Ohrfeigengesicht

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beobachte in letzter zeit, dass meine wangen immer röter werden. also nicht im sinne von gesunden roten bäckchen, sondern mal mehr mal weniger. manchmal ist es so schlimm (meist einseitig), dass es aussieht als hätte ich mich mit jemandem arg geohrfeigt. die errötete gesichtshälfte ist dann auch sehr warm.........

kennt das jemand?

greetz
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Im JinShin wird die rote Backe als Zeichen für eine Magenproblematik angesehen. Der Endpunkt vom Magenmeridian liegt ja auch genau unter der Mitte des Auges auf dem Jochbein...

Gruss,
Uta
 

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14.01.04
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Hallo Human

Rote Backen wie rote Ohren sind ein Zeiochen einer Nahrungsunverträglichkeit NMU, welche widerum von einem Darmpilz begünstigt werden. Die häufigste bei roten backen ist meines wissen nach, die Glutenunverträglichkeit
Wegen darmpilz. www.candida.de
Wegen NMU: Buch "Ist das Ihr Kind?" von Prof Rapp
 
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naja, nur dass manchmal eine backe ganz schnell rot wird (bis übers auge) und es sich so anfühlt wie ein sonnenbrand. das ganze dauert dann ne halbe stunde in etwa.

ansonsten sind sie halt verschieden rot, mal mehr mal weniger. + lästiges muskelzwicken bzw hautbrennen irgendwo am körper.

glaub natürlich auch dass ich nen darmpilz habe, NUR, sind die beschwerden beim candida so, dass dieses fiese muskel/hautbrennen nur eine bestimmte zeit anhält (sagen wir nen halben tag) und dann ein bis zwei tage gar nicht mehr.....soll heißen: keine 24/7 schmerzen.

dass mit der antipilzdiät halt ich einfach nicht durch, ich nehm zwar gke, nystatin oder lapachorindentee aber diese diät halt ich nicht durch da kann ich machen was ich will.


greetz
human
 
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Hallo Human

Die roten backen kommen nicht vom Pilz, sondeern vermutlich von einer NMU. Das kommen und verschwinden wird wahrscheinlich mit dem Essen des unverträglichen zusammenhängen, mach ein Ernährungstagebuch, oder lasse das erwähnte weg.

Mit dem zuckerfrei hast Du wahrsch. Probleme, weil Du in eine Unterzuckerung kommst. Versuche es so gut es geht und wenn es gar nicht mehr geht, nimm Traubenzucker und anschliessend gerade das antipilzmittel.
Niumm das Nystatin regelmässig, das GKE und der Tee helfen wahrsch. auch.
 
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28.09.04
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Hallo Human,

ich hatte das gleiche Problem, konnte die Zuckerdiät einfach nicht durchhalten. Vor ein paar Tagen hatte ich an anderer Stelle dies dazu geschrieben:

Hallo miteinander,

nach erfolgter Amalgamentfernung und Ausleitung habe ich auch unter einer regelrechten Zuckersucht gelitten. Schoki weggelassen, dafür Hunger auf Kuchen und Brot/Brötchen bekommen. Das weggelassen, dafür Durst auf Bier bekommen…. alles Sachen, die der Körper fix in Zucker umwandeln kann. (Candida?!) Mehrere ernsthafte Anläufe sind nach einigen Tagen so oder ähnlich verlaufen.

Habe vor einigen Tagen einen neuen Arzt "ausprobiert", einen Kassenarzt mit Hang zur Naturheilkunde. Habe ihm nichts von all dem oben erzählt; bin dorthin gegangen, weil ich nach dem Zahnarztbesuch mal wieder heftig Herpes bekommen habe und außerdem ständig Entzündungen an den Augenlidern bekomme (Gerstenkörner). Ich war ganz erbaut über seine Reaktion: mein Immunsystem sei wohl nicht ok, das würde häufig mit Unverträglichkeiten oder evtl. mit Pilzbefall zusammenhängen. Ob er das mal kinesioloisch testen soll… ich reagierte auf Histamin und Candida albicans. Er riet mir, erstmal 2 – 3 Wochen histaminarm zu essen; dann entscheiden wir, ob wir eine Pilzbehandlung machen.

Eigentlich fand ich die bei Histamin-Intoleranz beschriebenen Symptome nicht typisch für mich, aber gleich am nächsten Tag habe ich mit histaminarmer Kost begonnen. Am ersten Tag war noch alles in Ordnung, aber dann reagierte ich mit Schwäche und Zittern. Die Tage darauf dachte ich, ich müsste erfrieren. Mein Körper signalisierte mir immer wieder: das ist falsch, was du da machst!!! Du hast den Arzt erst einmal gesehen, du tust wohl immer gleich, was dir irgendeiner sagt, was? Dann kam ich mir irgendwie hyperaktiv vor. Ach ja, und ich hab andauernd gegessen (was erlaubtes). Tja, was soll ich sagen: nach einer echt harten Woche ging es mir viel besser. Ich bin physisch belastbarer, wenn ich Hunger spüre, knurrt nur der Magen – ich habe aber nicht das Gefühl, gleich schlapp zu machen. Und das Beste: ich habe kein Zucker-, kein Weißmehl-, kein Alkoholverlangen mehr!!! Das hätte ich niemals erwartet. Ich hoffe, dass ich diese strenge Diät bald mal lockern kann, aber ich werde mich in Zukunft insgesamt auf jeden Fall histaminärmer als vorher ernähren.

