Muskelschmerzen wegen Übersäuerung?

Kate

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Hallo Wero,

ich eigentlich auch nicht. Dennoch beobachte ich die Koinzidenz (bestimmte) Kräutertees trinken/blaue Teststreifen. Und zwar auch nach einem wahrlich nicht basischen Frühstück (Espresso, Buchweizen-Reis-Brot, Butter, etwas Gurke).

Ich finde, das weist eher auf einen Einwand gegen diese Messmethode ALS INDIKATOR FÜR DEN PH-ZUSTAND DES KÖRPERS hin, den Günter auch schon erwähnte. Ich könnte ja den Wochen-PH so leicht auf 7,6 oder so bringen, ohne mir sonst viel Mühe zu geben. Wenn man es ganz streng nimmt, so sehe ich das jedenfalls, weist diese direkte Reaktion auf gerade konsumierte Nahrungsmittel nur darauf hin, dass dieser Regulationsmechanismus des Körpers (überschüssige Säuren oder Basen über die Niere auszuscheiden) funktioniert. Soweit ich weiß, MUSS der Körper im Blut den Spiegel auf 7,2-7,4 (?) halten, um nicht zu sterben.

Schöne Grüße
Kate
 
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Nachdem meine wegen Lampenumbau angebohrte Zehe wieder geheilt ist und ich nach der Krise jetzt in der Küche ausreichend für mein Gefühl Licht habe, nähmlich auf 8 qm oben 72 Watt und über der Arbeitsplatte noch mal 30 Watt, auch habe ich jetzt Narva Vital mit UV-B - noch ein Stück besser, man kann es nur als strahlend bezeichnen, noch eine Anmerkung.
Grundsätzlich koppele ich inzwischen Theorie und Praxis ein wenig ab. Wenn jemand Basenpulver nimmt und es geht ihm besser, kann das für mich auch andere Ursachen haben als Übersäuerung. Man sollte sich da nicht auf eine Erklärung festlegen. Kalzium ist da auch drin, und das hängt mit Licht zusammen. Bei Versuchen in einem amerikanischen Heim für Militärveteranen wurde festgestellt, dass Vollspektrumbeleuchtung die Aufnahem von Kalzium aus der Nahrung (und wahrscheinlich auch aus Pulvern und Tabletten) um 40 % erhöht im Vergleich zu normalem Kunstlicht. Wenn also normal man 100 mg Kalzium zu sich nimmt und angenommen die Hälfte aufnimmt, erhält der Körper 50 mg Kalzium, dahingegen unter Vollspektrum 40 % mehr, sind das dann 70 mg? Wer hat Ahnung von Mathe?
Hat jemand Erfahrungen, dass die Beschwerden, die der Übersäuerung zugeschrieben werden, im Sommer besser sind?
Außerdem muss man bei dem ganzen Rumgemesse beachten: Der Körper hat einen Riesenvorrat an Mineralien - in den Knochen. Bei Übersäuerung wird er sichs dort holen, und dass kann man nicht direkt messen, jedenfalls zu Hause nicht. Das sollte man auch beachten.
 
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22.04.06
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Hallo Kate,

unser Säure-Basen-Haushalt ist eine komplizierte Geschichte und entsteht im Zusammenspiel einer ganzen Kaskade von Organen, Abläufen und Bedingungen. Gewiss mag es hier und da nach einem sofortigen, direkten und wirkungsvollen Einfluss aussehen, aber das täuscht. Wenn Du (z.B.) eine Familienfeier ausrichtest und danach einige Tage ungesunde Reste auf Deinem Tisch stehen, wirst Du das pH-Ergebnis dieser mehrtägigen, konzentrierten Verzehrs-Sünde erst eine Woche später bemerken.
So “sauer“ ist Dein Frühstück doch gar nicht.

Hallo Rohi,

einen Einfluss der Jahreszeiten kann ich in unseren pH-Aufzeichnungen nicht erkennen.
Ja, die Knochen enthalten in der Tat eine Riesenmenge an Mineralien und unser Körper greift auch darauf zurück, wenn ihm nichts anderes übrig bleibt. Das Ergebnis dieser Zweckentfremdung der Knochen als mineralisches Vorratslager heißt Osteoporose.

Viele Grüße
Wero
 
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07.05.04
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Ich hatte über das Wochenende keinen Internetzugang und kann mich daher erst heute wieder melden.
Mein kinesiologisch ausgetesteter höchster Tagesbedarf an "Bullrichs Vital Pulver", den ich hatte, waren 4 gehäufte Teelöffel voll, über den Tag verteilt. Nach der Gabe von Basenpulver wird der Urin bei mir immer blitzeblau - das heißt stark basisch. Was sollte es dann anderes sein als ein Basenüberschuß, der ausgeschieden wird? Wenn mein Körper nicht in der Lage wäre, überschüssiges Basenpulver auszuscheiden und es einlagern würde, würde ich viel weniger Basenpulver kaufen müssen. So kann es aber passieren, daß ich in ein paar Stunden erneut Basenpulver benötige. Das ist so ähnlich wie bei Vitamin C, das der Körper auch nicht dauerhaft speichern kann. Besser wäre eine häufigere und dann geringer dosierte Zufuhr. Da ich aber eine Menge anderer Dinge zu mir nehmen muß, ist das nicht so ohne weiteres möglich, geeignete Zeitfenster dafür zu finden.
Liebe Grüße

Günter
 
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22.04.06
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Hallo Günter,

im Mittelalter haben sich manche Herrscher steigende Mengen Gift einverleibt, als Schutz vor Vergiftungen. Der Körper ist also anpassungsfähig.

