Problematik durch Augenarzt-Spaltlampe verschlechtert?

Themenstarter
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Problematik ist übrigens leicht verbessert, aber immer noch nicht so wie früher. Ich hab immer noch leichtes Kopfweh, manchmal piekst es hinter dem Auge und das linke Auge ist eben deutlich blendempfindlicher als das rechte. Das war schon immer so, wurde aber wohl verstärkt. Ich glaube neben der Lampenbehandlung war es einfach auch die Stunde Laufen draußen in der Kälte, die an dem Tag noch dazu kam.

Wenn ich das rechte, bessere Auge zuhalte und nur mit dem linken schaue, ist die Sicht doppelt so schlecht wie mit dem rechten. Gerade leuchtende Elemente sehe ich mehrfach übereinander, als würde es falsch gebrochen werden. Wie gesagt, das war schon immer so und wird mit Brille besser, aber ich hab da scheinbar einfach ein sensibles Auge. Rechts ist glaube ich nichts verschlechtert seit dem Augenarzt. Aber gerade wenn das Gehirn 2 ziemlich verschiedene Bilder bekommt von links und rechts, sind die Kopfschmerzen ja kein Wunder mehr.
 
wundermittel
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Hallo,

1. ob man Augen tropfen muss hängt auch von den Augen ab. Ich habe immer so schon sehr große/weite Pupillen, deshalb wird bei mir sehr selten getropft.

2. Ich möchte hier noch einmal das Thema Irlen Syndrom reinwerfen. Vielleicht ist das ja für den ein oder anderen interessant und es bietet ggf. Ideen und Erklärungen.

3. Wurde geprüft, ob die Brille wirklich passt? Astigmatismus (Hornhautverkrümmung) und Kurzsichtigkeit genau gemessen, ggf. an verschiedenen Tagen? Falls nein würde ich empfehlen das mal bei einem Optiker machen zu lassen, der sich da Zeit für nimmt.

Irlen Syndrom: hier ist ein Blogartikel von einem Autisten, der ähnliche Sehstörungen hat wie ich und sie mit einer getönten Brille behandelt: https://aspergerfreundlich.wordpress.com/2016/03/12/sehstoerungen/
Folgender Link ist eine kurze Dokumentation auf YouTube zum Irlen Syndrom. Anfangs spricht Frau Irlen über das Syndrom und im Folgenden werden verschiedene Beispiele der Sehstörungen simuliert und gezeigt: Besonders sichtbar ist das Problem bei enger Schrift oder Noten auf einem hellen Hintergrund. Die Buchstaben können verschwimmen, die Worte sich hin und her bewegen, von einer Art Schein oder Schatten umgeben sein, sich wellen, es können Lücken zwischen den Worten entstehen, die Linien im Text bilden, die Buchstaben können aber auch auf und ab tanzen oder zittern, unterschiedlich hell oder unterschiedlich weit entfernt erscheinen. Es kann aber auch vorkommen, dass sich der ganze Text dreht oder biegt. Es ist eine Form von optischer Sensitivität und führt zu Wahrnehmungsproblemen. Als Folge treten Lichtempfindlichkeit, Kopfschmerzen, Probleme beim Lesen und Schreiben, brennende tränende und schnell ermüdende Augen auf. Man verrutscht leicht in der Zeile und hat Probleme mit starkem Kontrast, dem Wechsel zwischen Nah und Fern, teilweise sieht man zwischen durch immer wieder leicht doppelt. Es kann sich auch auf die Motorik und die Wahrnehmung des Gesichtsfeldes auswirken.

Bei meinen Augenproblemen spielt Licht auf jeden Fall eine Rolle und eine getönte Brille hilft mir sehr, allerdings ist da die Ursache noch nicht genau geklärt. Ich habe deutliche Gesichtsfeldausfälle und dabei eine sehr kleine Papille. Der Verdacht der Augenklinik lag auf einer möglichen Sehnervhypoplasie (angeboren), aber ich bin demnächst bei einem Glaukom und Gesichtsfeld Spezialisten, um das nochmal abklären zu lassen und ggf. eine Diagnose und Prognose zu bekommen. Also bei mir weiß noch keiner woran es liegt und ob es ggf. eine gemeinsame Ursache mit meinen anderen neurologischen Problemen oder meiner Schwerhörigkeit hat.
 
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Hallo,

1. ob man Augen tropfen muss hängt auch von den Augen ab. Ich habe immer so schon sehr große/weite Pupillen, deshalb wird bei mir sehr selten getropft.

2. Ich möchte hier noch einmal das Thema Irlen Syndrom reinwerfen. Vielleicht ist das ja für den ein oder anderen interessant und es bietet ggf. Ideen und Erklärungen.

3. Wurde geprüft, ob die Brille wirklich passt? Astigmatismus (Hornhautverkrümmung) und Kurzsichtigkeit genau gemessen, ggf. an verschiedenen Tagen? Falls nein würde ich empfehlen das mal bei einem Optiker machen zu lassen, der sich da Zeit für nimmt.

