LDL unter 55

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Hallo,

ich weiß, dass der erwünschte LDL-Wert bei Personen mit bereits erfolgten Herzinfarkt bei unter 55 liegt. Mein LDL konnte mit Statinen von um die 160 auf 76 gesenkt werden. Gesamt-Cholesterin von ca. 260 auf 147. Mein Kardiologe im Rentenalter mit lebenslanger Erfahrung erklärte mir letztens ich bin gut eingestellt, da ein LDL unter 55 kaum zu erreichen sei. Eine junge Ärztin (25-30) in der Lipidsprechstunde in der Charite meinte gerade sie hätte haufenweise Patienten unter 55.

Was stimmt denn nun. Gibt es hier viele Patienten mit LDL unter 55?
 
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53 Personen lesen dies und kein einziger gibt seinen LDL an. Nette Leute hier!
 

Bei Herz-Kreislauf-Problemen kann der Baubiologe hilfreich sein

Auf den Zusammenhang zwischen Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Elektrosmog wird in Studien immer häufiger hingewiesen. So verklumpt elektromagnetische Strahlung unter anderem die roten Blutzellen, wodurch der Blutdruck ansteigen kann. Es entstehen Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck u.a.

Mobilfunk hat diese Problematiken erhöht, auch zumal der menschliche Körper zum grössten Teil aus Wasser besteht und die Strahlung die Eigenschaften von Wasser und auch die Herzratenvariabilität verändert.

Der Baubiologe kann die Intensität elektromagnetischer Strahlung im Wohn- und Arbeitsumfeld messen, beurteilen und Lösungen zur Reduzierung vorschlagen.
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Hallo WigWamBam,

Ich kenne mich mit dem Thema Herzinfarkt und Behandlung danach nicht aus eigener Erfahrung aus. Und wahrscheinlich geht es den Usern, die in diesen Thread hier geschaut haben, auch so.

... Einsatzgebiet der Statine, mit denen der LDL-Cholesterinspiegel bei ausgeprägten Risikofaktoren unter 100 mg/dl, bei koronarer Herzkrankheit, nach Infarkt und bei Diabetes möglichst unter 70 mg/dl gesenkt werden sollte. ...

Hier ist also von 55 mg/dl die Rede. Davon bist Du ja nicht weit entfernt.Vielleicht sollest Du diesen Wert für Dich erst einmal als gut akzeptieren?
...
Die vorteilhafte Wirkung von Atorvastatin im Vergleich zu Pravastatin konnte bereits 30 Tage nach Beginn der Medikation dokumentiert werden.
In einem begleitenden Editorial meint Eric Topol von der Cleveland Clinic Foundation, USA, dass diese Risikoreduktion ebenso hoch sei, wie wenn ein Statin gegen Placebo getestet werde. Die Überlegenheit von Atorvastatin könne nicht ausschließlich durch die weitere Senkung des LDL-Cholesterinspiegels begründet werden. Theoretisch könne Atorvastatin noch andere pharmakologische Wirkungen haben, die spezifisch für diesen Wirkstoff, aber nicht für diese Wirkstoffklasse seien. Topol ist der Auffassung, dass durch diese Studie eine neue Ära der intensivierten Statintherapie eingeleitet werde.
(Dieser Artikel ist allerdings nicht mehr so ganz jung, und inzwischen gibt es wahrscheinlich andere Erkenntnisse.

Ich wünsche Dir alles Gute!
Oregano
 
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Hi wwb,
sind bei dir andere Risikofaktoren gefunden worden? (Lipo (a), Triglyceride...) NUR Cholesterin ist meines Wissens ohnehin irrelevant.

Ich persönlich würde keine Statine nehmen. Die angestrebten, tiefen Werte halte ich für extrem ungesund. So niedrige Werte sieht man oft nach/während schwerer Erkrankungen oder OPs. Das ist generell kein gutes Zeichen (da fehlt was im Körper, Reparaturfähigkeit hat abgenommen. Auch für die Hirnfunktion ist Cholesterin essentiell.)

Begründung (aus meiner Sicht) findest Du hier: https://www.symptome.ch/threads/cholesterin-lipidsenker-cse-hemmer-statine.8360/page-5#post-1189031
bzw. über die Suchfunktion müsstest Du mehrere Posts von mir zu dem Thema finden. (ich hab für eine Freundin recherchiert und ihren Weg dann auch hier im Forum niedergeschrieben).

Bzw. ein paar Denkanstösse/Rechercheanstösse: Cholesterin "pickt" sich nicht an intakte Gefäße. Wie bei einem Gartenschlauch: wenn innen alles glatt ist, bleibt nichts kleben.
Auf den Körper umgemünzt: wenn Arterien/Venen glatt (flexibel, entzündungsfrei) sind, gibt es keinen Reparaturbedarf.
Also wäre das mein 1. Schritt: optimale Nährstoffversorgung (Schädliches, wie z.B. Zucker weglassen. Dafür Heilsames zuführen - Vitamine, Omega 3 Fettsäuren usw...), dann gibt es keinen Reparaturbedarf.

Cholesterin 50 oder 100 oder... Solang schadhafte Stellen da sind, wird der Körper versuchen sie zu "kitten". Egal wie hoch der Spiegel ist. Lösung wiederum: Heilung der Grundproblematik, dann muss nichts verschlossen werden.

Dieses "Verschließen" ist ja auch nur ein verzweifelter Versuch des Körpers zu überleben. Wenn er etwas als nicht mehr reparaturfähig ansieht, wird es verschlossen und um die Stelle rum bilden sich Kollaterale.

