Meine Lebensqualität ist seit sieben Jahren stark eingeschränkt

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Meine Geschichte begann genau am 14.07.2006. Nach einem Mittagsschlaf hatte ich auf der linken Gesichtshälfte eine Schwellung am Kaumuskel. Darunter Lymphknotenschwellungen bis in die Leiste. Mir war unwohl und ich dachte, ich hätte mir einen Virus eingefangen. Es folgten monatelange Durchfälle. Eigentlich jahrelange. Nur die ersten Monate waren die Hölle. Ich hatte das Gefühl, Parasiten saugten mich leer. Geht mir heute noch so.Es folgten viele Arztbesuche und stationäre Krankenhausaufenthalte. Blutbild immer bestens. Ein LK wurde entfernt, der Befund war negativ, kein Krebs. Zu dem ganzen Paket gehört noch massive Schlaflosigkeit, Nachtschweiß, Übelkeit, Brennen in den Armen und Brustbereich, als würde Menthol durch meine Adern fließen. Gelenkschmerzen, ein hohles Gefühl in meinen Gliedmaßen, sie waren so leicht, als gehörten sie nicht zu mir. Ein weißer Belag auf der Zunge, der auch heute noch da ist, wurde als Candida Pilz diagnostiziert. Blähungen, aufgeblähter Bauch, Reizbarkeit, Panikattacken, das Gefühl zu sterben - alles war da. Nach ca. drei Monaten sind mir die Haare ausgefallen - meine Haut ist verpickelt und grau. Manchmal knallrot. Konzentrationschwierigkeiten, Wortfindungstörungen, Leerlauf - Erschöpfung. All diese Symptome habe ich in abgeschwächter Form immer noch, manchmal sind sie wieder unerträglich, so dass mein Leben ein einziger Kraftakt darstellt, Irgendwie bin ich zäh, muss ich sein, da ich zwei Kids zu versorgen habe. Zudem bewege ich mich trotz Schlappheit, und achte auf meine Ernährung. Eine tödliche Krankheit ist auszuschließen, ansonsten könnte ich nicht Radfahren... hier muss es um Subtileres gehen. Ich hatte damals Dauerstress, mein Leben hat sich seit dem völlig geändert. Eine Besserung ist aber nicht in Sicht. Am meisten leide ich unter den Schlafproblemen. Manchmal geht gar nix, nachts schwitze ich oft, morgens mit ich k.o. Super gereizt, lärmempfindlich und immer diese Übelkeit. Manchmal denke ich, dass ich eine Allergie habe, dann denke ich Parasiten partizipieren von mir, alle Test waren jedoch negativ. Dieser geschwollene Kaumuskel ist das mysteriöseste an der Sache. Die Ärzte sagten, dass es das nicht geben würde. Ein Muskel könne nicht von ein auf die andere Stunde so anschwellen. War aber genau so. Dazu kommt noch, dass meine linke Wade ebenfalls manchmal hart und dick wird. Der Muskel ist dann tatsächlich nach drei Wochen wieder etwas abgeschwollen, jedoch sieht man den Unterschied noch heute. Seit sechs Jahren bin ich in psychologischer Behandlung, ohne meine Therapeutin hätte ich das bis heute kaum durchgehalten. Aber alleine über die Bearbeitung meines Seelenlebens, und auch über das neue Leben, das ich mir geschaffen habe, erreiche ich keinen "Normalzustand" oder so einen, mit dem man gut leben kann, ohne jede Minute über die Symptome nachzudenken, da sie einen einfach nicht loslassen und die Lebensqualität erheblich mindern. Festgestellt wurde des öfteren einen leicht erhöhter Eosinophielenwert von 5.4, Ach und vor allem ist mein Stuhl "grün". die Durchfälle sind nur noch manchmal. Habe wohl zu wenig Darmbakterien, soll Joghurts essen, was ich sowieso mache. So jetzt ist´s doch viel geworden. Ich hoffe, es findet sich jemand, der sich die Zeit nimmt, all mein Geschriebenes durchliest und damit etwas anfangen kann. Das würde mich sehr freuen.
Y.
 
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06.05.07
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Meine Lebensqualität ist seit sieben Jahren stark eingeschrän

Bist du auf Borreliose (von Zecken übertragene Bakterien) getestet worden ? Nachtschweiß, Lärmempfindlichkeit, Gelenkschmerzen können von B. verursacht werden?
 

