angesprochen (es kann ziemlich hart sein, sich diesen - gerade mit nahestehenden Personen - zu stellen, von daher hat man schon "Grund", lieber in anderen Leben zu suchen).

Aber Du solltest nicht davon ausgehen, dass jeder Kinesiologe bzw. PK-Therapeut so arbeitet wie Günter! Wenn mein HP das so vertreten und anwenden würde, könnte ich nicht mit ihm arbeiten! Er hat mir zwar neulich auch mal etwas erzählt, was vermeintlich aus einem vorherigen Leben kam, als ich mich aber kritisch äußerte, es eher als geniale Fantasie, Traum etc. deutete, gab er sofort zu, dass das auch sein könne. Der steht mit beiden Beinen auf der Erde (ich kenne ihn mittlerweile recht gut) und ich vermute, dass der von ihm empfohlene auch "irdisch" ist. Garantieren kann ich das natürlich nicht, aber Du wirst es in einem telefonischen Vorgespräch sicherlich herausfinden können. Darauf würde ich (nach einer schlechten Erfahrung) sowieso KEINESFALLS verzichten und ich würde mir genau überlegen, was ich da frage!

Ganz liebe Grüße an Dich
Kate


[geändert von Kate am 04-04-05 at 09:04 PM]
 
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Hallo Elfe,

danke für Deine ehrliche Antwort! Ich erwarte nicht, daß jeder meine Auffassung teilt. Die Menschen sind so verschieden, jeder hat seine eigenen Glaubenssysteme - und das ist auch gut so. Es wäre sonst auch sehr langweilig und eintönig! :D Ich hätte vor 10 Jahren genau so reagiert, wenn ich das gelesen hätte und gedacht: der hat wohl ein Rad ab! Aber in den letzten Jahren hat sich meine Weltanschauung total verändert. Unzählige Bücher und eigene Erfahrungen haben dazu beigetragen.
Es ist für das Funktionieren der Psycho-Kinesiologie nicht erforderlich, an frühere Leben zu glauben. Ich hatte ja mal an anderer Stelle geschrieben, daß es durchaus andere Meinungen dazu gibt. Z.B. eine Komödie, die uns das Unterbewußtsein vorspielt, um einen Konflikt besser verarbeiten zu können. Es ist jedem selbst überlassen, was er davon glaubt. Es gibt sogar eine Kinesiologieströmung, die das Unterbewußtsein als Computer annimmt und dementsprechend testet. Es werden dann Begriffe wie Reset und Computercrash benutzt. Allerdings beinhaltet dieses ansonsten auch sehr gut funktionierende Modell keine Psycho-Kinesiologie. Deshalb benutzen mit diesem Modell arbeitende Kinesiologen dann Elemente der Psycho-Kinesiologie nach Klinghardt.
Viele Therapeuten glauben auf Grund eigener Erfahrungen an frühere Leben. Sie haben aber feine Antennen, was das Glaubenssystem ihrer Patienten angeht. Spüren sie dort Ablehnung, werden sie dem Patienten andere Erklärungsmodelle anbieten. Es gibt aber auch sehr wohl Therapeuten, die nicht an frühere Leben glauben. Du bist aber bei beiden Typen gut aufgehoben, weil Dir niemand was aufzwingen will und wird! Deshalb finde ich Deine Reaktion schade, den Besuch eines Kinesiologen zurückstellen zu wollen. Es tut mir leid, eine solche Reaktion bei Dir ausgelöst zu haben! ~_~
Zum Zeitaufwand: "normale" USKs sind in der Regel schneller zu lösen. Allerdings handelt es sich hier offensichtlich um Schlüssel-USKs, die zumindest einen Großteil meines jetzigen Lebens beeinflußt haben. Jahre eingeschränkten Lebens mit Zeiten völliger Verzweiflung und Energielosigkeit liegen hinter mir. Über eineinhalb Jahre entgifte ich nun bereits. Bin aber noch immer nicht dort, wo ich sagen könnte, die Entgiftung ist abgeschlossen. Jetzt bietet sich mir die Möglichkeit, die Ursachen der Vergiftung an der Wurzel zu packen. (Sonst würde ich nach dem Absetzen der Entgiftungsmedis sofort wieder Schwermetalle einlagern) Was meinst Du, wieviele Stunden dafür angemessen sind? Sind Dir die paar Stunden zu viel? Wieviel Stunden hatten die Jahre des Leides? Tja, wenn ich die Methode nur schon vor Jahren gekannt hätte, was wäre mir erspart geblieben! Aber offensichtlich mußte mein Leidensdruck erst so stark werden, bis ich tätig geworden bin.
Die meiste Zeit bei diesen USKs hatte ich benötigt, um den Widerstand der immer wieder zurückkehrenden psychologischen Umkehr zu überwinden. Der kleinste Teil wird von mir benötigt, um um Vergebung zu bitten, Flüche, Verwünschungen und Besetzungen aufzulösen. Nur dieser kleine Teil wäre nach Deinem Weltbild vergebliche Mühe, weil Selbstbetrug. Um die paar Minuten ist es mir aber nicht schade. Und ein bischen Einsicht und Demut haben noch niemanden geschadet.
Während ich mich um diese zentralen Themen meines Lebens gekümmert habe, saß der Großteil der Bürger vor der Glotze und hat sich berieseln lassen. Wer hat nun seine Zeit sinnvoller genutzt?

Ich bin mir sicher, daß es Quecksilbersymptome sind, da ich sie bereits durch unvorsichtige Korianderanwendung kenne. :D :D Die Nieren- und Leberprobleme sind leichte Schmerzen gewesen, nichts schlimmes, aber deutlich.
Ich hatte zuvor schon einen 5-Stunden USK in Zusammenhang mit meiner Kurzsichtigkeit und Brille gelöst und bis nachts um 3 gebraucht (wer so spät anfängt, ist selber schuld!). Da war ich aber noch frisch und munter. Hat also nichts damit zu tun. Außerdem bekomme ich sie jetzt zu jeder Tageszeit wieder, wenn ich vorübergehend die psychologische Umkehr und die noch aktive Selbstbestrafung "umdrehe". Allerdings wird es von mal zu mal weniger und ich hoffe, die Sache nun bald dauerhaft aufzulösen zu können.
Liebe Grüße

Günter
 
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08.10.04
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hallo Günter und Kate!

