Monotonie, suche nach Erfüllung im Berufsleben

Themenstarter
Beitritt
12.10.14
Beiträge
18
Hallo,

Eines meiner Probleme, welches ich schon seit Jahren mit mir rumschleppe, ist das Berufsleben.
Ich bin nicht arbeitsfaul, verdiene angemessen, aber der Beruf an und für sich ist mir geradezu bedeutungslos.
Mir ist bewusst, ich brauche ende Monat den Lohn, aber das motiviert mich nicht, weil ich den einfach ohnehin haben muss.

Ich gehe also der Tätigkeit nach, wo mir besonders auch die Monotonie zu schaffen macht. - Jeden Tag das gleiche. Das gleiche Gerede, das gleiche Verhalten der Leute usw.
Auch fühlt sich das Umfeld für mich als eher "dümmlich" an, was noch mehr dazu beiträgt das mir jegliche Identifikation fehlt.
Die Tage fühlen sich primär wie Lebenszeitverlust an.

Fazit daraus, ich leide unter Depressionen, habe dieses Völlegefühl im Bauch und mitunter leichte Herz-Rhytmusstörungen.

Ende kommende Woche geh ich mal zum Arzt, in der Hoffnung die höhere Dosis Johanniskraut Präparat zu erhalten.

Derzeit besuche ich ein Coaching zur Berufsfindung, weiss aber nicht ob mir das wirklich helfen wird. Besonders im Bezug auch Monotonie habe ich das Gefühl immer wieder in der Depression zu landen.

Dem Leser hier möchte ich mich für den etwas hakeligen Text entschuldigen, der Textfluss lief grad nicht so.

Vielleicht möchte sich jemand mit ähnlichen Erfahrungen mit mir austauschen?

Würde mich freuen

LG,
Peter
 

ADo

Beitritt
06.09.04
Beiträge
3.084
Hallo Peter,

im Grunde muss ich in meinem Job auch immer das wieder das Gleiche machen und als es mir langweilig wurde, habe ich einige Dinge im Ablauf für mich immer von Neuem geändert, alles im vorgegeben Rahmen. Ich habe also eine persönliche Challenge daraus gemacht:rolleyes:
Wenn zu viel Routine sein muss, richte ich meinen Focus auf die Freizeit. Da fallen mir dann, wenn ich die Haushaltsroutine überlebt habe :rolleyes::rolleyes: , genug Dinge ein, die mich herausfordern.

LG
 

mehr

mehr

mehr

mehr

Beitritt
10.01.04
Beiträge
66.052
Hallo peter,

ich denke ähnlich wie Ado.
Du scheinst nicht an Burn-out sondern an "Bore-out" zu leiden. Für mich ist die Frage, ob Du nicht eigentlich jeden Job nach einer gewissen Zeit als langweilige empfinden würdest, weil das eine Art Grundgefühl bei Dir ist: "mir ist langweilig ....".
Ist denn Dein Coaching eine Art Psychotherapie allgemein oder gezielt auf den Job ausgerichtet?

Hast Du schon einmal daran gedacht, ein Fernstudium aufzunehmen, das Dich beruflich weiter bringt und entsprechend auch mit anderen Menschen zusammen bringt?

Vielleicht bringt Dich dieser Artikel auf ein paar Ideen?:
Mir ist langweilig – Warum uns so oft Langweilig ist und was du gegen langeweile tun kannst! > Charisma Experience

Vielleicht könnte man es so auf den Punkt bringen:
Du suchst nach Erfüllung im Berufsleben. Du könntest aber auch schauen, wie Du Dein Berufsleben selbst füllst?

Grüsse,
Oregano
 
Zuletzt bearbeitet:
Themenstarter
Beitritt
12.10.14
Beiträge
18
Hallo Oregano,

Das Coaching ist gezielt auf den Job ausgerichtet. Ein Fernstudium bei der AKAD habe ich 2013 begonnen und ende 2. Semester unterbrochen. Zwecks finanzieller Lage & um das ganze selber nochmals durchzuarbeiten. - Leider erkenne ich mich in dem Studium auch nicht wieder, weswegen mir die Motivation fehlt und das Verstehen der Themen teils ebenfalls.

Darum habe ich überhaupt mit dem Coaching angefangen.

Vielleicht verändert sich mit Hilfe der Medizin (Johanniskraut) meine Gefühls-/ Gedankenwelt ins positive, damit ich grundsätzlich klarer denken kann, mehr Antrieb finde.
Habe das noch nie ausprobiert.

Berufsleben selber füllen? - Das wüsste ich nicht wie ich das selber füllen kann. Da gibts nichts das sich gross beeinflussen lässt.

Dafür bin ich neuerdings an 2 Lehrgänge bei Laudius.ch dran, die mich zwar kaum zu einem anderen Beruf bringen werden, aber zumindest in mir ein gewisses Interesse erwecken.

Gruss,
Peter
 
Themenstarter
Beitritt
12.10.14
Beiträge
18
Hallo Ado,

Im Grunde hast Du recht, nur ist das Berufsleben mit seinen 8-9+ Stunden pro Tag relativ dominant und lässt sich nicht so einfach wegdenken.
Was man mitnimmt jeden Tag, beeinflusst auch das Private. Da kommt man abends heim, müde, ausgelaugt - und in meinem Fall nicht in erster Linie wegen der Leistung, sondern wieder den Tag mit der gleichen Monotonie, dem nicht vorhandenen sozialen Umfeld und überhaupt der Frustration - verbracht zu haben.
 
Oben