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01.06.10
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Meine Lebensqualität ist seit sieben Jahren stark eingeschrän

Hallo simperra,

nach Deiner Beschreibung kann ich mir gut vorstellen , was eventuell eine Ursache sein könnte.

Du schreibst , Du denkst manchmal, Du hättest Allergien.
Hast Du Dir einmal Symptome und Ablauf einer allergischen Reaktion durchgelesen ? Hast Du denn solche Symptome ?
Es gibt verschiedene Formen von Allergien, was wurde denn bei Dir getestet ?

Es gibt weiterhin diverse Intoleranzen und Unverträglichkeiten an Lebensmitteln. Hast Du einmal daran gedacht, aufzuschreiben, was Du gegessen hast und wie es Dir danach ( manchmal tagelang ) ging ?

Ich würde Dir empfehlen, zu Laktoseintoleranz und zu HIstaminintoleranz hier im Wiki zu lesen.

Bei Unverträglichkeit von Milch ( Laktoseintoleranz und / oder Milcheiweissallergie ) ist häufig das Lymphsystem betroffen. Und ich lese oft, das die Beschwerden dann linksseitig auftreten. Wie bei mir auch. Mit einem massiven Lymphstau vom Kopf bis zum Bein fing es bei mir damals vor ca 15 Jahren an. Ich war etwas so alt wie Du jetzt. Acht Monate Untersuchungen und KH Aufenthalt brachten kein Ergebnis.
Erst meine Physiotherapeutin erkannte das sofort und hatte mir den Stau in zwei Wochen beseitigt.
Es dauerte trotzdem noch ca 10 Jahre, bis ich wusste, das alle meine Probleme verschiedener Art Folgen der Unverträglichkeit von Milch und Getreide waren und sich dadurch viele nie nachweisbare Allergien einstellten.

Das ist Dauerstress für den Körper...mit Stress von Aussen ist es dann irgendwann zu viel.
Dazu kommen sicher altersmäßig weniger werdende Hormone ....

Du kannst ja mal überlegen, ob es auch bei Dir Auffälligkeiten mit der Nahrung / Verdauung gibt bei bestimmter Nahrung ?

LG K.
 
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21.01.10
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Meine Lebensqualität ist seit sieben Jahren stark eingeschrän

Bist du auf Borreliose (von Zecken übertragene Bakterien) getestet worden ? Nachtschweiß, Lärmempfindlichkeit, Gelenkschmerzen können von B. verursacht werden?
Lieber toxdog,
vielen Dank für die Antwort, bin regelrecht überrascht, dass meine Geschichte auf Interesse stößt und freue mich natürlich.
Ja, also an Borreliose hatte ich auch anfangs gleich gedacht. Die Symptome waren so identisch, allerdings wurde mehrmals in all den Jahren auf Borreliose getestet - das ist es nicht. Merci und schönen Abend. S.
 
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21.01.10
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Meine Lebensqualität ist seit sieben Jahren stark eingeschrän

Hallo simperra,

nach Deiner Beschreibung kann ich mir gut vorstellen , was eventuell eine Ursache sein könnte.

Du schreibst , Du denkst manchmal, Du hättest Allergien.
Hast Du Dir einmal Symptome und Ablauf einer allergischen Reaktion durchgelesen ? Hast Du denn solche Symptome ?
Es gibt verschiedene Formen von Allergien, was wurde denn bei Dir getestet ?

Es gibt weiterhin diverse Intoleranzen und Unverträglichkeiten an Lebensmitteln. Hast Du einmal daran gedacht, aufzuschreiben, was Du gegessen hast und wie es Dir danach ( manchmal tagelang ) ging ?

Ich würde Dir empfehlen, zu Laktoseintoleranz und zu HIstaminintoleranz hier im Wiki zu lesen.

Bei Unverträglichkeit von Milch ( Laktoseintoleranz und / oder Milcheiweissallergie ) ist häufig das Lymphsystem betroffen. Und ich lese oft, das die Beschwerden dann linksseitig auftreten. Wie bei mir auch. Mit einem massiven Lymphstau vom Kopf bis zum Bein fing es bei mir damals vor ca 15 Jahren an. Ich war etwas so alt wie Du jetzt. Acht Monate Untersuchungen und KH Aufenthalt brachten kein Ergebnis.
Erst meine Physiotherapeutin erkannte das sofort und hatte mir den Stau in zwei Wochen beseitigt.
Es dauerte trotzdem noch ca 10 Jahre, bis ich wusste, das alle meine Probleme verschiedener Art Folgen der Unverträglichkeit von Milch und Getreide waren und sich dadurch viele nie nachweisbare Allergien einstellten.