Heute war ich beim Kinesiologen! (Bei jenem, den Du mir, Kate, empfohlen hast!)
Ich war 3 Stunden lang da, wir haben vor allem viel geredet, d.h. er hat viel geredet, erklärt und erzählt. Es war ziemlich interessant, und ich hab alles schön brav mitgemacht.

Wir haben alle orthomolekularen und andere Medikamente ausgetestet, die ich täglich einnehmen muss. Etwa die Hälfte davon könnte ich laut Austestung weglassen, wie zBsp. das Multivitaminpräparat, den B-Komplex, das Acidophilus-Präparat, das Fischöl (schlechte Qualität, besser testete das Lachsöl), Mariendistel, die Soja-Isoflavone und das Schwarzkümmelöl. Chlorella und Koriander haben gut getestet, Bärlauch hingegen fand mein Körper überflüssig. NDF hat auch gut getestet!
Nächstesmal testen wir noch die Dosierung der Ausleitungsmittel.

Ausserdem hat er die Organe ausgetestet. Die Leber hat zwar angegeben (nebenbei noch die Kiefer- und Stirnhöhlen), aber als höchste Priorität gab die rechte Niere an. Dazu machte er PK, d.h. er fragte nach dem Auslöser für das Nierenproblem. Dabei fragte er als erstes das Gefühl Angst ab, was positiv testete. Mit weiteren Austestungen und Fragen nach dem Zeitpunkt und Auslöser dieses Gefühls der Angst fragte er die Alterszahlen durch, beim Alter 30 testete positiv. Beim Monat Juni war wieder positiv. In diesem Monat war die Geburt meines Sohnes. Daraufhin musste ich eine farbige Brille auswählen (ich wählte gelb) und ich musste mit den Augen seinem hin und her schwenkenden Finger folgen und mich auf die Situation dieser Geburt konzentrieren. Danach fragte er mich ob noch ein Gefühl aufgetaucht sei. Ich erwähnte Freude und Trauer. Danach musste ich eine rote Brille tragen und wieder musste ich mit den Augen dem schwenkenden Finger folgen, in Gedanken diesmal neutral. Danach testete er nochmals die Niere, und diesmal war sie in Ordnung.

Jetzt bin ich gespannt, wie das am nächsten Mittwoch weitergeht. Wir werden dann noch die Leber und die Nasennebenhöhlen anschauen, und eben die Dosierung für die Ausleitungsmittel.

Das mit der Geburt meines Sohnes konnte er auf jeden Fall nicht wissen. Und ich hab es sicher nicht beeinflusst, denn ich hab jedesmal so kräftig gedrückt wie ich nur konnte... ich hatte mir extra vorgenommen, jedesmal wie ein Stier zu drücken. Und trotzdem gab es Unterschiede.

Soviel mal für heute. Liebe Grüsse an Euch
Elfe
 
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Hallo Elfe,

vielen Dank für Deinen Bericht! Ich bin froh, Dir den Kinesiologenbesuch doch nicht vergrault zu haben!
Zu Erklärung: es gibt zwei Möglichkeiten, den unerlösten seelischen Konflikt (USK) zu lösen:
1. die Klopfmethode (Akupressurpunkte auf Kopf und Augenbrauen)
2. Farbbrillen und Augenbewegungsmethode
Ich besitze auch die Farbbrillen, benutze sie aber nur bei der Desensibilisierungstechnik PK-DT (Allergien, Unverträglichkeiten, Erreger).
Merkwürdig finde ich, daß bei Dir kein Bärlauch testet. Was soll denn da den Weitertransport übernehmen?
Was hast Du bezahlt für die drei Stunden?
Liebe Grüße

Günter
 
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08.10.04
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hallo Günter!

Naja, irgendwie so auf den Kopf geklopft mit den Fingern haben wir auch noch.
Bei dem Bärlauch hat er seine eigenen Kapseln getestet. Ich werde nächstesmal noch meine Bärlauchtinktur mitnehmen und austesten lassen. Vielleicht spielt aber hier noch die Alphaliponsäure eine Rolle, ich nehme 3 x tgl. 30 - 60 mg pro Tag, vielleicht übernimmt das die Funktion des Bärlauchs?

Er war ganz nett und fair, hat mir nur 2 Stunden à Fr. 50.-, also Fr. 100.- verrechnet, da wir etwas viel geplaudert hatten, d.h. er selbst hat sehr viel geredet.

Etwas lustig fand ich ihn und auch den Therapieort: Es findet in seiner kleinen (etwas chaotischen) privaten 1 1/2 Zimmerwohnung statt, und er ist erst 32 Jahre alt. Da war ich überrascht, denn ich erwartete irgendwie einen etwas älteren Mann in einer blitz-blanken kleinen Praxis oder sowas in der Art... :p

Aufgefallen ist mir auch die kräftige Art, mit der er austestet. Du hast ja mal was davon gesagt, dass diese Kraftübungen nix bringen. Du testest ja mit den Armlängen aus. Ich war mir manchmal ehrlich gesagt auch nicht ganz sicher, ob er immer gleich stark dagegen drücken konnte, wenn er zum Beispiel die andere Hand auf meine Niere legte. Das Gefühl "Angst" bei der Geburt meines Sohnes hat in mir eigentlich auch nicht angeklungen, ich kann leider nicht viel damit anfangen... müsste ich das? Und dass die Niere eine wichtigere Rolle spielte als meine angeschlagene Leber (gerade jetzt zur Zeit sind meine Leberwerte wieder mal sehr erhöht) und als meine angeschlagenen Nebenhöhlen, denn die sind zur Zeit auch wieder vereitert, das versteh ich nicht.

