Leberversagen, Fresubin - Histamin-Intoleranz, Roemheld-Syndrom?

Ich habe gestern die Ergebnisse des Bluttests beim Hausarzt bekommen. Demnach ist leider der Leberwert GPT (ALT) wieder leicht im roten Bereich bei 53. Normwert ist unter 50. Ein Herzwert NT-proBNP ist mit 226 (normal unter 125) immer noch stark erhöht, sinkt aber jeden Monat wieder. Problematisch ist dass der Vitamin B6 Wert anders als gedacht nicht erniedrigt, sondern mit 58,6 um das doppelte erhöht sein soll. Im Fresubin ist auch Vitamin B6. Vitamin B 12 soll auch erhöht sein. Besonders interessant: IgE ist mit 134 (normal unter 20) ca. um das 6 fache erhöht. Das spricht mehr für eine Allergie als eine Histaminintoleranz, schließt diese aber auch nicht aus, da beides gleichzeitig zutreffen kann. Versuche nun zu überlegen, was jetzt kommt. Wahrscheinlich ein Gang zu einem Allergologen. Den Urintest für Histaminintoleranz habe ich gestern abgegeben.
 
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Kleiner Zusatz zur Blutarmut: Leukozyten 5,2 (Normwert 4-10) vor Monaten bei 1,2.
Erythrozyten 4,0 (4,4-5,9), Hämoglobin 11,8 (13,5-17,5), Hämatokrit 36 % (40-53), Neutrophile Granulozyten 73 (37-70), Lymphozyten 16 % (20-49), Lymphozyten absolut 810 (1100-3300). Rote Blutkörperchen u.a. sind also immer noch zu wenig, aber immerhin verbessert.
Kalium 4,1 (3,5-5,5), Calcium 2,3 (2,1-2,6), Kreatinin 0,7 (unter 1,3). Soll also im Normbereich sein.
 
Ein Wert, den ich selbst nicht akzeptieren würde, wäre ich betroffen. Mal gesamtes Blutbild hochladen OHNE NAMEN?


Manifeste Blutarmut. Weißes Blutbild auch nicht gut. Was sagt der Behandler?
Hier habe ich es hochgeladen. Ganz ehrlich. Ich war mehrmals bei einem Hämatologen, der Blut untersucht. Der hat mich immer wieder weggeschickt, weil er keine Autoimmunerkrankung oder Krebs finden konnte. Beim letzten Mal hatte ich zuvor im Krankenhaus Infusionen bekommen und die Blutwerte hatten sich etwas erholt, waren aber noch nicht einmal annähernd "so gut" wie jetzt. Nach dem Besuch stürzten die Werte wieder ab bis zu einem totalen Kollaps. Auch die Lebererkrankung wurde im Krankenhaus nicht festgestellt, obwohl meine Haut sich gelb verfärbt hatte und das einer Krankenschwester und einem Zahnarzt auffiel. Mein Hausarzt stellte die Lebererkrankung erst fest, als ich schon kollabiert war. Mit Ärzten habe ich leider wenig gute Erfahrungen gemacht, auch wenn ich ihnen nichts unterstellen will.
 

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Mit Ärzten habe ich leider wenig gute Erfahrungen gemacht, auch wenn ich ihnen nichts unterstellen will.
Keiner versteht das als Unterstellung.

Es besteht eine manifeste Blutarmut. Für mich sieht diese aus, als ob irgendwo Blut verloren ginge. Nachdem die Magen Darm Spiegelung jedoch unauffällig gewesen sei, fragt sich, was der Grund für die manifeste Blutarmut ist.

Ab hier teilweise Spekulation, da die Werte (noch?) nicht vorliegen.

Zu wenig Protein. Es werden verschiedene Aminosäuren fehlen, welche zur Produktion von Blutzellen unerlässlich sind.

B12 zu hoch? Womöglich das freie B12. Dieser Wert sagt *nichts* darüber aus, ob auch B12 in den Zellen verfügbar ist. Messen lassen: Holotranscobalamin

B6 zu hoch? Der Wert liegt zwar über der Norm, jedoch in keinem Bereich, der ernsthafte Sorgen bereiten müsste. Die Frage ist eher, fehlen weitere Vitalstoffe, damit das B6 aktiviert werden kann. Histaminabbau benötigt unter anderem B6. Ich würde mir, wäre ich betroffen, keine zu großen Sorgen machen isoliert wegen dem B6 Wert.