Irlen Syndrom: hier ist ein Blogartikel von einem Autisten, der ähnliche Sehstörungen hat wie ich und sie mit einer getönten Brille behandelt: https://aspergerfreundlich.wordpress.com/2016/03/12/sehstoerungen/
Folgender Link ist eine kurze Dokumentation auf YouTube zum Irlen Syndrom. Anfangs spricht Frau Irlen über das Syndrom und im Folgenden werden verschiedene Beispiele der Sehstörungen simuliert und gezeigt: Besonders sichtbar ist das Problem bei enger Schrift oder Noten auf einem hellen Hintergrund. Die Buchstaben können verschwimmen, die Worte sich hin und her bewegen, von einer Art Schein oder Schatten umgeben sein, sich wellen, es können Lücken zwischen den Worten entstehen, die Linien im Text bilden, die Buchstaben können aber auch auf und ab tanzen oder zittern, unterschiedlich hell oder unterschiedlich weit entfernt erscheinen. Es kann aber auch vorkommen, dass sich der ganze Text dreht oder biegt. Es ist eine Form von optischer Sensitivität und führt zu Wahrnehmungsproblemen. Als Folge treten Lichtempfindlichkeit, Kopfschmerzen, Probleme beim Lesen und Schreiben, brennende tränende und schnell ermüdende Augen auf. Man verrutscht leicht in der Zeile und hat Probleme mit starkem Kontrast, dem Wechsel zwischen Nah und Fern, teilweise sieht man zwischen durch immer wieder leicht doppelt. Es kann sich auch auf die Motorik und die Wahrnehmung des Gesichtsfeldes auswirken.

Bei meinen Augenproblemen spielt Licht auf jeden Fall eine Rolle und eine getönte Brille hilft mir sehr, allerdings ist da die Ursache noch nicht genau geklärt. Ich habe deutliche Gesichtsfeldausfälle und dabei eine sehr kleine Papille. Der Verdacht der Augenklinik lag auf einer möglichen Sehnervhypoplasie (angeboren), aber ich bin demnächst bei einem Glaukom und Gesichtsfeld Spezialisten, um das nochmal abklären zu lassen und ggf. eine Diagnose und Prognose zu bekommen. Also bei mir weiß noch keiner woran es liegt und ob es ggf. eine gemeinsame Ursache mit meinen anderen neurologischen Problemen oder meiner Schwerhörigkeit hat.
Hi,

danke dir. Tatsächlich ist mir aufgefallen, dass die Schärfe der Brille noch passt (letzte Messung war vor etwa 2,5 Jahren bei Fielmann), aber ich hab viel mehr Doppelkonturen, also dass Buchstaben schwarz auf weiss übereinander versetzt erscheinen oder Ränder von Menschen. Das deutet für mich darauf hin, dass die Hornhautverkrümmung sich mal wieder verändert hat im Winkel.

Wenn ich nämlich die Brille nicht gerade trage, sondern die Bügel nach oben versetze, sodass die Gläser quasi mehr nach unten gerichtet sind, sind die Doppelbilder DEUTLICH besser und die Sicht ruhiger/klarer. Das deutet zusätzlich auf das Thema Hornhautverkrümmung-Anpassung hin, oder?

Ich hab den Optiker jetzt eben über 1 Jahr gemieden weil er in der Stadt liegt und ich wirklich meine Fahrten draußen während Pandemie gering halten will, aber gleichzeitig kann ich ja auch nicht Monate warten, an der Brille wird sich da wenig ändern. Ich werd morgen mal anrufen und nach einem Termin fragen, die nehmen sich da bis zu 30 Mins Zeit zum Vermessen.
 
regulat-pro-immune
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Wenn ich nämlich die Brille nicht gerade trage, sondern die Bügel nach oben versetze, sodass die Gläser quasi mehr nach unten gerichtet sind, sind die Doppelbilder DEUTLICH besser und die Sicht ruhiger/klarer. Das deutet zusätzlich auf das Thema Hornhautverkrümmung-Anpassung hin, oder?
Es kann auch sein, dass die Brille nicht mehr so ganz richtig sitzt. Für eine Brille ist es wichtig, wie das Auge da durchguckt, also an welcher Stelle. Das misst der Optiker auch wieder aus, also falls es keine neue Brille wird, wird es evtl. ein kurzes Zurechtbiegen und neu anpassen des Gestells.

Ich denke ein Optiker bringt dir da momentan auch evtl. sogar mehr als ein Arzt und zu dem würdest du in der Pandemie für eine Lösung ja auch gehen.
 
Themenstarter
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Es kann auch sein, dass die Brille nicht mehr so ganz richtig sitzt. Für eine Brille ist es wichtig, wie das Auge da durchguckt, also an welcher Stelle. Das misst der Optiker auch wieder aus, also falls es keine neue Brille wird, wird es evtl. ein kurzes Zurechtbiegen und neu anpassen des Gestells.

Ich denke ein Optiker bringt dir da momentan auch evtl. sogar mehr als ein Arzt und zu dem würdest du in der Pandemie für eine Lösung ja auch gehen.
Ja, der Optiker nimmt sich für den Sehtest auch VIEL mehr Zeit als ein Augenarzt (aus Erfahrung). Du meinst also meine Augen schauen quasi nicht mehr durch den schärfsten Punkt der Brille oder dass sich an Bügeln / Haltung an den Ohren was verändert haben könnte? Wenn ich die Brille immer ganz schief nach oben angelegt tragen würde, wäre die Sicht gut, aber so läuft ja keiner rum ;)
 
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