Kopfgelenkinstabilität (CCI/AAI) - Therapeuten und Ärzte in der Schweiz

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23.03.23
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Hallo zusammen,

Ich wurde kürzlich in einem Upright-MRI und vor ca 10 Jahren bereits manuell mit einer Kopfgelenkinstabilität des unteren Kopfgelenks (AAI) diagnostiziert. Der Grund ist eine insuffizienz der beiden Bänder (Bandlaxitiät). Bei mir wurde ebenfals Hypermobility Spectrum Disorder diagnostiziert, Ehlers-Danlos ist in Abklärung.

Ich wurde nun von meiner Rheumatologin, welche mir meine Symptome glaubt und auch die Diagnose annerkannt, ins USZ (Universitätsspital Zürich) überwiesen, da Sie selber sich damit leider nicht auskennt. Leider habe ich aber nach all den Stories die ich gelesen habe Angst, dass das dort nicht akzeptiert wird und/oder sich Niemand damit auskennt.
Daher wollte ich fragen, ob es in diesem Forum Leidesgenossen in der Schweiz gibt, die Ärzte und auch Therapeuten (Physio, Osteopathie etc...) in der Schweiz kennen. Am besten wäre im Raum Zürich.

Ausserdem habe ich mal irgendwo aufgeschnappt, dass es einen Arzt in der Schweiz gibt der die Prolotherapie an der oberen HWS anwendet respektive auf seine Genehmigung/zertifizierung wartet.

Mittels Suchfunktion konnte ich leider nichts finden, evtl. war ich auch einfach blind.

Besten Dank und Grüsse
NoFrAg
 
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Leider habe ich aber nach all den Stories die ich gelesen habe Angst, dass das dort nicht akzeptiert wird und/oder sich Niemand damit auskennt.
Diese Angst ist leider berechtigt und du solltest nicht viel erwarten. Ihr hattet nen guten Jungchirurgen in CH, der sich mit dem Thema intensiv beschäftigt hat, der ist aber kürzlich nach USA (längerfristig oder für immer). Alexander Spießberger heißt der. Vielleicht schreibst du ihm ne Mail, ob er Kollegen in der CH kennt, die empfehlenswert sind? Aber ich denke er wird nicht ohne Grund nach USA gegangen sein. Er ist nicht der erste.

https://web.archive.org/web/2023113...clinic.org/staff/29807-alexander-spiessberger

Ansonsten, falls Finanzen nicht das Problem sind und es wirklich um ne OP gehen sollte, sind Dr Oliver und Dr Gilete im Teknon-Krankenhaus in Barcelona auch gute Adressen. Sie machen sehr viele EDS-Patienten, insbesondere Gilete. Dort bekommt man auch eine exzellente Bildgebung.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Doch, Finanzen sind leider ein Problem, ich bin seit 1 Jahr bereits auf Taggeld angewiesen weil ich mit den Symptomen nicht mehr als 50% arbeiten kann.

Eine OP ist noch nicht das Thema. Mir geht es darum Ärzte zu haben, die die Diagnose auch anerkennen, sich damit auskennen und mich in meinem vermutlich zukünftigen Kampf mit der IV und den restlichen Behörden unterstützen können.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Kleiner push,

Gibt es effektiv keinen einzigen Arzt in der Schweiz der die Krankheit wenigstens kennt und anerkennt?

Mich wundert es dass es einen Radiologen gibt der das diagnostizieren kann aber anschliessend keinen Arzt...
 
Hallo NoFrAg
Ich komme auch aus der Schweiz und habe CCI.
Konnten die Ärzte vom USZ helfen? Oder ein sonstiger Arzt?
Gruss Amirella
 
Mittels Suchfunktion konnte ich leider nichts finden, evtl. war ich auch einfach blind.
Vielleicht helfen euch diese Links etwas weiter.



Gruß Ory
 
Kopfgelenkinstabilität (Atlas/Axis) tritt immer in Verbindung mit (manchmal noch nichtmal erkannter) Skoliose auf. Und die hat immer etwas mit dem aus dem Lot geratenen Energiekörper zu tun...und lässt sich deshalb nur energetisch korrigieren wenns nachhaltig sein soll. Zur Energetischen Wirbelsäulen- Begradigung wurde im Forum schon geschrieben. Danach sitzen auch die Kopfgelenke wieder. Ich hatte auch aus meinen praktischen Beobachtungen beschrieben, wie man das dann ganz leicht lebenslang aufrecht erhalten kann. Weiter hinten in diesem Thread.
 
Zuletzt bearbeitet:
So man kann, kann man diese Therapie ausprobieren 🍀 . Ein Erfolg ist nicht garantiert:

... Natürliches Zellwachstum, Regeneration und Heilungsprozesse sollen durch den Reiz beschleunigt werden. Ziel der Behandlung ist es, z. B. dünn gewordene Bänder oder Knorpelschichten zu festigen und dadurch schmerzhaft instabile Gelenke zu stabilisieren.