Das rote Blutbild würde ich so nie akzeptieren, wäre ich betroffen. Ich sehe eine veritable Chance, dass der Herzwert erhöht ist, weil schlicht zu wenig Sauerstoff gebunden an Hämoglobin zirkuliert und deshalb der Herzmuskel (neben weiteren Gründen) beleidigt reagiert. Durch die Blutarmut wird das Herz über Gebühr dauerhaft belastet! Am besten messen lassen: Ferritin, Transferrinsättigung, Transferrin, CRP (auch, wenn dieser gut ist, die Werte sollten am selben Tag erhoben werden)

Es wird wohl tatsächlich eine Histamindysbalance vorliegen. Diese sollte nun wirklich diagnostiziert und behandelt werden. Womöglich geht es sogar in Richtung MCAS. Gut, dass die Diagnostik läuft!

Ferritin war einmal erhöht? Es wird damals wohl eine Entzündung vorgelegen haben. Meiner Auffassung nach liegt hier ua ein Eisenmangel vor.

Falls noch nicht bestimmt: Folsäure und Vitamin C messen lassen. Irgendwo fehlt ein Baustoff, der für die Blutbildung unerlässlich ist.

Die Blutarmut würde ich sehr rasch angehen. Das Herz braucht Entlastung. Wurden mal Eiseninfusion vorgeschlagen?

Das weiße Blutbild wird sich erst nachhaltig erholen, wenn das rote Blutbild deutlich besser ist. Wurde mal Kupfermangel festgestellt? Manganmangel?

Tipp: Auch wenn es schwer ist, würde ich einen Arzt suchen, der die manifeste Anämie therapiert. Auf Kasse natürlich aufgrund der Werte. Mit einem solchen Blutbild ist man schwach, hat Atemnot, Herzprobleme, Kältegefühl, Schwindel....

Zudem verstärkt es eine Histamindysbalance, da das Histamin zum Weitstellen der Gefäße "missbraucht" wird, um die Sauerstoffversorgung zu verbessern. Alles nicht erstrebenswert.

Abschließend: Keiner unterstellt hier keinem etwas. DAS Blutbild dürfte jedoch nicht untherapiert bleiben. Unerhört. Das. Arzt wechseln notfalls.

Nachtrag: Wurde Kupfer im Blut bestimmt? Ceruloplasmin? Gibt es da Werte? Morbus Wilson wurde komplett ausgeschlossen? Arzt/Facharzt sollte, falls noch nicht geschehen, sicherheitshalber genau untersuchen. Fresubin enthält auch Kupfer. Ein erhöhter Ferritinwert könnte im Rahmen von M. Wilson gesehen werden, wenngleich es sich um eine sehr, sehr seltene Erkrankung handelt, welche teilweise erst später im Leben manifest werden kann. Besser einmal abklären, falls noch nicht geschehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nur ergänzend:
B12 zu hoch? Womöglich das freie B12. Dieser Wert sagt *nichts* darüber aus, ob auch B12 in den Zellen verfügbar ist. Messen lassen: Holotranscobalamin
Eine Alternative könnte Methylmalonsäure im Urin (oder im Blut) sein - wobei da Nierenprobleme ein Störfaktor sein können.
B6 zu hoch? Der Wert liegt zwar über der Norm, jedoch in keinem Bereich, der ernsthafte Sorgen bereiten müsste.
Falls es sich um den "normalen" Pyridoxin-Wert im Serum handelt, gilt das geradezu als typisch für die (nicht allgemein anerkannte) Stoffwechselstörung Pyrrolurie/Kryptopyrrolurie/KPU oder auch Hämopyrrolactamurie/HPU. Dazu haben wir hier eine Rubrik: Kryptopyrrolurie HPU/KPU

Nach meinem Kenntnisstand ist es aber so, dass diese auch infolge anderer Erkrankungen auftreten kann oder sogar von Stress wie z.B. einer OP. Von daher würde ich persönlich mich da an Deiner Stelle nicht rein vertiefen, sondern in die wirklich dringlichen Baustellen, die @Seldom beschrieb. Ich schreibe das also auch in dem Sinne, dass Du Dir nach meinem Stand über diesen Laborwert eher keinen Kopf machen musst. Zur B6-Untersuchung gäb's auch bessere Marker. Siehe z.B.