Zum zweiten könnte es sein, daß Du viel Säurebildner verzehrst und dadurch so eine Riesenmenge Basen benötigst. Mit dieser Verfahrensweise habe ich allerdings keine persönliche Erfahrung.

Wenn Deine Speisekarte jedoch nicht mit Säurebildnern überladen ist, dürftest Du Dich im Basenüberschuss befinden und das ist für den Körper ein Problem, dem er nicht gewachsen ist, vergleichbar mit einem See, der ökologisch umklappt. Ich empfehle Dir, ganz dringend, die basische Nahrungsergänzung zurückzufahren.

Viele Grüße
Wero
 
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13.03.05
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Hallo Wero,

ich habe mir gerade mal Deine Website angeschaut und sie gefällt mir gut, kurz und knapp, kein überflüssiges Geschwafel.
Ich habe nur noch kleine Fragen:

Was heißt "Problemanalytiker i. R."? Bist Du i. R. von Alters wegen oder weil Du die Mutter aller Probleme (=die Übersäuerung) gefunden und darum die Problemanalyse aufgegeben hast?

Es wird immer vom "Säure-Basen-Gleichgewicht" gesprochen, da ist Säure Einzahl und Basen Mehrzahl, müsste es nicht richtig "Säuren-Basen-Gleichgewicht" heißen, schließlich ist nicht nur eine Säure beteiligt?

Was für Calcium und Magnesium nimmst Du eigentlich? Reicht normales Calciumcarbonat? Kann ich etwas davon meinen Kindern ins Trinken machen?
Genau genommen sind Calcium und Magnesium keine Basen, die Oxide dieser Metalle reagieren mit Wasser basisch.
CaO + H2O -> Ca(OH)2
 
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22.04.06
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Hallo Rohi,

„Problemanalytiker“ ist (war) eine DDR-Berufsbezeichnung für Programmierer, die auch Aufgabenstellungen abgesondert haben. Nun bin ich Altersrentner.

Das “Säure-Basen-Gleichgewicht“ hat sich als Begriff halt so etabliert.

Wir nehmen simples Carbonat (Ca, Mg). Das ist preiswert und gut verträglich zugleich. Oxid kenne ich nicht als Nahrungsergänzung.

Kinder und Säuren sind ein schwieriges Thema. Sehr schwierig. Ich würde die ersten Jahre (solange sie nicht selbständig auf die Streifen pinkeln können) von einer Nahrungsergänzung absehen. Da die Gefahr der Säuren aber zweifelsfrei und so potent wie noch nie vorhanden ist, sind andere Strategien erforderlich. Als erstes würde ich dabei an den elterlichen Speiseplan denken. Ebenso wichtig ist die mentale Aufrüstung des Sprößlings, damit er nicht zum Mitläufer seiner Altersgruppe wird. Manchmal ist sogar Kampf mit den Großeltern angesagt. Alles insgesamt unwillkommene Herausforderungen, aber ich denke, man kann gar nicht genug Konsequenz und Energie in diese Richtung lenken. Wenn (in späteren Jahren) der Bedarf nachgewiesen ist, würde ich (wegen der schwierigeren Dosierung) nicht auf loses Basenpulver, sondern auf Tabletten orientieren.

Viele Grüße
Wero
 
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07.05.04
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Hallo Wero,

das ist ganz lieb, daß Du Dir Sorgen um mich machst. Aber ich bin wirklich übersäuert. Das weiß ich nicht nur durch den kinesiologischen Test (Befragung des Körpers/Unterbewußtseins) sondern auch durch handfeste körperliche Erscheinungen. Ich bin auf meine Übersäuerung gekommen, da ich Haarausfall und Prostatabeschwerden hatte. Nehme ich Basenpulver, verschwinden diese Beschwerden. Fahre ich mein Basenpulver unter die kinesiologisch ausgetestete Menge, kehren die Beschwerden wieder.
Eine Diät allein hilft nicht, habe ich schon versucht. Und da ich seit 7 Monaten Veganer bin, fällt auch das Fleisch als Säurebildner weg. Ich bin schwermetallvergiftet und habe eine Candida. Diese beiden Dinge verursachen bei mir die heftige Übersäuerung.

Ich habe mir ebenfalls Deine Homepage angesehen. Ich finde sie auch sehr gut. Allerdings berücksichtigt Deine Methode noch nicht die Säureregulationsstarre. Bei überwiegend basischen Befunden solltest Du noch einen Provokationstest mit Basenpulver vorsehen. Und Du solltest irgendwo eine Anmerkung machen, daß Fasten zu saurem Urin führt, ohne daß man dann darauf schließen kann, ob der Körper übersäuert ist, oder nicht (siehe Zitat).
Und, wie schon gesagt, ist die Idee des pH-Durchschnittswertes nicht neu. Man ermittelt z.B. Tagesdurchschnitte:
Zu Punkt 4: Behandlung des Säure-Basen-Haushalts
Säurebereich: < 7
Neutral: 7
Basischer Bereich: > 7
Man misst normalerweise den Urin-pH 3-5 mal pro Tag und sollte den durchschnittlichen Wert von 7 erreichen. Allerdings ist der erste Urin morgens immer sauer, weil während der Nacht die im Körper gelagerten Säuren eliminiert werden. So sollte man immer ab dem 2. Urin des Tages messen. Im Fasten ist der Urin-pH immer sauer, obwohl die Menschen nicht im pathologischen Sinn "übersäuert" sind: Während des Fastens wird Fett als Hauptbrennstoff herangezogen, und dieser wandelt sich in Ketonkörper um. Die Ketonkörper sind physiologische Säuren. Aus diesem Grund ist die Urin-pH-Messung während des Fastens nicht interpretierbar.