Ich hab da schon einige Fragezeichen. Wobei ich den Kinesiologen absolut sympathisch (und etwas kurrlig) finde.

Liebe Grüsse und Dankeschön, dass Du Dich interessierst!
Elfe


[geändert von Elfe am 04-28-05 at 08:51 AM]
 
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*grummel*: Ich habe gerade erst diesen Thread entdeckt, weil ich unter Kryptopyrrolurie nicht so oft nachschaue. Schade...

Uta
 
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07.05.04
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Ja wie denn nun Uta, die wichtigste Rubrik vernachlässigst Du? :D :p ;)

Hallo Elfe,

klar interessiert mich das brennend und Uta ja nun offensichtlich auch! ;) Praxiserfahrungen sind nun mal wertvoller als jede noch so gute Theorie.
Beim Armdrücken kommt es darauf an, zu erkennen, ob der Muskel sperrt, oder nicht. Je nach Patient kann der Druck schon ziemlich stark werden. Bei einem Ringer muß man da schon mehr drücken, um den Unterschied zu spüren. ;) Es geht aber nicht darum, so stark zu drücken, das der Patient beim besten Willen nicht mehr gegenhalten kann. Bei einem neuen Patienten muß sich dieses Frage-Antwort-Spiel erst mal einspielen. Bei manchen Patienten gibt es kaum Unterschiede zwischen starkem und schwachen Arm, bei anderen ist der Unterschied auch schon zu Beginn sehr deutlich. Klinghardt testet fast nur noch über eine Zwischenperson. Das heißt, er drückt den Arm seiner Assistentin, die wiederum mit der Hand den Patienten berührt (Hautkontakt). Der Therapeut kennt die Reaktionen seiner Assistentin genau und vermeidet dadurch sogar Aufschwingphänomene. Der Test wird damit weniger fehleranfällig. Prof. Omura konnte zeigen, daß man auch mehrere Zwischenpersonen dazwischenschalten kann (ganze Kette), die Gesamtzahl der Personen muß aber immer ungerade sein. Im Internet ist gerade ein Video von einem Klinghardt-Vortrag zu sehen. Dort testet Klinghardt eine Dame aus dem Publikum über eine Zwischenperson: https://www.xs4all.nl/~stgvisie/AMALGAM/NL/Schwermetalle.html
Unseren Sohn (8) testen wir auch oft über Zwischenperson. Meist liegt er auf meinem Bauch, während meine Frau mich als Stellvertreter für ihn testet. Abends schläft er dann meist ein. Man kann ihn schlafend ebensogut testen, selbst PK haben wir so schon gemacht.
Bei PK ist es wichtig, daß Dein Unterbewußtsein den Konflikt nochmals richtig aufleben läßt. Dein bewußtes Ego muß dabei aber nicht nochmals jedes Gefühl durchleben. Bei Ereignissen, an die Du Dich nicht erinnern kannst (auch frühere Leben), geht dies ja sowiso nicht. Wenn Dein Unterbewußtsein den ganzen Konflikt sozusagen vollständig beisammen hat, kann man den Konflikt entkoppeln.
Dass Deine Niere eine höhere Priorität hatte, als etwas, von dem Du glaubtest, daß es eine höhere Priorität hat, ist bei der Kinesiologie nicht ungewöhnlich. Dein Unterbewußtsein hat eben andere Prioritäten. Manchmal ist die Priorität aber nur temporär. Z.B. kann diese Behandlungssituation in Resonanz zu der damaligen Entbindungssituation gekommen sein und hatte in dem Moment die höchste Priorität. Muß aber nicht sein. Es kann genau so gut sein, daß der Konflikt hinter der Niere schon lange die höchste Priorität hatte.
Meine Erfahrung (und die von richtigen Therapeuten) ist die, daß am Anfang oft nicht die großen Konflikte zum Vorschein kommen, sondern erst kleinere zur "Vertrauensbildung" des Unterbewußtseins. Mein Unterbewußtsein hatte in Bezug auf die Schwermetallvergiftug auch erst kleinere Konflikte präsentiert. Die wirklich großen Dinge kommen erst jetzt im 2. Anlauf zum Vorschein.
Liebe Grüße

Günter
 

Kate

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Hallo liebe Elfe :)

stark, dass Du Dich da noch hingetraut hast nach den unausgegorenen Diskussionen hier. Und ich freue mich, dass mein bzw. meines HP Tipp nicht ganz unbrauchbar war.

Es entspricht auch meiner Erfahrung, dass das persönliche Vertrauen bzw. die Sympathie eine große Rolle spielt. Inhaltlich interessant finde ich, wie viele (mir wichtig erscheinende) Substanzen Du demnach weglassen könntest (was Du da für Geld sparst... :D ). Wirst Du das machen? Und wie wird Deine Ärztin das finden? Naja, vor solchen Entscheidungen steht wohl jeder, der auf mehreren Hochzeiten tanzt (ich habe ja auch meinen Hausarzt, meinen Umweltdoc und meinen HP). Spannend auch, dass er auf die Geburt kam, ohne davon zu wissen und auch ohne, dass DU bewusst "geantwortet" hast. Das ist bei mir bisher so noch nie passiert... Erzähl' doch, wie's weiter geht, das würde mich sehr interessieren (und andere offensichtlich auch).

Ich bin derzeit mit (Differential)diagnosik und Parasiten-, Leber-, Darmkuren etc. beschäftigt :( Einen Kayser-Fleischer-Ring habe ich jedenfalls schon mal nicht und die Leberwerte GPT, GGT, Alk. Phosphatase, GLDH sind im Normbereich. Und ich habe mich inzwischen - mit Erfolg (d.h. ohne allergische Reaktion) - an Bärlauch rangetraut. Scheint auch zu wirken, hatte gleich einen "Rückvergiftungs-Unfall", weil ich zu wenig Chlorella dazu genommen hatte.

