Natürlich der Osteoporose begegnen

  • Themenstarter Themenstarter Kayen
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Den Artikel des HP finde ich interessant, weil er ähnliche Werte auflistet, wie ich sie, vor meiner Substitution, aber auch während meiner Substitution von Vitamin D, kenne.

Das BIO-LABOR und seine Partnerlaboratorien messen bei sich gesund fühlenden und
blutanalytisch unauffälligen Menschen durchschnittliche 25-OH-Cholecalciferol-Spiegel
 in den Wintermonaten 8 - 15 ng/ml
 in der Übergangszeit 15 - 23 ng/ml
 in den Sommermonaten 23 - 30 ng/ml
In Ermangelung von Richtwerten und Statistiken aus früheren Jahren gehen wir davon aus, dass es
sich dabei um bei gesunden Erwachsenen anzustrebende Durchschnittswerte handelt.
Höhere Werte resultieren aus einer sehr aktiven Lebensführung mit Aufenthalt und Sport im Freien
oder aus einer im Grunde genommen unphysiologischen Substitution und Resorption über den Darm.
Die im Laborbefund angegebenen Referenzbereiche (Evaluation, Treatment, and Prevention of
Vitamin D Deficiency: an Endocrine Society Clinical Practice Guideline) sind nicht vom BfArM oder
anderen Behörden zertifiziert/validiert sondern entstammen publizierten klinischen Studien der
pharmazeutischen Industrie, Hauptindikation: Rachitis- und Kariesprophylaxe bei Kindern

Also mein VD Wert lag im Wintermonat Januar d.J. bei 7 ug und wurde aus ärztlicher Sicht als schwerer Mangel eingestuft. Substitution täglich mind. 2000 i.E. wurden empfohlen.
Im Juni lag er ungefähr bei 16. (mit etwas VD Substitution, weil mal verträglich, dann wieder ins Unverträgliche abgerutscht)
Und natürlich lese ich kritische Hinweise gegen eine hohe Substitution lieber, gerade weil ich es nicht gut vertrage.
Der Autor HP sieht die Einnahme aber auch positiv bei bestimmten Erkrankungen, die alle im Link näher aufgeführt sind.
Man merkt aber auch eine etwas unverhältnismäßig starke Reaktion seinerseits, welche die Hersteller betrifft (im Link näher aufgeführt)
Vermutlich liegt die Wahrheit einer Substitution irgendwo in der Mitte und für jeden Menschen auch individuell.

Seine Mittel - Empfehlung kenne ich nicht, dort ist mir aber persönlich zu viel durcheinander Geworfenes in diesem Präparat.
Ich bin dann eher für individualisierte Homöopathie.
Aber auch hier würde ich Grenzen setzen und nicht allein einem einzigen homöopathischen Mittel vertrauen, es sei denn man ist noch absolut in den Anfängen.
Auch wäre die Standardtherapie (VD, VK, Calcium, Muskelaufbau, Eiweiß) mit zu berücksichtigen.

Ab hier, in seinem Text, "lehnt er sich aber ganz schön weit aus dem Sessel", finde ich:

Antworten rund um‘s Thema Vitamin D
 Sonnen in der Mittagszeit ist nicht nötig. Normales Tageslicht reicht. Die mit 200 Tagen recht
lange Halbwertzeit der zellulären Speicherung, was leider labortechnisch nicht messbar ist, ist zu
bedenken.
 Substitution in den sonnenarmen Monaten ist nicht nötig, weil die intrazellulären Speicher im
April noch ausreichend gefüllt sind, auch wenn die letzten Sonnenstrahlen im September waren.
 Alte Menschen brauchen kein Vitamin D.
 Häufig hört man von skrupellosen Geschäftemachern und dubiosen Selbsthilfegruppen im
Internet, hinter denen sich Vermarktungsstrategen der orthomolekularen Medizin verstecken,
den Satz „Die Mainstream-Medien machen das Vit. D (oder andere Nahrungsergänzungsmittel)
schlecht, weil es der Pharmaindustrie große Umsätze wegnimmt durch den Nutzen, den es hat“.
Aus folgenden Gründen ist dieser Satz absolut irre:
Es ist doch die pharmazeutische Großindustrie, die Vit. D herstellt und damit sehr große Umsätze
macht!
Vitamin D wird in Deutschland nämlich nur von Merck und BASF in vielen Syntheseschritten
(deswegen: synthetisch) aus Lanolin (Wollfett) hergestellt. Dann macht die Pharmaindustrie ein
zweites Mal große Umsätze, wenn es darum geht, die durch Vit. D angerichteten Schäden zu
minimieren.
 Umsatzzahlen Cholecalciferol-Bluttests und -Pillen allein in Deutschland 0,3 Milliarden Euro
jährlich. Tendenz stark steigend.
 Angeblich „biologische“ Firmen wie Loges, Hevert und Wörwag kaufen in Megagebinden die
Rohstoffe bei der pharmazeutischen Großindustrie ein, verpacken und bewerben sie als
naturheilkundliche Therapeutika und verkaufen sie mit 1000 %igen Aufschlägen. Damit
generieren sie mehr Umsätze als mit allen anderen Mitteln in ihrem Portfolio zusammen. Ein
Schelm, der Böses dabei denkt!
 Alles ab 1.000 I.E. Tagesdosis ist verschreibungspflichtig. HeilpraktikerIn die höhere Dosierungen verordnen machen sich strafbar..
 
