Immer krank vor dem Urlaub - was tun?

Themenstarter
Beitritt
14.05.19
Beiträge
215
Hallo,

ich habe ein massives Problem. Seit über einem Jahrzeht werde ich immer vor meinem Urlaub krank.
Meine Trefferquote liegt nahezu bei 100%. Es gibt nur ein paar wenige Male, wo ich vor dem Urlaub nicht krank geworden bin. Keine Ahnung, woran das lag. Meistens war das ein Urlaub, der in den Sommermonaten lag.

Ich bin nicht ständig krank. Und wenn ich nicht in den Urlaub fahre, dann bin ich auch mal das ganze Jahr nicht krank. Wenn ich mehrere Reisen geplant habe, dann bin ich öfter krank, da ich fast nur krank werde vor dem Urlaub und sonst nicht.

Ohne Urlaub hab ich meine typischen Zeiten 1-2 Mal im Jahr, wo ich eben krank werde und was für einen Erwachsenen mit funktionierendem Immunsystem wohl auch "normal" wäre.

Das, was man immer liest, dass Leute im Urlaub krank werden, weil sie sich dann entspannen nach dem ganzen Stress, trifft auch mich überhaupt nicht zu. Ich bin entweder gar nicht gestresst oder bin noch voll im Stress drin. Es spielt so oder so keine Rolle, ich schaffe es vom Timing her immer, kurz vor dem Urlaub krank zu werden.

Daher stehe ich dann jedes Mal mit bereits gepacktem Koffer und Matsch im Kopf (weil krank) vor der Entscheidung, ob ich den Urlaub jetzt so antreten kann oder nicht. In den meisten Fällen muss der Urlaub dann verschoben oder storniert werden.
Fragt mich nicht, wie viel Geld ich deshalb im letzten Jahrzehnt schon verloren habe .......

Manchmal ist man dann auch einfach krank in den Urlaub, aber in 97% der Fälle, hab ich mich nicht getraut in den Urlaub zu fliegen.
Und jetzt mit Corona und den ganzen Regelungen wird das ja alles noch komplizierter. Was, wenn es einem durch die körperlichen Anstrengungen im Urlaub (ich mache ausschließlich Aktivurlaub) noch viel schlechter geht und man mit 40°C Fieber nicht mehr fliegen darf und von der Fluggesellschaft abgewiesen wird? .....


Meiner Meinung nach kann es aber kein Zufall sein, dass ich so oft vor dem Urlaub krank werde.
Es ist sicher jedem schon mal passiert, vielleicht auch 2 oder 3 Mal, aber ich bin mittlerweile bei 25 Mal oder so (hab irgendwann aufgehört zu zählen .....).

Ich glaube aber auch nicht, dass das psychosomatisch ist und ich aus Angst, krank zu werden, krank werde.
Denn meistens gibt es auch klare Vorboten.
Dieses Mal z.B. hatte ich Kontakt zu einer sehr kranken Peron in der Arbeit (die hätte eigentlich zuhause bleiben müssen). Wir saßen 8h lang im Büro sehr nah im gleichen Raum .... am nächsten Tag wurde sie positiv auf Corona getestet und ich habe jetzt auch Symptome und fühle mich nicht fit für einen Aktivurlaub. Noch ist mein Test negativ.
Aber das ist nur ein Beispiel .....

Den anstehenden Urlaub hab ich bereits schon mal verschieben müssen, auch wegen Krankheit.
Im Endeffekt hätte ich den Urlaub antreten können, weil ich rechtzeitig wieder fit war, das wusste ich aber an dem Tag, wo ich mich wegen Flug entscheiden musste noch nicht.

Man ist selber kein Arzt, man weiß nicht, ob die Krankheit noch vollends ausbricht und wie schlimm es wird v.a. wenn man sich nicht schonen kann, daher ist gerade in Zeiten von Corona wohl immer die bessere Wahl, den Urlaub zu stornieren / verschieben (sofern möglich).

Nur habe ich mittlerweile wirklich die Nase gestrichen voll. Stellt euch vor, euch passiert das so ziemlich jedes Mal?
Was würdet ihr machen?