Falls sich der Urin-pH-Durchschnitt während des Tages unter 7 befindet, sollte man zunächst die physiologische Ausscheidung der Säuren aktivieren durch mehr körperliche Aktivität an der frischen Luft durchführen, mehr Wasser trinken und weniger Säuren über die Ernährung zuführen (Fleisch, Wurstwaren und Alkohol reduzieren den pH-Wert, daher mehr Obst und Gemüse nach Verträglichkeit essen). Wenn diese Maßnahmen nicht genügen und bei lang anhaltender Übersäuerung ist es oft nötig, alkalisierende Substanzen zu sich zu nehmen.
Quelle:https://datadiwan.de/aeghe/frameset.htm?/aeghe/wissen_83.htm
Und im ehemaligen INK-Forum wurde in einem Beitrag der Wochen-pH empfohlen. Dort allerdings in Verrechnung mit dem Mund-pH-Wert. Aber ärgere Dich nicht, viele große Erfindungen und Entdeckungen wurden fast zeitgleich von unterschiedlichen Leuten gemacht. Dein besonderes Verdienst ist es, diese Methode kostenlos und gut dargestellt unter's Volk zu bringen - mit Deiner Homepage und im Forum. Und wenn da noch ein gutes Buch nachfolgt, um so besser.
 
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13.03.05
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Hallo Wero,

Oxid würde ich auch nicht so einnehmen, CaO, also Kalziumoxid, würde Dir den gesamten Schlund verbrennen (Ätzkalk), die Wikipedia schreibt gut drüber:
Calcium
Kalziumoxid
Ich befasse mich mit der gluten- und kaseinfreien Ernährung bei psychischen Problemen, seitdem ich festgestellt habe, dass meine "Persönlichkeitsstörung", wegen der ich EU-Rente bekomme, maßgeblich durch das Gluten ausgelöst wurde.
Aus Vorsorge versuche ich, meine Kinder auch entsprechend zu ernähren, also glutenfrei und kaseinreduziert, auch Ziegenmilch statt Kuhmilch. Auf Grund der Glutenfreiheit essen wir automatisch mehr Kartoffeln als vergleichbare Familien, die sich schnell mal eine Pizza in die Mikrowelle schieben.
Da kommt ganz allgemein das Kalzium ins Spiel, also die Frage: braucht es unbedingt Milch fürs Kalzium? Auf Grund unserer klimatischen Verhältnisse wäre eine Kalziumzufuhr die einzige für mich vernünftige Nahrungsergänzung für jedermann, da sie sich aus unseren Lichtverhältnissen herleiten lässt, egal erst mal, wofür man das Kalzium braucht.
Bombastus bietet eine Tee an, der mit Kalzium angereichert ist, den habe ich mir schon gekauft. Da laut Wikipedia der Körper nur soviel Kalzium aufnimmt, wie er braucht, könnte man denke ich doch schon ab und zu mal einen Teelöffel Kalziumcarbonat an den Tee machen, wenn die Kinder doch gesamt gesehen wenig Milch und Milchprodukte verzehren.
Ich selber habe mir mal ein Röhrchen Kalziumbrausetabletten gekauft, bekomme ich Durchfall davon, kann aber auch an den Zusätzen liegen.
Autistische Kinder haben manchmal die Macke, anderen blitzschnell mit den Fingern in die Augen zu stechen, was schon zu Verletzungen bei Eltern geführt hat. Ich kann manchmal keine spitzen Gegenstände sehen, weil ich zwanghaft dran denken muss, mir damit die Augen auszustechen.
Es ist mir zwar schleierhaft, aus welchen Gründen Kalzium da helfen soll, aber mal probieren.
Auf Grund meiner Erfahrungen ist mir klar, dass die Übersäuerung konkret für meine primären Krankheitsbeschwerden keine Rolle spielt, höchstens für sekundäre.
Ich finde aber alles gut, was gegen das Gluten in der Ernährung ist, und das ist Deine Empfehlung, Kartoffeln und Rohkost sind glutenfrei.
 
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22.04.06
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Hallo Günter, hallo Rohi,

meine eigenen Beschwerden (neben den im ersten Beitrag beschriebenen Rückenproblemen) waren Übergewicht (97 kg, heute 72), Blutdruck (190, heute 125), eine steife Schulter und paar Kleinigkeiten. Mit Euren Problemen habe ich also keine persönliche Erfahrung.

Zu Candida würde ich sagen, diese (und jede andere Fehl-) Besiedlung wird durch pH-Abweichungen hervorgerufen. Das ist die Achillesferse unserer “Gäste“. Wenn es ihnen nicht mehr gefällt, kratzen sie die Kurve. Sie sind ja nicht “angeschraubt“ wie unsere eigenen Zellen. Und den frei gewordenen Platz nehmen Typen ein, die uns nicht wohlgesonnen sind. Gemäß Darmspezialisten ist eine “normale“, körperfreundliche Flora mittlerweile zur Seltenheit geworden.

