Nahtoderfahrung

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Christine N. Brekenfeld erlebte eine Nahtoderfahrung im Zusammenhang mit einem gesundheitlichen Notfall während einer Schwangerschaft. Infolgedessen durchlebte sie – wie viele andere Personen nach Nahtoderfahrungen – eine lange und schwierige Zeit, in welcher sie versuchte, ihre Erfahrung in ihr Leben zu integrieren. Inzwischen ist sie seit geraumer Zeit als Trauma-Therapeutin und spirituelle Begleiterin tätig. Sie möchte jedoch nicht nur anderen Menschen dabei helfen, ihre Nahtoderfahrungen in ihr Leben zu integrieren. Ebenso möchte sie zur Geltung bringen, welche Potenziale diese Erfahrungen für Seelsorge und Trauerbegleitung haben können, und zwar auch für Menschen, die selbst keine Nahtoderfahrungen durchlebt haben. Das Gespräch wird aus zwei Perspektiven geführt. Einerseits fragt Prof. Dr. Enno Edzard Popkes aus verschiedenen wissenschaftlichen Zugangsperspektiven, mit welchen Herausforderungen Christine N. Brekenfeld während der Aufarbeitung ihrer Erfahrungen konfrontiert wurde. Dabei geht es vor allem um die Frage, welche Konzepte im Bereich von Seelsorge und Traumatherapie ihr wichtig geworden sind. Andererseits wird Christine N. Brekenfeld ihrerseits benennen, welche Anfragen und Erwartungen sie selbst im Zeichen Ihrer Erfahrungen an jene wissenschaftlichen Bereiche hat, die für das Verständnis von Tod im Generellen und für das Verständnis von Nahtoderfahrungen im Speziellen von Relevanz sind. Ferner wird erörtert, welche Bedeutung diese Erfahrungen und die daraus erwachsenen Konzepte für religiöse Gemeinschaften haben können, nicht zuletzt für Theologie und Kirche. Die Veranstaltungen starten mit diesem Gespräch, da Christine N. Brekenfeld in verschiedenen Folgeveranstaltungen an den Gesprächsführungen beteiligt sein wird. Auf diese Weise wird ein ausgewogenes Verhältnis von wissenschaftlicher Distanziertheit und Perspektiven einer persönlichen Betroffenheit ermöglicht. Eine Übersicht über die folgenden Interviews und die Möglichkeiten der Teilnahme werden erläutert auf der Web-Seite www.digithan.de in der Kategorien „Online-Veranstaltungen.

Erstes Interview auf diesem neuen Kanal.

