Metformin - Erfahrungen?

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Was haltet ihr von Metoformin, Nüchternwert ist 106, Verzichte auch weitgehenst auf Süßigkeiten aber Wert ist trotzdem drüber.
 
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Hallo rubin,

war das ein einmaliger Nüchternwert? Mehrere Messungen wären sinnvoll.
Wenn Verdacht auf Diabetes besteht, sollte vor allem erst einmal mit einer entsprechenden Ernährung versucht werden, den Blutzucker zu senken, und das ist möglich!


Dein Hausarzt bzw. ein Diabetologe sollte erst einmal weiterführende Untersuchungen machen:

Messung des HbA1c-Werts ...

Bestimmung des Nüchternblutzuckers ...


Da Metformin sowieso verschrieben werden muß, solltest Du erst einmal mit Deinem Arzt über den Blutzucker bzw. Diabetes sprechen und Dich vor allem über diese Themen selbst informieren!

1787042210036.png,
Oregano
 
Ja, deswegen habe ich abgelehnt, esse und trinke so gut wie möglich nicht süßes mit geringen Ausnahmen,leider noch soviel Zucler in allen Lebensmitteln. Habe nun schon änger den Wert.Sie meint das es ein gutes Medikamente ist das viele schützende Eigenschaften hat, wie z.B Krebs und vieles.andere wie ein Jungbrunnen.Aber Chemie ist Chemie mit Nebenwirkungen

Danke für den Tipp mit den Buch.Metoformin soll auch gut für.die Gewichtsabnahme sein.
 
Was haltet ihr von Metoformin, Nüchternwert ist 106, Verzichte auch weitgehenst auf Süßigkeiten aber Wert ist trotzdem drüber.
Metformin geht bei mir leider nicht wegen Histamin.....blockiert die Diaminoxidase im Darm. Nehme Myo Inosistol als Pulver.....vielleicht den Homaindex bestimmen lassen und HbA1c. Kohlenhydrate reduzieren
 
Metformin wird von manchen (gesunden!) Longevity-Freaks freiwillig eingenommen, weil es offenbar ziemlich viele positive Effekte hat.

In der Longevity-Forschung erregte Metformin Aufsehen, als epidemiologische Studien zeigten, dass Diabetiker unter Metformin-Therapie länger lebten als gesunde Kontrollpersonen. Diese paradoxe Beobachtung führte zur TAME-Studie (Targeting Aging with Metformin), die erstmals ein Medikament gegen das Altern selbst testen wird. Metformin könnte damit den Übergang von der Behandlung einzelner Alterskrankheiten zur Prävention des Alterns als Ganzes markieren.
Quelle: https://www.deutsche-longevity-gesellschaft.de/glossar/metformin
 
Ich nehme 1000 mg Metformin tgl. und vertrage es gut. Ich habe seit über 40 Jahren Diabetes 2, den ich mit Metformin und Jardiance stabil halten kann. Ich verzichte weitgehend auf Fertiggerichte. Ausnahmsweise backe ich für Festtage unter anderen einen Kuchen mit wenig Xylit, um selbst mithalten zu können. Bei Kuchen für Gäste reduziere ich den Zucker. Der Zuckergenuss sollte auch für Gesunde die Ausnahme sein, eben auf Festtage beschränkt.
 
Was haltet ihr von Metoformin, Nüchternwert ist 106, Verzichte auch weitgehenst auf Süßigkeiten aber Wert ist trotzdem drüber.
Wichtig wäre ein Weglassen von leeren Kohlenhydraten, z.B. Brot, Nudeln, Reis, Knödel usw. (auch Kartoffeln haben viel Stärke=leere Kohlenhydrate). Und nein, man "braucht" keine leeren Kohlenhydrate zum Leben!
Metformin kann helfen, die Werte schneller auf ein normales, gesundes Niveau zu bringen. Metformin "klaut" B12 - bitte beachten, sollte kontrolliert/supplementiert werden.
 
