Polyneuropathie/Neuropathien - Eure Erfahrungen, was hilft Euch, was nicht

Oh Gott, deine Symptome schreien förmlich nach Mykotoxinen. Parästhesien (iPNP), Angststörung, Pupillotonie, Schwindel (vestibuläre Migräne/phobischer Schwankschwindel), motorische Probleme, Phantomschmerzen (Fibromyalgie), "Blutwerte sind ok", "Es ist psychosomatisch", hatte ich auch alles.

Ja, man kann es testen. Ja, es ist heilbar. Nein es gibt keine brauchbaren Ärzte dafür. Muss man selber machen.
 
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@lupenreiner Autodidakt

Toxine sind bei mir möglich durch

A) Amalgan, ohne Schutz entfernt, weil ein Zahnarzt meinte, die schrumpfen mit der Zeit, eine darauf spezialisierte ZÄ sagte Jahre zuvor, nicht dran gehen, die sind so gut verlegt und alt, dass davon nicht mehr viel Gefahr ausgeht.
B) durch Pferdehaltung hatte ich viel…auch mit verschimmelten Heu zu tun, habe immer ohne Handschuhe gearbeitet u.a. auch Giftpflanzen ausgerissen.

Aber wenn Du schon schreibst, es sei feststellbar und heilbar, dann schreibe doch konkretes dazu.
Mir fällt nur Entgiftung ein, die bringt aber nur was, wenn man diese Chelateentgiftung (ist das richtig?) beim Arzt gemacht bekommt. Die muss man selber zahlen und der Erfolg ist fraglich. Ich habe zumindest nicht allzu viele Heilungserfolge erlesen.

Ich war länger nicht mehr hier unterwegs, ich habe die Erfahrung gemacht, wenn man sich zuviel mit Gesundheit bzw. Krankheit befasst, kann das einem auch runter ziehen.
 
Hier spricht ein Neurologe über die Polyneuropathie. Was ich bei diesem Thema ärgerlich und unverständlich finde ist, daß eine frühe Behandlung empfohlen wird. Nur: wer bitte schön behandelt denn wirklich und wie wird behandelt? Wer übernimmt die Kosten?

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Grüsse,
Oregano
 
@Oregano

Bei mir wurden nur Standarduntersuchungen vorgenommen.
Nervenleitung messen, Reflexe testen, mit dieser Stimmgabel Füße und Hände getestet, Blutuntersuchung, auch Borreliose, Syphilis, ich habe noch Morbus Fabry angesprochen, das wurde getestet, Vit. B12, das war es. Zu dem Zeitpunkt hatte ich starke Gangunsicherheit und kaum mehr Kraft, das Adie-Syndrom bestand schon 2-3 Monate.

Ich habe mich eingelesen und selber therapiert.

Wird der Auslöser nicht gefunden, ist es kaum heilbar.

Rechtzeitig behandeln? Meine Ex-Hausärztin hat trotz meiner Klagen überhaupt nicht reagiert. Uns wenn man es merkt, ist es schon weiter fortgeschritten.

Würde unser besch… Krankensystem bessere Vorsorgeuntersuchungen machen, würden sie mehr Geld sparen, da die Leute nicht dauernd zu Ärzten rennen müssten und bei jedem mit 3 Überweisungen wieder rauskommen um letztendlich getreu dem Motto "Patient wird kompliziert" in die Krankenhäuser abgeschoben zu werden. Die schreiben dann rote Zahlen und werden geschlossen um dann Leuten ohne Bewegungsmöglichkeiten die teuren Fahrten in andere Kliniken zu zahlen. Die Kassenärzte bekommen immer mehr gestrichen und verweisen auf immer länger werdende Wartezeiten. Man könnte hier Endloses wieder geben.

Unser Gesundheitssystem verkommt immer mehr zu mafiosen Verhältnissen.
 
Als PNP (Füße) bei mir anfing, konnte ich es etwas lindern durch regelmäßige Einnahme von ALA (Alpha-Liponsäure). Zu beachten ist, dass es 2 Formen gibt: Die R-Form ist zu bevorzugen.

Es gibt wohl auch eine spezielle Form von ...ich glaube B1, müsste Benfo-Thiamin sein, die hier (PNP) besonders hilfreich sein soll.
 
Kälte geht bei mir garnicht. Das hilft aber sicher gegen burning feet und burning hands.
Bei mir fangen die Füße jetzt wieder an zu schmerzen, wenn sie nur leicht kalt werden.

Ich probier ja auch alles mögliche aus, hab CapsaicinPflaster, die klebe ich mir auf den Fußrücken. Ich merke nicht viel davon, also das fühlt sich nicht heiß an, aber ich hab die Illusion, dass es hilft.