Das ist Dauerstress für den Körper...mit Stress von Aussen ist es dann irgendwann zu viel.
Dazu kommen sicher altersmäßig weniger werdende Hormone ....

Du kannst ja mal überlegen, ob es auch bei Dir Auffälligkeiten mit der Nahrung / Verdauung gibt bei bestimmter Nahrung ?

LG K.
Hallo Kullerkugel,
ja also ich habe schon zweimal die Standarttests durchgeführt, beim Hautarzt, da ist wohl Lactoseintoleranz dabei. Auch wurde bei einer Magenspiegelung Proben zum Zwecke eines Glutentest entnommen. Negativ. Meine Überlegung ist, dass ich eventuell auf den candidapilz allergisch bin. Können Allergien tatsächlich Lymphknotenschwellungen verursachen? Habe bald ebenfalls Physiotherapie von meinem Kieferchirurgen, wegen meines dicken Kaumuskels zur Kiefergelenkentlastung erhalten. Vielleicht entdeckt er ja auch einen Stau. Werde mal Essentagebuch schreiben, denke nur immer, dass mein Zustand nicht vom Essen abhängt. Aber wer weiß. Auf alle Fälle vielen lieben Dank für deine Antwort:) s.
 
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21.01.10
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Meine Lebensqualität ist seit sieben Jahren stark eingeschrän

Ja auf die Frage, ob ich die Symptome einer Allergie habe! Passen schon zu 90 % würde ich sagen. Auch die eines candidabefalls passen. Wie hoch war dein eosinophielenwert? Falls du das wissen solltest.

Hallo Kullerkugel,
ja also ich habe schon zweimal die Standarttests durchgeführt, beim Hautarzt, da ist wohl Lactoseintoleranz dabei. Auch wurde bei einer Magenspiegelung Proben zum Zwecke eines Glutentest entnommen. Negativ. Meine Überlegung ist, dass ich eventuell auf den candidapilz allergisch bin. Können Allergien tatsächlich Lymphknotenschwellungen verursachen? Habe bald ebenfalls Physiotherapie von meinem Kieferchirurgen, wegen meines dicken Kaumuskels zur Kiefergelenkentlastung erhalten. Vielleicht entdeckt er ja auch einen Stau. Werde mal Essentagebuch schreiben, denke nur immer, dass mein Zustand nicht vom Essen abhängt. Aber wer weiß. Auf alle Fälle vielen lieben Dank für deine Antwort:) s.
 
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01.06.10
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Meine Lebensqualität ist seit sieben Jahren stark eingeschrän

Hallo simperra,

meine Blutwerte weiß ich nicht mehr. In letzter Zeit musdste ich ja nicht mehr oft zum Doktor.

Laktoseintoleranz testet der Hautarzt vermutlich nicht ? Da trinkst Du eine Milchzuckerlösung und dann wird mittels H2 Atemtest gemessen. Du pustest Deine Ausatemluft in das Messgerät.
Oder man kann eine Genuntersuchung im Blut oder Speichel veranlassen.

Das nach Glutenintoleranz geschaut wurde , ist gut . Nur sind die Testergebnisse oft nicht eindeutig. Es ist sehr schwer und schwierig, nachzuweisen.

Wenn Du im Unterforum Nahrungsmittelintoleranzen reinliest wirst Du viele ähnliche Fälle von Userproblemen finden. Und auch Lösungsansätze !

Dein verdickter Kaumuskel kann aber auch andere GRünde haben ? Das ein Kiefergelenk- Physiotherapeut Dich behandelt, macht ja Hoffnung ?
Ein schlecht sitzendes Kiefergelenk kann auch sehr viele Beschwerden machen.

LG K.
 
