Mit Bienengift gegen HIV

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Mit Bienengift gegen HIV (& Tumorzellen)

Wuhu,
aktuell geistern in einigen Medien Beiträge herum mit Inhalten betreffend "Bienengift gegen HIV", wobei der ursprüngliche Artikel bereits 1999 (!) gepostet wurde -> Pharmazeutische Zeitung online: Mit Bienengift gegen HIV - Zitat:
Mit Bienengift gegen HIV

PZ-Artikel

Das HI-Virus könnte möglicherweise bald mit einem neuen Wirkstoff bekämpft werden. Forscher der Gesellschaft für Umwelt und Gesundheit (GSF) in Neuherberg bei München haben heraus gefunden, dass der Hauptstoff des Bienengiftes, Melittin, und ein weiterer Wirkstoff, das in Motten und Säugetieren vorkommende Peptid "Cecropin A", die Vermehrung von HIV-Viren in Zellkulturen hemmt, so das GSF in einer Pressemeldung.


Forscher GSF-Instituts für Molekulare Virologie und dem Bavarian Nordic Research Institute konnten zeigen, dass Melittin und Cecropin A die Replikation der HI-1-Viren in Zellkulturen hemmen. HIV-1 befällt Zellen, die das Protein CD4 auf ihrer Oberfläche tragen und baut seine Erbinformation in das Erbgut dieser Wirtszellen ein. Vor allem T-Helferzellen und Monozyten sind Opfer der HIV-Infektion.
"Schon in früheren Untersuchungen mit chronisch HIV-infizierten T-Zellinien haben wir festgestellt, dass Melittin eine antivirale Wirkung besitzt, und zwar in Konzentrationen, bei denen die Zellen selbst nicht geschädigt werden", so Dr. Ruth Brack-Werner, Leiterin des Projekts. Die in der Fachzeitschrift Journal of General Virology veröffentlichten Resultate zeigten nun, dass auch Cecropin A, ein Peptid, das selbst in hohen Konzentrationen nicht die Zellen schädigt, eine ähnliche Wirkung hat und beide Substanzen die Synthese der mRNA des HI-Virus hemmen.
Das Forscherteam behandelte HIV-infizierte T-Lymphomzellen mit steigenden Konzentrationen Melittin beziehungsweise Cecropin A und bestimmte die Zahl der HI-Viren, die in diesen Zellen gebildet wurden. In beiden Fällen beobachteten sie einen dosisabhängigen Effekt. Je höher die Konzentration der antimikrobiellen Peptide war, desto weniger Viren wurden produziert. Die Konzentration von Melittin lag dabei noch um den Faktor 7 unterhalb des Wertes, der für die Zellen selbst schädlich ist.
Cecropin A habe auch in sehr hoher Konzentration keine toxischen Effekte auf die Zellen, schreiben die Wissenschaftler. Die Substanzen wirkten zudem nicht nur bei T-Lymphozyten, sondern auch anderen Zelltypen wie Fibroblasten. Mit steigender Melittin-Konzentration bildeten sich weniger virale Nukleokapsid-Proteine (sogenannten Gag-Proteine). Das Bienenpeptid hemme die intrazelluläre Produktion von Strukturproteinen, die für den Zusammenbau von Virionen notwendig sind. Die Abnahme der Virus-RNA sei ein Hinweis darauf, dass die antimikrobiellen Peptide den "molekularen Schalter" beeinflussen, der die Synthese der viralen mRNA steuert.
"Wir stehen noch ganz am Anfang", berichtet Dr. Brack-Werner. "Wenn es aber gelänge, Vektoren zu konstruieren, die die Peptid-Gene spezifisch in HIV-infizierte Zellen einschleusen, wäre es denkbar, dass eine solche intrazelluläre Immunisierung eines Tages gegen Aids eingesetzt werden könnte."
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Seiten-ID: Pharmazeutische Zeitung online: Mit Bienengift gegen HIV
Beitrag erschien in Ausgabe 35/1999

Fast 14 Jahre ist diese Meldung alt, die aktuell als "neu" verkauft wird. Kann man daraus schließen, dass aktuelle HIV-Therapie/en ernorm viel Gewinn bescheren und "man" kein Interesse an einer "natürlichen" Therapie hat?