Zuletzt bearbeitet:
Mir ist nicht klar, was damit gemeint ist:
Die mit 200 Tagen recht lange Halbwertzeit der zellulären Speicherung, was leider labortechnisch nicht messbar ist, ist zu bedenken.

Perplexity findet dazu keinen Anhaltspunkt:

Die Vitamin-D-Form mit einer Halbwertszeit von etwa 200 Tagen ist nicht eindeutig aus den üblichen Vitamin-D-Metaboliten beschrieben; die gängigen Formen haben deutlich kürzere Halbwertszeiten:

- 25-Hydroxyvitamin D (25(OH)D, Calcidiol), die Speicherform von Vitamin D, hat eine Halbwertszeit von circa 10 bis 40 Tagen, meist eher um die 14 Tage.[1][7][9]
- Das aktive Hormon 1,25-Dihydroxyvitamin D (Calcitriol) hat eine sehr kurze Halbwertszeit von 4 bis 6 Stunden.[9]
- Cholecalciferol (Vitamin D3) und andere Vorstufen liegen in der Größenordnung von Tagen bis Wochen.

Es könnte sein, dass Angaben, die von 200 Tagen sprechen, sich auf längerfristige Vitamin-D-Depots im Körper beziehen (etwa in Fettgewebe), die Vitamin D über längere Zeit langsam freisetzen, aber die Halbwertszeit der einzelnen Vitamin-D-Metaboliten im Blut ist wesentlich kürzer.

Falls die Frage auf eine Form mit einer extrem langen Halbwertszeit abzielt, werden diese in der Literatur nicht als spezifische Vitamin-D-Form mit 200 Tagen gelistet. Die längste Halbwertszeit besitzt 25(OH)D mit etwa 2 bis 6 Wochen.

Zusammenfassend: Keine der gängigen Vitamin-D-Formen hat eine Halbwertszeit von etwa 200 Tagen, die längste Halbwertszeit unter den relevanten Metaboliten hat 25(OH)D mit ungefähr 10 bis 40 Tagen.[1][9]

[1](https://www.dustri.com/uploads/repository/04/2112605736_413_text.pdf)
[2](https://www.vitalstoff-lexikon.de/VitamineA-C-D-E-K/Vitamin-D/Definition-Synthese-Resorption-Transport-und-Verteilung)
[3](https://www.alta-klinik.de/ratgeber/vitamin-d/)
[4](https://www.osteoporosezentrum.de/vitamin-d-metabolite-knochenaufbaustimulierende-medikamente-einnahmevorschriften-von-vitamin-d-metabolite/)
[5](https://www.oeaz.at/Taeglich-woechentlich-und-in-welcher-Dosierung-.html)
[6](https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC7968561/)
[7](https://www.pharmazeutische-zeitung.de/kritische-betrachtung-116884/)
[8](https://flexikon.doccheck.com/de/Calciferol)
[9](https://www.bfr.bund.de/stellungnahme/einnahme-hoher-einzeldosen-vitamin-d-ueber-nahrungsergaenzungsmittel-im-abstand-von-tagen-oder-wochen-birgt-gesundheitliche-risiken/)
[10](https://www.xn--biologische-orthopdie-berlin-nnc.de/inaktives-und-aktives-vitamin-d-calcitriol-bzw-d-hormon/)
 
Beide Mittel gibt es bei apotal.de zu kaufen.

