Melatonin "HOCHDOSIERT"

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Hallo Leute,
seit ein paar Tagen nehme ich täglich hochdosiert Melatonin ein, die Dosis wird wöchentlich um 10mg gestiegen bis ich bei 100mg angekommen bin. Vielleicht gehe ich auch höher (500mg) wie Jeff T. Bowles. Momentan bin ich bei 30mg. Eingenommen wird das unter der Zunge, über die Schleimhaut, als Pulver.

Was ich gemerkt habe, ist dass ich nach der Einnahme immer ein leichtes ziehen im Kopf habe. Man könnte meinen, da setzt sich was in Gang. Entgiftung? Zirbeldrüse?

Auch heute fühle ich mich irgendwie komisch, das hatte ich schon mal als ich Melatonin eingenommen habe. Irgendwas bewirkt es bei mir. Ich muss nur noch herausfinden was.

Ich habe in anderen Beiträgen hier im Forum gelesen, dass Melatonin die BH-Schranke nicht passieren kann. Ich habe aber was anderes gefunden.
Melatonin ist sehr lipophil, passiert gut die Blut-Hirn-Schranke und wird auch transmukös gut aufgenommen. Es wird in der Leber zu dem inaktiven Metabolit 6-Sulphatoxy-Melatonin inaktiviert und als Glucuronid über die Galle ausgeschieden. Die physiologische Serum-HWZ beträgt 30-60 Minuten.

Quelle: Melatonin
Hier was zu Quecksilber und Schwermetalle.
Studie: Melatonin bindet Quecksilber

In der gleichen Studie haben die beiden Basler Wissenschaftler auch den Einfluss des Zirbeldrüsen-Hormons Melatonin untersucht. Sie kamen zu einem überraschenden Schluss: «Melatonin kann die negative Wirkung von Quecksilber und andern Schwermetallen im Gewebe des Gehirns ganz oder wenigstens teilweise aufheben.» Das Melatonin «bindet nämlich Metalle und erhöht so die Schutzmechanismen von Zellen». Olivieri und Stähelin fordern, dass das therapeutische Potenzial von Melatonin weiter erforscht wird. Vor allem müssen klinische Studien diese Wirkung des Hormons noch bestätigen.

Quelle: https://www.ktipp.ch/artikel/d/neutralisiert-melatonin-quecksilber-im-gehirn/
Nun ja, dass es positive Wirkungen hat, brauchen wir nicht abstreiten. Da braucht man nur das Buch von Jeff lesen. Leider nur auf Englisch.

Ich werde auf jeden Fall weiter machen und weiteres berichten.

Hat hier sonst noch jemand Erfahrung mit hochdosierten Melatonin Einnahmen gemacht?

Sonnige Grüße
Evgenij
 
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Hallo!

Also ich habe jetzt innerhalb 14 Tagen von 30mg auf 80mg erhöht. Nächste Woche geht es auf 100mg. Ich kann bis jetzt keine Nebenwirkungen feststellen, aber auch keine Besserungen (noch nicht). Mein Schlaf, wie soll ich sagen, ist tiefer geworden, aber nicht tief genug. Nachts wache ich öfters auf und bin dann für kurze Zeit hell wach. Vielleicht liegt es an den Träumen die ich jede Nacht habe oder Geräuschen die ich höre?

Grüße
Evgenij
 
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10.05.15
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Hallo,

ich bin da vermutlich im falschen Thread ;)
Bei mir ist es jedenfalls so, dass ich schon bei der Einnahme von 2,5mg Melatonin bis mittags am nächsten Tag müde bin.
Wird es bei mir vielleicht verlangsamt abgebaut?
Gewöhnt man sich an höhere Dosen und wirkt es nur anfangs so stark?
Es dauert auch recht lange, bis ich überhaupt eine Wirkung verspüre.
Wie und wann nimmt nan denn das Melatonin am besten ein?

LG, Rofan
 
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Hallo Rofan,
Hallo,
Bei mir ist es jedenfalls so, dass ich schon bei der Einnahme von 2,5mg Melatonin bis mittags am nächsten Tag müde bin.
Ich denke dass braucht noch seine Zeit bis man sich daran gewöhnt hat. Ich wache auf und bin meist Top Fit. Wenn ich Nachts nicht gut geschlafen habe, merk ich dass am nächsten Tag und muss mich Tagsüber nochmal hinlegen. Aber das Melatonin stört mich Tagsüber überhaupt nicht.
Gewöhnt man sich an höhere Dosen und wirkt es nur anfangs so stark?
Ja man gewöhnt sich daran, deswegen sollte man die Dosis dann auch steigern. Ich habe es jetzt etwas schneller gemacht wie geplant, weil ich es gut vertrage. Aber 10 mg jede Woche, ist ok.
Wie und wann nimmt nan denn das Melatonin am besten ein?
Ich habe es als Pulver und lege es mir unter die Zunge, damit es über die Mundschleimhaut aufgenommen wird. Ist zwar etwas Bitter, aber auch nicht so schlimm.

