Klimawandel

quelle
Also, welchen Monat in welchem Jahr .... sollen wir uns für welchen Ort anschauen?
nehmen wir mal den Juli 1994 ?

13.7.94

https://kachelmannwetter.com/de/messwerte/deutschland/temperatur/19940713-1400z.html

Das Ausspielen von überzeichnenden Extremdarstellungen gegeneinander führt in der Sache nicht weiter.

Das permanente mediale Einhämmern mit selbigen auf die Angstzentren der Menschen sicher noch weniger... Allerdings je nach Perspektive .

Das wichtigste was Journalisten zu lernen haben um ihren Job zu behalten ist ? Gute Nachrichten sind schlechte Nachrichten... Angst und nochmal Angst erzeugen heißt die Devise. Und das ist ja nicht erst seit C oder K so.

Wo bleibt der seit Monaten tagtäglich angekündigte "Todestemperaturen" - Sommer ?
 
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Wuhu,
... Die Schul-Glocke fand ich nicht dramatisierend und war auch sicherlich nicht so gemeint ...

diese Glocke/n oder eben auch Medien-"Berichte" haben bei vielen leider (auch) einen pawloschen, also konditionierenden Effekt, das wäre meine nicht vereinnahmen wollende Nachricht gewesen... ;)



Dass das Wetter und Klima "spinnen" und "gesponnen werden" (ohne oder mit "Doktoren") steht ja ausser Frage, doch man sollte sich trotz allem nicht zu sehr in bestimmte Stimmungs-, Emotions- und Gefühls-Lagen "schubsen" (nudgen) lassen, aus denen manche dann leider gar nicht mehr rausfinden (und diese dann nur noch mühsame Zeitgenoss-inn-en sind)...

Ich kannte als Kind, Jugendliche, junge Erwachsene und kenne nun auch im mittleren Alter immer schon Leute, denen die - dieses Jahr in fast allen Medien und Wetter-Apps viel beschworen (und auf meinen analogen und digitalen Messgeräten nie gemessenen) - 36°C im Sommer nicht genug waren/sind und jene, denen schon 26°C zu jeden Lebenszeiten (weniger oder mehr) Beschwerden bereite(te)n; Und selbstverständlich jene große Gruppe dazwischen, die weder Fisch noch Fleisch - doch sehr viele davon glauben (bis manifestieren), dass es bald nur noch Höllenfeuer-Wetter im Sommer (oder -Klima) geben wird... :rolleyes:
 
Ich denke mir, wenn es einen Klimawandel gibt können wir nichts dagegen tun.
Solange Kreuzfahrtschiffe fahren, Flugzeuge fliegen, Obsoleszenz betrieben wird mit immer größeren, gefährlicheren, nicht recycelbarem Materialien / Abfall, Plastik...

Etliche der größten Befürworter der Klimawandel Legislative sind die, die den größten finanziellen Gewinn durch 'grüne' Gesetze und Technologien haben. Ich denke, bevor man sich von der aktuellen Panikmache ergreifen lässt, sollte man erkennen, dass nicht jeder, der den Klimawandel propagiert, dies mit zuverlässigem Wissen und rechtschaffenden Motiven tut, sondern aus Profit-Interessen und deshalb wird auch so ein Hype darum gemacht.
Deutschland wird mit ihrer CO2 Steuer, Preiserhöhungen Strom, Heizkosten, Waren- und Dienstleistungen, teure Benzinpreise... nur den kleinen Bürger schädigen und rein gar nicht die Umwelt retten.

Das ist meine Meinung zum Thema. Ich selbst merke nicht, dass die Sommer heißer sind als früher, als ich Kind war. Da war es sehr oft so heiß, dass es nicht mehr möglich war barfuß zu gehen, es gab kaum Klimaanlagen, die wiederum eine sehr große Belastung der Umwelt / Hitzeabgabe nach außen, darstellen.

Ich finds so lächerlich, dass Plastikstrohhalme verboten wurden - das ist nur eine winzige Kleinigkeit der schaurigen Entwicklung im Lande und zeigt wie weit unsere erbärmliche Gesellschaft immer tiefer in den Abgrund rutscht aus meiner Sicht.
 
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nehmen wir mal den Juli 1994 ?