Ach ja, obwohl ich mich steckenweise so vollgestopft habe, habe ich in 8 Tagen 1 Pfund an Gewicht verloren. Ich bin aber nicht übergewichtig. Wenn noch 2 – 3 Pfund fallen, freu ich mich, aber dann ist auch gut… Was mir noch aufgefallen ist: Ich glaube, durch den Zucker-, Mehl-, Alkverzicht wird die ganze Rohkost- und Obstesserei viel verträglicher, es bläht längst nicht so doll wie vorher.

Grüße,
schurline
Vielleicht magst du es auch mal über die Histamin-Vermeidung versuchen?

Viel Erfolg!
schurline
 
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Hallo schurline,
wieso Mehlverzicht bei einer histaminarmen Kost? Und warum im Prinzip Zucker?

Gruss,
Uta
 
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16.02.05
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Am ersten Tag war noch alles in Ordnung, aber dann reagierte ich mit Schwäche und Zittern. Die Tage darauf dachte ich, ich müsste erfrieren. Mein Körper signalisierte mir immer wieder: das ist falsch, was du da machst!!! Du hast den Arzt erst einmal gesehen, du tust wohl immer gleich, was dir irgendeiner sagt, was?
Einer der wirlich herausragenden Selbstbeobachtungen! Hier ist vermutlich einer der Knackpunkte. Ich werde Ihn (den Satz) gleichausdrucken und einrahmen!

Wir sind ernährungstechnisch vermutlich alle Junkies

- Histaminjunkies
- Gluteinjunkies
- Kaseinjunkies
- Nikotinjunkies
- Koffeinjunkies

das sind typische Entzugssymtome die ich auch sporadisch bei mir festgestellt habe (auch über Tage!) aber nie wirklich auf die Ernährung sondern auf die allg. physische bzw. psychische Konstitution bezogen habe. Ich vermute das diese "schweren" Entzugssysmtome (die sich ein nicht betroffener nicht vorstellen kann!) nicht nur ein schwaches Immunsystem als Grundlage hat. Dieses "erfirier" Zitter das teilweise über Stunden ging wurde von mir immer einem "Aufschaukeln" zugeschrieben. Der Körper versucht was zu verteilen oder eine Energieausgleich/Verscheibung hinzulegen. Weniger esotherisch oder sowas sondern Schütteln für die Leber, Schütteln für die Nieren, Schütteln für (gegen) die Kälte. Kälte (weniger Wärme) als Regulationsprozes und Hilfsmittel in allen Lebenslagen wo es bedrohlich wird.

Es zieht mir ein eisiger Schauer über den Rücken.
Meine Beine sind wie Eisblöcke - Eiszapfen
Eiskaltes Blut in den Adern (Gefühlslosigkeit) - auch "es lässt einen kalt"
die Kälte der Isolation
kalte Hände/Füsse vor Aufregung/Angst (kalte Füsse kriegen)
ein Herz aus Eis/Stein
Primär sind aber augenscheinlich nur die Extremitäten und Gänsehautzonen von solchen "Erscheinungen" betroffen. Ich habe noch nie was von einem Kalten Kopf gehört aber einen heissen/glühenden Kopf, den gibt es scheinbar. Es darf mitgedacht werden...
 
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28.09.04
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Hallo Uta,

uff - mein Posting war schon so lang geworden... und wohl doch noch nicht vollständig.

Wenn ich es richtig gelesen habe, soll man bei histaminarmer Ernährung auf Hefe und Weizen verzichten. Das bedeutet doch: kein Kuchen, keine Brötchen, kein normales Brot. (Ich bin auf hefefreies Pumpernickel, ebenso hefefreies Roggenknäckebrot und Reiswaffeln ausgewichen.) Auf Zucker habe ich verzichtet, weil ich meist nur Schokosachen mochte - und die sind bei histaminarmer Ernährung auch nicht angesagt. Und weil ich nach den ersten paar Tagen kein Süßesverlangen mehr hatte, brauche ich auch keinen Ersatz dafür.

Ich wollte zum Ausdruck bringen, dass vorherige Versuche, Zucker oder leicht in Zucker umwandelbare Stoffe wegzulassen, stets gescheitert sind - dass es aber zusammen mit histaminarmer Ernährung gut geklappt hat. Im Prinzip halte ich jetzt eine Histamin- und Candidadiät... und ich dachte, das könnte auch für andere Candida-Kandidaten :) ein Versuch wert sein.