Wann? Ist bei jedem unterschiedlich. Ich habe schon Berichte gelesen wo es einer 9 Stunden vor zu Bett gehen einnehmen musste, damit es bei ihm richtig anschlägt. Ich nehme es gegen 21 und 23 Uhr wenn es anfängt Dunkel zu werden. Vorher wird aber der PC, TV usw. ausgemacht. Ab und zu gibt es Ausrutscher wo ich es nach 0 Uhr einnehme, sollte man nicht. Besser ist es vor 0 Uhr.

Grüße
Evgenij
 
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Ich habe noch vergessen zu erwähnen, dass mein Urin in der letzten Zeit extrem stark riecht und gelblich ist. Hat das was mit Entgiftung zu tun?
 
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18.09.16
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Hallo Evgenij!

Nimmst Du das Melatonin noch und welches Pulver ist ´das? Woher beziehst Du es?.

Danke und LG
Chris.
 
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Ja, würde mich auch interessieren. Schade, dass du hier nicht weiter schreibst.

Liebe Grüße
Piratin
 
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08.02.15
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Hallo Leute,

ich pausiere schon seit Längerem. Da gibt es mehrere Gründe.

Bekomme meine Bettgehzeiten nicht in den Griff. Vor 0 Uhr geht nichts. Liegt größten Teils an mir selbst, aber auch an meiner Nebennierenschwäche und der Wohnsituation. Weil wenn ich mal früher ins Bett komme, weckt mich die Omi nachts auf. Nicht immer, aber meistens. Auf Melatonin kann das ganz schön stressen, bzw. tut es auch. Vor allem wirkt es sich dann auf den kommenden Tag absolut negativ aus. :)

Liebe Grüße,

Eugen
 
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14.09.09
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Hallo Leute,

ich pausiere schon seit Längerem. Da gibt es mehrere Gründe.

Bekomme meine Bettgehzeiten nicht in den Griff. Vor 0 Uhr geht nichts. Liegt größten Teils an mir selbst, aber auch an meiner Nebennierenschwäche
Hallo Eugen, das tut mir leid. Deine Beiträge waren immer erfrischend. Gegen Nebennierenschwäche hilft vielleicht eine winzige Menge Kalium. Ich habe Kaliumcitrat in einem Salzstreuer und nehme täglich ein wenig mit Brot und Butter.

Nimmst Du das Melatonin noch und welches Pulver ist ´das? Woher beziehst Du es?.
Hier ist ein weiterer Link. Dort heisst es u.a.

Melatonin wird im HIRN in der Zirbeldrüse aus dem „Glückshormon“ SEROTONIN hergestellt. Allerdings nur während absoluter Finsternis. Schlafen – auch bei leichtem Licht – reduziert die Melatonin-Synthese sehr stark.
Melatonin ist „das wichtigste Hirn-Schutz und Regenerations-Mittel“ – Schlafen bei Licht oder zuwenig Schlaf: verminderte Hirnregeneration –> verminderte Lebenszeit.
Aber: das Melatonin aus dem Hirn regeneriert auch umfangreich im Körper: Melatonin-Mangel erhöht die Krebsrate.
Melatonin regeneriert das Gehirn und zwar den Sulfatstoffwechsel. Dazu wird die schwefelhaltige Aminosäure Cystein benötigt, die vor allem in Hühnereiern enthalten ist und die Vegetariern meist fehlt.

Melatonin wird in jungen Menschen vom Körper hergestellt:
bis 10 Jahre: ca. 160 pg/ml
über 70 Jahre: ca. 25..30 pg/ml

In jungen Jahren ist es also ein Hormon und darf nicht frei verkauft werden.

Für ältere Menschen ist es ein Vitamin, da es nicht ausreichend vom Körper selbst hergestellt wird und müsste daher als Nahrungsmittel eingestuft werden. Aus diesem Grund ist es z.B. in Amerika und England frei verkäuflich, während es in Deutschland und Österreich verboten ist. Dr. Retzek schreibt dazu:

Melatonin ist kein Lebensmittel sondern in der EU als ARZNEI-MTTTEL. Wenn Sie Melatonin „online kaufen“ werden sie vom Zoll bestraft. Melatonin kann wegen dieser EU-Arzneimittelpolitik de fakto nur illegal medizinische verwendet werden. –> siehe Ende des Artikels. Wäre Melatonin kein Arzneimittel, würde es unter „Lebensmittel“ fallen, dann dürfte man nach österreichischem Gesetz keine gesundheitsbezogenen Aussagen „pro Melatonin“ machen, da man ansonsten klagbar ist.
Einen weiteren Artikel über Melatonin findet man im Nexus-Magazin (55, Oktober - November 2014, ab S.9): "Die Epidemie neurologischer und autoimmuner Erkrankungen"

1. Bei Sonneneinstrahlung, die als Katalysator dient, baut die Zirbeldrüse tagsüber Sulfatvorräte auf, die in Heparansulfatmolekülen gespeichert werden.