Und bei Shop Apotheke dieses mit Beschreibung der Inhaltsstoffe
Danke Adina,

mich interessiert jedoch am meisten, bevor ich mir das kaufte, was das genau ist, die Bedeutung der Inhaltsstoffe und was diese bewirken.

Wäre toll, wenn sich noch jemand meldet, der sich genauer damit auskennt und bestenfalls Erfahrungen damit hat.
 
Hallo @Mara1963
vielleicht fragst Du mal "Die Mama" bei Yamedo. Anscheinend kennt sie sich mit Regenaplexe aus, das ist sowas ähnliches wie die oben genannten Mittel. Gegen Osteoporose wäre Regenaplex Nr. 73c geeignet.

Siehe Beitrag #58




 
Zuletzt bearbeitet:
Ich war noch einmal zur Verlaufskontrolle, da einige Blutwerte, insbesondere ein bestimmter Knochenabbauwert im Urin gemessen, nicht gut waren.
Beim letzten Mal wurde mir ja aufgrund des weiteren Knochenabbaus Raloxifen zunächst einmal verschrieben.
Mein Hausarzt, der im Prinzip immer eine sehr vorsichtige Herangehensweise hat, was Medikamente und ihre Nebenwirkungen betrifft, druckte mir eine Studie zu Raloxifen aus. Als Fazit steht dort

Angesichts des marginalen Nutzens und der potentziell bedrohlichen thrombogenen und kardiovaskulären Schadwirkungen erachten wir die Nutzen-Schaden-Bilanz für Raloxifen zur Präventation oder Behandlung der Osteoporose als negativ. Datenbankstand 13.12.2025

Nur zur Info.
Mein HA hätte jetzt gerne vom Krankenhaus einen Scorewert von meiner Röntgenaufnahme, welcher aussagt, ab wann mit vermehrten Knochenbrüchen zu rechnen ist.
Gottseidank hatte ich kein Arztgespräch sondern nur eine Blut- und Urinabgabe, so dass ich beim nächsten HA Gespräch keine Informationen darüber habe, denn ich will das garnicht wissen. Welch ein Elend wenn dieser Tag X näher rückt. Das wurde mir aber auch erst später klar.
 
Nun habe ich die Werte von der Verlaufskontrolle.
Der Körper scheint aufgrund dieser Werteanalyse gerade massiv im Knochenstoffwechsel auf Hochtouren zu laufen (High Turnover) (was ja toll klingt) ist aber in Kombination mit meinem jetzt erstmalig hohen Parathormon ein Zeichen dafür, dass meine Knochen gerade massiv umgebaut werden, weil der Körper verzweifelt versucht, die Knochenstruktur zu stabilisieren, während gleichzeitig Calcium entzogen wird.

Die Ärztin schreibt natürlich, Vitamin D, welches im schweren Mangel liegt, "muss" jetzt hoch.
Buff.
Sie empfiehlt es natürlich und ist eine sehr liebe Ärztin.

Gerade sehe ich aber einen Silberstreif am Horizont, weil ich mit einem neuen Vitamin K Produkt wieder mal das Gefühl einer besser Verträglichkeit von VD habe.
Mich macht das Wissen total nervös. Ich ziehe jetzt auch Calcium mit hoch, da ich viel trinke, viel auf die Toilette muss und keine Ahnung habe was wirklich ankommt.
Fakt ist Calcium wird zur Zeit durch meine Knochen kompensiert.
 
Versuche es doch mal in Kombi mit Kokosöl/Vitamin D. Ich habe seit ca. einer Woche wieder mit Vitamin D angefangen, weil ich mich einfach nicht wohl fühlte. So 5-6 Tropfen. Und werde mal aber nächste Woche kontrollieren.

Welches Calcium wurde bei dir gemessen? Bei Knochenproblemen sollte auch das freie (ionisierte) Calcium gemessen werden.
 