Interview 1: Die Nahtoderfahrung von Christine N. Brekenfeld und ihre Folgen


 
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26.07.09
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Hier wurden in mehreren Jahren ja schon unterschiedliche Punkte angesprochen, auch z.B. der Unterschied zwischen Nahtod-Erlebnissen und außerkörperlichen Erfahrungen. Hier oder in anderen Threads wurden auch Bücher zu diesen Themen schonmal genannt. Ich selber kenne "nur" eine außerkörperliche Erfahrung, schon vor vielen Jahren war das. Da war ich schon auf der Sinn-Suche und hatte spontan so ein Erlebnis, meinen Körper von außen zu sehen, ich, mein Ich, war über diesem Körper, nicht mit diesem verbunden, das war deutlich getrennt: Ich und Körper, den ich eben von außen gesehen habe und m-Ich nicht in diesem Körper erlebt, gespürt habe. In einem Buch von Werner Zurfluh "Quellen der Nacht" fand ich jetzt einen Hinweis auf einen Vortrag von Rudolf Steiner "Exakte Erkenntnisse der übersinnlichen Welten im Sinne der anthroposophischen Geisteswissenschaft". Ein Vortrag, den er vor 100 Jahren in London gehalten hatte. Hier im Thread war schon mehrmals Thema, ob man Berichte von Nahtoderlebnissen irgendwie wissenschaftlich nachweisen, belegen, erklären kann. Dazu mal der Anfang dieses Vortrags:
Es ist zweifellos, daß sich in der Gegenwart eine große Zahl von Menschen danach sehnt, etwas zu wissen von den geistigen, von den übersinnlichen Welten, und selbst Männer der Wissenschaft haben sich ja in der neueren Zeit vielfach damit befaßt, Wege zu finden, durch die man zur Erkenntnis der übersinnlichen Welt kommen kann. Allein bei allen diesen Versuchen, in die übersinnliche Welt hineinzukommen, stellt sich dem modernen Menschen ja immer das in den Weg, was aus der modernen Wissenschaft heraus als Urteilsfähigkeit folgt, was an Autorität aus dieser modernen Wissenschaft heraus vorhanden ist. Und gegenüber so mancher Quelle, aus der man zu schöpfen glaubt für die Erkenntnis der übersinnlichen Welt, macht sich das Urteil geltend: Ja, aber eine exakte Erkenntnis, wie wir sie gewöhnt sind in der Wissenschaft zu entwickeln, eine exakte Erkenntnis der übersinnlichen Welten kann es doch nicht geben, denn all das hält nicht stand.
Das Problem ist also nicht wirklich neu. Für Steiner aber nur der Anfang von etwas, was er dazu zu sagen hat.
Demgegenüber strebt jene anthroposophische Geisteswissenschaft, von der ich Ihnen heute und in den nächsten Tagen mir erlauben werde zu sprechen, eine wirklich exakte Erkenntnis der übersinnlichen Welt an. Eine exakte Erkenntnis nicht dadurch, daß in demselben Sinne, wie für die Wissenschaft der äußeren Welt, Experimente gemacht werden, sondern so, daß innere Fähigkeiten der Seele, die sonst im alltäglichen Leben und in der gewöhnlichen Wissenschaft im Menschen nur schlummern, auf eine solche Art entwickelt werden, daß bei all dieser Entwickelung die menschliche Besonnenheit so aufrechterhalten bleibt, wie das nur in der exakten Wissenschaft geschieht.
Es geht deutlich um einen Unterschied, einerseits die Wissenschaft der äußeren, materiellen Welt, andererseits um eine Entwicklung von inneren Fähigkeiten der Seele.
Während man also in der exakten Wissenschaft sein Bewußtsein so behält, wie man es im gewöhnlichen Leben hat, und dann sich in den Methoden exakt verhält bei der Untersuchung der äußeren Welt, verfährt man in der anthroposophischen Geisteswissenschaft so, daß man sich eines Tages unterwirft dem, was ich nennen möchte intellektuelle Bescheidenheit, indem man sich sagt: Du warst einmal Kind, du hast damals Fähigkeiten gehabt, die nicht im entferntesten an diejenigen Fähigkeiten heranreichen, die du jetzt als erwachsener Mensch hast, und die du dir angeeignet hast durch Erziehung, durch das Leben. - Gerade so, wie man von der Kindheit auf gewisse Fähigkeiten entwickelt hat, die vorher eben nicht da waren, so kann man sich sagen, gibt es vielleicht auch im erwachsenen Menschen Fähigkeiten, die bei ihm schlummern, so wie seine jetzigen Fähigkeiten geschlummert haben in der Seele des Kindes.
Und man kann durch gewisse Methoden diese Fähigkeiten aus der Seele herausholen.
Zuletzt steht da nicht mehr vielleicht. Steiner hat selbst diese Fähigkeiten, die er da andeutet, und er hat in vielen anderen Vorträgen und Büchern einen Weg zu so einer Entwicklung beschrieben. Wer also seine Geistes-Wissenschaft mit natur-wissenschaftlichen Methoden überprüfen oder auch kritisieren wollte, wäre auf einem anderen Weg, wahrscheinlich auf einem falschen Weg. Und das ist ja alles nur ein kleiner Anfang bis hierher ....
Nun müssen bei der anthroposophischen Geisteswissenschaft, die hier gemeint ist, diese Fähigkeiten auf eine solche Art aus der Seele herausgeholt werden, daß die Methoden, die man dann, bevor man an eine Erkenntnis geht, auf seine eigene Entwickelung anwendet, eben in dieser eigenen Entwickelung exakt vor sich gehen. Man präpariert sich also für das Schauen in die höhere Welt hinein so, daß die Präparation, die man auf sich selber anwendet, eine exakte Methode voraussetzt. Deshalb kann man, wie ich mir schon erlaubte, bei meinen letzten Vorträgen hier in diesem Saale zu sagen, auf diese Art zu einer exakten Clairvoyance, zu einem exakten Hellsehen kommen. Es ist auf eine exakte Weise erworben, wie man sonst mit den gewöhnlichen Erkenntnissen eben auf exakte Weise die Natur erforscht.
Vielleicht mag das jemand weiter verfolgen, wie Steiner das sehr genau beschreibt, was Hellsehen oder Clairvoyance bedeutet. Man muss dabei Naturwissenschaft nicht vergessen, überhaupt nicht, aber man sollte sie auch nicht immer wieder so in den Vordergrund stellen, als wäre sie alles auf der Welt, oder als wenn man damit eben alles in der Welt erklären könnte!