Dir alles Gute und liebe Grüße
Kate


[geändert von Kate am 04-28-05 at 08:02 PM]
 
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hallo Günter! (und hallo liebe Kate!)

Folgender Satz von Dir hat mich besonders angesprochen:

Manchmal ist die Priorität aber nur temporär. Z.B. kann diese Behandlungssituation in Resonanz zu der damaligen Entbindungssituation gekommen sein und hatte in dem Moment die höchste Priorität.

Das hat mir plötzlich sehr eingeleuchtet, als ich es gelesen habe. Mir ist dazu etwas wichtiges eingefallen... mir ist jetzt klar, worum es ging. Leider kann ich dies aber hier in der "Öffentlichkeit" nicht genauer ausführen, das wäre zu privat. Auf jedenfall danke für Deine Inputs! :)

Meine Erfahrung (und die von richtigen Therapeuten) ist die, daß am Anfang oft nicht die großen Konflikte zum Vorschein kommen, sondern erst kleinere zur "Vertrauensbildung" des Unterbewußtseins. Mein Unterbewußtsein hatte in Bezug auf die Schwermetallvergiftug auch erst kleinere Konflikte präsentiert. Die wirklich großen Dinge kommen erst jetzt im 2. Anlauf zum Vorschein

Erscheint mir doch ganz plausibel, vor allem das mit der Vertrauensbildung des Unterbewusstseins!

Jetzt meine Frage an Euch beide, Günter und Kate:
Wenn ich nun all meine Medikamente kinesiologisch austeste, könnte es nicht auch sein, dass dies dann nur eine Momentaufnahme ist? Ich stell mir gerade vor, wenn ich nun Vitamin C, Mariendistel, Calcium, Magnesium und Bärlauch am Morgen und am Mittag schon zur Genüge eingenommen habe, dass der Körper dann bei der Austestung am frühen Nachmittag sagt: "nee, das brauch ich nicht schon wieder, davon hab ich noch genug" (obwohl er es dann am nächsten Morgen ja wieder braucht), und beim Zink, welches ich nur am Abend nehme, oder Chrom, das ich nur am Morgen nehme, der Körper findet: "ah ja, her damit, das hab ich nun schon einige Stunden nicht mehr gesehen"?
Oder dass er vom positiv getesteten Chrom, Zink, B6&Jod und Selen einfach etwas mehr will?

Interessant war aber auf jedenfall, dass das Multivitamin, das negativ testete, ausser Kupfer auch noch Folsäure enthält, so wie auch der B-Komplex, welcher ebenfalls negativ testete. Mein neuester Bluttest besagt nämlich, dass ich viel zuviel Folsäure im Blut habe. Diese beiden Präparate werde ich also in Zukunft weglassen!
Dass aber Mariendistel negativ getestet hat, versteh ich nicht, weil es doch so gut für die Leber sein soll! Auch beim negativ getesten Acidophilus versteh ich nur Bahnhof... und auch beim Vitamin C hatte ich eigentlich das Gefühl, dass es mir im Kampf gegen die ewigen Infekte hilft. Beim Fischöl versteh ich es hingegen, denn da hatte ich schon länger kein gutes Gefühl, auch beim Schwarzkümmelöl und irgendwie auch etwas bei den Soja-Isoflavonen. Das Dumme ist nur, dass ich alles auf Vorrat eingekauft hab... und ausgerechnet das Zeugs, das ich nun weglassen soll, davon hab ich noch am meisten. Ach Schreck!

Ich habe übrigens grenzwertige Candida albicans IgM-ELISA Werte, immer noch ein viel zu tiefes Spermin (Chrommangel, Hypoglykämie), ein etwas tiefes Spermidin (brauche mehr Vitamin B12), ein etwas erhöhtes Histamin, einen zu hohen Hämatokrit, ein zu hohes MCV, ein zu tiefes MCHC, ein riesig erhöhtes Phosphat (?) und immer noch erhöhte Leberwerte:
GLDH 7.7 (bis 4.5)
GGT 97 (bis 36)
GOT 39 (bis 35)
Alle Hepatitisarten sind zum Glück negativ. Nun frage ich mich auch langsam, ob ich ein Morbus Wilson Kandidat sein könnte. Mein Vater und meine Grossmutter (väterlicherseits) hatten auch ihr Leben lang erhöhte Leberwerte, und man hat nie rausgefunden, warum. Meine Grossmutter hat sich absolut gesund ernährt, nie Alkohol getrunken etc. Mein Vater war da schon etwas anders, aber trotzdem auffällig, oder? Meine Grossmutter ist übrigens trotz der geschwächten Leber fast 90 Jahre alt geworden. In den letzten Lebensjahren entwickelte sich aber ein Bauchspeicheldrüsenstein, daraufhin entwickelte sie einen Altersdiabetes, den man nicht mehr in den Griff bekam. Sie verlor dann soviel Gewicht und wurde so schwach, dass sie eines Tages die Treppe hinunterstürzte, den Kopf aufschlug und kurz darauf verstarb. Der Bauchspeicheldrüsenstein könnte doch auch was mit Schwermetallen zu tun gehabt haben... und mit der Leber in Zusammenhang. Aber mit Morbus Wilson wäre sie wohl kaum so alt geworden, oder? Vielleicht hatte sie einfach KPU, die ja unbehandelt auch zu vielen Komplikationen führen kann.

Hast Du, Kate, Parasiten, oder machst Du die Kur vorbeugend? Dass Deine Leberwerte im Normbereich sind, ist doch schon mal viel Wert! Dann kann es Deiner Leber wohl nicht so schlecht gehen, oder? Das sind ja gute Nachrichten! :) Und den K-F-Ring haste auch nicht! Super! Ich wünsch Dir viel Erfolg mit Deinen Kuren, es scheint, dass Du bei Deinem Master-HP wirklich sehr gut aufgehoben bist! Da hast Du wirklich grosses Glück gehabt.