Der aktuelle Artikel im Focus (bezieht sich auf einen Artikel in "The Sun"):

Hoffnung im Kampf gegen Aids: Forscher sicher: Bienenstiche können vor HIV schützen - News - FOCUS Online - Nachrichten

Hoffnung im Kampf gegen Aids
Forscher sicher: Bienenstiche können vor HIV schützen

Samstag, 09.03.2013, 12:15
[Foto: Biene auf Blume, Bildunterschrift: "Bienenstiche können den Ausbruch von AIDS verhindern"]

Wichtiger Schritt in der Aids-Forschung: Wissenschaftler haben ein Toxin im Bienengift entdeckt, welches das HI-Virus zerstören kann. Als Gel angewandt, soll dies die erste Ausbreitung der Viren hemmen, die die Immunschwächekrankheit verursachen.
Es klingt wie ein Wunder der Natur: Ein Toxin namens Melittin im Bienengift zerstört HIV-Zellen, greift aber die umliegenden Zellen nicht an. Nach einem Bericht der Onlineausgabe der englischen Zeitung „The Sun“ haben Wissenschaftler der Washington University School of Medicine in St. Louis in den USA diesen Effekt genutzt und damit ein Vaginalgel entwickelt. Dieses konnte in Studien die erste Ausbreitung der HIV-Viren hemmen.

Bienengift tötet auch Tumorzellen

Der teilnehmende Wissenschaftler Dr. Joshua L. Hood sagte der „Sun“: „Wir hoffen, dass dieses Bienengift-Gel als präventive Maßnahme den Beginn der Infektion stoppen kann.“ Im Unterschied zu den meisten Anti-HIV-Medikamenten, die lediglich die Vermehrung der Viren hemmen, greife das Bienengift die Struktur der Viren an und verhindere dadurch die Infektion. Laut Dr. Hood gebe es für das Virus theoretisch keine Chance, sich an diesen tödlichen Angriff anzupassen.

Aber auch in anderen Bereichen der Medizin sehen die Forscher noch großes Potential für den Einsatz von Bienengift: Nanopartikel mit Melittin können angeblich auch Tumorzellen zerstören.

stra
:rolleyes:

Ps: Melittin ≥97% (HPLC), synthetic | Sigma-Aldrich
... 1MG Voraussichtl. Liefertermin 21.03.2013 - ab Euro 774.00
:idee:
 
Zuletzt bearbeitet:
wundermittel
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10.01.04
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Hallo,

Dr. Klinghardt arbeitet ja auch mit der Bienengift-Therapie, u.a. bei Borreliose und Co-Infektionen. Es gibt auch ein Buch dazu:

INK-Institut für Neurobiologie nach Dr. Klinghardt

Hier wird etwas dazu geschrieben:
ELEMENTE DER GESUNDHEIT - 2011 - Google Books

Auch noch ein Aspekt von Bienengift:
Durch das Bienengift kommt es zu einer lokalen Rötung und besseren Durchblutung. Die Wissenschaftler halten aber die Anregung der körpereigenen Kortisonproduktion durch das Bienengift für die gute Langzeitwirkung.
F.U. Willerscheidt | Ihr Heilpraktiker mit Erfahrung - Bienengifttherapie

Ich meine auch, daß das Thema "Bienengift-Therapie" in einer der "HIER UND JETZT"-Hefte behandelt wurde, bin mir aber nicht sicher.
https://www.ink.ag/downloads/hierjetzt_inhaltsverzeichnis.pdf

