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Zur Naila-Studie:
Krebsregister belegen: „Naila-Studie“ ist wertlos
siehe auch:
Sterblichkeit durch Tumorbildung und Mobilfunkmasten im Stadtgebiet von Belo Horizonte, Bundesstaat Minas Gerais, Brasilien.
Die Autoren um Frau Prof. Adilza Dode von der UMFG (Universidade Federal de Minas Gareis in Belo-Horizonte) haben die Idee der „Naila-Studie“ aufgegriffen und epidemiologisch nachuntersucht.
Die Ärzte aus Naila (Deutschland) hatten 2004 die Unterlagen von circa 1000 Bewohnern ausgewertet und eine zwei bis dreifache Erhöhung der Krebsrate im 400 m Umkreis um einen örtlichen Mobilfunksender festgestellt und sofortige Nachuntersuchungen gefordert.
Der Nachweis einer "zwei bis dreifache Erhöhung der Krebsrate im 400 m Umkreis um einen örtlichen Mobilfunksender" passt natürlich nicht in das politische Konzept und ist daher "wertlos".
Aus der Naila-Studie (Kurzfassung):
"Datengrundlage waren PC-gespeicherte und mit den Krankenkassen abgerechnete Patienten-
unterlagen der Jahre 1994 bis 2004."
"Als Ergebnis zeigte sich, dass der Anteil von neu aufgetretenen Krebsfällen bei den Patienten, die während der letzten zehn Jahre in einem Abstand bis zu 400 Meter um die seit 1993 betriebene Mobilfunkbasisstation gewohnt hatten, gegenüber weiter entfernt lebenden Patienten signifikant höher war und dass die erkrankten Patienten im Durchschnitt acht Jahre jünger waren."
"Für die Jahre 1999 bis 2004 - also nach fünf Jahren Betriebszeit des Senders - hatte sich
das relative Risiko an Krebs neu zu erkranken, für die näher an Sendestation lebende
Bevölkerung im Vergleich zu der Gruppe im Aussenbereich von Naila verdreifacht. "
Forscher verschiedener Fakultäten der Universität Belo-Horizonte und des öffentlichen Gesundheitsdienstes haben jetzt im gesamten Regierungsbezirk Minas Gareis genau nachgesehen. Dazu wurden Ortsdaten von 2 Millionen Einwohnern ausgewertet, Messungen durchgeführt und die Verteilung von über 7000 Krebstodesfällen mit den vorhandenen Datenbanken der installierten Mobilfunksender abgeglichen.
Es zeigt sich erstens, dass die Krebssterblichkeit dort am höchsten ist, wo die Einwohner den höchsten Strahlenbelastungen ausgesetzt sind.
Nur dumm, dass man in Brasilien zu einem ähnlichen Ergebnis gekommen ist.