Nur noch ein paar weitere Stellen, insgesamt sind das 20 Buchseiten Text.
... das geschieht durch diejenigen Methoden, die ich, wie gesagt, heute weniger erörtern will, durch die Methode der Meditation in Gedanken, der Konzentration auf Gedanken, der Selbsterziehung und so weiter.
Wenn wir in uns selbst hineinschauen, finden wir, daß wir eigentlich nur dasjenige wissen im gewöhnlichen Leben, was wir durch die Sinne aufgenommen haben. Wir wissen von unserem eigenen Inneren durch unmittelbare Wahrnehmungen nichts. Wir können durch das gewöhnliche Bewußtsein nicht hineinschauen in unsere innere Organisation. Wenn wir ein Selbstbewußtsein im reinen Denken erwerben, dann lernen wir ebenso nach innen schauen, wie wir sonst nach außen schauen können.
Dann fühlen wir etwa das Folgende: Wenn wir sonst nach außen schauen, muß die Sonne oder ein Licht da sein, welches seine Strahlen wirft auf die Gegenstände um uns her. Durch dieses Licht, das außer uns ist, sehen wir die Gegenstände um uns her. Wenn wir uns bewußt werden in diesem zweiten Dasein im reinen Denkprozesse, der aber dann ein Anschauungsprozeß ist, der so farbig und intensiv ist wie sonst die Sinneswahrnehmung, dann empfinden wir gewissermaßen - ja, nicht nur gewissermaßen, sondern im eigentlichen Sinne, nur ist der Sinn geistig gemeint -, wir empfinden ein inneres Licht, ein Licht, durch das wir in unser eigenes Inneres so hineinleuchten, wie wir sonst die Gegenstände beleuchtet bekommen durch die äußeren Lichter.
Nicht unbedingt nur leicht nachzuvollziehen, aber ich denke, man kann da schon einiges verstehen, worum es geht, und warum es auch immer wieder schwierig ist, sich mit "normalen" wissenschaftlich denkenden und argumentierenden Menschen zu verständigen. So wie mancher viele Jahre bestimmte Fächer studiert, so kann man natürlich auch einen Weg gehen, wie er hier beschrieben wird, je nachdem auch viele Jahre, denn wer sagt, dass man nach 20 oder 200 Buchseiten, oder auch nach 20 Büchern zum Thema schon genug weiß, um solche Erkenntnisse selber zu überprüfen, oder eben auch zu kritisieren!

Der Link dazu fvn-archiv.net/PDF/GA218.pdf dort Seite 180 - 201.
 