Zu MorbusWilson haben wir hier ebenfalls eine Rubrik und eine sehr erfahrene Betroffene, @margie:
 
Hallo an alle zusammen,
inzwischen liegen die Ergebnisse der Urinuntersuchung vor. Ich war noch nicht zur Vorsprache beim Hausarzt und werde nicht recht schlau daraus. Das Ergebnis zeigt 98,04 Methylhistamin. Der Bericht zeigt als Referenzbereich unter 250. Das wäre dann darunter. Im Internet finde sich aber Grenzwerte von 5-56. Das wäre dann also darüber. Kann das ein Hinweis auf eine Histaminintoleranz oder Mastzellerkrankung sein? Die Untersuchungen sind ja nicht sehr aussagekräftig. Der Test auf Nahrungsmittelintoleranzen Milcheiweiß, Soja, Weizen ist zwar negativ, aber ich traue dem ganzen nicht recht. Bei einer Sibo verträgt man auch so Fruktose und Laktose nicht. Ich weiß nicht, wie aussagekräftig dieser Allergietest ist.
Viele Grüße,
Stefan
 

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Ich lese die Einheit als Mikrogramm per die = pro Tag, also in der Gesamtmenge von 3 L. Wenn man das umrechnet, kommt man auf 32,66 ng/mL, was gerade noch in der üblichen Normalwertspanne liegt. Ohne Gewähr.
 
98,04 Methylhistamin
Urinzeitvolumen (3000ml) ist zu hoch. Messwert kann durch Verdünnungseffekt entstanden sein. Kann auch ein Fehler in der Präanalytik sein. Letztlich würde ich diesen Wert alleine schon aufgrund des Urinzeitvolumens nicht als sehr aussagekräftig werten. Analyse im Serum. DAO, Tryptase, Histamin, Histaminabbaukapazität.
 
Ich lese die Einheit als Mikrogramm per die = pro Tag, also in der Gesamtmenge von 3 L. Wenn man das umrechnet, kommt man auf 32,66 ng/mL, was gerade noch in der üblichen Normalwertspanne liegt.
Ich komme da auf 32,98 µg/L (entspricht ng/mL). Allerdings sehe ich, dass man es entweder auf den Tag beziehen sollte - wie hier geschehen und auch locker im Referenzbereich - oder auf g Kreatinin (was nur geht, wenn das mituntersucht wurde). Dies
Messwert kann durch Verdünnungseffekt entstanden sein
kann dadurch umgangen werden, wäre nur bei µg/[Mengeneinheit] relevant.

Ja, präanalytisch gibt es einige Vorgaben, die auch gern mal schief gehen. Für mich ist es eindeutig, dass im Befund µg steht, @Stefan F..

Probenmaterial Urin
Menge (optimal)1,0 mL
Häufigkeit Mi, Fr
Testdauer 24 Stunden
Präanalytik Aus 24-Std.-Menge, gesammelt über 5-10 mL Eisessig. Spontanurin möglichst frisch. Vor der Urinsammlung 1 Tag histaminreiche Nahrung ( Wein Joghurt, Sauerkraut, Käse) vermeiden. Gekühlter Transport
Methode LC-MS

Referenzbereich /
Entscheidungsgrenze
Wert
40-238 µg/d
34-177 µg/g Kreatinin

 
Urinzeitvolumen (3000ml) ist zu hoch. Messwert kann durch Verdünnungseffekt entstanden sein. Kann auch ein Fehler in der Präanalytik sein. Letztlich würde ich diesen Wert alleine schon aufgrund des Urinzeitvolumens nicht als sehr aussagekräftig werten. Analyse im Serum. DAO, Tryptase, Histamin, Histaminabbaukapazität.
Wie ich vermutlich schon geschrieben habe, war kam das Volumen von 3 l nur von 6:30 bis 18 Uhr zustande. Danach war der Behälter voll. Nachts wäre vermutlich noch einmal so viel zusammengekommen, da ich fast jede Stunde nachts auf Toilette muss. Leide auch an einer Schlafstörung und Blasenschwäche (dies seit ca. Januar als ich Medikamente abgesetzt habe.