13.7.94
Ja, im Juli 1994 war es schön heiß. Das war nämlich der zweitheißeste Juli in D seit Aufzeichnungsbeginn 1880:

1752001696457.png

(Quelle) Noch heißer war nur der Juli 2006. Der Juli 1993 hatte dagegen nicht 21°, sondern nur 16° im Monatsmittel.

Die Grafik der Juli-Durchschnittstemperaturen zeigt aber auch, daß diese bis 1970 immer so um 17° pendelten und inzwischen schon um fast 19° pendeln. Bis 1980 gab es überhaupt keinen Juli mit über 20° und nur 3 Julis mit über 19°C Mitteltemperatur.

Ich kann daraus nicht ableiten, daß es in den 70ern, 80ern und 90ern im Sommer heißer war als heute.
 
Im Mittelmeerraum finde ich den Temperaturanstieg besonders prägnant:

4.png


Vom Juni in den Jahren 1980 - 2019 in Istanbul die Mittelwerte und zum Vergleich in Antalya von 2025:

IMG_20250709_040206.jpg
Ich finde, dass der Klimawandel besonders im Mittelmeerraum stark spürbar ist.

 
Die Frage ist auch, wie sich die anhaltende Dürre auf die Grundwasserspiegel auswirkt.

Laut BUND sollen die Hälfte aller Landkreise in Deutschland bereits unter Grundwasserstress leiden.

https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2025-06/grundwasser-deutschland-ueberlastung-wasserknappheit

Ich hab auch Stress - Hitze Stress 🥵

Seit Wochen fast ununterbrochen immer über 35 Grad und keine Abkühlung in Sicht. In der Wohnung kann ich nicht Tag und Nacht überall die Klimaanlage laufen lassen, das frisst Geld en masse. Wenn ich sie dann eine Weile auslasse, ist ruckzuck 30 Grad und natürlich steht man im Schweiß. Noch nie hab ich mir den Herbst so herbei gesehnt wie dieses Jahr - aber bis dahin...die heißesten Monate stehen eigentlich erst noch an 😳
 
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Die Frage ist auch, wie sich die anhaltende Dürre auf die Grundwasserspiegel auswirkt.
und trotzdem verschwenden die meisten Leute zu viel Wasser - das ist mir unbegreiflich, obwohl ein wenig Wasser zu sparen eine einfache Sache ist.
Aber nein, die Leute duschen 1 - 2 x am Tag, das Auto wird mindestens 1 x die Woche durch die Waschanlage gejagt, viel Fleisch wird gegessen nach wie vor (braucht zur Produktion sehr viel Wasser) Waschmaschine wird nicht ausgenutzt oder tägliches Wäschewechseln obwohl nicht notwendig oder, oder, oder - der einzelne könnte hier schon etliches bewirken meine ich.
 
In Deutschland verbraucht durch den gesamten Lebensstil (zu dem auch die Industrie gehört) jeder Bürger rechnerisch täglich 7000 Liter Wasser. (https://www.umweltbundesamt.de/date...n-ihre-nutzung#deutschlands-wasserfussabdruck)

Da spielt es keine so große Rolle, ob man im Privathaushalt ein paar Liter am Tag einspart. Ich bin auch sehr sparsam mit dem Wasser, trage Waschwasser aus der Küche in den Garten etc. und benutze den verpönten Waschlappen statt ständig zu duschen, aber am Grundwasserspiegel wird das sich nicht auswirken.
 
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hast auch wieder Recht @Malvegil ,
das ist wie mit der Umwelt, idiotische Mülltrennung im kleinen Deutschland, Abfallmengen werden überall zusammen gekippt, ist allen wurscht und es wird täglich mehr Abfall in der Industrie produziert, aber Elektroautos sollen wir fahren und irgendwann gibts keinen Strom mehr - da wird man schon kirre, sollte man lieber nicht drüber nachdenken und selbst nach bestem Gewissen leben, mehr bleibt nicht.
 
Solche Dinge müssen politisch angegangen werden. Aber die Bewahrung der Biosphäre ist für die wenigsten Leute vorn in der Prioritätenliste.

Eigentlich wäre die Gärten der Ort, wo man dem Klimawandel und der Austrocknung zuschauen kann, und dann käme man auf diese idiotischen Ideen von "im Sommer war es schon immer heiß" gar nicht erst. Aber inzwischen sind viele Leute ja froh, wenn in ihren Gärten nichts lebt, und schütten sie mit Kies und Buddhafiguren zu.
 