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09.09.08
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Wuhu Gerd,
vielen Dank für diesen Beitrag!

Bezugnehmend auf die/Deine Steiner-Zitate:
... Allein bei allen diesen Versuchen, in die übersinnliche Welt hineinzukommen, stellt sich dem modernen Menschen ja immer das in den Weg, was aus der modernen Wissenschaft heraus als Urteilsfähigkeit folgt, was an Autorität aus dieser modernen Wissenschaft heraus vorhanden ist ...
... nicht dadurch, daß in demselben Sinne, wie für die Wissenschaft der äußeren Welt, Experimente gemacht werden, sondern so, daß innere Fähigkeiten der Seele, die sonst im alltäglichen Leben und in der gewöhnlichen Wissenschaft im Menschen nur schlummern, auf eine solche Art entwickelt werden ...
... daß man sich eines Tages unterwirft dem, was ich nennen möchte intellektuelle Bescheidenheit, indem man sich sagt: Du warst einmal Kind, du hast damals Fähigkeiten gehabt, die nicht im entferntesten an diejenigen Fähigkeiten heranreichen, die du jetzt als erwachsener Mensch hast, und die du dir angeeignet hast durch Erziehung, durch das Leben. - Gerade so, wie man von der Kindheit auf gewisse Fähigkeiten entwickelt hat, die vorher eben nicht da waren, so kann man sich sagen, gibt es vielleicht auch im erwachsenen Menschen Fähigkeiten, die bei ihm schlummern, so wie seine jetzigen Fähigkeiten geschlummert haben in der Seele des Kindes.
Und man kann durch gewisse Methoden diese Fähigkeiten aus der Seele herausholen ...

Manche Menschen meinen ja, dass gerade dieses einseitige Erziehen und (schulische) Lehren bzw Trainieren von "diesseitigen" Fähigkeiten jenes ist, was einem alsbald bis ins Erwachsenenalter diese Fähigkeit der Seele blockieren solle - wär ja noch schöner, wenn jeder Mensch das so wie Steiner auch einfach so (ev weiterhin oder erneut) könnte oder diese "jenseitigen" Fähigkeiten (gleichzeitig) gefördert, gelehrt, trainiert werden könnten (also zB mit dem bzw ins Jenseits kommunizieren)... 🤔

Glücklicherweise soll man diese Blockade/n auch wieder lösen können, manchmal haben Menschen diese Blockade ganz natürlich wieder ablegen können, ohne anderes "diesseitiges" dafür ablegen zu müssen - und bei manchen Menschen wirkt/e so eine Blockierung in der Kindes- und Jugend-Zeit eben gar nicht... 💞
 
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Frau Herrmann hatte bei einer Fehlgeburt ein NTE und erzählt unter anderem , wie sie aus der höheren Perspektive das Loslösen und Davonschweben (vom Körper des toten Kindes weg) einer kleinen Wolke sah.

Abschied auf Zeit - die Nahtoderfahrung von Jana A. Hermann (with English subtitles)


 
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Interview 2: Nahtoderfahrungen - Rückblicke und Ausblicke von Dr. Pim van Lommel und Sabine Mehne

Kieler Akademie für Thanatologie e.V.