So langsam glaube ich, mein Körper muss es auf die harte Tour lernen. Vielleicht muss ich einfach knallhart durchziehen bis mein Körper merkt, dass es vielleicht keine gute Idee ist, jedes Mal vor dem Urlaub krank zu werden ... bisher war ich vielleicht zu nett, weil ich immer auf meinen Körper gehört hab und sofort geschont habe.


Was mein Immunsystem angeht, ich mache schon alles, was man machen kann.
Ich bin sehr schlank (schon fast untergewichtig), koche immer frisch und gesund, rauche nicht, trinke nicht, bewege mich sehr viel an der frischen Luft. Ich mache viel Sport, aber übertreibe damit auch nicht. Mein Körper ist also nie überfordert.

Wenn ich krank bin, höre ich auf meinen Körper, unterstütze mit frischem Obst, rohem Knoblauch und Zwiebeln, trinke frischen Ingwer (Kurkuma, Öl, Pfeffer, Zitrone), helfe mit Zink nach, unterstütze mit Vitamin D usw.


Ich kann mich ja auch nicht jedes Mal vor dem Urlaub isolieren ....... das Immunsystem muss ja auch wieder lernen mit Menschenmengen klarzukommen.



Also, was würdet ihr an meiner Stelle tun?
Ich kann langsam echt nicht mehr mit diesem Teufelskreis umgehen ...... und ich bin so langsam wirklich urlaubsreif (mein letzter Urlaub war im September 2021 ....).

Kennt ihr jemanden, dem es genauso geht wie mir (denn ich kenne niemanden)?

Ich wäre um jeden Tipp wirklich sehr, sehr dankbar!
 
wundermittel
Beitritt
18.03.16
Beiträge
5.712
Hallo japanworm,

ich würde nicht mehr in Urlaub fahren, wenn mich das krank macht. Bei mir ist es so, dass der Urlaub praktisch vorbei ist, bis ich mich endlich an das Klima gewöhnt habe. Deswegen fahre ich nicht mehr in der Weltgeschichte herum, sondern werde immer kieziger. Neue Leute, Orte und Ansichten kann man auch gleich um die Ecke finden, man muss nur mal die gewohnten Bahnen verlassen und sich auf das Neue einlassen. In deiner Stadt gibt es doch sicher einen Zeltplatz, da könntest du mal einchecken ...

Viel Spaß im Urlaub! :)
 
Beitritt
17.03.16
Beiträge
2.062
Japanworm,
was könnten die Gründe sein?
1. Noch schnell alles erledigen und sich dabei übernehmen?
2. Sorge, dass es wieder passiert, Selbst erfüllende Prophezeiung?

Rezept:
1. Lange zuvor mit den Vorbereitungen beginnen. Ich stelle schon eine Woche zuvor einen Koffer auf und lege hinein, was mir einfällt und in die Hände kommt.
2. Autosuggestion. Ich bin kerngesund und reise vergnügt ab.

Ich selbst gehöre zu denen, die sich mit Chlordioxid vertraut gemacht haben, und nehme ein paar Tage davor über den Tag verteilt 10 ml in 1 Liter Wasser ein, gurgle damit und ziehe es in der Nase hoch. Aber das wird von vielen hier abgelehnt. Es hat mir auch schon dreimal den Rückflug gerettet.
 
regulat-pro-immune
Themenstarter
Beitritt
14.05.19
Beiträge
215
Japanworm,
was könnten die Gründe sein?
1. Noch schnell alles erledigen und sich dabei übernehmen?
2. Sorge, dass es wieder passiert, Selbst erfüllende Prophezeiung?

1. Nein, sicher nicht. Bei dem Urlaub jetzt z.B., der wurde ja bereits verschoben von mir. Das heißt die Planung und Buchung usw. hat bereits vor Monaten stattgefunden. Ich hatte schon fast vergessen, dass der Urlaub jetzt ansteht. Ich war nicht gestresst in den letzten paar Tagen.

2. Dann ist das aber total unbewusst. Ich war mir dieses Mal eigentlich sicher, dass ich den Urlaub antreten kann, zumal es Hochsommer ist und ich im Hochsommer normalerweise nie krank bin......


Natürlich gab es auch schon Urlaube, wo es davor nochmal stressig war oder Urlaube, wo ich mir insgeheim gedacht hab, bloß nicht krank werden. Aber es scheint völlig egal zu sein, was für eine Art Urlaub es ist. Ob ich die Planung lange zuvor abgeschlossen hab oder nicht. Treffsicher werde ich davor krank.