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So wie es jetzt bleibt, steuern wir auf 2,7 Grad Erderwärmung zu. Anscheinend werden jedes Jahr 40 Gigatonnen Treibhausgase emittiert, für ein Klimaziel von 1,5 Grad dürften nur noch 240 Gigatonnen in die Luft gepostet werden. Bedeutet, wenn es so bleibt ist in 6 Jahren die Grenze überschritten.

Das bedeutet die Gebiete um den Äquator würden für Menschen ohne Klimaanlagen unbewohnbar werden.

Die Effekte, die das Pflanzenwachstum durch CO2 ausmachen, sind nichts gegen die Schäden, die durch den Anstieg von CO2 verursacht werden.

Wir setzen soviel Kohlenstoff frei, wie die Erde in einer Million Jahre abgelagert hat bzw. haben wir innerhalb 70 Jahren so einen Energieverbrauch, wie die Menschheit davor in 12000 Jahren.

Das Klimaziel wurde 2024 schon übertroffen mit 1,6 Grad - aber man kann versuchen es auf diesem Plateau zu halten.

Energiewende in Bürgerhände, als Bewegung zum verstärkten Ausbau erneuerbarer Energien.

Ich bin da eher pessimistisch, ich glaube, viele interessiert das gar nicht oder denken, nach uns die Sintflut...
 
Gespräch mit Prof. Dr. Fritz Vahrenholt zu den Auswirkungen von Sonneneinstrahlung, Staubpartikel, El-Nino, Atlantische Multidekan Oszillation, CO2 etc. auf Temperaturänderungen. Veröffentlicht am 18.07.2025.
Auswirkungen auf die Wirtschaft in D / EU.


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Auch hier geht es um den Klimawandel:

Mit Zitaten wie "Deutschlands Energie-Alleingang ist ein Dilemma!" geht es heute zum Start meiner Energie & Klimareihe heiß her. Der als Kabarettist bekannte Vince Ebert, welcher außer dem Diplom-Physiker ist, sieht unseren momentanen Werdegang als sehr problematisch an. Zusammen besprechen wir, wie es um unsere Klimapolitik, die Energiewende und Zukunft Deutschlands steht. Vince Ebert Buchhttps://amzn.to/3WMr8Ey
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In Zeiten staatskonformer Kabarettisten zerlegt er den Zeitgeist mit den Argumenten eines Wissenschaftlers. Der Satiriker und Diplom-Physiker Vince Ebert. „Wot Se Fack, Deutschland“ heißt sein neues Buch, in dem er Pseudo-Gewissheiten widerlegt, das Duckmäusertum der Wirtschaft kritisiert und die grassierende Identitätspolitik als „intolerant“ brandmarkt, die Menschen ihre Selbstbestimmung raube und in die Hilflosigkeit treibe.
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Grüsse,
Oregano
 
"Globale Temperaturen sinken". Wirklich?
gemäß dieser Daten: Aktuell ja!
Dazu Vahrenholts Prognose von 2012:
Was soll uns das sagen? Vahrenholts lag mit einer Prognose falsch und hat sich damit diskreditiert?
Meinetwegen - bin ich sofort dabei. Das sollte man dann aber auch auf die Prognostiker beim IPCC so anwenden.

Vahrenholt erläutert seine Sicht hier auch nochmal schriftlich:
 
gemäß dieser Daten: Aktuell ja!
Von welchem Zeithorizont redest du? Willst du ernsthaft behaupten, daß die Erderwärmung abgeblasen ist, weil dieses Jahr in der Temperatur unter dem letzten Jahr liegt? Ist dir schon mal aufgefallen, daß die Gesamttemperaturen der einzelnen Jahre immer ziemlich rauf und runter pendeln? Es geht um den gleitenden Durchschnitt!

Vahrenholts lag mit einer Prognose falsch und hat sich damit diskreditiert?
Wie sehen denn seine anderen Prognosen aus, die man schon überprüfen kann?
 