Liebe Grüsse an Euch
Elfe



[geändert von Elfe am 04-28-05 at 09:59 PM]
 
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Hallo Elfe,

eine kinesiologische Testung ist immer eine Momentaufnahme (ein Labortest allerdings auch). Es kommt aber auf die Fragestellung an: "Ist dieses Medikament gut für mich?" "Benötige ich dieses Medikament?" Im Gegensatz zu: "Benötige ich jetzt dieses Medikament?". Bei Chlorella werden diese beiden ersten Fragen bei Dir in der nächsten Zeit positiv beantwortet werden, auch, wenn Du gerade eine Hand voll eingeworfen hast. Die Frage: "Benötige ich jetzt dieses Medikament?" wird nach Deiner Chlorella-Freßorgie aber bestimmt nicht positiv beantwortet werden - es sei denn, Du hast gerade eine psychologische Umkehr oder Dein Unterbewußtsein macht einen Scherz mit Dir. Als Therapeut muß man Antworten hinterfragen, wenn sie allzusehr vom gewohnten Bild abweichen.
Zu viel Folsäure im Blut könnte aber auch bedeuten, daß Du es nur nicht verwerten kannst (ähnlich wie beim Vitamin B6-Überschuß einiger KPU-ler).
Da wir gerade bei KPU sind: hattest Du auch KPU-Komplexmedi-Proben (Depyrrol, Kryptosan) zum Testen mit?

Präparate, die im Moment nicht testen, müssen nicht umsonst gekauft sein. Immer mal wieder testen lassen, ob sie dann benötigt werden. Besser ist es aber, mal einen Eigentest zu erlernen.
Was tust Du gegen Deinen Chrommangel? Wie ist er festgestellt worden?

Ich staune immer, was ihr alles für Laborwerte habt! Meinen Hausarzt muß ich immer auf den Knien betteln, um mal eine einfachste Untersuchung zu bekommen - als ob er alles selbst bezahlen müsste! Hat das Euer Hausarzt veranlaßt oder habt ihr das selbst bezahlt?
Liebe Grüße

Günter
 
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Zum Hausarz-Anbetteln ;) %) : Meiner sagt immer fröhlich: "ja, diese Untersuchung gibt es". Wenn ich dann frage, ob die denn nicht mal gemacht werden könnte, sagt er auch fröhlich ja und weicht auf ein anderes Thema aus. Ich insistiere dann über längere Zeit, und meistens macht er die Untersuchung dann auch. Aber ich muß dranbleiben. Manche Untersuchungen (wie z.B. auf das Methylhistamin) muß ich aber selbst bezahlen... :( .

Der Unterschied liegt oft in der Art der Versicherung; - gesetzlich oder privat. Ich merke das im Gespräch mit einer Freundin, die privat versichert ist: die bekommt Krankengymnastik ohne Ende, so ziemlich alle Untersuchungen - da gibt es keinerlei Probleme... ~0 Gruß,
Uta
 
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Nachdem ich mir den ganzen Thread noch einmal gründlich durchgelesen habe, möchte ich gerne auch noch etwas dazu sagen. Meine Richtung der Kinesiologie ist Three-in-One, die vor der Entwicklung der Psychokinesiologie durch Klinghardt als die Richtung galt (und immer noch gilt), die am besten für psychische Themen geeignet ist.

Grundtraumata (s. Kate) kann man nicht „unschädlich“ machen, aber man kann den damit verbundenen ursprünglichen Stress auflösen und damit das weitere Lebens-Geschehen anders möglich machen = Integration des Erlebten, aber ohne Stress.

Oft ist es nötig, erst einmal kleinere Themen anzugehen als Vorbereitung auf DAS große Thema (manchmal ist es das auch gar nicht). Man „kratzt „ sozusagen die äußeren Schmutz- und Schutzschichten um ein wichtiges Thema langsam ab, bis man zum Kernthema kommt, auf das man sich durch die Arbeit im Bewußtsein und im Unterbewußtsein vorbereitet hat. Wenn gut gearbeitet werden kann – so Gott will - (das gilt ja für jede Art der seelischen-spirituellen Arbeit), wird letzten Endes das Trauma entstresst und damit unwirksam. Wobei unsere Kinesiologie-Lehrerin ebenso wie meine „Reading“-Lehrerin immer wieder betonen, daß man auch daran glauben muß, daß sich durch diese Arbeit etwas verändert hat. Wenn nicht, kommen sofort wieder die alten Denk- , Glaubens- und Verhaltensmuster angekrochen und machen die kinesiologische oder andere energetische Arbeit zunichte. Deshalb ist es wichtig, daß man sich der aufgelösten Themen bewußt ist! Und deshalb ist es auch wichtig, daß man den Willen hat, nun das eigene Verhalten zu ändern. – Beispiel: ein Alkoholiker, der kinesiologisch daran gearbeitet hat, den USK hinter seinem Alkoholproblem aufzulösen, wird keine Änderung erleben, wenn er sich erstmal einen hinter die Binde kippt, weil die Sitzung so schön war .

Bei Menschen, die sehr krank sind – egal, ob psychisch oder physisch – sollte meiner Ansicht nach i m m e r eine gründliche schulmedizinische Diagnostik an erster Stelle stehen. Dann, falls dabei nichts Klares herauskommt, eine alternative gründliche körperliche Diagnostik in Bezug auf Gifte(innen und außen, evtl. Baubiologe), Viren, Narben, mögliche chron. Entzündungen, Tumor-Marker, Allergien, Unverträglichkeiten). Dann erst würde ich nach USKs fragen und die in die Behandlung einbeziehen.