Ganz oft auch ohne spezifische Symptome. Manchmal hab ich einfach erhöhte Temperatur und fühle mich krank und wenn der Urlaub dann abgesagt ist, bin ich relativ schnell wieder fit.

Dieses Mal fühlt es sich aber anders an. Immerhin bin ich über 1 Woche vor dem Urlaub krank geworden (normalerweise werde ich ganz knapp vor dem Urlaub krank) und ich habe dieses Mal auch klare Symptome, Atembeschwerden, Nebenhöhlen sind zu und wie gesagt, eine sehr kranke Kollegin auf Arbeit, die mich wohl angesteckt hat .....

Aber ich kann vorab nie unterscheiden, um was es sich jetzt handelt und ob die Symptome / Beschwerden schnell wieder abklingen oder nicht. Ich bräuchte quasi jemanden aus der Zukunft, der mir sagt, wie die Sache ausgeht und mir so die Entscheidung erleichtert.
Da sowas nicht möglich ist, fahre ich in der Regel aber die sichere Schiene und storniere / verschiebe.

Daher ja die Idee, dass man einfach trotz Krankheit in den Urlaub fährt .... aber das kann halt leider gehörig schief gehen. Bin mit knapp über 40 auch nicht mehr die jüngste und würde ungern ne Lungenenzüdnung oder Herzmuskelentzündung riskieren, nur weil ich mich nicht geschont habe .... und das dann auch noch im Ausland ....



@MaxJoy Ich liebe es, neue Länder zu erkunden. Konnte ich in meinen ersten 3 Jahrzehnten nicht machen ..... schade, dass mein Körper da offenbar nicht mitmacht. Wenn ich es aber dann doch mal ohne Krankheit in den Urlaub schaffe, ist es immer ein Traum. Maximale Erholung und Zufriedenheit .....
 
Beitritt
17.03.16
Beiträge
2.062
Dann schau doch mal in den CDL-Thread herein. Vielleicht kannst du dich darauf einlassen. Von den Medien unbeachtet oder bekämpft, werden in Bolivien, Mexiko und anderen lateinamerikanischen Ländern laufend viele 100 000 Coronapatienten zu über 99% in wenigen Tagen ohne unerwünschte Nebenwirkungen geheilt. Aber das ist branchenschädlich und muss bekämpft werden. Im Thread wird über viele positive Erfahrungen berichtet. Die negativen stammen meist von Leuten, die sich nur in den Medien informiert haben und keine eigenen Erfahrungen haben. Für mich ist es inzwischen ein unentbehrliches Hausmittel.

Mein Sohn hat sich vorletzte Woche bei seinem Sohn mit Omikron angesteckt und erkrankte Freitag Abend 24.6. mit Fieber, Kopfschmerzen und den üblichen Symptomen Er nahm eine hohe Dosis CDL, 60 ml in einem Liter Wasser, über den Samstag verteilt zu sich. Sonntag früh war er wieder fit, aber Montag noch positiv getestet. Er setzte die Einnahme mit tgl. 40 ml fort. Heute, eine Woche später, war er hier, half meinem Mann beim Auspacken schwerer Solarpaneele, Batterien und Zubehör, und fuhr dann, weil das Wetter so schön war, mit dem Klapprad wieder die ca. 36 km nach Hause. Sein Sohn, 9 J., war ohne CDL nach wenigen Tagen wieder fit und verbrachte die Woche bei seiner Mutter, die mit der Tochter zuvor erkrankt war und bereits genesen. Mit oder ohne CDL, Omikron war schnell überstanden, aber mit CDL besonders schnell. Vorteil, jetzt haben alle den Genesenenstatus, was immer der heute noch gelten mag.
 
Beitritt
18.07.08
Beiträge
91
Hallo,

Ich hab das auch meistens das ich krank werde wenn ich in urlaqub bin. Ich denke es könnte eventuell mit Histamin zusammenhängen. Dieses jahr war es aber nicht so schlimm weil ich jetzt seid fast 1 jahr massnahmen ergriffen habe und z.b. schwarzkümmelöl oder andere Lebensmittel esse die den Histaminspiegel senken auch ein Antihistaminika hilft mir da etwas. Vielleicht mal in die Richtung schauen ?