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Grüner Stuhlgang seit sieben Jahren

Hallo Leute,

ich habe viele Symptome seit sieben Jahre. Aber vielleicht hat jemand auch schon lange Jahre einen krankaussehenden STuhlgang. Meiner ist hauptsächlich grün - und das seit sieben Jahren. Nö, am Spinatessen liegts nicht. Das haben mich auch schon einige Ärzte ernsthaft gefragt. Habe auch schon viele Infos wie es zu dieser Farbe kommt, aber Menschen, denen es genauso geht habe ich noch nicht gesprochen.
und...kennt jemand einen "guten" Alternativmediziner, im Raum Frankfurt am Main? Habe da so einige ausprobiert, war aber keinerlei Erfolgserlebnis dabei. Meine Symptome nerven nämlich wirklich, und wenn schon keine Ursache zu finden ist, vielleicht kann ich meine Symptome mit einigen Mittelchen abmildern. Das wäre schon mal super genial!
Gruß Yvonne
 
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Grüner Stuhlgang seit sieben Jahren

Hallo Leute,

ich habe viele Symptome seit sieben Jahre. Aber vielleicht hat jemand auch schon lange Jahre einen krankaussehenden STuhlgang. Meiner ist hauptsächlich grün - und das seit sieben Jahren. Nö, am Spinatessen liegts nicht. Das haben mich auch schon einige Ärzte ernsthaft gefragt. Habe auch schon viele Infos wie es zu dieser Farbe kommt, aber Menschen, denen es genauso geht habe ich noch nicht gesprochen.
und...kennt jemand einen "guten" Alternativmediziner, im Raum Frankfurt am Main? Habe da so einige ausprobiert, war aber keinerlei Erfolgserlebnis dabei. Meine Symptome nerven nämlich wirklich, und wenn schon keine Ursache zu finden ist, vielleicht kann ich meine Symptome mit einigen Mittelchen abmildern. Das wäre schon mal super genial!
Gruß Yvonne

Hallo Yvonne,


vereinzelt hatte ich schon mal grünen Stuhlgang.
Ich bin leberkrank und meine Bauchspeicheldrüse ist schwach, was zu fettigen, klebrigen und vor allem voluminösen Stühlen führt.
Ich würde die Farbe grün am ehesten mit der Galle in Verbindung bringen.
Ist Deine Darmpassage evtl. beschleunigt?
Die Gallenflüssigkeit ist grünlich und wird normalerweise in einem bräunliche Farbe umgewandelt bei der Darmpassage. Ist aber die Darmpassage zu schnell, so ist diese Umwandlung nicht möglich. D. h. insbesondere bei Durchfall kann es bei einer grünlichen Farbe bleiben.

Auch bei geschädigter Darmflora z. B. aufgrund Antibiotika kann man grünlichen Stuhl haben.

Aber auch Salmonellen können zu einer grünlichen Farbe führen.
Wurden schon mal die Antikörper im Blut auf Salmonellen überprüft? Vielleicht hast Du eine chronische Infektion damit? Dafür würde sprechen, dass die Eosinophilen immer wieder erhöht sind.
Wenn Du viel grünes Gemüse, Salat, Spinat isst, kann die Stuhlfarbe auch grünlich sein.

Warst Du schon bei Gastroenterologen bzw. Hepatologen? Ich vermute es mal, wenn die Sache so lange geht.

Warst Du damals, als die Sache begang, im Ausland? Wenn ja, könntest Du Dir einen Parasiten eingefangen haben.
Es gibt spezielle Stuhluntersuchungen, die in Tropeninstituten gemacht werden, wo man dort eine frische Stuhlprobe abgeben muss. Vielleicht hast Du einen Erreger, der nur so nachweisbar ist?

Allerdings kann man viele Erreger auch im Blut (Antikörper) untersuchen lassen. Vielleicht muss man beides untersuchen, also Blut und Stuhl.