Vergangene Leben:
Wenn kinesologisch ein vergangenes Leben testet, kann man sich eines klar machen: durch unsere Gene sind wir auf jeden Fall mit unseren Vorfahren verbunden, also auch mit deren früheren Leben . Wenigstens sehe ich das so. Da Gene durch alle möglichen Umstände mutieren können, kann es doch durchaus sei, daß bei einer Testung genauso eine Situation sich meldet, bei der z.B. ein Gen sich verändert hat, leider meistens zum Schlechten.
Erlebnisse aus früheren Leben haben bei korrekter Testung immer einen Bezug zum Thema in der Gegenwart. Sie erklären quasi das heutige Erleben/Thema aus einer anderen Perspektive und ermöglichen es uns so, viel deutlicher zu verstehen, was das Thema auch beinhaltet. In der Gegenwart sind wir ja oft betriebsblind, weil wir zu nahe am Thema sind.

Unsere Lehrerin hat uns von einem Klienten erzählt: er konnte zunächst nur unter der Prämisse getestet werden, daß er in einer Raumfahrtkapsel sitzt, weit weit weg von dieser Erde im All. Wenn er diese Vorstellung aufgab, konnte er nicht getestet werden. – Erst nach etlichen Sitzungen näherte er sich immer mehr der Erde. Schließlich landete er und konnte aus seiner (Schutz)-Kapsel aussteigen. Erst ab dieser Sitzung konnten die beiden sich seinem Kern-Thema nähern, das sehr schmerzhaft für ihn war.
Dieser Klient brauchte die Zeit, man konnte nichts erzwingen. Erst als ihm bewußt wurde, daß und warum er so weit weg von dieser Erde = dem Hier und Jetzt blieb, weil nämlich die Landung zunächst einmal schmerzhaft wäre, konnte er landen und an sein Thema drangehen.

Wenn ich ein Thema entstresst habe, ist es wichtig, daß mir die jeweiligen Situationen bewußt werden, damit ich erkenne, daß ich damit nun anders umgehen kann als vor der Entstressung. Auch hier wieder ist der Wille und der Mut wichtig... Manchmal allerdings lösen sich Themen einfach auf, was wunderbar ist .

Manchmal lösen sich Themen von selbst auf, wenn man ein Thema aufgelöst hat. Wenn man z.B. eine Liste mit mehreren Themen hat, von denen eines als Priorität testet, sind oft die restlichen Themen auf der Liste nicht mehr relevant, sobald das Thema mit Priorität aufgelöst ist.

Zeitverschwendung? Für mich hat die Kinesiologie eine neue Welt eröffnet. Ich habe nie bedauert, daß ich statt Kino, Essengehen oder anderen Vergnügungen eben viel Zeit für Kinesiologie aufgebracht habe...

Niere, Leber, Bauchspeicheldrüse usw.:
Da Kinesiologie in erster Linie eine energetische Testung ist, geht es meiner Ansicht nach bei einem Nierenproblem (z.B.) darum, den geistig-energetischen Hintergrund für diese Probleme zu finden.
Die Niere ist ein paariges Organ (Partnerschafts-Thema?), sie läßt alles mögliche los, also Thema „Loslassen“. Loslassen, das schwerfällt, ist immer mit Angst verbunden. Diese Angst hat ihre Ursprünge in gemachten Erfahrungen...
Das Gefühl „Angst“ bei einer Geburt (Elfe) scheint mir durchaus normal, nur sind wir Frauen uns ihrer oft nicht bewußt, weil ja so viel Neues, Schönes, Anderes auch zu einer Geburt gehört. Aber wenn ich mich erinnere:
- Angst, daß mir etwas passiert.
- Angst, daß das Kind nicht „normal“ ist
- Angst, wie es weitergeht ...

Man sollte auch Erzählungen nicht unterschätzen, die wir von Müttern, Tanten, Freundinnen, Großmüttern gehört haben. Nicht zu vergessen die Ängste, die wir bei der eigenen Geburt ja auch schon „erlebt“ haben.

Bei 3in1 wird der leicht nach vorne gehaltene Arm sanft getestet. Bei „Applied Kinesiology“ wird der seitlich am Körper anliegende Arm nach außen gedrückt vom Klienten. Im Prinzip kann man fast jeden Muskel testen. Auf die Kraft kommt es nicht an, und das muß auch klar sein. Es geht um Energie und nicht um Muskelprotzerei .
Wichtig ist, daß Tester und Klient innerlich leer sind, also keinerlei Erwartung an den jeweiligen Test haben. Sonst läuft das nicht bzw. schief. Deshalb auch immer wieder die Kontrollfragen zwischendurch. Und: bei 3in1 wird ständig Wasser getrunken, um die körperlich anfallenden Stress-Hormone schnell wieder auszuscheiden. Manchmal ist schlicht Wassermangel der Grund dafür, daß das Testen auf einmal nicht mehr funktioniert.

Es grüsst,
Uta
:)


[geändert von Uta am 04-29-05 at 06:58 PM]
 
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hallo zusammen! :)

@Günter:
Weisst Du denn, womit es zu tun hat, wenn ich die Folsäure nicht richtig verwerten kann? woran liegt das nur?
Chrommangel: ich nehme ja schon seit einiger Zeit 200 mg Chrom, ich verdopple das jetzt einfach. Mal sehen, ob es besser wird.
Meine Labortests werden übrigens von meiner Orthomolekularmedizinerin angeordnet. Mein Hausarzt würde nie und nimmer so viele Untersuchungen veranlassen. Ich hab jetzt die Laborergebnisse direkt vom Labor erhalten und warte noch auf den Bericht meiner Ärztin.

Interessant fand ich, dass Du Deinen Sohn schlafend testest. Wenn man also Menschen auch schlafend testen kann, dann muss aber der Getestete nicht daran glauben (Thema Glauben, s. auch mein Beitrag unten an Uta), dass es klappt, weil er ja schläft. Und: könnte man dann wohl auch Menschen, die im Koma liegen, testen und behandeln?