Denke aber auch das es eine starke kopfsache und die psche eine große rolle spielt vielleicht könnte auch Cbd öl helfen um mit den stress besser klarzukommen usw.

Hypnose könnte vielleicht auch helfen ?


L.g. Detlev
 
Zuletzt bearbeitet:
Beitritt
25.06.12
Beiträge
146
Hallo 🙂

Wie sieht denn dein Vitamin D Spiegel aus?
Hast du ihn schonmal kontrollieren lassen?
Wieviel Vitamin D nimmst du täglich?

Was deine Ernährung betrifft, isst du an frischen Sachen nur Obst oder außerdem noch viel frisches rohköstliches Grün und Gemüse?

Nutzt du bei deiner Ernährung noch viele Tierprodukte?
Wieviel Zucker isst du?
Du sagst, du kochst immer frisch.
Verzichtest du völlig auf Fertigprodukte und auch auf Weißmehle, überhaupt auf Weizen (Leakygut-Syndrom)?

Nimmst du noch irgendwelche anderen NEMs, außer Zink und Vitamin D?

LG
Tilian 🙂
 
Themenstarter
Beitritt
14.05.19
Beiträge
215
Mein Vitamin D Spiegel ist momentan niedrig, aber nicht so niedrig wie zuvor. Ärztin meinte daher 2000 I.E. täglich sollten reichen. Fang ich gerade wieder damit an.

Ich nehme NEMS nur nach Bedarf, hauptsächlich Zink, Vitamin D, K2, Magnesium, manchmal Calcium.

Ich esse wesentlich mehr Gemüse als Obst und meistens auch roh. Sehr viele Salate.
Ich verzichte nicht auf Weizen und Gluten (hab ich schon durch). Auch sämtliche Eliminierungsdiäten in der Vergangenheit.

Fertigprodukte gibt es sehr selten, aber ich mache mittlerweile keinen Komplettverzicht mehr.
Zucker esse ich extrem wenig, v.a. in Form von Früchten, Datteln ab und zu mal ein Stück Kuchen (wie gesagt, verzichte mittlerweile nicht mehr komplett).

Ich verzichte nicht komplett auf Tierprodukte, da es bei mir ab und zu Eier, Joghurt, Ziegenmilch und ganz, ganz selten Fleisch und Fisch gibt.
 
regulat-pro-immune
Beitritt
25.06.12
Beiträge
146
2000 I.E. finde ich schon sehr wenig, vor allem, wenn der Vitamin D Spiegel schon niedrig ist.
Ich nehme täglich 20.000 I.E. ein, das ist soviel, wie der Körper an einem sonnigen Tag, in den Mittagsstunden aufnehmen kann und das halte ich für einen guten Richtwert, da Bewohner südlicher Gefilde und am Äuqator, die viel im Freien sind, das jeden Tag aufnehmen.

Dr. Raimund von Helden schreibt übrigens, dass man Vitamin D aktivieren sollte, um es für unseren Organismus nutzbarer zu machen, indem man sich ganz oder zumindest Teile seines Körpers, kalt abduscht.
Das klingt für mich ganz plausibel, da unsere Urahnen, also die, die noch in der Steppe herumgewandert sind, bei ihrer Nahrungssuche immer auch mal durch Bäche und andere Gewässer gelaufen sind oder durch Regen nass wurden.
Deswegen sind Kneippkuren wohl auch so effektiv.

Deine Ernährung klingt insgesamt recht vernünftig, aber das ein oder andere könnte schon auch ursächlich für dein Problem sein.

Gluten aus Weizen z.B., aber auch aus anderen Vollgetreiden, führt zum Leakygut-Syndrom, was für viele Beschwerden verantwortlich ist, auch für eine Schwächung des Immunsystems.
Ich habe mal einen von vielen Links zu dem Thema herausgesucht, der auf mich einen seriösen Eindruck machte.

https://www.praxis-breitenberger.de/ratgeber/magen-darm/leaky-gut-syndrom/

Der Link soll übrigens keine Werbung für die weiter unten stehenden NEMs sein, ich halte Nährstoffe in frischer Form immer für wertvoller und effektiver, aber das was oben drüber steht ist sehr informativ.
Einen Teil der NEMs die da aufgeführt werden nehme ich allerdings tatsächlich auch, wie z.B. momentan Probiotika-Kapseln, allerdings nichts von dieser Seite dort.