LG
Margie
 
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21.01.10
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Vielen Dank für Deine Antwort Margie,

ja Blutuntersuchungen wurden massig gemacht, auffällig waren eben immer nur die erhöhten Eosinophil-Werte, allerdings, wurden ihnen kaum Bedeutung beigemessen. Ich nehme das jedoch schon ernster und glaube nach all dem was ich mitgemacht habe, dass es sich um Parasiten handelt. Stuhlproben habe ich in all den Jahren, auch bei einem Tropenmediziner, abgegeben. Aber nach all dem was ich in einem anderen Tread hier gelesen habe, ist der Nachweis gar nicht so einfach. Zudem sollte man immer an mehreren (8) Stellen des Stuhls Proben entnehmen und am besten an drei drauffolgenden Tagen. Das wurde nie aber auch wirklich niemals gemacht.
Meine Darmflora ist bestimmt geschädigt, und ich denke,dass evtl. da der Hase im Pfeffer liegt. Ich habe Candida auf der Zunge und somit auch im Darm. Alle möglichen Versuche ihm den Garaus zu machen schlugen jedoch fehl. Auch die Möglichkeit, dass ich über die "langen Jahre Krankheit" eine NNS habe, könnte ich mir vorstellen. Der Candida könnte eine Folge sein und daher nicht weg wollen.

Immer und immer wieder hatte ich das Gefühl von Parasiten aufgefressen zu werden. Anfangs war das so schlimm, dass mir fast das Licht ausgegangen wäre. Ich dachte tatsächlich ganz oft, ich müsse sterben. Als hätte ich gar kein Immunsystem mehr, als bestünde ich nur aus rohem Fleisch, ohne jegelichem Schutzfilm. Alles ist monatelang / jahrelang ungefiltert in mich eingedrungen - schrecklich! Der Ärztemarathon brachte nur noch mehr Frust und die traurige Wahrheit, über die "Götter in Weiß". Letztendlich landet man in der Psychoschublade - auch wenn Psyche und Körper nicht von einanander zu trennen sind und man auf gar keine FAll diesen Aspekt außer Acht lassen darf, hätte ich dringend eine Unterstüzung für meine Körper gebraucht.
So liebe Margie, jetzt bin ich etwas ins "Abladen" gekommen, was mir ehrlich gesagt sehr gut tut und vielleicht kennst Du ja solche Probleme.
Grüße Yvonne
 
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02.01.05
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Hallo Yvonne,

dass man, wenn die Eosinophilen erhöht sind, nicht weitersucht, ist schon traurig.
Ich habe auch schon Ärzteodysseen hinter mir und kenne den Frust, wenn man überall war und immer noch nicht mehr weiß.

Parasiten, Allergien, Autoimmunerkrankungen sind u. a. dann denkbar bei erhöhten Eos.. Aber auch bei manchen Krebsarten können die Eos erhöht sein.
Ich nehme mal an, dass man das auch geprüft hat?

Ich habe auch vergrößerte Lymphknoten - im Halsbereich und an der Stelle zieht es auch immer so.
Es sollte kürzlich einer der Lymphknoten entfernt werden. Nur kam es aufgrund einer Fehlinformation des Stationsarztes nicht dazu. Der war der falschen Meinung der Knoten sei 8 mm groß. Die Op wurde abgesetzt und hinterher stellte sich heraus, dass der Knoten doch 2,4 cm groß ist. Ich dachte auch, ich sei im falschen Film.
Die Ärzte haben einfach keine Zeit mehr, das was sie machen, richtig zu machen, nur so kann ich mir das erklären.

Ich weiß auch nicht sicher, weswegen meine Knoten die Knoten vergrößert sind. Daher wollte ich den größten entfernen lassen.

Aber bei mir sind die Eos normal.
Bei mir ist hingegen die IgG-Subklasse 4 stets erhöht und das könnte heißen Allergien, aber auch Lymphome im Sinne von Krebs.

Ich denke, man muss sich immer wieder sagen, dass man nicht aufgeben darf und weiter nach den Ursachen für Störungen suchen muss.


LG
Margie
 
Themenstarter
Beitritt
21.01.10
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Hallo maragie,
da hast Du recht, dass man nicht aufgeben darf. Ich mache das jetzt schon seit sieben Jahren. Ab und zu geht es dann erstmal nicht mehr, der Frust nichts greifbares gefunden zu haben, ist dann doch manchmal zu groß, oder man fängt an zu glauben, dass man wirklich nur ein "Psychoproblem" hat. Aber wenn die Symptome dann wieder so schlimm werden, rappelt man sich wieder auf, weil´s der einzige Ausweg erscheint, dem ganzen ein Ende zu setzten. Und irgendwann wird der Durchburch kommen - ich stelle mir dann oft vor, zu welchem Arzt ich überall hingehen würde, um ihm den Beweis zu liefern, dass ich mir das alles keines Falls eingebildet habe!!!