@Uta:
Dein Beitrag ist auch mal wieder super! Vielen Dank! :)

Oft ist es nötig, erst einmal kleinere Themen anzugehen als Vorbereitung auf DAS große Thema (manchmal ist es das auch gar nicht). Man „kratzt „ sozusagen die äußeren Schmutz- und Schutzschichten um ein wichtiges Thema langsam ab, bis man zum Kernthema kommt, auf das man sich durch die Arbeit im Bewußtsein und im Unterbewußtsein vorbereitet hat. Wenn gut gearbeitet werden kann – so Gott will - (das gilt ja für jede Art der seelischen-spirituellen Arbeit), wird letzten Endes das Trauma entstresst und damit unwirksam. Wobei unsere Kinesiologie-Lehrerin ebenso wie meine „Reading“-Lehrerin immer wieder betonen, daß man auch daran glauben muß, daß sich durch diese Arbeit etwas verändert hat. Wenn nicht, kommen sofort wieder die alten Denk- , Glaubens- und Verhaltensmuster angekrochen und machen die kinesiologische oder andere energetische Arbeit zunichte. Deshalb ist es wichtig, daß man sich der aufgelösten Themen bewußt ist! Und deshalb ist es auch wichtig, daß man den Willen hat, nun das eigene Verhalten zu ändern

Klingt so wunderbar plausibel, ich hab nur Mühe mit dem Daranglauben... (also keine Mühe mit dem Willen, etwas zu ändern) und wenn ich dann nicht daran glaube, dann funktioniert es nicht.(?) Und zwar hängt das bei mir mit meinem persönlichen Glauben an Gott zusammen, und ich bin sehr verunsichert bezüglich Kinesiologie, weil ich esoterische Ansätze dahinter vermute oder meine zu spüren. Ich habe mich vor einigen Jahren in einer Krisensituation Gott zugewandt und habe dadurch einen phänomenalen Lebens"umschwung" und einen neuen Start und Hoffnung erhalten. Davor war ich mit Haut und Haar Esoterikerin (und Chaotin). Danach war ich eine Christin und mein Leben kam in ruhigere Gewässer. Ich möchte auf keinen Fall mein Lebensschiff wieder in stürmische Gewässer bringen und wieder in der Esoterik landen, denn die hat mir in Zeiten der Not NIX geholfen, im Gegenteil. Vor allem auch der Punkt mit den vergangenen Leben stellt für mich ein Problem dar. Ich hab früher daran geglaubt, heute gibt es für mich nur noch EIN Leben.

Niere, Leber, Bauchspeicheldrüse usw.:
Da Kinesiologie in erster Linie eine energetische Testung ist, geht es meiner Ansicht nach bei einem Nierenproblem (z.B.) darum, den geistig-energetischen Hintergrund für diese Probleme zu finden.
Die Niere ist ein paariges Organ (Partnerschafts-Thema?), sie läßt alles mögliche los, also Thema „Loslassen“. Loslassen, das schwerfällt, ist immer mit Angst verbunden. Diese Angst hat ihre Ursprünge in gemachten Erfahrungen...

Diese These über die Niere finde ich ja extrem passend, es trifft bei mir den Nagel voll auf den Kopf... bei der von mir erwähnten Angst in der Nierentestung geht es haargenau um Partnerschaft und um Loslassen, und im Zusammenhang mit der Testungssituation, in Resonanz mit der Geburt meines Sohnes! Irgendwie schon total verblüffend... fast unheimlich.

aufgewühlte, nachdenkliche Grüsse
Elfe
 

Kate

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Hallo Elfe, Günter und Uta!

@Elfe

Jetzt meine Frage an Euch beide, Günter und Kate:
Wenn ich nun all meine Medikamente kinesiologisch austeste, könnte es nicht auch sein, dass dies dann nur eine Momentaufnahme ist?

Mir fehlt zugegebenermaßen der geistige Überbau dazu. Ich spreche also über meinen Meister: Er hält nicht viel von MENGENaustestungen, sondern stellt auch nur die Frage „ist das gut für die Testperson“. Und das funktioniert unabhängig von dem Pegel, den diese von dem getesteten Stoff gerade im Körper hat. – Plausibilitätsprüfungen (wie von Günter angesprochen) gibt es auch immer. Neulich sagte das Pendel mal „kannst die Chili-Schote ruhig essen“ und als ich dann erwähnte, dass ein Test auf Typ-I-Allergie (potenzielle Lebensgefahr) positiv ausgefallen ist, testete er nochmal kinesiologisch. Dabei kam dann raus „vorsichtig sein“. Ich sehe diese Testungen (wie Laborergebnisse der Schulmedizin) immer nur als Puzzleteile. Aber als wichtige, was v.a. auf der Sicherheit und Erfahrung meines „Testers“ basiert.

...ein riesig erhöhtes Phosphat (?)

Isst Du viel (konventionelle) Fleischprodukte bzw. Wurst? Da ist wohl viel Phosphat drin.

und immer noch erhöhte Leberwerte: GLDH 7.7 (bis 4.5) / GGT 97 (bis 36) / GOT 39 (bis 35)

Die sind wirklich vergleichsweise hoch. Ich habe GLDH=2,8 / GGT=15 / GOT hat er leider nicht untersucht. Dafür noch CHE=8693 (4620-11500) und alkalische Phosphatase=75 (40-130). Diese – als Wert für den Zinkstatus der Zellen betrachtet – ist für einen KPU-ler hoch, könnte aber laut meinem HP noch höher sein („oberes Drittel des Ref’bereiches“).

Nun frage ich mich auch langsam, ob ich ein Morbus Wilson Kandidat sein könnte. Mein Vater und meine Grossmutter (väterlicherseits) hatten auch ihr Leben lang erhöhte Leberwerte, und man hat nie rausgefunden, warum.