Prinzipiell gehe ich bei allen Beschwerden so heran, zuerst das Säure-Basen-Gleichgewicht zu schaffen und danach die Ursache der verbliebenen Beschwerden zu suchen (anders herum jagt man evtl. pH-bedingte Symptome). Die Methode

3 Messungen pro Tag,
Soll Durchschnitt > 7,0

ist dabei ein schlechter Kompass. Ich bin 1999 mit einer ähnlichen Vorschrift losgeritten und, nach wenigen Wochen, im Basenüberschuss gelandet. Gerade diese Unschärfe war es, die mich auf die Suche nach besseren Anhaltspunkten geschickt hat. Der “pH Wo“ braucht allerdings ein wenig Geduld. Aber was ist, wenn es um unseren Körper geht, eine Woche oder ein Monat. Im Vergleich mit einer präzisen, zuverlässigen Information, auf die man aufsetzen kann, haben diese Zeiträume keine Bedeutung. Außerdem ist die Korrektur des Säure-Basen-Haushalts im Handumdrehen gar nicht möglich, denn der Körper ist kein Reagenzglas, in dem sich die eingefüllten Inhalte sofort zum Ergebnis mischen. Ein verschobener pH wirkt sich, man könnte sagen schichtweise, aus. Eine Schicht z.B. ist die Darmflora. Die Guten wandern ab und die Bösen nehmen den frei gewordenen Platz ein und bilden Gifte. Diese Gifte wandern in den Körper und bilden (in der nächsten “Schicht“) Probleme. Diese Probleme führen zu neuen Problemen usw. Das alles rückgängig zu machen ist keine Schwierigkeit, aber es braucht ZEIT. Auch die Schrittweite ist keinesfalls ein Teelöffel. Vielleicht geht ein Puppenstubenlöffel. Am einfachsten sind Tabletten. Mit 100 mg pro Tablette (z.B.) lässt es sich wunderbar dosieren. Kurzum, nimmt man das Ziel “Säure-Basen-Gleichgewicht“ aufs Korn, sollte man sich in aller Ruhe auf den Weg machen. Schritt für Schritt. Richtig gemächlich. Dann kommt man voran wie eine Rakete.

Wie Euer Säure-Basen-Haushalt aussieht, weiß ich nicht. Ich weiß auch nicht, ob und wie sich das Säure-Basen-Gleichgewicht auf Eure Beschwerden auswirken würde. Ich selbst würde diesen Weg jedoch immer wählen, mit aller Entschiedenheit und aller Kraft und unter allen Umständen, und mich danach auf die verbliebenen Probleme stürzen. Das ist nicht bloß so dahergeredet, so verfahre ich auch im Familienkreis. Meine Frau (z.B.) bekam es vor 2 Jahren in der Schulter. Nun ist natürlich die Vermutung, daß 1400 mg Ca zu viel und damit die Ursache sind, naheliegend, man könnte fast sagen zwingend. Mein Ausgangspunkt war ein anderer. Ich habe mir gesagt, im Säure-Basen-Gleichgewicht kann es keine Schulterbeschwerden geben. Wenn doch, liegt etwas auf der Schiene. Ich habe mich auf die Suche gemacht und nach 3 Monaten (und einer ordentlichen Portion Glück) hatte ich es: Zahnherde. Die Zähne wurden ins Nirwana geschickt und die Schulter war wieder in Ordnung. Viel wichtiger als die Schulter war natürlich, daß die Bakterienquelle für die Zukunft ausgeschaltet war, denn in anderen Organen können die “wahren Herrscher des Planeten“ ungleich größeren Schaden anrichten.

Daß man unbedingt Milch benötigt, glaube ich nicht. Die Säurestarre und das Fasten habe ich in meinen Arbeitsplan aufgenommen. Danke!

Viele Grüße
Wero
 
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07.05.04
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Hallo Wero,

ich nehme seit 3 Jahren (!) jeden Tag mindestens einen Löffel Basenpulver. Lasse ich das Basenpulver weg oder reduziere die Dosis, kommen Haarausfall und Prostatabeschwerden wieder. Solange ich noch Schwermetall und Candida in mir habe, wird sich das wohl auch nicht ändern. Mein Schwermetall ist nun fast vollständig draußen. Jetzt ist die Candida dran. Ich hoffe, damit in ein paar Wochen die letzten Hindernisse für einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt beseitigt zu haben.
Leider ist es bei solchen Leuten wie mir nicht mit ein paar Milligramm Basenpulver getan.
Hier ein hochinteressanter Artikel, den Du unbedingt gelesen haben solltest:https://www.nam.de/kalmiss.htm
Dort findest Du auch etwas über die Bedeutung des Kaliums (und Zinks) bei der Entsäuerung. Das von mir verwendete Basenpulver "Bullrichs Vital Pulver" enthält aus diesem Grunde auch Kalium:
Zusammensetzung:
Natriumhydrogencarbonat (55% ), Calciumcarbonat (20% ), Magnesiumcarbonat (13% ), Trikaliumcitrat (7,5% ), Natriumphosphat (4,5% ).
Und wie gesagt, im Preis von 5-6 Euro sind auch die Teststreifen dabei: www.dooyoo.de/nahrungsergaenzung-aufbaupraeparate/bullrichs-vital-pulver-200-g/Preise/x1
Liebe Grüße:wave:

P.S.: Vom gleichen Autor wie "Das Kalium-Mißverständnis" ist auch folgender hervorragender Artikel über die Statistiken und wie man mit denen alles beweisen kann, was man beweisen will (Pharmaindustrie): https://www.nam.de/statistik.htm
Unbedingt lesen!!!
 