Grüsse,
Oregano
 
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07.08.10
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Fast 14 Jahre ist diese Meldung alt, die aktuell als "neu" verkauft wird. Kann man daraus schließen, dass aktuelle HIV-Therapie/en ernorm viel Gewinn bescheren und "man" kein Interesse an einer "natürlichen" Therapie hat?

ich denke eher dass sie langsam merken das ihr Kartenhaus zusammenstürzt und sie sich aus der HIV Lüge rauswinden müssen.....ihr werdet sehen: in ein, zwei Jahren ist es "leicht zu therapieren";)

Gruss Therakk
 
regulat-pro-immune
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23.05.12
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Kann man denn das Bienengift auch irgendwo kaufen? Ich finde da absolut nichts im Google.


Mich haben in den letzten 3 Wochen 2 Bienen gestochen.. ob das wohl auch als Therapie angesehen werden kann ?
Schade nur, dass die Bienen nach dem Stich sterben. Ob die Forscher evtl. nun danach suchen, das Gift synthetisch herzustellen - dann haben sie ja auch eine "neue" Therapie ?
 
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20.08.09
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die Bienen, aus denen das Bienengift hergestellt werden, sterben nicht.

Sonst würde ich ein derartiges Medikament nie kaufen.
 
Themenstarter
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09.09.08
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Wuhu,
hast Du schon unter dem Suchwort "Bienengiftsalbe" (per Google) gesucht?! Da wurde ich fündig...

Ps: Kann mir nicht vorstellen, dass die Bienen NICHT sterben, wenn man an das Gift ran will; Eventuell sammelt der Imker die toten Bienen ein und die werden dafür dann - wie auch immer - verwendet?!
:idee:
 
regulat-pro-immune
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20.08.09
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Vielen vielen Dank!
Die 2. Adresse ist in Kanada, da wird man sich wohl nicht drauf verlassen können, daß die Bienen nicht sterben.

Die Adresse in Deutschland scheint mir sicher zu sein, und ich werde ein E-Mail hinschreiben.

Ich denke über die Bienengifttherapie gegen Borreliose nach, und suche Informationen. Nicht nur Dr. Klinghardt, sondern auch Dr. Mutter beschreibt sie in seinem Buch sehr effektiv.

Uns sagte man früher, wenn wir von einer Biene gestochen wurden, daß das gesund ist.

Für mich muß natürlich gesichert sein, daß sie nicht sterben, wir hatten selbst Bienen zuhause, und ich mag sie, ich lasse sie auch auf meinen Finger krabbeln, und rette jede Biene, die ins Wasser geflogen ist.
 
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20.08.09
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Nicht so leicht, das mit den Bienen.
Bienengift, das man im Internet kauft, wird so hergestellt, daß die Bienen unter Elektroschock getötet werden. Also indiskutabel.

Will man Bienengift aus einer geschützten Haltung beziehen, muß man einen Bienentherapeuten suchen, zu dem man fährt, und sich dort regelmäßig stechen lassen. Da muß man erst mal einen in der Nähe haben.

Oder man wird Mitglied im "Zentrum für natürliche Bienentherapie", wo einem gezeigt wird, wie man sich stechen läßt, ohne daß die Biene stirbt (fragt mich bitte nicht weiter, ich gebe nur diese Info weiter), und kauft dann selbst einen Bienenstock, um sich dann eben zuhause stechen zu lassen.
 
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07.08.10
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stirb eine Biene nicht sowiso wenn sie gestochen hat?
Nach dem Stich in einen Menschen stirbt die Biene jedenfalls, das ist sicher;)

LG Therakk
 
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20.08.09
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vielleicht ist es so gemeint wie mit den glücklichen Hühnern, man nimmt nur Bienen aus einem Stock, die erstens natürlich gehalten werden, und zweitens, ein angemessenes Alter haben. Und sie leben schon noch einige Zeit, hat der Herr am Telefon gesagt.
 
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