Aber gut, das sind die überflüssigen Ärzteerfahrungen, die man zu der Krankheit bekommt.

Was ist den jetzt mit Deinem Knoten? Ich denke, dass Du ihn mal untersuchen lassen solltest, alleins schon wegen der auffälligen Blutwerte. Ich habe das auch getan von daher weiß ich auch, dass es kein Krebs bei mir ist. Gibt einem einfach ein beruhigendes Gefühl.
Was sind denn Deine Hauptbeschwerden? Gruß Y.
 
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02.01.05
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Hallo maragie,
da hast Du recht, dass man nicht aufgeben darf. Ich mache das jetzt schon seit sieben Jahren. Ab und zu geht es dann erstmal nicht mehr, der Frust nichts greifbares gefunden zu haben, ist dann doch manchmal zu groß, oder man fängt an zu glauben, dass man wirklich nur ein "Psychoproblem" hat. Aber wenn die Symptome dann wieder so schlimm werden, rappelt man sich wieder auf, weil´s der einzige Ausweg erscheint, dem ganzen ein Ende zu setzten. Und irgendwann wird der Durchburch kommen - ich stelle mir dann oft vor, zu welchem Arzt ich überall hingehen würde, um ihm den Beweis zu liefern, dass ich mir das alles keines Falls eingebildet habe!!!

Aber gut, das sind die überflüssigen Ärzteerfahrungen, die man zu der Krankheit bekommt.

Was ist den jetzt mit Deinem Knoten? Ich denke, dass Du ihn mal untersuchen lassen solltest, alleins schon wegen der auffälligen Blutwerte. Ich habe das auch getan von daher weiß ich auch, dass es kein Krebs bei mir ist. Gibt einem einfach ein beruhigendes Gefühl.
Was sind denn Deine Hauptbeschwerden? Gruß Y.


Hallo Yvonne,

Hauptbeschwerde ist, dass ich an der Stelle, wo der größte Knoten sitzt, immer so ein Ziehen habe bis hinters Ohr.
Andererseits sagt jeder, der Ultraschall macht, dass die Knoten wie Lymphknoten aussehen, also ganz typisch dafür wären. Das beruhigt mich dann auch etwas.
Ich hatte schon insgesamt 3 Anläufe zur Entfernung des größten Knotens hinter mir. Einmal war die Gerinnung nicht in Ordnung, beim nächsten Mal würde mir vorgeschlagen wegen der Problematik mit der Gerinnung ( ich sei ein schwieriger Fall deswegen) abzuwarten, ob sich die Knoten weiter vergrößern und das letzte Mal kam es zu dem oben bereits geschilderten Mißverständnis. So langsam glaube ich, dass ich den Knoten drin lassen soll, d. h. wenn so viele Anläufe nicht klappen, ist das vielleicht "Vorsehung"? Der Knoten liegt auf einer Vene und ich habe auch die Befürchtung, dass es Komplikationen geben könnte.
Auch scheint unklar zu sein, ob man nur den einen Knoten oder auch alle anderen kleinen Knoten in der Umgebung entfernt. Der eine Arzt sprach davon alle Lymphknoten müssten man rausnehmen, auch die ganz kleinen.
Und das sehe ich nicht ganz sein, denn die Lymphknoten haben ja eine Aufgabe und wenn ich alle entferne, bekomme ich vielleicht hinterher Lymphabflussprobleme.
D. h. da muss ich noch weiter klären, was denn nun sinnvoll ist und das heißt, ich muss eine Zweitmeinung noch einholen.
Ich hätte ja auch nicht geglaubt, dass es so kompliziert werden würde mit der Entfernung eines vergrößerten Knotens.
Ich habe einen Hausarzt, der nicht viel Zeit hat und daher bei mir nicht den Überblick hat.
Außerdem war ich bei einem Internisten, der zwar gut Ultraschall machen kann, aber sonst eine Katastrophe ist (er ist cholerisch veranlagt ...) und zu dem ich nicht mehr gehen will.
D. h. im Grunde muss ich alles selbst in die Hand nehmen.

Ich bin auch oft frustriert über die Ärzte. Manche machen es sich wirklich sehr leicht.


LG
Margie
 
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Liebe Yvonne
Was hast du bereits auf eigene Faust probiert in Hinsicht Parasitenbeseitigung?
Hast Du schon etwas probiert? Da gibt es ja verschiedene auch natuerliche Moeglichkeiten.