Bei Google gibt es aber auch noch viele andere Quellen, ich habe diesen Link einfach schnell rausgepickt.

Ich denke mit Getreide ist das so, wie mit vielen anderem, wenn man völlig gesund ist, kann man ab und zu ein wenig davon essen, solange man es nicht in den Mengen isst, wie bei uns üblich.

Zucker ist ein immenser Nährstoffräuber und wirkt sich ebenfalls auf das Immunsystem aus.
Da würde ich mal überprüfen, wieviel du wirklich davon zu dir nimmst und auch auf versteckte Zucker achten.

Wenn man völlig gesund ist, spricht sicherlich auch nichts dagegen, ein paar wenige Tierprodukte zu verzehren oder sich mal ein Stück Kuchen zu gönnen.
Bei gesundheitlichen Beschwerden würde ich das alles allerdings erstmal wieder ganz zurückschrauben.

Du schreibst ja, dass du im Grunde das ganze Jahr über gesund bist und immer nur vor dem Urlaub krank wirst, das aber regelmäßig.
Für mich klingt das, als würdest du zwar so keine Beschwerden haben, deine Gesundheit aber im ganzen doch etwas fragil sein und bei zusätzlicher Anforderung aus dem Gleichgewicht geraten, ob evtl bei Stress oder durch etwas anderes.
Irgendwas geschieht da offenbar regelmäßig vor dem Urlaub mit dir, ohne dass es dir bewusst ist.

Wenn mit Toxinen alles soweit in Ordnung ist bei dir, würde ich vllt an eine Übersäuerung deines Organismus durch andere Ursachen denken und evtl. den Zucker und die Tierprodukte erstmal ganz weglassen, stattdessen aber die Nährstoffzufuhr hoch fahren.

Dass du viel Rohkost-Gemüse isst, ist natürlich ein großes Plus.
Ich selbst achte inzwischen darauf, dass ich mindestens 60% meiner Nahrung in Form von rohem Gemüse und da vor allem grünes Gemüse und grünes Blattgemüse zu mir nehme, wenn möglich mehr.
Jetzt sind Salate und viele Gemüse zwar roh, aber oft gar nicht mehr so vitamin- und nährstoffhaltig, wie sie sein sollten.
Deshalb würde ich darüberhinaus, wenn du die Möglichkeit hast, auch noch auf frische, grüne Säfte aus Gersten-, Weizengras und Sellerie, aber auch aus anderen nährstoffreichen Gemüsen zurückgreifen, wie Möhren, Ingwerknollen, etc.
Dadurch kannst du sehr viele hochwertige Nährstoffe in konzentrierter Form zu dir nehmen
Selbstgezogene Sprossen sind übrigens auch eine Nährstoffquelle, die kaum zu überbieten ist.

Natürlich könnte man stattdessen auch NEMS wie Gerstengraspulver, etc. einnehmen, was für viele wohl auch gut funktioniert, obwohl dort nur noch ein Bruchteil der Nährstoffe enthalten sind, wie in frischen Säften.
Bei mir selbst reicht das allerdings nicht aus, ich verspüre durch diese Art von NEMs leider keinen positiven Nutzen.
Deshalb habe ich mir einen Slow-Juicer zugelegt, ziehe Gräser auf dem Balkon und safte selbst, nehme aber zusätzlich auch noch Kurkuma und Ingwerextrakt.

Gute Omega 3 Fettsäuren hochdosiert, wären auch noch wichtig, aber aus Algen, nicht von Fischen oder Meerestieren.
Erstmal wegen der Toxine und zweitens, weil man jeden Tag extrem große Mengen davon essen müsste, damit man von den Fettsäuren wirklich profitiert und gerade wenn man gesundheitliche Beschwerden hat, ist der Bedarf nochmal höher.

LG
Tilian :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Beitritt
05.04.08
Beiträge
3.675
Hallo japanworm,

ich vermute, dass dir dein Unterbewusstsein einen Streich spielt. Ich kenne das auch, obwohl ich entgiftet habe, einen ziemlich hohen Vitamin D-Spiegel habe (90,6) und mich glutenfrei und gesund ernähre.