Es geht um den gleitenden Durchschnitt!
das habe ich nie bestritten. Ist halt die Frage, welches Zeitintervall man dafür als relevant erachtet - und da gehen die Meinungen halt auseinander. Ebenso relevant ist dann halt die Konsistenz der Messmethoden (z.B. mit/ohne Meerestemperaturen).
Wie sehen denn seine anderen Prognosen aus, die man schon überprüfen kann?
keine Ahnung - finde ich auch nicht so relevant. Und zwar aus einem einfachen Grund: Ich habe noch nicht gesehen, dass er seine alten Prognosen mit allen möglichen Argumenten und Zusatzthesen versucht mit der Brechstange zu verteidigen. Das nehme ich aber bei den Prognosen der IPCC-verbreiteten Prognosen so wahr.

Eine Prognose ist und bleibt aus meiner Sicht eine Form des Blicks in die Glaskugel. Es ist eben keine Vorhersage.
Wenn man eine solche Prognose mit irgendwelchen Rechenmodellen erstellt hätte man aber eine sinnvolle Methode, die Plausibilität darzustellen: Nämlich wenn diese auch für die Rückwärtsrechnung zutrifft.
Da habe ich noch kein Modell gesehen, das das erfüllt.

Aber auch zu diesem Thema ist hier schon fast alles rauf und runter diskutiert worden. Ich kann gut mit "we agree to disagree" leben - besonders, da ich denke, dass es sich letztlich um eine Art Religion mit dem CO2-Preis als Ablasshandel handelt.
 
Ist halt die Frage, welches Zeitintervall man dafür als relevant erachtet - und da gehen die Meinungen halt auseinander.
Dann zeig mir mal irgendjemanden mit fachlichem Standing, der ein Jahr für relevant erachtet. Vahrenholt ist ja kein Klimawissenschaftler, sondern Klimaaktivist.

mit/ohne Meerestemperaturen
Ändert das was? Die Meere sind in den letzten zwei Jahren auch so warm wie noch nie, August 2025 liegt zwar unter 2024 und 2023, aber weit über jeder früher gemessenen Temperatur:

Sea surface temperature ● 60°S - 60°N

1754513508307.png
 
Dann zeig mir mal irgendjemanden mit fachlichem Standing, der ein Jahr für relevant erachtet. Vahrenholt ist ja kein Klimawissenschaftler, sondern Klimaaktivist.
das war wohl ein Missverständnis - hätte mich da sicher auch klarer ausdrücken können: Ich bin nicht der Meinung, dass ein Jahr da relevant wäre - aber auch nicht ein Zeitraum von 50 oder 100 Jahren.
Ich kann aber auch nicht erkenne, dass Vahrenholt das irgendwo so geschrieben hätte. Er sagt doch lediglich, dass es aktuell kälter wird. Da kann man ihm meinetwegen gerne Populismus vorwerfen - das entgegne ich aber auch der Mainstream-Medien wenn sie dauern diese Behauptung mit den mehr als 90% der "Klimawissenschaftler", die der Meinung seien, .... wiederkäuen.

https://web.archive.org/web/2026052...pringer.com/article/10.1007/s11191-013-9647-9

Auf deutsch auch recht gut hier aufgearbeitet:

Ändert das was? Die Meere sind in den letzten zwei Jahren auch so warm wie noch nie, August 2025 liegt zwar unter 2024 und 2023, aber weit über jeder früher gemessenen Temperatur:
ich meinte nicht die Meerestemperatur an sich - sondern die teilweise Verquickung von Luft- und Meerestemperaturen (dann auch noch je nach Zeit via Schiff und Satellit) um einen historischen Temperaturverlauf zu konstruieren.

Sea surface temperature ● 60°S - 60°N

Anhang anzeigen 62107
2025 ist doch damit schon nahezu wieder im üblichen historischen Schwankungsbereich.
Und welches Problem soll damit nun dokumentiert werden? (immer auch an Hunga Tonga 2022 mit den gigantischen Wasserdampfmengen denken -> teilweise höhere Süßwasserkonzentration in der Meeresoberfläche durch das Abregnen dieser Wassermassen).
 
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mmer auch an Hunga Tonga 2022 mit den gigantischen Wasserdampfmengen denken -> teilweise höhere Süßwasserkonzentration in der Meeresoberfläche durch das Abregnen dieser Wassermassen
ja, aber umso weniger ist es relevant, daß es angeblich
aktuell kälter wird
wenn 2023/24 ein Ausreißer nach oben war, was ja sein kann, aber an der Entwicklung ab 1975 nichts ändert.
 

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