Ich wuerde auch Homoeopathie empfehlen
LG
 
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17.07.10
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Kleiner Hinweis:

Bei grün-gelblichem Durchfall hilft das Schüßler Salz Nr. 10, D 6.
Bei grünem, säuerlich riechenden Durchfall wird das Schüßler Salz Nr. 9, D 6, empfohlen.

Nachzulesen im Großen Dr. Schüßler Compendium
 
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21.01.10
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margie,
ich finde Deine Einstellung sehr gesund. Lass es, wenn Du nicht noch mehr Beschwerden hast, außer dem besagten Ziehen bis zum Ohr. Und ja, das kann ich bestätigen, nach der OP hatte ich einen Lymphstau, ich musste mir die Lymphflüssigkeit zwei - oder dreimal absaugen lassen. Dies geschah allerdings, weil der Arzt mir ein "Duschpflaster" auf die Narbe klebte - alles fing nach drei oder vier Tagen an darunter zu "Gähren". Unverantwortlich von denen. Zudem hatten die mir noch nicht mal den Haaransatz für die OP rasiert, was dann im Khs. nachgeholt wurde, als die Flüssigkeit abgesaugt wurde. Gut, aber das ist meine persönliche Geschichte margie - gibt ja auch fähige Ärzte. Der Gedanke, auch die kleinen LK´s zu entfernen, würde mich auch stutzig machen bezüglich des Abflusses. Geht es Dir denn sonst gut, fühlst Du dich vital etc.? Hast Du Schmerzen in dem Bereich? Es gibt auch alte "Veterane" an LK´s; so bezeichnet mein Hausarzt solche. Die gehen einfach nicht mehr weg - bleiben nach einer abgeheilten Infektion. Wie lange hast Du die denn schon?

Ach, kolerische Ärzte sind für mich auch ein Kraus!!! Da hilft wirklich nur ein Arztwechsel. Gruß Y.
 
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21.01.10
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hallo dadeduda,

puh, also die Homöopathie hat mir ehrlich gesagt noch nie so wirklich weitergeholfen. Den Candida hatte ich mit Grapefruitkernextrakten behandelt zusätzlich noch irgendwas. Eine andere Homöopathin gab mir irgend ein Kraut. Leider will mir der Name nicht mehr einfallen. Ich hatte Darmspülungen, Vitamininfusionen, Aufbaupräparate für den Darm. Im Übrigen habe gerade die Diagnose meiner Stuhluntersuchung erhalten, die Arzthelferin hat sie mir ausgerichtet, ich habe zu wenig Darmbakterien und solle mir einfach Naturjoghurts kaufen oder Acitimel. Ob das ausreicht ist wohl eher unwahrscheinlich. Welche Darmbakterien weiß ich auch nicht. Die guten eben. zurzeit nehme ich probiotische Mikroorganismen.
Ich habe eine stenge Pilzdiät eingehalten und eben die besagten Mittel zu mir genommen. Leider habe ich nur abgenommen und mich noch schlapper gefühlt. Gegen die Bakterien weiß ich nicht wirklich, was es da für Homöopathische Mittel gibt. Eventuell wirkt wohl Knoblauch ganz gut.
Und Salz-dill-Gruken, wie mir lisbe mitteilte.
seit vier Tagen habe ich Schmerzen an meiner besagten Stelle Ohr/Kiefer. jedesmal wenn ich nachts schlafen will setzt der Schmerz ein. Unglaublich, aber nach sieben Jahren kommt jetzt wirklich der Beweis, dass dort irgendetwas nicht stimmt. Ein MRT wurde erst kürzlich gemacht ohne etwas zu erkenne. Ich muss mich dann auf die rechte Seite legen, damit der Schmerz nachlässt, dann gehts mit dem Schlafen einigermaßen. Solange dieser Herd nicht ausgeräumt wird, solange werde ich nur die Symptome behandeln können. Aber wenn es mir dadurch besser gehen sollte, dann werde ich dies eben tun. Eigentlich kann ich nur warten, dass die Infektion, oder was das auch immer ist, so groß wird, dass man endlich was sieht!!! So bin ich immer noch aufgeschmissen und muss abwarten, oder es heilt von alleine, über meine Therapien die ich ab und an immer wieder mal ausprobieren werde.
Was haltet ihr eigentlich von MMS nach Jim Humble.(Natriumchlorid)
lg y.
 