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22.04.06
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Hallo Günter,

Dein Ergebnis mit den Schwermetallen klingt gut und ich wünsche Dir vollen Erfolg.

Danke für den Säure-Basen-Link. Er ist etwas kompliziert und älter als meine gesamte Säure-Basen-Bibliothek, aber Jörgensen ist ein Begriff im Fachgebiet und so habe ich den Beitrag in meinen Fundus übernommen.

Kalium habe ich geprobt und ich würde vorsichtig damit umgehen. Basische Nahrungsergänzungen werden durch Kalium deutlich verstärkt. Gemäß meinen Berechnungen besteht in unserer Nahrung kein Kaliummangel und Zink ist vorwiegend für Männer interessant. Aber das ist von vielen Faktoren abhängig, u.a. vom Speiseplan.

Das mit den Studien ist bemerkenswert, besonders wenn man an die aktuellen Studien zu Zucker und Fett denkt.

Viele Grüße
Wero
 
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07.05.04
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Hallo Zusammen,

ich habe mir bei der Gelegenheit den Artikel "Das Kalium-Mißverständnis" erneut durchgelesen. Dabei sind mir zwei Dinge aufgefallen, über die ich hier eine Anmerkung machen will:
Übrigens wird die Milchsäure durch das manganhaltige Enzym Pyruvatcarboxylase aus der Stoffwechselsackgasse befreit und wieder zu verbrennungsfähiger Glucose verstoffwechselt. Zum Entsäuern ist also auch Mangan notwendig.
...
Die Säureausscheidung wird an der Niere durch das zinkhaltige Enzym Carboanhydrase gesteuert. Ist dieses Enzym inaktiv, z.B. durch einen Zinkmangel oder durch den Einsatz von Diuretika vom Typ Carboanhydrasehemmer, dann bleibt die Säure im Plasma und gelangt nicht in den Urin. Auch Zink gehört also zu einer wirksamen Entsäuerung.
Für eine funktionierende Säureausscheidung ist also nicht nur Kalium notwendig, sondern auch Zink und Mangan. Aber gerade daran hat ein HPU'ler einen starken Mangel! Also gehört die Übersäuerung zu den wahrscheinlichen Begleiterkrankungen bei HPU.
Auch sei nicht verschwiegen, daß wir mit einigen Medikamenten beträchtliche Säuremengen ins Spiel bringen. Es läßt sich unschwer errechnen, daß Acetylsalizylsäure bei der empfohlenen Dosis von 1000 mg/die ziemlich genau 200 mmol H+-Ionen freisetzen. Und auch die Ascorbinsäure bringt per Gramm noch 100 mmol Säure.
Es ist aber eine Praxiserfahrung, daß einige organische Säuren nicht zu einer Übersäuerung des Körpers beitragen. Hier stimme ich nicht mit dem Artikel überein. Es wird zwar ein Teil dieser Säuren im Mundraum durch den basischen Speichel neutralisiert und geht damit in die Säure-Basen-Bilanz mit ein. Aber das ist nur ein geringer Anteil. Es gibt Leute, die eine Hochdosis-Therapie mit Vitamin C durchführen und über Tage hinweg bis zu 300g (!) oder gar noch mehr Vitamin C einnehmen. Die müssten nach diesem Artikel alle sterben.
Es ist aber ebenfalls Erfahrungsmedizin, daß Essig, obwohl auch eine organische Säure, sehr wohl sauer macht.

Der Säure-Basenhaushalt ist eine sehr komplizierte Geschichte mit noch viel Forschungsbedarf. Was man aber zu Hause braucht, ist eine praktikable Faustformel, nach der man sich richten kann.
Wochen-pH + Provokationstest scheinen mir da geeignet.
Liebe Grüße:wave:
 
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26.02.05
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Muskelschmerzen

Hallo Anne,

ich rätsel auch, woher diese Muskelschmerzen kommen.
Wenn sie besonders schlimm sind, nehme ich Powerplay ein, ein Eiweißpulver für Sportler. Zusammen mit Zink und B6 hat es mir geholfen gegen die Schwächeanfälle und die Muskelschmerzen.

Seit ich Zink und B6 nehme, muss ich ab und an hochdosiert Magnesium haben, da ich Wadenkrämpfe bekomme.

Liebe Grüsse cdes:wave:
 
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05.10.05
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Wechselwirkung von Mineralien und Vitaminen, Muskelschmerzen

Hallöchen,

ihr habt ja fleißig weiterdiskutiert. Da komme ich ja kaum noch nach. Ich bin am 21.7. in den Urlaub gestartet mit ganz vielen Tipps von euch im Koffer. Ich will mal vorsichtig versuchen, den Anschluss wieder herzustellen und berichten, wie es mir ergangen ist.

„messen, wenn Gelegenheit ist“: wann sollte die nicht sein ?

Einfachste Frage, die hat Günther schon beantwortet. Bei Bergtouren in 2000 m Höhe fehlt oft ein Sichtschutz. Da ist es so schon schwierig genug. Seine Getränke los zu werden, so dass wenig Zeit für Teststreifenanalysen sind

"Bullrichs Vital Pulver"

Ja, ich habe dann im Urlaub sofort damit angefangen mit 2 x ½ Teelöffel pro Tag, weil ich ohnehin in absehbarer Zeit keine Möglichkeiten zu ausführlichen Wochenmessungen hatte und es mir nicht gut ging, so dass ich einfach nach dem Strohhalm gegriffen habe. Schlechter konnte es kaum werden.