In der Vergangenheit habe ich nicht nur einmal Reisen abgesagt und mich danach geärgert, bis ich mich mental damit auseinander setzte um den Mechanismus zu verstehen. Auch ich fühlte mich nicht gestresst davor, legte Koffer schon eine Woche vorher bereit etc. aber alles half nichts, bis ich verstand, dass mein Unterbewusstsein glaubte, es müsse mich in irgendeiner Form vor der Reise beschützen und da es auf diese Weise meistens erfolgreich gelang, hat sich diese Methode gefestigt.

Ich glaube, dass die unbewusste Angst vor einem Kontrollverlust und das "Nicht-Loslassen-Können" eine Rolle spielt und Selbstvertrauen in den eigenen Körper gestärkt werden sollte.

Auch andere unbewusste Ängste könnten da mit hinein spielen. Mir hat es geholfen mir Fragen zu stellen, in Meditation zu gehen und auf Antworten zu lauschen ohne angestrengt daran zu denken.

Auch der Gedanke, ja und, dann ist es halt so, dass ich vielleicht krank werde und dies und das passieren könnte, hat mir geholfen und gehe trotzdem. Und habe mir das Vertrauen gestärkt, dass falls es so ist, die nötige Hilfe da sein wird. Ich richte mir dafür auch eine Art Notfallkoffer, mental und mit allerlei Arznei-Mittelchen. Und erinnere mich daran, wie oft ich in miserablen Zustand startete und sich danach alles zum Guten wandte.

In Corona-Zeiten ist es natürlich noch einmal ein bisschen anders. Vielleicht würde ich einfach ein paar Selbsttests mitnehmen und mich kontrollieren, sowie eben ein paar Mittelchen dafür einpacken.

Seitdem musste ich keine Reise mehr absagen, ich wünsche dir, dass du deinen eigenen individuellen Weg da raus findest, und es ist sicher nicht verkehrt dabei auch die körperliche Seite aufzubauen und zu stärken, aber ich denke es ist hauptsächlich ein psychosomatisches Problem.

Vielleicht beginnst du zuerst mit Urlaub an Orten, die keine übermäßig lange Anreise haben.

Alles Gute dir!
 
Zuletzt bearbeitet:
Beitritt
17.03.16
Beiträge
2.062
Laurianna hat wichtige Hinweise gegeben.
vielleicht hilft es dir, dich auf die glückliche Ankunft am Urlaubsort zu konzentrieren, sie dir bildhaft vorzustellen, als ob sie schon geschehen wäre.
 
Beitritt
10.01.04
Beiträge
70.821
Hallo japanworm,

ich kenne das gut: je näher der Urlaub rückt, desto unwohler fühle ich mich. Allerdings hat sich das wesentlich zum Guten verändert, seit wir in einer kinesiologischen Rückführung darauf gekommen sind, daß ich als Kleinkind zur „Aufpäppelung“ in ein Kinderheim verschickt wurde und dort wohl 3 Wochen lang vor allem geweint habe.
Ich kann mich daran gar nicht mehr erinnern, aber die Folgen zeigen sich wohl immer noch.

Grüsse,
Oregano
 
regulat-pro-immune
Beitritt
26.07.09
Beiträge
6.609
ich habe ein massives Problem.
Seit über einem Jahrzehnt werde ich immer vor meinem Urlaub krank.

Vor 3 Jahren hattest du das geschrieben:
Ich hetze den Aufgaben immer hinterher und denke mir, wenn ich irgendwann mal endlich damit fertig bin, kann ich vielleicht mal wieder einen Urlaub planen.
In den Urlaub fahren ist hier nicht das Problem.
Die Zeit aufzubringen, einen Urlaub zu planen, die hab ich einfach nicht.

Das ist schon seltsam, da du hier von Stornieren, Urlaub verschieben usw schreibst, das kostet ja alles noch viel mehr Zeit, so ein Hin und Her, als (einfach) einen Urlaub planen.
Daher stehe ich dann jedes Mal mit bereits gepacktem Koffer und Matsch im Kopf (weil krank) vor der Entscheidung, ob ich den Urlaub jetzt so antreten kann oder nicht.
In den meisten Fällen muss der Urlaub dann verschoben oder storniert werden.
 
Oben