2. Abends produziert die Zirbeldrüse Melatonin und transportiert es als Melatoninsulfat in verschiedene Teile des Gehirns. Sie versorgt auch den dritten Ventrikel, wo das Sulfat vom Melatonin in die Cerebrospinalflüssigkeit freigesetzt wird.

Melatonin transportiert nicht nur Sulfat, sondern ist auch ein hervorragendes Antioxidans.

Es bindet giftige Metalle und hilft dabei, sie zu entsorgen. Daher überrascht es wenig, dass Autismus auch mit einem gestörten Melatoninhaushalt einhergeht. Bei gesunden Menschen ist Melatonin außerdem relevant für die Einleitung des REM-Schlafs, die wohl wichtigste aller Schlafphasen. Interessanterweise werden Alzheimer-Erkrankungen mit verringertem REM-Schlaf und einer Verkalkung der Zirbeldrüse in Verbindung gebracht. Massive Schlafstörungen stehen auch mit Autismus und anderen neurologischen Erkrankungen in Zusammenhang, darunter Depression, Schizophrenie, amyotrophe Lateralsklerose und Parkinson.
Die Produktion von Melatonin wird durch Sonnenstrahlen angeregt und benötigt die Aminosäure Cystein. Sie schreibt weiter:

Bekommen wir zu wenig Sonnenlicht, droht uns ein Sulfatmangel.

Und Personen, bei denen ein Sulfatmangel im Serum festgestellt wurde, konnten Aluminium schlechter abbauen. Die Aluminiumanreicherung in der Zirbeldrüse beeinträchtigt deren Fähigkeit, Sulfat zu produzieren und bringt die Sulfatversorgung im Gehirn somit langfristig zum Erliegen.

Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor (LSF) sind ein Weg, über den nicht unerhebliche Mengen Aluminium durch die Haut aufgenommen und im Körper angereichert werden können. Sonnenschutzmittel enthalten Aluminium-Nanopartikel, die gefährlicher sind als größere Aluminiumpartikel und im Gehirn großen Schaden anrichten.

Die Auswirkungen der Nanopartikel waren bleibend und schädlich. Entgegen der landläufigen Meinung ist die Verwendung von Sonnenschutzmitteln daher weder vorteilhaft noch sicher. (Dr. Seneff merkt an, dass auch das Tragen von Sonnenbrillen eine furchtbare Idee ist.)
Neben Aluminium wirkt sich auch Glyphosat schädlich aus. Sie schreibt:

Glyphosat ist ein systemisches Breitbandherbizid (weltbekannt unter seinem Handelsnamen Roundup). Neben seinen zahlreichen fatalen gesundheitlichen Auswirkungen stört Glyphosat auch die Verarbeitung von Schwefel im Organismus.

Hier kommt wieder das Melatonin ins Spiel, denn Glyphosat stört einen biochemischen Stoffwechselweg, der als Shikimatweg bekannt ist. Zwar haben menschliche Zellen keinen solchen Shikimatweg, wohl aber unsere Darmflora, von der wir abhängig sind, weil sie uns mit essenziellen Aminosäuren und vielen weiteren Dingen versorgt.

Eine Störung des Shikimatwegs in unserem Darm führt zum Abbau von Tryptophan, dem einzigen Vorläufer von Melatonin. Neben der Notwendigkeit von Melatonin für den Sulfattransport ins Gehirn brauchen wir es, um die Giftigkeit von Schwermetallen zu reduzieren. Bei ausreichender Versorgung bindet sich Melatonin an Aluminium, Cadmium, Kupfer, Eisen und Blei und reduziert ihre Toxizität. Ein Melatoninmangel kann daher zu großen Schäden führen.
Man kann also feststellen, dass uns die Politik reichlich mit Aluminium und Glyphosat versorgt und gleichzeitig das Gegenmittel Melatonin reglementiert.
 
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29.09.13
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Hat sich da was geändert? Es gibt doch ganz viele freiverkäufliche Melatoninprodukte. Oder was stimmt mit denen nicht?
 
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