Mitochondrientherapie vs. Entgiftung

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Hallo,

ich möchte hier in dem Thread mal sammeln, wo sich die Behandlung von Nitrostress und Schwermetallentgiftung in die Quere kommen und wie man damit gut umgehen könnte. Vielleicht können ja auch Leute, die beides als Problemfeld hatten und jetzt schon weiter sind, schildern, in welcher Reihenfolge sie was angegangen sind usw.
Wäre natürlich super, wenn Leute hier schreiben, die von Amalgamentgiftung oder Mitochondrientherapie oder noch besser beides Ahnung haben :)

Mir scheint, dass dieses Problem hier im Forum wohl häufiger vorkommt (aber nicht so explizit) und nachdem ich mir schon neulich zu dem Thema Gedanken gemacht habe und jetzt ein weiterer Aspekt dazugekommen ist, dachte ich, wäre dies vielleicht einen eigenen Thread wert.

Ich fange mal mit meinen Fragen an:
  1. Sichtweise der Mitochondriopathie-Experten: Ich weiß, dass Kuklinski eine Amalgamentgiftung mit Chelatbildnern kritisch gegenübersteht. Wie sehen das eigentlich andere Experten, die Mitochondriopathien behandeln? Pall, Teitelbaum usw. (welche gibts noch?) Aus welchen Gründen wird das so gesehen?
  2. Art der Entgiftung: Bezieht sich Kuklinskis Einschätzung nur auf Chelatbildner, wie sieht er Entgiftung mit Kohle, Chlorella/Bärlauch usw, Rizinusöl usw.? Ich weiß nur, dass er Ackerschachtelhalm als Entgiftung positiv gegenübersteht (hat damit eigentlich auch jemand Erfahrung gesammelt?)
  3. Problem alpha-Liponsäure: Ein Problem bei mir: Kuklinski hat mir die Einnahme von ALA (alpha-Liponsäure) empfohlen, damit meine Kohlehydratverwertung verbessert wird (bessere Energieversorgung des Gehirns). Von ALA wird hier (in Amalgam-Threads) aber oft abgeraten, wenn man den Körper noch nicht genug entgiftet hat, weil sonst das Quecksilber ins Gehirn geschoben werden kann. Mein DMPS-Arzt hatte mir noch bei meinem letzten Termin gesagt, dass ALA noch zu früh wäre.
    • Ist das auch bei geringeren Dosen so? Kuklinski empfahl mir mit 200 mg zu beginnen (evtl. später mehr ausprobieren)
    • Nun kommt ALA ja auch natürlicherweise im Körper vor und man könnte seinen Status da bestimmen lassen. Ist das Problem mit der Quecksilberverschiebung auch, wenn man nur "fehlendes" ALA supplementiert?
    • Gibt es Alternativen zu ALA (bisher empfahl mir Kuklinski zu dem Zweck noch Benfothiamin und ein Aminosäuren-Präparat)?
    Übrigens bin ich bei meinem derzeitigen Kenntnisstand skeptisch, die Entgiftung jetzt weiter voranzutreiben (vielleicht ändert sich das nach erhellenden Antworten zu 1.), daher kann ich nicht einfach mit ALA warten, bis die Entgiftung weiter vorangeschritten ist.

Eine Antwort von mir zu 1.:
Dr. Kersten hat in einem Video gesagt, dass 40% der Bevölkerung eine Störung in den Entgiftungsenzymen der Leber haben. Deswegen sollte man vor der Entgiftung immer eine Untersuchung diesbezüglich machen, d.h. Glutathion-S-Transferasen alpha und theta und im Störungsfall keine Standardtherapie für die Entgiftung. Leider hat er nichts dazu gesagt, was er mit Standardtherapie meint und was man dann machen soll, wenn man eine solche Störung hat.

Ich würde mich freuen, wenn noch andere Leute an dem Thema/Thread interessiert sind!

Viele Grüße
 
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Kate

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Hallo damdam

ich möchte hier in dem Thread mal sammeln, wo sich die Behandlung von Nitrostress und Schwermetallentgiftung in die Quere kommen und wie man damit gut umgehen könnte. Vielleicht können ja auch Leute, die beides als Problemfeld hatten und jetzt schon weiter sind, schildern, in welcher Reihenfolge sie was angegangen sind usw.
Das ist auf jeden Fall eine gute Idee und ich danke Dir auch für die gut strukturierte Aufmachung dieses Eingangsbeitrages :) Ich meine auch, dass das noch nicht in einem eigenständigen Thread so "auf den Punkt" thematisiert wurde.