Typisches Einsatzgebiet der Proliferationstherapie ist der Tennisellenbogen. Manche Ärzte empfehlen die Behandlung auch bei Nackenschmerzen, Arthrose oder Fibromyalgie. Es gibt allerdings bisher nur wenige wissenschaftliche Belege zur Wirksamkeit der Proliferationstherapie. Ihr Einsatz gilt deshalb als individueller Heilversuch, worüber der behandelnde Arzt den Patienten vor der Injektionstherapie aufklären muss.

Grüsse,
Oregano
 
Siehe auch:

 
Beachte auch:
Die Proliferationstherapie wird zunehmend als regenerative Alternative bei HWS-Instabilitäten betrachtet.
Sie zeigt vielversprechende Ergebnisse, insbesondere bei chronischen Schmerzen, Hypermobilität und segmentaler Instabilität.
Die Studienlage ist zwar nicht flächendeckend, aber es existieren mehrere positive klinische Erfahrungen und kontrollierte Studien.

Proliferationstherapie als Therapieoption bei Überlastung der Bandstrukturen.
- Link: https://link.springer.com/article/10.1007/s00337-023-00962-x▹
-> Dieser Artikel ist leider nicht frei zugänglich, aber in diesem Bericht wird auf weitere Referenzen (22) verwiesen, hier ein Auszug:
--> ChildsJ,ClelandJ,ElliotJetal(2008)Neckpain: clinical practice guidelines linked to the international classification of functioning, disability and health from the orthopaedic section of the American Physical Therapy Association.
--> RompeG,SteinbrückK(1981) Die Wirbelsäule in Forschung und Praxis:Die konstitutionell lockere Wirbelsäule.Hippokrates,Stuttgart
Injektion von Glukoselösungen zur Regeneration.
--> HauserR,DolanE,PhilippsH,NewlinA,MooreR,Woldin B (2013) Ligament injury and healing: a review of current clinical diagnostics and therapeutics.
--> Linetsky F, Manchikanti L (2005) Regenerative injection therapy for axial pain.
--> KleinR, Dorman T, Johnson C(1989) Proliferant injections for low back pain:histologic changes of injected ligaments and objective measurements of lumbar spine mobility before and after treatment.
--> OhJ,HaH,YuM,LeeH(1998)Sequential effects of high glucose on mesangialcell transforming growth factor-beta1 and fibronectin in synthesis.

- Link: https://zoc-berlin.de/fachbereich-konservative-behandlungen/proliferationstherapie/


Injektionstechnik (Peppertechnik) mit Lokalanästhetikum und Glukose.
- Link: https://web.archive.org/web/2020071...ted&code=d6027bd8-f390-4532-ab91-3d8bc18fb0c6
-> Dieser Artikel ist leider nicht frei zugänglich, aber in diesem Bericht wird auf weitere Referenzen verwiesen, hier ein Auszug:
--> Weingart JR. Proliferationstherapie: Rekonstruktive Ligament- und Sehnentherapie bei Gelenkinstabilität. In: Leithoff P, Sadler B, eds. Individuelle Gesundheitsleistungen in der Orthopädie. Stuttgart: Thieme; 2001
--> Weingart J. Handbuch der Proliferationstherapie — Therapiekonzepte bei Instabilität der Wirbelsäule und peripherer Gelenke. Stuttgart: Haug; 2002
--> Viidik A et al. On fundamental and phenomenological models, structure and mechanical properties of collagen, elastic and glylcosaminoglycan complexes. Fourth International Congress Biorheology Symposium on Mechanical Properties of Living Tissues. Biorheology 1982;19:437
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Hallo, ich litt und leider selber darunter. 15 Jahre bis zur richtigen Diagnose hat es gedauert. Symptome waren: Dauerschwindel, Kopf und Nackenschmerzen, Chronische Müdigkeit und Brainfog.

Diagnostiziert wurde es von Alexander Spiessberger in der Prodorso Klinik in Zürich.

Physiotherapie und Training hat nichts gebracht, Schmerzmittel etc. ebenfalls nicht.

Habe auch Eigenblutinjektionen dorsal in die HWS und Kopfgelenke ausprobiert, hat ebenfalls nichts geholfen.

Im letzten Oktober habe ich dann eine Eigenblutinjektion durchführen lassen, allerdings durch den Mund, gezielt an die Kopfgelenksbänder. Dies hat ca. eine 20% Linderung der Symptome gebracht. Ich werde diese Behandlung daher wiederholen.
(Es ist normal, dass man diesen Eingriff mehrere Male durchführen muss, bei jedem Mal werden die Bänder etwas straffer regeneriert, so lange bis sie irgendwann genug stabil sind.)
Durchgeführt wurde dieser Eingriff von Dr. Agnes Stogicza in Budapest.

Ich wünsche allen Betroffenen das Beste, es ist die Hölle mit diesem Mist leben zu müssen, es hat mich selber leider schon zu viele Lebensjahre gekostet.
 

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