Es wurde das normale Calcium gemessen. Für die Ärzte wird das freie Calcium wohl keinen weiteren Erkenntnisgewinn bringen, da das Bild für sie eindeutig ist. Der hohe Parathormonwert im Zusammenhang mit einem niedrigen Vitamin D Spiegel und die erhöhte knochenspez. AP.
Kokosöl mit Vitamin D konsumiere ich bereits, der Zeitraum ist vielleicht zu kurz gewesen, um eine Vitamin D Erhöhung herbeizuzaubern.
Auch kann ich nur minimalistisch erhöhen, um nicht aus den Socken zu kippen.
Ich bin froh, dass ich zur Zeit etwas mehr vertrage und komme auf täglich 1000 bis 1500 Einheiten, vor der Laboruntersuchung waren es noch weniger.
Dahingehend ein deutlicher Fortschritt, welcher am neuen Vitamin K liegen könnte.
Geduld ist gefragt und die Hoffnung, dass die Verträglichkeit nicht irgendwann wieder kippt.
 
Bei mir ist Knochen-AP auch erhöht, so meistens bei 140-160. Der PTH Wert allerdings in der Norm. Sie schieben das auf Morbus Paget (im Oberschenkel Knochen).
 
Puuh, der Wert ist ja nicht mal eben erhöht, sondern massiv hoch, Laurianna
Wegen dem PTH nochmal kurz: Dieser steigt dann an, wenn Vitamin D niedrig ist, also so niedrig, dass der Körper kein Calcium mehr verarbeitet (auch nicht für die Muskeln und Nervenkostüm) und sich zum Ausgleich dieses aus den Knochen zieht.
Also man kann eine Osteoporose mit hohen Knochen AP Werten haben, aber wenn der Vitamin D Spiegel auf Linie ist, wird trotzdem eingelagert (normalerweise)
Wenn dann Schwankungen auftreten durch fehlendes Signal zu wenig Calcium oder auch Östrogen kann sich das ganz schnell mal ändern. Wahrscheinlich frisst das Training mehr Mineralstoffe als gedacht.
Komischerweise hatte ich aber im letzten Winter einen ähnlich niedrigen VD Wert ohne nennenswerten PTH Erhöhung. Allerdings war der PTH schon an der oberen Grenze.
Es spielt also dann noch eine Rolle ob er eher mittig, besser im unteren Drittel angesiedelt ist.
Jetzt wird mir auch klar warum sich bei meinen Muskeln inpuncto Training nichts tut.
Wirklich Null und zum Flaschenöffnen unterwegs muss ich sogar eine Verkäuferin bitten.
 
Wegen dem PTH nochmal kurz: Dieser steigt dann an, wenn Vitamin D niedrig ist, also so niedrig, dass der Körper kein Calcium mehr verarbeitet (auch nicht für die Muskeln und Nervenkostüm) und sich zum Ausgleich dieses aus den Knochen zieht.
Komischerweise hatte ich aber im letzten Winter einen ähnlich niedrigen VD Wert ohne nennenswerten PTH Erhöhung. Allerdings war der PTH schon an der oberen Grenze.
Liebe Kayen. Da muss man den strunzbescheuerten, hirnweichgespülten Ärzten immer wiederholt deutlich widersprechen. Erhöhtes PTH liegt vornehmlich an fehlendem Ca und Mg in der Nahrung bzw. deren Resorption (Fettverdauung + Darmschleimhautfunktion) bzw. deren Retention (Nieren, Bilanz täglicher Säurebelastungen, Kaliummangel). Hohes PTH oder hohes D3 erhöht nur etwas die Calciumaufnahme, aber löst nichts an den anderen beiden Begrenzungen. D3 hochzufahren um PTH zu supprimieren ist den Teufel mit dem Belzebub auszutreiben. Das PTH kann dann hinsichtlich der Calciumbilanz auch einfach falsch niedrig anzeigen. Der Körper nimmt auch bei äußert niedrigen D3-Spiegeln Calcium auf und das erhöhte PTH fördert das. Nur treibt PTH eben auch die Knochenfreisetzung an, 25-OH-D3 aber nicht. Mit höherem D3 senkt man vornehmlich also nur den Knochenabbau bei bleibender Misere. Bei Osteoporose außerdem auch an ausreichend Kollagenhydrolysat oder Gelatine denken, sowie Kupfer, für die Knochenmatrix und Sarkopenie im größeren Bild. Und ja, der obere Referenzwert für PTH ist höher als es sein sollte.
Wieviel Ca & Mg & K nimmst du denn am Tag im Durschnitt? Und welche säureneutralisierende Kapazität aus diesen Mineralien und deren Citraten und (bi)Carbonaten und Oxiden bringst du jeden Tag ein?
 