Also müssen wohl weitere Tests gemacht werden. Ist dann wohl doch noch unter dem Grenzbereich.
Gruß,
Stefan
 
Wie ich vermutlich schon geschrieben habe, war kam das Volumen von 3 l nur von 6:30 bis 18 Uhr zustande. Danach war der Behälter voll.
Wäre ich betroffen, würde ich dies dem Arzt mitteilen. Das Urinzeitvolumen ist *deutlich* zu hoch. So sollte das nicht bleiben. Die Messung kann man so nicht verwerten.

Wurde Langzeitzucker bestimmt? HbA1c?

Vitalstoffmängel könnten ebenfalls übel mitspielen. Alle Elektrolyte, alle B Vitamine.

Schließlich wieder Histaminose. Bezüglich der ganzen Symptome würde ich tatsächlich auch Kupfer (Vollblut oder intrazellulär) und Ceruloplasmin bestimmen lassen.

Nachtrag: Gerade noch einmal nachgelesen. Die Nieren sind naturgemäß stark durchblutet. Dauerhafte Anämie machen auch den Nieren stark zu schaffen. Die Problematik sollte wirklich behoben werden. Testen lassen: Löslicher Transferrinrezeptor, sollte aufgrund der Klinik und der Anamnese beim Arzt problemlos möglich sein.

Ich würde zudem die tägliche Trinkmenge messen. Man sollte diesbezüglich wirklich überprüfen, ob eine Adaptation nötig ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
habe, war kam das Volumen von 3 l nur von 6:30 bis 18 Uhr zustande. Danach war der Behälter voll. Nachts wäre vermutlich noch einmal so viel zusammengekommen, da ich fast jede Stunde nachts auf Toilette muss.
Damit ist der 24-Stunden-Urin nicht auswertbar bzw. der Referenzbereich dafür nicht anwendbar. Denn es ist ja völlig unbekannt (und auch unwahrscheinlich), dass die Ausscheidungsintensität in den 11,5 Stunden repräsentativ für 24 Stunden (6:30 bis 6:30 Uhr am nächsten Tag) ist.

Das Problem mit zu kleinen Containern kenne ich auch. Teils habe ich dann mit Zusatzgefäßen hantiert, wenn man dann aber selbst eine repräsentative Probe davon ziehen möchte, muss man rechnen. Z.B. bei 2 Liter + 200 ml dann die Gesamtprobe aus 10 Teilen von den 2 Litern und 1 Teil von den 200 ml zusammensetzen. Oder beide Gefäße zum Labor tragen, damit sie dort eine Gesamtmischung herstellen. Im hiesigen Labor habe ich aber schon erschreckende Unkenntnis einer Arzthelferin erlebt... also auch kein sicherer Weg. Eine allgemeine Empfehlung lautet m.E., an solchen Sammeltagen nicht zu viel zu trinken; wenn ich mich daran halte, passt es mit gut 2 Litern.

Da knüpft auch eine Frage an Dich an, @Stefan F.: Wie viel trinkst Du bzw. wie viel hast Du an dem Tag getrunken, wo Du schon tagsüber 3 Liter Urin ausgeschieden hast?

Je nach Verhältnis Trinkmenge zu Urin-Ausscheidungsmenge würde ich auch einen möglichen Diabetes Insipidus in Betracht ziehen. Soweit ich es aus dem Kopf noch weiß, reagieren Betroffene auch nicht auf den "Durstversuch" (d.h. es wird weiter viel ausgeschieden, wenn man nichts mehr trinkt). War bei mir schon Thema, nur reagiere ich wie geschrieben auf den "Durstversuch", komme nicht auf so hohe Ausscheidungsmengen wie Du und das Verhältnis Trink-/Ausscheidungsmenge passt wenigstens ungefähr (es gibt ja auch harntreibende Lebensmittel, die dazu führen können, dass man kurzfristig mehr ausscheidet als aufnimmt, dann entwässert sich der Körper).

