Mehrere Symptome nach Sturz auf Kopf

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11.08.14
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Hallo, heute nichts bei mir. Durch Hilfe hier im Forum wurde mir ja schon einiges erspart und vermutlich auch das Leben gerettet.

Heute habe ich eine ziemlich unspezifische Frage, wegen vieler Beschwerden.

Es handelt sich um unsere Tochter, 22 Jahre, Gesundheitszustand allgemein nicht 100 %, öfters mal hier krank und da, schon immer auch als Kind. Asthmatiker.

Kurz vor Weihnachten stolperte sie und fiel mit der Seite des Kopfes auf die Randsteinkante. Viel Blut, Krankenhaus, Platzwunde 3,5, wurde getackert.

Es wurden Test gemacht auf Anzeichen von Gehirnerschütterung, negativ. Dann wieder nach Hause.

Am nächsten Tag setzen Kopfschmerzen ein, die seitdem meistens da sind. Ibu hilft.

Wunde blutete nach 2 Tagen wieder, wohl nachts irgendwie drangekommen. Arzt hat geguckt, aber alles ok.

Sie sollte sich 1 Woche schonen, daher wurde Krankschreibung angeboten, aber sie hat es abgelehnt, wegen schlechten Gewissens gegennüber der Firma.

Dann ziemlich elender Zustimmung. Es kamen noch Gliederschmerzen, Arme und Beine fühlen sich schwer an und die Regel dazu, immer noch Kopfschmerzen. Die Wunde tut nicht weh, nur ab und zu sticht sie mal.

Silvester war sie zusammen mit Freundinnen, die sind einen Tag später fast alle krank geworden, eine starke Mandelentzündung und Krankenhaus, die anderen Erkältungssymptome.

Unsere Tochter ist nun heute morgen wieder zur Arbeit, musste dort im Kalten sitzen, weil wegen zu wenig Leuten die Heizung runtergedreht wurde. Dann mittags wieder zum Arzt. Der meinte, ob es wohl doch eine leichte Gehirnerschütterung ist. Und erneut die Aufforderung, sich eine Woche zu schonen.

Wie oben gesagt, ziemlich unspezifisch. Ist das alles ein zufälliges Zusammentreffen oder könnte das irgendwie zusammenhängen?

Vielen Dank für jeden Kommentar.

Ghad
 
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Hallo Ghad,

ich finde, es ist letztlich nicht so wichtig, was zuerst war: der Sturz oder die Erkältung/Grippe. Es scheint mir aber sehr wichtig, daß Deine Tochter sich schont, um ihrem Körper die Chance zu geben, sich zu erholen. Schön, daß Ibuprofen hilft, aber das sollte nicht zur Gewohnheit werden.

Wenn der Arbeitgeber Deiner Tochter dazu beiträgt, daß sie krank geworden ist, sollte sie sich erst recht erst einmal auskurieren.

Grüsse,
Oregano
 
Wenn bei deiner Tochter aus lauter Pflichtgefühl ein schwereres Krankheitsgeschehen entsteht, weil sie sich nicht auskuriert, hat der Arbeitgeber nichts gewonnen. Wenn an der Heizung gespart wird, zeigt sich, wie viel die Gesundheit der Mitarbeiter dem Arbeitgeber wert ist. Außerdem bringt das kurzfristige Herunterdrehen der Heizung wenig Ersparnis, wenn das Gebäude heruntergekühlt wird und wieder aufgeheizt werden muss. Aber vielleicht kann man sie wochenlang abschalten, weil die letzten Unentwegten dann auch noch krank sind.
 
Die Kopfschmerzen könnten vielleicht auch eine harmlose Erklärung haben: Verspannungen in der Kopfhaut können Kopfschmerzen verursachen. Wenn man solche Verspannungen hat und nun kommt auch noch eine Naht dazu, die natürlich spannt und auf unbekannte Weise an der Kopfhaut zerrt, könnte das ein Auslöser sein. Aber natürlich ist auch eine leichte Gehirnerschütterung möglich, wobei ich dächte, daß nach einer Woche diese Kopfschmerzen von alleine aufhören sollten.

Für gute Wundheilung viel Eiweiß essen! (Machen junge Frauen ja meist nicht von selbst ...)
 
Moin Ghad,

wurden im Krankenhaus nur neurologische Tests gemacht oder auch ein MRT vom Kopf?
 
Wie oben gesagt, ziemlich unspezifisch. Ist das alles ein zufälliges Zusammentreffen oder könnte das irgendwie zusammenhängen?
Bitte auch an eine mögliche (unerkannte) Beschädigung im Kieferbereich denken. Unkonventionell aber oft aufschlussreich ist eine Infrarotthermographie...lG Aurelius
 
wurden im Krankenhaus nur neurologische Tests gemacht oder auch ein MRT vom Kopf?
Ich denke in die gleiche Richtung. Soweit ich weiß, ist eine Bildgebung des Kopfes (also MRT oder CT) Standard bei Stürzen auf den Kopf mit (auch kurzer) Bewusstlosigkeit - auch um Hirnblutungen auszuschließen. Ebenso wie mindestens eine Nacht im KH.

Auch ohne Bewusstlosigkeit ist diese Folge aber womöglich nicht auszuschließen. Wenn die Kopfschmerzen nicht aufhören, würde ich evtl. doch dort noch einmal vorstellig werden - der zeitliche Zusammenhang ist ja gegeben:
Am nächsten Tag setzen Kopfschmerzen ein, die seitdem meistens da sind.
Nicht dass etwas übersehen wird. Die Erkältung kann davon unabhängig sein bzw. fängt man sich leichter ein, wenn man eh schon angeschlagen ist.

Alles Gute und
 

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