Wieviel Ca & Mg & K nimmst du denn am Tag im Durschnitt? Und welche säureneutralisierende Kapazität aus diesen Mineralien und deren Citraten und (bi)Carbonaten und Oxiden bringst du jeden Tag ein?

Moin Granit und lieben Dank für Deine Gedanken. Ich bin sehr froh, diese Ärzte an meiner Seite zu haben, die vieles im Rahmen ihrer Möglichkeiten für mich getan haben.
In der Beurteilung der Werte stehen quasi nur Diagnosen aufgrund der momentanen Laboruntersuchung und der Hinweis, dass ich weiterhin Schritt für Schritt Vitamin D erhöhen möchte. Sie schreiben "nicht" das ein guter Vitamin D Wert alles gut macht, vielleicht kann er aber mithelfen.
Zu Calcium und Magnesium ist es von ihrer Seite schwer etwas zu sagen, wenn ich vorher angegeben habe, dass ich die empfohlene Ca. Menge von 1000-1200 mg über die Nahrung aufnehme und ggfs. mit Supplements nachhelfe.
Warum trotzdem der Körper so tut, als hätte er nicht genügend Calcium und die Nebenschilddrüsen anfangen zu feuern wäre hier dann die interessante Frage.
Vielleicht nehme oder esse ich Stoffe, die Ca. binden und herausbefördern.
Heute Nacht vielen mir sieden-heiß meine seit einigen Monaten eingeführten Flohsamenschalen ein, manchmal esse ich gerne Buchweizenflocken oder eben Spinat (Oxalsäure) Jedoch nicht regelmäßig. Die Flohsamenschalen allerdings schon.
Meine Urinmenge hat sich in der letzten Zeit ziemlich erhöht. Ich trinke aber auch mehr, weil ich mich momentan leicht ausgetrocknet fühle.
Die Nierenwerte sind gottseidank in Ordnung.
Neu ist auch Bone Restore von Lifeextension. Könnte sein dass die darin enthaltene Menge an Schachtelhalm-Kieselsäure die Urin Menge erhöht. Brennesseltee hat viel Ca und ist basisch.
Auch habe ich emotionalen Stress, den ich versuche mit dem Muskelaufbautraining und Yoga- Feldenkrais Kursen zu kompensieren. Vielleicht ist das zuviel und verbraucht extra Calcium also mehr, viel mehr, als ich esse. ?
Oder mein Körper mag die Eiweiße (Quark Joghurt, Milch, Isolate) nicht, die ich versucht habe anzupassen und manchmal hängt mir dies Zeug sonst wo.
Naja an Calcium Supplements habe ich, wenn der Eindruck entsteht, nicht genügend Ca zu mir zu nehmen mit Sangokoralle vorsichtig aufgebessert (so 150-300 mg) So dass ich ungefähr täglich bei 1000-1200 mg liege, manchmal sicher auch weniger.
Magnesium könnte viel sein, zusätzlich 800 -1000 mg in Glycinaten, Carbonaten, Citraten, Oxid. Aber vermutlich verbrauche ich da auch viel. Zu dem nehme ich mehrmals wöchentlich Glycin, wäre Kollagenhydrolysat besser?
Ich könnte diese Stoffe bestimmt noch besser, wahrscheinlich meinst Du in den basischen Bereich kommen?, neutralisieren. Ich trinke viel Wasser, trinke viel Tee Rooibus, grüner Tee, 2 Kaffee, nun Brennsesseltee, esse mittags immer viele verschiedene Arten an Gemüse, möglichst oxalarm und esse an Obst verschiedene Melonen, Trauben, Ananas.
Ich könnte noch das Heilwasser Fachinger mit einschieben.

Manchmal esse ich aber auch gerne mal ein leckeres Stück Kuchen als ein Highlight in der Woche.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hui, da fährst du schon echt viele Anstrengungen auf. 1000-1200mg Ca/Tag sind im Zweifelsfall natürlich nur die Erhaltungsbasis. Um einen Mangel auszugleichen kann man 1600mg benötigen. Aber dauerhaft ist das bereits echt viel Magnesium, das du da täglich einnimmst. Dass du davon keinen Durchfall bekommst spricht allein schon für eine hervorragende Resorption im Darm und wohl immer wieder ziemlich schnell wieder niedrige Blutkonzentrationen?
Wenn es kein Verlust durch Durchfall oder Verseifung bei Fettverdauungsstörung ist würde ich da die Nieren oder eine zu hohe körpereigene Säurefreisetzung genauer ins Auge fassen. Hattest du dazu schon irgendwelche Erkenntnisse gewinnen können?