Wäre ich betroffen, würde ich dies dem Arzt mitteilen. Das Urinzeitvolumen ist *deutlich* zu hoch. So sollte das nicht bleiben. Die Messung kann man so nicht verwerten.
Wenn der Urin sehr "dünn" sein sollte - dazu bräuchte man aber das Kreatinin, wurde das vielleicht doch mit untersucht, @Stefan F.? - könnte es auch nach meinem Kenntnisstand zu großen Ungenauigkeiten kommen, selbst wenn der Wert auf Kreatinin bezogen wird. Siehe dazu:

Dort wird dies von @Beat zitiert:
Kurz zur Messung: Es ist möglich, dass bei zu hohem Kreatin dh bei zu grosser Dichte das messinstrument wegen der viskosität nicht mehr richtig funktioniert, oder das bei zu kleiner Dichte der absolute Messfehler sich relativ zu gross auswirkt, da nur noch wenig Einheiten in dünnen Urin sind. Vieleicht gibt es auch noch andere erklärungen, wollte damit nur sagen, dass ein Messbereich sinnvoll sein kann.
(Da steckt m.E. ein Verschreiber drin: Es muss Kreatinin statt Kreatin heißen.)
 
Wenn der Urin sehr "dünn" sein sollte - dazu bräuchte man aber das Kreatinin, wurde das vielleicht doch mit untersucht, @Stefan F.? - könnte es auch nach meinem Kenntnisstand zu großen Ungenauigkeiten kommen, selbst wenn der Wert auf Kreatinin bezogen wird. Siehe dazu:
Kreatinin liegt bei 0,7. Ist also nicht zu hoch.
 
Kreatinin liegt bei 0,7. Ist also nicht zu hoch.
Ich bezog mich da auf das (evtl. zu niedrige) Kreatinin im Urin (und damit einen sehr "dünnen" Urin) und diese Textstelle
Ich komme da auf 32,98 µg/L (entspricht ng/mL). Allerdings sehe ich, dass man es entweder auf den Tag beziehen sollte - wie hier geschehen und auch locker im Referenzbereich - oder auf g Kreatinin (was nur geht, wenn das mituntersucht wurde). Dies
Messwert kann durch Verdünnungseffekt entstanden sein
kann dadurch umgangen werden, wäre nur bei µg/[Mengeneinheit] relevant.
Ich hatte Dich hier
Kalium 4,1 (3,5-5,5), Calcium 2,3 (2,1-2,6), Kreatinin 0,7 (unter 1,3). Soll also im Normbereich sein.
so verstanden, dass es bei Dir im Serum untersucht wurde. Einheit ist mg/dL?

Zu den Referenzbereichen siehe z.B.
 
Hallo an alle,
nach dem neuen Bluttest erholen sich meine Blutwerte langsam wieder etwas. So sind die roten Blutkörperchen fast im Normbereich, das Hämoglobin immerhin verbessert usw. Ferritin ist nicht mehr erhöht wie im Dezember. Die Eisenwerte sollen im Normbereich sein, sind aber im extrem unteren Bereich. Kurz vor meinem fast Leberversagen waren die Eisenwerte dagegen erhöht. Die Transferrinsättigung ist ziemlich niedrig bei 16 % an der unteren Grenze des Normbereichs. Sieht also nach wenig Eisen aus. Kann mar aber nicht erklären, warum jetzt Eisen jetzt in meiner Erholungsphase wenig ist, aber in der akuten Phase dagegen nicht. Vitamin D liegt bei 37. Im Winter (ich habe damals Tropfen eingenommen) lag der Spiegel bei 120 oder mehr. Deshalb sollte ich nichts mehr einnehmen. Der Wert ist zwar offiziell im Normbereich, aber eigentlich zu niedrig. Ich werde wieder Tropfen einnehmen. Vitamin D muss aber auch im Fresubin sein, weshalb dieser Spiegel mich sehr wundert. Natürlicherweise wäre es sehr viel weniger. Danke für alle Antworten.
 

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Die Transferrinsättigung ist ziemlich niedrig bei 16 % an der unteren Grenze des Normbereichs. Sieht also nach wenig Eisen aus. Kann mar aber nicht erklären, warum jetzt Eisen jetzt in meiner Erholungsphase wenig ist, aber in der akuten Phase dagegen nicht.
Beim Ferritin handelt es sich um ein Akutphaseprotein. Das bedeutet, dass im Falle einer laufenden Entzündung die Ferritin Werte im Rahmen der Entzündung ansteigen und bezüglich Eisenstoffwechsel damit nicht interpretierbar sind. Aus diesem Grund wird man auch immer CRP und andere Entzündungsmarker bestimmen. Besser geeignet ist beispielsweise die Transferrinsättigung, wenn Ferritinwerte nicht wirklich gut interpretiert werden können. Zum Zeitpunkt der Blutabnahme würde man jedenfalls von einem Eisenmangel ausgehen. Vitamin D3 liegt tatsächlich, wie bereits angemerkt, auch zu tief.