Mir gehts mit diesem Mist ähnlich wie euch hier, Ärzte fragen - kann man machen, aber man kanns auch lassen. Ergebnis das gleiche.

Ich geh zuweilen mit NordicWalking Stöcken (wegen der Gangunsicherheit) raus, soll auch helfen, aber ich hab noch nicht wirklich die richtigen Schuhe gefunden. Einerseits sollen sie fest sein, dann ist das Gehen auch weniger ermüdend, andererseits sollen sich die Füße bewegen, also wären Barfußschuhe ideal - aber für mich ist das extrem anstrengend und ermüdend, trotz der Stöcke. Meine Favoritenschuhe sind derzeit die aus Tiroler Loden, die halten mir wenigstens die Füße warm. (ähnlich den Giesswein, aber nicht ganz so teuer)

Ich finds schön, wenn hier Ideen zusammengetragen werden, da kann sich jeder raussuchen, was für ihn/sie passt. Das ganze Thema ist so vielfältig und individuell.

Schön, dass es Euch hier gibt (obwohl ich mir nettere Themen vorstellen könnte)
 
@silena
Die Gangunsicherheit/Wankschwindel habe ich weitestgehend weg, die Schwäche ist auch viel besser, das Strumpfgefühl ist auch fast weg. Nur wenn ich mein re. Bein klopfe, dann geht ein vibrieren durch. Schmerzen habe ich auch kaum. Meine Augen stören da schon mehr. Es ist halt ein Kommen und Gehen mit den Symptomen.

Ich brauche auch leichte Schuhe, manche schwören auf Sketchers, mittlerweile geht das auch besser.

Ich habe am Anfang hoch dosiert B12 genommen plus die anderen BVitamine, Magnesium, Alpha Lipon Säure, und so wie ich mich ein gelesen habe noch aanderenSupplemente. B1 als Benfotiamin ist bei manchen stark schmerzlindernd, das muss man ausprobieren.
Dann noch totale Umstellung für 1 Jahr vom Lebensstil, kein Zucker, Weißmehl oder Alkohol, viel Fleisch, Eiweißshakes, Gemüse, Beilagen meist Kartofel, Reis.
 
Ich brauche auch leichte Schuhe, manche schwören auf Sketchers
...mir helfen Barfußschuhe - seit Jahren.
Sketchers habe ich mir nur für das Laufband, bzw. in meinem Fall eher "Gehband" geholt, weil mir die gute Dämpfung bei langen Stecken wichtig ist (Knie, Hüfte usw.). Leider habe ich einen (erworbenen) breiten Vorderfuß, ergo doch eine Druckstelle bekommen und mir beim Orthopäden meines Vertrauens Einlagen besorgt. Sehr weich und gepolstert, also ein guter Puffer....
Dann noch totale Umstellung für 1 Jahr vom Lebensstil, kein Zucker, Weißmehl oder Alkohol, viel Fleisch, Eiweißshakes, Gemüse
...warum nur für 1 Jahr?
 
Die Grundursache ist möglicherweise ausgefallenes MgP und CaP. Das CaP bekommt man so ohne weiteres nicht mehr aus dem Körper, das reichert sich im Lauf der Jahre eben an. Die Bindungsstärke von MgP ist deutlich niedriger, das kann man mit K-Citrat mobilisieren. Es bildet sich K-Phosphat und Mg Citrat, beides wasserlöslich und über die Nieren exportierbar.

Hochdosen MSM/VC helfen die Zellpermeabilität zu steigern das hat wahrscheinlich positive Auswirkungen auf die feinen Nervenstränge und bringt Linderung bei Brennen oder Kältegefühl.

Täglicher Fleischkonsum ist eher kontraproduktiv, Im Fleisch ist auch eine Menge Phosphor, dadurch entstehen Phosphatkomplexe die den Körper zwingen Mg oder Ca aus den Knochen oder den Muskeln zu holen was dann wiederum als CaP oder MgP ausfällt. Blut pH muß zwingend zwischen 7.35 und 7,45 gehalten werden, ich habe dazu schon was in meiner Krankheitsgeschichte geschrieben. Und der Abbau von Phosphor erzeugt eben extrem viele saure Valenzen.

Die Geschichte mit den Augen ist komplizierter, ich hatte das vor 15 Jahren auch, normale Scheinwerfer blendeten mich dermaßen das ich mich nur noch am rechten Fahrbahnrand orientieren konnte z.B. Ich nehme auch an, das das an einer Reizung der Sehnerven liegt und einer Verlangsamung des Pupillenreflexes, kann es aber noch nicht 100% beweisen. Jedenfalls ist es schon seit Jahren weg. Es ist sehr sicher ein HWS-Problem.
 

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