Folgende Messungen habe ich dann gemacht (wobei die Vormittage fehlen aus oben genannten Gründen)

Pulver habe ich jeweils etwa 9.00 Uhr und 19.00 Uhr genommen
Frühstück: ein Roggenbrötchen mit Butter und Salz, ein Ei, ein halbes Weizenbrötchen mit Butter, dazu Wasser, Naturjoghurt mit Traubenzucker
zwischendurch: manchmal noch einmal Naturjoghurt mit Traubenzucker
Abendbrot:normalerweise eine Scheibe Mischbrot mit Käse
Medikamente, NEM: früh: Milchsäurebakterien, Vitamin B6, Zink,eine Dolormin, nachmittags: Magnesium, Vitamin C
Getränke: Wasser oder alkoholfreies Bier, nachmittag ein Cappucchino aus ungesüßsten Pulver mit Traubenzucker gesüßt
Insgesamt habe ich in den zwei Wochen 500 g Traubenzucker verbraucht. Irgendwo muss die Energie ja herkommen, wenn man Zucker nicht verträgt ;-)

In der Woche war es wahnsinnig heiß. Der Appetit hielt sich in Grenzen. Es entspricht nicht so richtig den normalen Ernährungsgewohnheiten

22.7. 8.00 6,8
9.00 7,2
14.00 6,5
Mittag Butterbrot
15.00,17.00 je 5,6
18.00 Brot mit Rührei
21.00 6,8

23.7.
7.30 5,9
13.00 Nudelsuppe
15.00,17.00 je 5,9
19.00 6,2
20.00 6,5
21.00 6,8
22.00 5,9

24.7. 7.45 6,8
Mittag kleine Maultaschensuppe
15.00 6,5
19.00,21.00,22.00 je 5,9

25.7.
8.00 6,8
10.00 7,2
Mittag Bratkartoffeln
14.00 7,4
15.00 8,0
19.00 8,0
20.00 6,8
21.00 6,5
22.00 5,9

26,7. 8.00 6,8 (Pulver vergessen)
Mittag 14.00 Folienkartoffel mit Quark
15.00 5,6
17.00 7,2
21.00 6,8
22.00 6,5

27.7. 8.00 6,8
14.00 5,6
Mittag 15.00 Joghurt mit Traubenzucker
16.00 5,6
18.00 5,6
Abendbrot Nudeln mit Käse
20.00 5,9
21.30 5,6

28.7. 7.30 6,8
13.00 6,8
15.00 5,9
18.00 Abendbrot Rührei mit Brot
19.00 5,9
21.30.7,2

29.7. 8.00 8,0 (!)
Mittag Wildschweinbraten mit Spätzle
17.00 5,9
22.00 5,9

Ich finde es kompliziert, hier etwas daraus zu schlussfolgern. Auffällig finde ich, dass ich morgens nicht „sauer bin“, wie wohl normalerweise üblich. Das war ich auch vor Beginn der Einnahme des Basenpulvers nicht.

Wie es mir mit der Behandlung erging schreibe ich mal in einen neuen Thread, sonst wird das hier zu lang. Auch die Antworten zu anderen Fragen.

Bis gleich Anne
 
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05.10.05
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Wechselwirkung von Mineralien und Vitaminen, Muskelschmerzen

So, wie ging es nun weiter mit den Muskelschmerzen usw….

Wie ich schon schrieb hatte ich etwa von Februar bis April bereits starke Muskelschmerzen und mir ging es auch sonst ziemlich mies. Dann kam die HPU-Diagnose und mit der Einnahme von B6 (20mg am Tag) und Zinkorot 25 (eine halbe am Tag) waren die Muskelschmerzen innerhalb von zwei Wochen völlig weg. Nach etwa 6 Wochen wechselte ich zu Depyrrol Kind und nahm eine am Tag. Irgendwann kamen die Muskelschmerzen wieder und wurden immer quälender. Ich begann zusätzlich Magnesium (150 mg am Tag) zu nehmen und zur Verbesserung der Aufnahme Vitamin C. Es wurde trotzdem immer schlimmer und ich begann hier diesen Beitrag. Besonders traurig war es für mich, dass der Bergurlaub nahte. Mann und Kind sich schon wahnsinnig darauf freuten und ich mit jedem tag frustrierter war. Selbst wenn ich den ganzen tag nur im Büro gesessen hatte schmerzten die Beine, so dass mir klar war, dass das andere Ursachen als muskuläre Anspannungen haben muss.