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23.08.12
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Hallo Yvonne
MMS ist etwas, fuer das ich mich auch interessiere, wurde hier im Forum schon Einiges geschrieben.
Ich persoenlich habe eben mit Homoeopathie erstaunliche Dinge erlebt, trotz auesserst kritischer Voreinstellung, deshalb meine Empfehlung, ich gebe aber zu, dass das Finden eines echten und guten Homoeopathen ziemlich schwierig ist...
Da du selbst von Parasiten bzw. "dem Gefuehl von Parasiten leergesaugt zu werden" schreibst, liegt es natuerlich nahe, trotz negativen Tests mal so richtig antiparasitaere Kuren zu machen bzw. laengerfristig Dinge zu konsumieren, die denen das Leben oder die Wiederansiedelung schwer machen. Mir faellt dabei Knoblauch ein, zusaetzlich Baumtees aus Afrika oder Suedamerika, MMS vielleicht, Kokosoel/fett, es gibt sicher auch radikalere Methoden fuer den Beginn, da kenne ich mich aber nicht aus, vielleicht kann dir da jemand anders was empfehlen. Grundsaetzlich halte ich viel vom "eigenen Gefuehl" trotz widerspruechlicher Ergebnisse aus Labors, bei mir z. B. sind Milchprodukte laut Labor voellig unauffaellig, also perfekt vertraeglich, mir geht es damit aber schlecht, von Haut bis Psyche. Ich habe also die Ergebnisse ignoriert und Milch total gestrichen.
Du hast das Gefuehl "Parasiten"- also kannst du ja dagegen vorgehen, Labor hin oder her.
lg
 
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02.01.05
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Hallo Yvonne
MMS ist etwas, fuer das ich mich auch interessiere, wurde hier im Forum schon Einiges geschrieben.
Ich persoenlich habe eben mit Homoeopathie erstaunliche Dinge erlebt, trotz auesserst kritischer Voreinstellung, deshalb meine Empfehlung, ich gebe aber zu, dass das Finden eines echten und guten Homoeopathen ziemlich schwierig ist...
Da du selbst von Parasiten bzw. "dem Gefuehl von Parasiten leergesaugt zu werden" schreibst, liegt es natuerlich nahe, trotz negativen Tests mal so richtig antiparasitaere Kuren zu machen bzw. laengerfristig Dinge zu konsumieren, die denen das Leben oder die Wiederansiedelung schwer machen. Mir faellt dabei Knoblauch ein, zusaetzlich Baumtees aus Afrika oder Suedamerika, MMS vielleicht, Kokosoel/fett, es gibt sicher auch radikalere Methoden fuer den Beginn, da kenne ich mich aber nicht aus, vielleicht kann dir da jemand anders was empfehlen. Grundsaetzlich halte ich viel vom "eigenen Gefuehl" trotz widerspruechlicher Ergebnisse aus Labors, bei mir z. B. sind Milchprodukte laut Labor voellig unauffaellig, also perfekt vertraeglich, mir geht es damit aber schlecht, von Haut bis Psyche. Ich habe also die Ergebnisse ignoriert und Milch total gestrichen.
Du hast das Gefuehl "Parasiten"- also kannst du ja dagegen vorgehen, Labor hin oder her.
lg


Hallo zusammen,


nach allem, was ich in diesem Thread hier

http://www.symptome.ch/vbboard/gesundheit-allgemein/15784-mms-wundermittel-32.html
Dort z. B. Beitrag Nr. 1250.


gelesen habe, wäre ich vorsichtig mit MMS.
Es soll angeblich gegen ALLES wirken.
Allein das schon würde mich stutzig machen, denn wenn es so ein Mittel gäbe, wäre der Erfinder schon steinreich und so bekannt wie Bill Gates.

Die Dosierung ist noch ein weiteres Problem, weil man sich damit auch vergiften kann.

Also ich glaube nicht an MMS.


LG
Margie
 
Beitritt
23.08.12
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Hallo Margie
Ja, mmmm, diese gegen-Alles-Dinge sind dann wohl schlussendlich wirklich gegen ALLES, ob gut oder schlecht ;)
 
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