Bestimmt oder womöglich interessant in diesem Zusammenhang:

http://www.symptome.ch/vbboard/oxid...-nitrostress.html?highlight=Gro%DFtheorien%2A
http://www.symptome.ch/vbboard/oxid...rostressbehandlung.html?highlight=Entgiftung*

Wäre natürlich super, wenn Leute hier schreiben, die von Amalgamentgiftung oder Mitochondrientherapie oder noch besser beides Ahnung haben :)
Leider hält sich meine "Ahnung" zum ersten Thema an Grenzen, ich habe das zwar auch gemacht, aber es ist lange her. Siehe dazu der erste verlinkte Thread.

Sichtweise der Mitochondriopathie-Experten: Ich weiß, dass Kuklinski eine Amalgamentgiftung mit Chelatbildnern kritisch gegenübersteht. Wie sehen das eigentlich andere Experten, die Mitochondriopathien behandeln? Pall, Teitelbaum usw. (welche gibts noch?) Aus welchen Gründen wird das so gesehen?
Art der Entgiftung: Bezieht sich Kuklinskis Einschätzung nur auf Chelatbildner, wie sieht er Entgiftung mit Kohle, Chlorella/Bärlauch usw, Rizinusöl usw.? Ich weiß nur, dass er Ackerschachtelhalm als Entgiftung positiv gegenübersteht (hat damit eigentlich auch jemand Erfahrung gesammelt?)
Nur zu der letzten Frage in Klammern: Es gibt verschiedene Beiträge zum Ackerschaltelhalm im Forum (in anderen Rubriken), ich konnte diese aber auf die Schnelle nicht alle sichten. Ansonsten: Gute Fragen!

Zu Deiner dritten Frage kann ich kaum etwas sagen, außer zu Punkt b) eine Vermutung äußern: Manchmal (vielleicht immer) hat es ja einen physiologischen "Sinn", wenn der Körper den Spiegel eines Stoffes herunterfährt (ein Beispiel, das auch von Kuklinski genannt wird, ist Zink). Wenn das bei ALA auch so wäre, wäre selbst eine Erhöhung auf den "Normal-Spiegel" evtl. schon mit nachteiligen Wirkungen verbunden.

Dr. Kersten hat in einem Video gesagt, dass 40% der Bevölkerung eine Störung in den Entgiftungsenzymen der Leber haben. Deswegen sollte man vor der Entgiftung immer eine Untersuchung diesbezüglich machen, d.h. Glutathion-S-Transferasen alpha und theta und im Störungsfall keine Standardtherapie für die Entgiftung. Leider hat er nichts dazu gesagt, was er mit Standardtherapie meint und was man dann machen soll, wenn man eine solche Störung hat.
Evtl. könntest Du ihn per Mail fragen? Die Antwort ist vermutlich relativ kurz und vielleicht antwortet er Dir ja?

Vielleicht meldet sich hier auch noch jemand, der Ahnung von beidem hat und die eine oder andere Frage beantworten kann :)

Gruß
Kate
 
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Bei oxidativem/nitrosativen Stress kann Baubiologie hilfreich sein

Forschungen zeigen, dass elektromagnetische Strahlung zu oxidativem Stress führen kann und somit zu schädigenden Oxidationsprozessen in Zellen durch freie Radikale.

Die zerstörerische Wirkung dieser freien Radikale wiederum steht im Verdacht, Ursache zahlreicher Zivilisationskrankheiten zu sein. Da der oxidative Stress bereits bei Strahlung unterhalb der aktuellen Grenzwerte ausgelöst wird, reichen diese Grenzwerte bei weitem nicht aus, um die Gesundheit der Menschen zu schützen.

Der Baubiologe kann die Intensität von elektromagnetischer Strahlung im Wohn- und Arbeitsumfeld messen, beurteilen und Lösungen vorschlagen.
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Übrigens bin ich bei meinem derzeitigen Kenntnisstand skeptisch, die Entgiftung jetzt weiter voranzutreiben
Entgiftung ist bei Pyrrolikern (HPU/KPU) ein wichtiges Thema. Was deine drei Fragen betrifft kann ich im Augenblick nicht viel beitragen.
Allerdings empfehle ich aus eigener Erfahrung bei Dir einmal dein Glutathion messen zu lassen. Hast Du das schon mal machen lassen? Glutathion ist ein mächtiger köpereigener Entgifter.

Bei mir bestand davon HPU-bedingt, bzw. B6-/Cystein-mangelbedingt ein Mangel.
Als ich Cystein als NAC ergänzte (Hier gibt es einen Thread dazu.), stieg daraufhin Glutathion im Blut, der TSH-Wert sank/verbesserte sich, Schilddrüsenhormone verbesserten sich und die die Thyreoglobulin-Antikörper hörten auf zu steigen. Da Du neben KPU einen erhöhten TSH und Hashimoto hast, wäre ich nicht überrascht, wenn sich das bei Dir ebenso positiv auswirkt - so Du einen Glutathionmangel hast.

Viele Grüße,
Hans
 
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