Der Urlaub begann noch mit heftigen Muskelschmerzen. Im letzten Moment hatte mir noch jemand des primitiven genialen Rat gegeben, es doch einfach mal mit einer Schmerztablette zu versuchen. Die Idee war in der Situation wahrscheinlich die Rettung des so sehnlich erwünschten Urlaubs.
Ich nahm also jeden Tag früh eine Dolormin (Iboprofen) und wanderte bei bombastischen fantastischen Wetter mit los. Die Schmerzen waren so erträglich und die Muskeln nicht so verkrampft, nach drei Tagen schmerzten dann nur noch die Waden, was sich wesentlich besser machte bei Aufstiegen von zum teil 800 Höhenmetern am Tag (Natürlich auch Abstiegen). Wir machten immer Tagestouren so bis auf eine höhe von etwa 2.200 Metern, wobei unser Ausgangsquartier in 1000 Meter Höhe war. Gepäck brauchte ich nicht zu tragen, das schleppte mein Mann 
Nach einer Woche waren auf wundersame Weise die Muskelschmerzen weg. Ihr könnt euch kaum vorstellen, wie glücklich ich darüber war. Ich hatte zwar bis zum Ende der zwei Wochen nicht so viel Kraft wie sonst in den Oberschenkeln, aber ich konnte alle Touren machen, die ich gern machen wollte. Das hätte ich mir vor beginn des Urlaubs nicht zu träumen gewagt. Nach den Touren habe ich mir übrigens natürlich immer Ruhe gegönnt und bestimmt zwei Stunde mich gemütlich langgelegt und viele Bücher gelesen. Also ich habe es nicht bereut, trotz Schmerztabletten die Bergbesteigungen gemacht zu haben. Ich hatte auch unheimlich viel Freude an dem Knirps, der nun ganz toll mitklettert und seine Mutter inzwischen abhängt. Es ist für alle einfach die intensivste Zeit des Jahres, die ich nicht gern gemisst hätte.

Allerdings weiß ich jetzt trotzdem nicht, was die wundersame Verbesserung gebracht hat., so dass ich mich vor eine Rückfall sicher fühlen könnte.

Folgende Überlegungen:
- Beginn Wirkung des Basenpulvers, vielleicht war ich wirklich sehr übersäuert
- Wohltuende Wirkung der Höhenluft ab 1.000 Meter
- Die viele Bewegung hat irgendwelche Giftstoffe im Körper verstärkt abgebaut
- Ich habe gerade in der ersten Woche relativ wenig gegessen und damit auch nur wenig, was ich hätte schlecht vertragen können (z.B. kompletter Verzicht auf Zucker sondern nur Traubenzucker; ganz so konsequent bin ich sonst oft nicht, völlig obst-- und gemüsefrei und damit besonders fructosearm), normalerweise müsste etwas mehr Fructose aber trotz FI verträglich sein… weinig Fleisch und Fett, damit wenig Arbeit für die Verdauungsorgane
- Ich hatte kurz vor dem Urlaub wieder von Depyrrol Kind auf B6 20 mg und Zinkorot umgestellt, weil ich das Gefühl hatte, dass das irgendwie nicht mehr passt. Ich hatte immer leicht Sehstörungen usw. . Die Probleme verschwanden sofort nach dem Wechsel zurück zu B6 und Zink. Ich war sehr froh, denn höhentauglich fühlte ich mich durch das schwummerige Gefühl nicht gerade. Vielleicht hat auch der Körper zu stark unter Depyrrol entgiftet und irgendwelchen „Müll“ in den Beinen angelagert…?Leider habe ich nun erstmal kein Mangan mehr dabei ohne Depyrrol aber ich lass es lieber erstmal jetzt so. in funktionierende Systeme soll man nicht eingreifen.
- Vielleicht hatte die Schilddrüse irgendwelche bösen Spielchen mit mir getrieben, eine Unterfunktion soll wohl auch zu Muskelschmerzen führen können
- Ich habe relativ viel Joghurt gegessen, das gibts bei mir sonst nur am Wochenende (vielleicht doch u.a. auch ein kalziummangel? Der Blutwert im April war aber eigentlich gut

Ich werde nun erstmal abwarten und beobachten und so weitermachen wie bisher, um den zur Zeit stabilen Zustand nicht zu gefährden.
Das Basenpulver hat mir übrigens keine Probleme gemacht. In den ersten Tagen hatte ich lediglich das Gefühl, dass es den Urin beeinflusst und etwas die Blase/Scheide reizt. Das war aber sehr schnell vorbei. Ansonsten konnte ich nur feststellen, dass ich ausnahmsweise keine Probleme mit Verstopfungen hatte, was ich wohltuend fand.

Nochmal das Ergebnis nach zwei Wochen Urlaub: KEINE MUSKELSCHMERZEN MEHR!!!:freu: :freu: :freu:
 

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Wechselwirkung von Mineralien und Vitaminen, Muskelschmerzen

Hallo Kate,

Danke für deinen Hinweis zum Messen des Stuhl ph. Ich habe mir das gleich notiert . Der Indikanwert war bei mir stark erhöht. Bei der KEAC sagte man mir, dass das üblicherweise ein Zeichen ist, dass mit dem Darm was nicht stimmt. Klar stimmt da was nicht. Mindestens die FI bringt den Darm durcheinander und die Darmflora ist schlecht.Du hast es ja selbst noch mal mit geschrieben. Klar kann es sein, dass ich mir mit der fructosearmen ernährng die Darmflora noch völlig ruiniert habe. Aber für mich als leichtgewicht muss ja noch irgendwas bleiben.
Du fragst was ich esse. Also mal ganz grob, wenn ich nicht gerade Urlaub habe:
Frühstück: zwei Scheiben Mischbrot mit Margarine und einem Hauch Traubenzucker
Mittags: Nudeln oder Reis mit Fleisch, Fisch oder Eiern, manchmal gibt’s dazu ein kleines Portiönchen Gemüse und manchmal gibt es auch Kartoffeln aber nie Kartoffeln und Gemüse am gleichen Tag, da wird dann schon zu viel
Abends eine Scheibe mischbrot mit Käse oder Wurst
Zwischendurch: manchmal etwas Schokolade oder einzelne Gummibärchen (ist aber beides wegen zucker eigentlich nicht gut, besser wäre Traubenzucker). Viele vertragen reiswaffeln gut, die bekommen mir aber nicht so toll
Manchmal auch einen winzigen Salat also etwa drei Esslöffel voll oder so.
Milchprodukte sind eigentlich erlaubt, stressen aber den darm oft trotzdem etwas, das hat aber dann nichts mit FI-Problmen sondern anderen zu tun