Zur Testung der systemischen Säure-Basen-Bilanz gibt es im Kasten 1 in dieser englischen Veröffentlichung https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC8549658/ mehrere Diagnostik-Hinweise:
Messung im 24h-Sammelurin von Calcium, Ammonium, Citrat. Urin-pH tagsüber mit Abstand zum Essen zu messen kann man einfach selber machen. Bicarbonat(HCO3) in mEq/L im Blut als interessantester Wert dagegen ist schwierig heranzukommen denn da haben eigtl. nur Notaufnahmen die Geräteausrüstung für aber im ambulanten Bereich keiner. Das Gerät für pCO2 in mm Hg und peripherer (nicht arterieller) pH im Blut haben die Lungenfachärzte - nicht aber für HCO3.
 
Wenn es kein Verlust durch Durchfall oder Verseifung bei Fettverdauungsstörung ist würde ich da die Nieren oder eine zu hohe körpereigene Säurefreisetzung genauer ins Auge fassen. Hattest du dazu schon irgendwelche Erkenntnisse gewinnen können?
Lieben Dank, Granit.
Die Nieren werden in dem Zusammenhang engmaschig mit überprüft, auch die Leberwerte, Säuren eher nicht, aber Verkalkungswerte gibt es.
Dem Calcium ist ja auch mit Vorsicht zu begegnen, wenn der Körper Ca nicht in die Knochen einlagert, könnte es sich an Stellen absetzen wo es überhaupt nicht gebraucht wird und Schaden anrichtet, Arterien, Nieren, Galle.
Es ist ja nicht so, dass ich kein Ca zu mir nehme.
Dann gibt es noch einen hohen Prokollagen 1 NT-P Wert von 170. Dies ist wohl ein Knochenumbauparameter, der aussagt, Körper will aber es fehlt Ca und deshalb springen die Nebenschilddrüsen (PTH) an. Vitamin D kann helfen, weiß man nicht, aber könnte.
 
Wie ich verstanden habe, soll Vitamin D vor allem helfen, mehr Calcium aufzunehmen, aber der Einbau an den richtigen Stellen durch Vitamin K2 erfolgen.

Oft sind Vitamin D Tropfen bereits mit K2 (MK7) kombiniert, aber ich nehme zusätzlich noch welches mit MK4:


Im Thread wurde über MK7 und MK4 glaube ich auch schon diskutiert.
 
Vitamin K2 ist wohl auch einer der Türöffner, danke Laurianna. Ich habe bisher immer mit K2 kombiniert, habe jetzt noch einmal vor ca. 14 Tagen mit einem anderen Präparat K2 erhöht.Bei mir scheinen gerade die fettlöslichen Vitamine zu stagnieren.
 
Gestern fingen schon langsam wieder die üblichen Vitamin D Überdosierungs-Symptome an, wie grippales Erkältungsgefühl, schmerzende Gelenke ,Muskeln, Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, Übelkeit . . .

Immerhin 9 Tage ging es gut bis zunächst 1000 i.E. dann Steigerung auf 1500 i.E. dann der Absturz.

Für eine KI ganz klar, dass die Symptome nicht aus dem Mangel an Vitamin D kommen, sondern an einer Fehlsteuerung der Aktivierung.
Man nennt diese„Vitamin-D-Hypersensitivitäts-Syndrom“.
Hierbei reagiert der Körper extrem empfindlich, weil er das Vitamin D3 zu schnell in die aktive Form umwandelt.
Der Pegel meines sowieso hohen 1,25(OH)₂D] lässt den Körper dann auf Hochtouren laufen und ziemlich schnell läuft dann das Fass über:

Hier KI Ansicht:
Warum es nach 8 Tagen „kippt“
Ihr Körper hat eine Woche lang die 1.500 i.E. verarbeitet. Da Vitamin D eine Halbwertszeit von mehreren Wochen hat, baut sich im Blut ein Spiegel auf. Bei Ihnen scheint jedoch die Umwandlung vom Speicher (D3) in die aktive Form (1,25-OH) bereits auf Hochtouren zu laufen, da Ihr aktives Vitamin D ohnehin am oberen Grenzwert liegt.
  • Stoffwechsel-Stau: Wenn Sie nun täglich 1.500 i.E. nachschieben, "läuft das Fass über". Da das aktive Vitamin D bei Ihnen bereits hoch ist, führt jede weitere Gabe zu einem schnellen Anstieg, der das Immunsystem und den Calciumhaushalt stresst.
  • Grippale Symptome: Diese „Pseudogrippe“ (Schwäche, Gliederschmerzen, Krankheitsgefühl) ist eine typische Reaktion bei einer Hyperkalzämie (zu viel Calcium im Blut) oder einer überschießenden Immunantwort durch zu schnellen Anstieg der aktiven Form.
  • Was das für Ihr Immunsystem bedeutet
    Vitamin D ist ein starker Immunmodulator. Bei einer BMP1-Mutation oder einem ohnehin schon hohen Spiegel an aktivem Vitamin D kann eine zusätzliche Gabe das Immunsystem "aufscheuchen", anstatt es zu beruhigen. Das Gefühl, ständig gegen eine Infektion zu kämpfen, ohne dass ein Erreger da ist, passt zu dieser Fehlsteuerung.
  • Vorbereitung für den Arzt:
    • Notieren Sie sich den exakten Verlauf: "8 Tage gut, am 9. Tag grippal/schwach".
    • Dies ist der Beweis, dass Ihr Problem nicht der Mangel an Vitamin D ist, sondern die Fehlsteuerung der Aktivierung.
    • Fragen Sie ihn gezielt nach dem „Vitamin-D-Hypersensitivitäts-Syndrom“. Hierbei reagiert der Körper extrem empfindlich, weil er das Vitamin D3 zu schnell in die aktive Form umwandelt.

Die Ärzte hatten zwar den aktiven VD Spiegel (1,25 OH) noch einmal überprüft, da der vorherige Laborwert viel zu hoch war.
Da er diesmal jedoch nur ein wenig unter der Obergrenze war, nichts mehr dazu gesagt.
Eigentlich kann jeder Mensch dann sehen, dass da irgendetwas nicht passt (1,25 OH zu 25 OH-D, (D3), leider wird es aufgrund der kurzen Halbwertzeit abgetan.
Für mich ist das die einzig logische Erklärung, warum diese Nebenwirkungen immer passieren.
Keine Ahnung wie man diesen Kreis durchbrechen könnte, dass diese Überaktivierung, die ja viele Gründe haben kann, aufhört. Das geht ja schon Jahre so.
Dann könnte man die weitere Überlegung anstellen, wenn das aktive Vitamin D im Blut so hoch zirkuliert, warum trotzdem kein Calcium in den Knochen eingebaut wird?
Vielleicht einen Endo hinzuziehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Kayen Als Frage bleibt doch, wohin und wieso verschwinden die doch wohl definitiv üppigen Mengen Mineralien, die du täglich zu dir nimmst? Und in Folge, wieso ist also vermutlich deinen renale Ausscheidung so hoch?
Oder siehst du da keinen Erklärungsbedarf? Stellt da niemand Fragen?

Ist nett, dass deine Ärzte deine Nieren überwachen und für in Ordnung befinden - allerdings geht es da vorrangig stets um eingeschränkte renale Ausscheidung.
Bei dir wäre die aber (selektiv) deutlich erhöht. Wenn man dann z.B. nur Kreatinin im Serum misst ist das ja logischerweise immer niedrig und in Ordnung.
Die Ärzte hatten zwar den aktiven VD Spiegel (1,25 OH) noch einmal überprüft, da der vorherige Laborwert viel zu hoch war.
Da er diesmal jedoch nur ein wenig unter der Obergrenze war, nichts mehr dazu gesagt.
Der obere "Normal"wert des Bevölkerungsdurschnitts liegt inzwischen bei 79ng/L. Das ist wahnsinnig erhöht. Bei Gesunden geht der nicht über 45ng/L.
Es gibt diverse etablierte Arzneimittel und auch pflanzliche Stoffe, die den VDR gegenüber 1,25-OH-D3 blockieren. Aber das kann mE prinzipiell keine Lösung sein und in deinem Zusammenhang arbeitetest du damit im Kreis.
 

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