Mein letzter Stand zu der einen Studie (zumindest wie ich recherchiert hab, gab es nur die eine), die zeigt dass nach Herzinfarkt Statine.... - schau sie Dir mal im Original an. Und schau Dir andere Studien an.
Und bilde Dir Deine eigene Meinung. (und frag Dich warum nur Männer die schon Herzinfarkt hatten zu profitieren scheinen, aber alle anderen Gruppen nicht. Und schau Dir an, was der "Profit" ist).

Hier ein paar Artikel, die zum Denken anregen:

Du kannst ja dann die junge Ärztin mit den PatientInnen unter 55 LDL in ein paar Jahren fragen wie viele von denen noch leben.

Alles Gute!
togi
 
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Danke togi - für die Antwort und die Glückwünsche

@ `sind bei dir andere Risikofaktoren gefunden worden? (Lipo (a), Triglyceride...) NUR Cholesterin ist meines Wissens ohnehin irrelevant.`

Triglycerid-Werte sind ok, aber es spielen ja sowieso immer alle anderen Faktoren eine Rolle, bei mir besonders Stress.


@`Ich persönlich würde keine Statine nehmen.`

So hatte ich nach meinem ersten Herzinfarkt in 2016 auch einmal gedacht, nachdem ich `Die Cholesterin Lüge` gelesen hatte und hatte keine Statine genommen, obwohl mein Arzt mir ständig dazu geraten hatte. Dann bekam ich meinen zweiten Herzinfarkt 2019 und seitdem nehme ich sie.


@ `Cholesterin "pickt" sich nicht an intakte Gefäße. `


Falsch!

Ebenso falsch, dass Cholesterin unter 55 ungesund sei. Habe Esselstyn, McDougall, Ornish und einige andere gelesen, die ja wahrlich keine Pharma-Mafia Freunde sind und die mehrere Dekaden erfolgreich Patienten zu Rückbildung von Plaques geführt haben. Ein einziger ist gestorben, aber nicht an einer Herzgeschichte. Vor 25-30 Jahren wurde ihnen geraten zum Sterben nach Hause zu gehen und sie leben noch immer.

Mir ging es nur darum zu sehen wieviele Patienten unter 55 sind, aber leider lesen viele den Beitrag, aber geben ihre Werte nicht an.
 
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Hi wigwam,
wenn ich meinem Lebensgefährten eine blonde Perücke auf den Kopf setze, wird er dadurch auch nicht zur Brigitte Bardot... ;)

Analog dazu: Es ist ein riesengroßer Unterschied ob der Körper "von sich aus" reguliert (LDL absenkt) oder ob von außen Impulse gesetzt werden und somit eine Fehlregulation erzwungen wird (egal ob beim Blutdruck oder Cholesterin oder...).

Wenn Esselstyn, McDougall, Ornish von SO niedrigen Cholesterinspiegeln sprechen (sofern sie das überhaupt tun?) kann ich mir nicht vorstellen, dass sie auch nur im entferntesten an Statine denken. Bei ihnen geht es doch rein um Ernährung?! Und wenn Du auf dem Weg Dein Cholesterin senken kannst/Deine Plaque auflösen kannst, ist das natürlich die beste Option. (Reparaturbedarf sinkt, Cholesterin sinkt)

Du schreibst ja auch in Deinem anderen Thread, welche gravierende Auswirkungen die Statine auf Dich haben:

Hast Du schon auf den Zusammenhang Statine/Hirn geschaut? Hirn braucht Cholesterin. Statine senken es (leider auch dort).

Ich wundere mich schon ein wenig, warum Du Statine als einzige Handlungsalternative (grad in diesem Forum) diskutieren möchtest. Bzw. die naheliegendste Erklärung warum sich auf Deinen Aufruf niemand mit gesenkten Cholesterinwerten meldet, ist vermutlich, dass niemand hier Statine (in dem Umfang) einwerfen wird/würde.
Und halte nur der Vollständigkeit halber nochmal fest - es gibt andere Möglichkeiten um Plaque aufzulösen (und damit senkt der Körper automatisch das Cholesterin). Stichworte: K2 (Japan hat ein hochdosiertes K2 Medikament für eben diesen Zweck zugelassen), Vitamin C, Vitamin E, Omega 3, ausreichend verwertbare Aminosäuren....

Bezügl. Herzinfarkt hab ich in Beitrag #4 bewusst auf einen meiner alten Posts verlinkt. Dr. Seneff hat als Arbeitshypothese, dass der Körper aus Sulfat/Taurinmangel eine so verzweifelte Maßnahme wie einen Herzinfarkt setzt setzt. Banales "Gegenmittel" wäre also beides in ausreichender Menge zuzuführen (eingebettet in ein orthomolekulares Gesamtkonzept).
Punkto Sulfat kenn ich dzt. nur 1 Person in meinem Umfeld die es nimmt (mehrere Herzinfarkte) und die ist sehr zufrieden (keine "Herzenge" mehr, kein "ziehen" mehr in der Herzgegend/Arm/Rücken).

Lipo (a) schupf ich auch nochmal hoch (da halte ich es für sehr wahrscheinlich, dass man mit der Prädispositon mit Ernährungsumstellung allein nicht unbedingt weiterkommt und entsprechende NEMs gut wären).
Der Wert ist ein MUSS bei vorangegangenen Herzinfarkten/erhöhtem Cholesterin.

Alles Gute (ich bin hier raus)
togi
 
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Was hilft dir mein Wert? Ich habe LDL 121, allerdings keine Risikofaktoren, also darf ich das.
Ist ja wohl klar, dass ich hier nur Mitglieder mit Herzkrankheiten anspreche. Ist eigentlich leicht zu verstehen wie mir das hilft. Wenn hier z.B. nur 3 Mitglieder von 200 einen Wert unter 55 haben, dann hat diese Ärztin gelogen.
 
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