Spirulina klingt interessant. Leider habe ich den Fructosegehalt noch nicht ermitteln können. Das wäre dann auch gleich ganz schön viel Grünes nach der Abstinenz. Ich muss mal darüber nachdenken.

Hallo Wero,

deine Warnung zur Überdosierung ist sicher berechtigt. Da es mir aber besser geht als vorher, vermute ich stark, dass irgendwas drin ist, was mir eine Weile gefehlt hat. (Kalcium???) Ich denke mit der vorgeschlagenen Menge auf der Packung wird man wohl nicht so viel Schaden machen können. Dass das viel Chemie ist, stört mich nicht gar so sehr. Durch die Fructoseintoleranz vertrage ich die unnatürlichen Dinge meist besonders gut ;-)

@ an beide

wieso ist Eisen ein "Problem" (für ein menstruierendes Weib mit eh grenzwertigem HB)? (Bist Du eigentlich Heilpraktiker oder so?)

Tja, eine Regel hatte ich schon ewig nicht mehr und laut Blutbild eher ein Eisenüberschuss. Das muss aber nicht heißen, dass das Eisen auch wirklich aufgenommen wird. Vielleicht kommen die hohen eisenwerte bei mir von dem recht hohen Fleischkonsum bzw. der Einnahme von Vit. C (was ich wegen dem wenigen Obst und Gemüse glaube zu brauchen)
Hab ich euch richtig verstanden? Bei hohen Eisenwerten ist Spirulina nicht gut? Chlorella vertrage ich gar nicht gut. Da bekomme ich einen wahnsinnigen Blähbauch, aber evtl. sind Spirulina verträglicher?

Hallo cdes,

danke auch für deinen Rat. Eiweiß werde ich aber wohl nicht nehmen. Bin schon so ein starker Fleischesser ;-) . Seltsam, dass du aber auch eine Wechselwirkung von Zink B6 und Wadenschmerzen bzw. Magnesium beobachtet hast

Anne
 
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Kalzium ist da auch drin, und das hängt mit Licht zusammen. ...Hat jemand Erfahrungen, dass die Beschwerden, die der Übersäuerung zugeschrieben werden, im Sommer besser sind?
Hallo Rohi, eine interessante Überlegung. Ich wurde da aber fast vermuten, dass es an kalzium bei mir nicht gelegen haben kann, falls deine theorie stimmt, da die Probleme zum Frühling hin bei mir erst akut wurden. Allerdings sind sie jetzt bei krachender Sonne schnell besser geworden. Grübel.. Wer weiß...

Anne
 
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Wechselwirkung von Mineralien und Vitaminen, Muskelschmerzen

Hallo Anne,

das Ergebnis Deines Urlaubs ist sehr erfreulich. Prima! Bewegung und frische Luft sind natürlich positiv, aber ich schiebe den Erfolg in erster Linie auf das Basenpulver. Ich habe es auch schon erlebt, wie eine basische Nahrungsergänzung den Körper auf geradezu wundersame Weise von Problemen befreit hat.

Ich habe aus Deinen Werten mal den pH Wo berechnet: 6,43. Das ist richtig gut. Die Regel “morgens sauer“ ist nicht realistisch. Wenn Du erst am 21. mit dem Basenpulver begonnen hast, würde ich noch etwas weitermessen.

Zu Deiner Speisekarte: Margarine, Wurst, Schokolade und Gummibärchen sind natürlich nicht das Gelbe vom Ei.

Spirulina ist nur mit Menstruation gut, sonst nicht, weil das viele Eisen Freie Radikale fördert, und Freie Radikale sind eine Belastung in Richtung Alter und Krebs.

Viele Grüße
Wero
 
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Wechselwirkung von Mineralien und Vitaminen, Muskelschmerzen

Zu Deiner Speisekarte: Margarine, Wurst, Schokolade und Gummibärchen sind natürlich nicht das Gelbe vom Ei.

Ja sicher, die Schokolade und Gummibärchen sollte man weglassen, werde ich sicher auch, und durch Traubenzucker ersetzen. Aber eine Ernährung mit Schwerpunkt auf Kartoffeln, Grünzeug und Obst ist eben leider unmöglich bzw. bringt Blähbauch und Durchfall.
Wobei eine Scheibe Brot mit Wurst am Tag halte ich für unverdächtig. Die Mittagessen sind nicht toll. Ich weiß. Aber ich kann ein Problem eben leider nur durch Verschlechterung eines anderen lösen. Eine richtig gute Idee habe ich da auch nicht.
Echt belastend ist auch die geringe Auswahl an Getränken:confused: . Wenn außer Bier einfach nichts geht was erfrischt und auch das nur begrenzt.

Du meinst offenbar, es ist normal, bereits früh schon so basische Werte zu haben?

Anne
 
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