Dr. Pim van Lommel ist seit vielen Jahren eine der international profiliertesten Personen im Bereich der wissenschaftlichen Auseinandersetzungen mit „Nahtoderfahrungen“. Neben seinem Bestseller „Endloses Bewusstsein“ und vielen kleineren Veröffentlichungen wird er international als Referent zu diesem Thema angefragt. Dabei hält er seine Vorträge oft zusammen mit Personen, die selbst Nahtoderfahrungen erlebt haben. Im deutschsprachigen Bereich ist er dabei oftmals mit Sabine Mehne aufgetreten, deren Leben ebenfalls seit vielen Jahren durch ihre eigene Nahtoderfahrung geprägt ist und die ihrerseits verschiedene Veröffentlichungen zum Thema verfasst hat. Aus diesem Grund werden Dr. Pim van Lommel und Sabine Mehne in diesem Gespräch befragt, in welcher Weise sie heute auf die vielen Jahre ihrer Arbeit zurückblicken. Es geht nicht zuletzt um die Frage, ob sie einen Wandel im wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Umgang mit Nahtoderfahrungen beobachten können. Ebenso wird zur Geltung gebracht, welche Wünsche und Forderungen sie für die weiteren Auseinandersetzungen mit diesem Thema benennen möchten. Das Gespräch wird moderiert von Christine N. Brekenfeld und Prof. Dr. Enno Edzard. Auf diese Weise können sowohl aus der Sicht eines Wissenschaftlers, als auch aus der Sicht einer Nahtoderfahrenen Fragen und Anmerkungen formuliert werden.

 
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Sie hat mich auch besonders angesprochen...

Michèle Bögli-Mastria erlebte während eines Krankenhaus-Aufenthalts eine Nahtoderfahrung, die in ihrem Leben alles veränderte. In diesem Interview erzählt sie detailliert, was sich damals – genau an ihrem 21. Geburtstag – ereignete und wie die Erlebnisse ihr Weltbild und ihre Spiritualität veränderten. Inhaltsübersicht: 00:44 Was ist damals an Ihrem 21. Geburtstag im Spital passiert? 08:58 Der Gedanke „Ich lasse das irdische Leben jetzt hinter mir“ war nicht beunruhigend? 11:26 Dieses Alle-Zeit-der-Welt-Haben ist im Sinne von Zeitlosigkeit zu verstehen? 12:20 Haben Sie dann auch die körperlichen Schmerzen wieder erlebt? 13:56 Mit diesem Erleben im Herzen – wie ging es für Sie weiter? Konnten Sie mit jemandem darüber sprechen? 15:54 Gibt es Dinge, die für Sie heute einen ganz anderen Stellenwert haben als früher? 17:22 Hat sich Ihre Religiosität verändert? 21:09 Aber im Prinzip hat die Nahtoderfahrung Ihre Überzeugung von einer liebenden Gottheit bestätigt … 26:25 Wie stehen Sie heute Ihrer Frage gegenüber, wieso Gott das alles zulässt? 29:12 Würden Sie so weit gehen zu sagen, alles Leid, aller Schmerz relativiert sich im Hinblick auf die grandiose Lichterfahrung, mit dem das menschliche Bewusstsein eigentlich verbunden ist? 32:05 Wie kam es dazu, dass Sie Geistwesen sehen können? 35:07 Ist diese Fähigkeit, Geistwesen zu sehen, permanent da? 35:57 Wie hat sich Ihre berufliche Tätigkeit nach der Nahtoderfahrung entwickelt? 37:39 Ist die Reinkarnation für Sie eine Gegebenheit? 39:42 Für sich haben Sie eine Kontinuität erkannt zwischen den Themen, die Sie jetzt berühren, und den Einblicken in frühere Leben, die Ihnen bewusst wurden? 41:12 Sehen Sie die Reinkarnation als eine Möglichkeit für die Entwicklung oder als etwas, was jeden Menschen betrifft? 41:57 Was ist für Sie zusammenfassend die wichtigste Erkenntnis aus Ihrem Nahtoderlebnis und auch aus Ihrem spirituellen Weg überhaupt? Vielleicht auch als Botschaft für alle Menschen, die mehr über den Tod oder das Sterben wissen möchten?