Hoffe, das ist jetzt verständlicher,
schurline
 
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28.09.04
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Hi Mike,

da darf ich mir auch gleich mal was von dir einrahmen:

Wir sind ernährungstechnisch vermutlich alle Junkies

- Histaminjunkies
- Gluteinjunkies
- Kaseinjunkies
- Nikotinjunkies
- Koffeinjunkies
Es geht wirklich viel über das Futter! Ich staune, wie viele Leute nach der Amalgamentfernung und anschl. Ausleitung Probleme mit der Ernährung bekommen... also doch Unverträglichkeiten durch ein schwaches Immunsystem (das durch die Hg-Bewegung und -Ausleitung gelitten hat) ??? Mir ist schon klar, dass die Schwäche und das Frieren Entzugserscheinungen waren.

Momentan bin ich essensmäßig überhaupt nicht mehr fixiert; wenn mein Magen knurrt, muss ich nicht sofort was essen. Das ist ein gutes Gefühl... ich werde die Diät 4 Wochen halten - dann schau ich, ob ich gelegentliche Genüsse einbauen kann.

Grüße,
schurline
 
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16.02.05
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Um das Thema mal ein wenig zu fixieren hier noch ein Gedankengang der aber vermutich erst in 10-20 Jahren gebraucht wird.

Wir wissen (ahnen) das sog. toxisch bedenkliche Stoffe (voran die Metalle)ziemlich übel auf dem Kopf (Hirnregion) geht und vermutlich eine hohe Affinität zu Nervenzellen (Schmerzen) hat.

Folgen sind diffuse Erscheinungen die von Kopfschmerzen bis hin zu Depressionen führen (eigener Leib!). Auch sind zytotoxische (Gewebegiftige) prozesse zu beobachten.

Was ist aber nun wenn der Darm (wie bereits von wissenschaftlicher Seite vermutet (das Darmhirn!)) ebenfalls solche "Ausfallerscheinungen" hat. D.h. ein stimmiges und vermutlich "klar" denkendes System der Nahrungsverarbeitung (oder mehr? (Zentrum der Gefühle?)) schlittert ganz unabhängig der Nervenbahnen vom einzigen uns wahrnehmbaren denkenden einfach ab. Es reagiert nicht mahr richtig (Rezeptoren) oder pennt auch mal beim verarbeiten. Wie unser primäres Hirnsystem braucht vielleicht der Darm auch mal seine Erholungsphasen oder reagiert ähnlich dem Kopfhirn auf morphine Substanzen. Der Darm ist dann zwar glücklich (verlangen nach) aber die Verarbeitung lässt schwer zu wünschen übrig (falsche Verarbeitung = Allergie). Wir habe in uns eine riesige Chemiefabrik die nur so gut funktioniert wie Sie auch ordentlich gewartet wird.

Ein Ding ist mir in den letzten Jahren auf jeden Fall aufgefallen. Die Reaktionsfreudigkeit des Darmtrakts hat erheblich gelitten. Wo ich früher auch mal Magenschmerzen hatte bleiben diese eindeutig aus. Das ist zwar nur statistisch aber recht auffällig in der Annahme das ich sicher auch aml bei einigen tausend Mahlzeiten was dabei hatte was nicht so gut war. Der Part der Magenschmerzen oder das aus miener vergangenheit bekannte Magengrummeln ist definitiv ausgeschaltet (Glutein/Kasein?). Die Verdauung ist scheinbar gestört und daraus resultiert dann ein Teil der "Erscheinugen".

Nennen wir sie Symptome und ich werde mal deutlicher in mich hören um zu schauen was fehlt. Soweit ich es verstanden habe sind darmhirn und Kopfhirn weitestgehend getrennt funktionierende System aber vielleicht finden wir ja noch das Nadelöhr im Rückenmark an das der Darm angeschlossen ist und so Botschaften des Glücks (nicht nur Hormone) oder sonstige Informationen weiter sendet.

Ich stelle mir gerade vor ich wäre mein Körper und müsste im Sekundentakt Entscheidungen treffen, weiterleiten, verarbeiten... wobei mir gerade einfällt... ich bin doch mein Körper, oder ? Ich bin hier drin... irgendwo...

don't Panic... da hinten ist eine Türe und auf der steht 42!
 
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14.01.04
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Hallo Schnurline

Wegen der Glutendiät: Es gibt viele Brote, Gebäcke, Mehle etc die ohne Gluten sind. Schär und Hammermühle sind 2 spezialisierte Firmen dazu
 
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14.01.04
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Hallo Mike

Der Darm hat direkt eine Verbindung zum Gehirn. Es gehen mehr Infos vom Darm zum Gehirn als umgekehrt. Ausserdeem produziert der Darm enzyme, die auch im Gehirn vorkommen. ZB produzieren (wegen Candida, HG oder anderen Sachen) der Darm das Enzym DPP IV welches auch hilft Proteine aufzuspalten. Im Gehirn heisst das Enzym glaube ich GP 110, dessen Zweck dort ist unbekannt. Die direkte und und indirekte Auswirkungenauf das Gehirn beim Fehlen zB dieses enzyms ist zT bekannt, aber zb noch unbekannt.
 
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