Kartoffeln sind keine leeren Kohlenhydrate. Sie haben neben Stärke wertvolle Stoffe. Gekocht und danach mehrere Stunden gekühlt enthalten sie resistente Stärke, die förderlich für das Mikrobiom ist. Auch Vollkornbrot und Vollreis können in Maßen gegessen werden, aber am besten, wenn zuvor Gemüse und Eiweißkost wie Quark, Eier, Fisch oder auch Fleisch gegessen wurde, der Magen also mit KH-armen Speisen beschäftigt ist. Was schädlich ist sind Fertiggerichte, die oft völlig unnötig Zucker, auch Glukosesirup enthalten, und natürlich Süßigkeiten, die offen zuckerhaltig sind. Weißmehl ist nicht besser als Zucker. Was Stärke betrifft, soll Kartoffelstärke resistente Stärke enthalten. Ich bin da skeptisch, ob sie so gesund ist.
 
Das allein über die Ernährung ein Diabetes 2 geregelt werden kann, habe ich an mir selbst erfahren. Eine gute Freundin mache eine Diät und ich mehr oder minder aus Spass ass so mit. Dauernd stellte sich bei mir Unterzucker ein und ich brauchte viel weniger Insulin. Da viel bei mir der Groschen. Da ich neben Metformin noch 3x täglich ein Kurzzeit und am Abend ein Depot-Insulin gespritzt habe wurde mir das lästig und ich baute in der Ernährung nach der Tabelle glykämischer Index (Glyx), Kalorien, Eiweiß, Kohlenhydrate, Intoleranzen völlig um. Das klappt bei mir jetzt schon fast 10 Jahre und ich habe mich in kurzer Zeit daran gewöhnt. Spritzen brauche ich seit dem nicht mehr. Eine Tablette Sitagliptin 50mg am Morgen reicht aus. Dabei liegt Diabetes bei uns in der Familie. Alle Männer bekamen Diabetes im Alter von etwa 45 Jahren: Großvater, Vater, mein Bruder und auch ich. Leider bin ich der Einzige, der das über die Ernährung in den Griff bekommen hat, weil nur ich es so versuchte.
 
Insulin bekam ich nur, als ich mit Lungenentzündung im Krankenhaus lag, da durch große Cortisongaben der Blutzucker in bisher unbekannte Höhen stieg. Ich wurde dann ohne Insulin entlassen und hatte in der Nacht über 500. Das regulierte sich aber in den nächsten Tagen.
 
Gut ich habe nicht so hoch, passe auch.auf, also nüchtern 106,( das war nach zirka 12 Stunden) nur Wasser getrunken

Metoformin wollte mir die Ärztin verschreiben schon öfters der.Wert ist immer so, gut nach dem Essen weiß.ich nicht.
 
Hallo rubin,

übllicherweise wird der Blutzucker bei Verdacht auf Diabetes erst einmal so überprüft:


Wurde denn der HbA1C schon einmal bestimmt? Wie hoch war er?
Ist so ein „Oraler Glukosetoleranztest“ gemacht worden?
Bist Du bei einer Hausärztin oder einer Diabetologin in Behandlung?

Die Blutzuckerwerte können so aussehen:

... Blutzuckerwerte bei Erwachsenen: nüchtern:
Für den Nüchternwert wird der Blutzucker morgens direkt nach dem Aufstehen gemessen.
Normal: unter 100 mg/dl | unter 5,6 mmol/l
Erhöht (Prädiabetes): 100 bis 126 mg/dl | 5,6 bis 7,0 mmol/l
Diabetes: über 126 mg/dl | über 7,0 mmol/l


Blutzuckerwerte bei Erwachsenen: zwei Stunden nach dem Essen
Normal:
unter 140 mg/dl | unter 7,8 mmol/l
Erhöht (Prädiabetes): 140 bis 200 mg/dl | 7,8 bis 11,1 mmol/l
Diabetes: über 200 mg/dl | über 11,1 mmol/l ...

Mein Eindruck ist, daß Du Dich noch nicht wirklich mit dem Thema „Diabetes“ beschäftigt hast. Das ist aber unbedingt nötig, zumal Du die Chance hast, durch die richtige Ernährung + Bewegung selbstverantwortlich etwas z u tun, um einen Diabetes zu vermeiden. Kein Diabetes ist immer besser als Diabetes, auch wenn manchmal so getan wird, als ob die Behandlung eines Diabetes kein Problem wäre. Das stimmt aber auf Dauer nicht; es gibt Spätfolgen, die sich eigentlich niemand wünscht:



Grüsse,
Oregano
 

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