„Das Sterben war überhaupt nicht schlimm“ | Michèle Bögli im Gespräch


 
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Sarah Friederich hat in einem äußerst tragischen Zusammenhang ihren Ehemann verloren, und zwar bei einem Badeunfall in den Flitterwochen. In diesem Zusammenhang erlebte sie eine Form einer „außerkörperlichen Erfahrung“, für die im englischen Sprachgebiet der Begriff „Shared Near Death Experience“ ausgebildet wurde („Geteilte“ bzw. „gemeinsame Nahtoderfahrung“). In dem Gespräch mit Christine N. Brekenfeld und Prof. Dr. Enno Edzard Popkes wird Sarah Friederich einerseits die besonderen Phänomene im Vorfeld und im Zusammenhang dieses Unfalls erläutern. Vor diesem Hintergrund wird sie erklären, in welcher Weise eben diese Erfahrungen ihr dabei geholfen haben, jene Tragödie zu verarbeiten und wie sie nun anderen Menschen in der Seelsorge und Trauerbegleitung helfen kann. Ebenso wie Christine N. Brekenfeld wird auch Sarah Friederich zukünftig in den Online-Veranstaltungen der „Kieler Akademie für Thanatologie e.V.“ als Co-Moderatorin tätig werden. Das gesamte Gespräch besteht aus zwei Teilen. Der zweite Teil wird später freigeschaltet.

 
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Der Nahtodforscher Prof. Kenneth Ring machte 24 blinde Menschen mit einer Nahtoderfahrung ausfindig. Sie alle konnten während dieser Erfahrung sehen.

Geburts-blinde Frau bei Nahtoderfahrung klar sehend | Vicki Noratuk Umipeg


 
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finde ich schön - ist aber teilweise nicht einfach (zu begreifen für mich)

Die Nahtoderfahrung von Jeffrey Olsen [ Schuld, Vergebung, Liebe, Hoffnung ] Deutsch 2021


 
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Dieses Gespräch mit einer erfahrenen Sterbebegleiterin find ich hörenswert zum Thema, wenns auch jetzt nicht so ganz dem eigentlichen Treadtitel entspricht.

Was erleben Menschen, wenn sie sterben? Die Autorin und freie Dozentin Gesa Dröge ist seit 2005 in der ehrenamtlichen Hospizmitarbeit tätig. Mit Hingabe begleitet sie Menschen auf ihrem letzten Weg. So ungewöhnlich wie ihre Berufung, ist auch Gesas eigene Lebensgeschichte. Als Gesa Dröge dreieinhalb Jahre alt ist, begeht ihre Mutter Selbstmord. Ein Thema, dass bis heute von ihrer Familie tabuisiert wird. Nur kurze Zeit nach dem Freitod der Mutter, beginnt Gesa ihre Anwesenheit zu spüren. Als sie im Kindergarten nach ihrem Berufswunsch gefragt wird, antwortet Gesa: „Wenn ich groß bin, sag' ich allen, dass es den Tod nicht gibt." Bekannt wurde Gesa Dröge durch ihre wissenschaftlich-spirituelle Zusammenarbeit (2010-2015) mit dem Experimentalphysiker und Transkommunikationsforscher Prof. Dr. Ernst Senkowski. Nach dessen Tod im Jahr 20215 übernahm Gesa sein gesamtes Forschungsmaterial, das in Auszügen auf der Website www.sterbebegleitung-jenseitskontakte.de zu finden ist. Von 2016 bis 2020 pflegte Gesa eine enge Verbindung zu Prof. Dr. Erlendur Haralson. Ihr gemeinsames Thema: Sterbebettvisionen. Ihr 2010 erschienener Gedichtband 'Der Wahrheit auf der Spur - Gedichte zwischen Leben und Tod’ ist über ihre Webseite als PDF Datei erhältlich. Desweiteren schrieb Gesa Dröge einzelne Kapitel für das Buch “Illusion Tod” von Johann Nepomuk Maier sowie für das Buch “Der Tod - Ein neuer Anfang?” von Dr. Dr. Erlendur Haraldsson und Dr. Karlis Osis. Gesa ist über das Kontaktformular ihrer Webseite www.sterbebegleitung-jenseitskontakte.de zu erreichen.

 

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