Es wurde offenbar eine Neubildung in der Schilddrüse gesehen. Eine Myokarditis wird vermutet. Es wurden also ganz bestimmt weitere Untersuchungen vorgenommen. Auch bezüglich Histamindysbalance sollte man weiterhin versuchen, zu einer Diagnose zu kommen. Gerade bezüglich Darm-Schilddrüsenachse ist bekannt, dass Histamindysbalance eine bedeutende Rolle spielen kann. Die bereits eingeleitete Unterstützung der Leber würde man im Zusammenhang als sehr hilfreich betrachten und weiter fördern.
 
Beim Ferritin handelt es sich um ein Akutphaseprotein. Das bedeutet, dass im Falle einer laufenden Entzündung die Ferritin Werte im Rahmen der Entzündung ansteigen und bezüglich Eisenstoffwechsel damit nicht interpretierbar sind. Aus diesem Grund wird man auch immer CRP und andere Entzündungsmarker bestimmen. Besser geeignet ist beispielsweise die Transferrinsättigung, wenn Ferritinwerte nicht wirklich gut interpretiert werden können. Zum Zeitpunkt der Blutabnahme würde man jedenfalls von einem Eisenmangel ausgehen. Vitamin D3 liegt tatsächlich, wie bereits angemerkt, auch zu tief.
Hallo Seldom,
dann habe ich wohl richtig vermutet, dass die Eisenwerte zu niedrig sind (obwohl sie angeblich noch im untersten Normbereich liegen). Gibt es da Präparate, die du empfehlen könntest. Übrigens noch im Januar waren die Eisenwerte leicht erhöht über der Norm. Aber ich habe im Dezember besonders eisenhaltige Nahrung Amaranth u.a. gegessen, was ich aber nicht gut vertragen habe.
Vitamin D3 nehme ich wieder ein. Damals hat mir eine Ärztin davon abgeraten, weiter zu nehmen, weil der Spiegel bei über 120 lag. Ich hoffe, dass ich die Ergebnisse noch irgendwo wiederfinde. Damals habe ich drei Tropfen Vitamin D3 5000 Einheiten täglich genommen.
 
Gibt es da Präparate, die du empfehlen könntest.
Da das Beschwerdebild sehr komplex ist, meine Empfehlung mit Einschränkung.

Ich selbst würde es hier mit Lactoferrin versuchen. Ich würde 1 Monat 2 Kapseln täglich einnehmen, dann 2 Monate 1 Kapsel täglich, um dann ein Kontrollblutbild mit (hs)CRP, Ferritin, Transferrinsättigung, Transferrin vornehmen zu lassen.

Ich würde annehmen, dass es dadurch zu einer deutlichen Verbesserung kommen würde. Ich würde eine dauerhafte *Transferrinsättigung in der Mitte des Referenzbereiches* liegend anstreben. Die dafür nötige Eisenzufuhr würde man im weiteren Verlauf eruieren.


Ich würde unbedingt auch Enzyme dazunehmen, damit Eiweiß gut gespalten wird. Steigt das Transferrin, ist die Kapazität der Eisenspeicherung verbessert. Oft liegt ein Eiweißmangel vor, der sich *sehr* negativ auf die Blutbildung auswirken kann. Enzyme würden bei der Eiweißverdauung unter anderem durch Protease unterstützen.

Beim D3 würde ich selbst täglich konsequent 1.000 iE pro 10 Kilogramm Körpergewicht zuführen.

Angenommen bei einem Gewicht von 75 Kilogramm wären das dann etwa 7.000 iE oder 8.000 iE täglich. Liegen Tropfen vor, welche 5.000 iE pro Tropfen enthalten, würde ich täglich 2 Tropfen einnehmen, SA und SO würde ich auslassen. Kontrollmessung in 3 Monaten.
 

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