Das würde ich im Auge behalten, zumal Deine Leberwerte auf die Therapie bisher nicht so reagiert haben wie gehofft und Hepatitis offensichtlich nicht der Grund ist. Aber gerate bloß nicht in Panik deswegen (Deine Grandma ist ja steinalt geworden trotzdem :) )! Das hab’ ich schon hinter mir und das bringt nichts, außer, dass man noch kränker wird. Du könntest bei Gelegenheit mal einige der relevanten Parameter untersuchen lassen: Serum-Cu und Coeruloplasmin (daraus lässt sich das freie Cu berechnen), vielleicht die Untersuchung auf K-F-Ring machen lassen (ist nicht schlimm), vielleicht mal Cu im 24-Std.-Urin. Übrigens kursieren hier neue interessante Thesen über den Zusammenhang KPU/MW (siehe zugehörigen Thread).

Hast Du, Kate, Parasiten, oder machst Du die Kur vorbeugend?

Laut Hulda Clark ist das für jeden – insbesondere aber chronisch Kranke – äußerst sinnvoll, weil wir alle „Mitbewohner“ haben, die nicht nur nützlich sind. Zudem gilt diese Kur als sinnvolle Vorbereitung für die Leberreinigung, um die es mir ursprünlich ging. Übersichtliche Infos findest Du unter

Dr.HuldaClark.de/

dort gibt es auch eine Anleitung (pdf) zum Ausdrucken. Insgesamt ist Tante Hulda recht extrem drauf, da würde ich eine Mikroorganismen-Paranoia diagnostizieren :D Man soll z.B. nach jedem Klogang alles desinfizieren, inklusive sich selbst. Genauso beim Kinder wickeln... und Haustiere sind quasi eine Megakatastrophe. Wenn wir unseren Fäkalien so wehrlos gegenüber stehen würden, wären wir kaum so „alt“ geworden, meine ich – außerdem eine einfach zu unglaubwürdige Fehlkonstruktion (ohne, dass es für mich einen „Gott“ o.ä. gibt... eine gewisse „Intelligenz“ traue ich der Natur schon zu). Zudem ist es nachgewiesenermaßen schlecht, wenn man zu aseptisch lebt, das Immunsystem will auch ab und zu was zu beißen haben und trainiert werden. – Trotzdem erscheinen mir diese Reinungskuren sinnvoll (im INK-Forum wurde auch viel darüber berichtet) und ich werde es probieren. Von der Leberkur erhoffe ich mir auch eine Verbesserung der Darmbeschwerden.

dass Du bei Deinem Master-HP wirklich sehr gut aufgehoben bist! Da hast Du wirklich grosses Glück gehabt.

Das stimmt :) :) :)

@Günter

Hat das Euer Hausarzt veranlaßt oder habt ihr das selbst bezahlt?

Ich sammel’ mir das zusammen (HA, Umweltdoc, ggf. Fachärzte) und versuche, die spezifischen Qualitäten jedes einzelnen Arztes geschickt zu nutzen. Ich nehme dabei in Kauf, dass ich diejenige bin, die den Überblick behalten und die Zusammenschau leisten muss... Den großen Guru, der hinreichend Zeit, Sorgfalt und Kompetenz mitbringt und alles für einen organisiert – am besten auf Kassenkosten, muss man sich wohl abschminken. Ab und zu zahle ich auch mal selbst, wie z.B. die erste Untersuchung von Serum-Cu und Coeruloplasmin (da bin ich direkt ins Labor gefahren, musste mich aber durchaus erstmal ein wenig für meine Eigenmächtigkeit rechtfertigen, denn dem Labor-Doc war natürlich klar, um welchen – ernsten –Verdacht es mir da ging...) Die grenzwertigen Ergebnisse waren dann für meinen HA Anlass, diese Untersuchungen noch einmal zu veranlassen. Es gibt „KPU-Docs“, die ganz selbstverständlich viel auf Kasse machen, wie der von meiner Schwester, der auf der Orthomedis-Liste UND KEAC-Liste steht (siehe „Diskusssion zur Behandlerliste“).

@Uta

Grundtraumata (s. Kate) kann man nicht „unschädlich“ machen, aber man kann den damit verbundenen ursprünglichen Stress auflösen und damit das weitere Lebens-Geschehen anders möglich machen = Integration des Erlebten, aber ohne Stress.

Ich teile diesen Optimismus nicht ganz und befinde mich da auch in Gesellschaft von Experten der Traumabehandlung. Es kann und wird (wahrscheinlich) immer mal wieder im Leben Situationen geben, wo es aufgrund der Gesamt-Belastungssituation zur Dekompensation kommt bzw. das Trauma wieder aufbricht. Nur zunehmend weniger heftig und langandauernd, so dass das „Lebensgeschehen“ davon eben nicht mehr so stark beeinflusst wird.

Wobei unsere Kinesiologie-Lehrerin ebenso wie meine „Reading“-Lehrerin immer wieder betonen, daß man auch daran glauben muß, daß sich durch diese Arbeit etwas verändert hat.

Für Menschen wie mich, die es mit „Glauben“ nicht so haben, könnte man es vielleicht ein wenig umformulieren. Ich habe kürzlich folgendes erlebt: Es hatte ein (PK-)Entkoppelungsversuch stattgefunden wo es um eine tiefe Verletzung durch einen anderen Menschen vor 13 Jahren ging. Ich war einige Zeit später davon ÜBERZEUGT bzw. sehr sicher, dass ich diesem Menschen jetzt wieder gegenübertreten könne, ohne Schaden zu nehmen, was in den letzten 13 Jahren nicht ging. Anlässlich eines Geburtstages ergab sich eine Gelegenheit, dies zu überprüfen... und siehe da: Es stimmte. Es gab harte Auseinandersetzungen und Tränen, aber ich bin da heil und „überlegen“ rausgegangen. Ich kann allerdings nicht sagen, ob ich nicht auch ohne „Entkoppelung“ so weit gewesen wäre und diese mir vielleicht nur den letzten Anstoß gegeben hat.

...dass man sich der aufgelösten Themen bewußt ist!

Ja – mein ich auch. Günter allerdings ist da anderer Meinung, wenn ich das richtig verstanden habe...?

Ich grüße Euch alle und wünsche Euch ein schönes Wochenende
Kate
 
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