Kariesinfiltration giftig?

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Hallo, mein Zahnarzt empfiehlt mir eine Kariesbehandlung ohne bohren, im Heil- und Kostenplan steht "Kariesinfiltration im Zahnzwischenraum". Im Internet habe ich gelesen, dass bei der Methode ein flüssiger Kunststoff auf/in den Zahn kommt, der dann aushärtet.

Jetzt bin ich grundsätzlich nicht begeistert von dem Gedanken, Kunststoff in meinen Körper einbringen zu lassen. Andererseits würde ich schon gerne den Karies behandeln lassen und Bohren ist auch keine schöne Aussicht.

Hat jemand Ahnung darüber, ob und ggf. wie riskant dieser Kunsstoff ist, der bei dieser Behandlung verwendet wird? Wenn ich meinen Zahnarzt frage, sagt der bestimmt, dass der Kunststoff unschädlich ist ...
 
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Hallo phoenics,

zuallererst würde ich vom Zahnarzt prüfen lassen, ob diese Methode bei Dir überhaupt in Frage kommt.
... Bis zu einer röntgenologischen Läsionsausdehnung in das erste Dentindrittel (E1-D1) kann ein Fortschreiten der Karies mit Icon wirkungsvoll verhindert werden.
!
Ab einer röntgenologischen Läsionsausdehnung über das erste Dentindrittel hinaus ist Icon nicht
mehr indiziert, in diesem Fall ist eine klassische invasive Therapie notwendig.

... Zusammensetzung
Icon-Etch: HCl-Gel, pyrogene Kieselsäure, oberflächenaktive Substanzen;
Icon-Dry: 99 % Ethanol;
Icon-Infiltrant: Methacrylat-basierte Harzmatrix, Initiatoren, Additive ...
https://www.dentalkompakt-online.de/produktdetail/produkt/icon_approximal__5132.html

Die Methode gibt es schon seit 2009. Mich wundert, daß man anscheinend nicht allzu viel von ihr hört.

Grüsse,
Oregano
 
danke für die Hinweise; mich wundert auch etwas, dass ich im Internet kaum was zu der Methode finde, v.a. nicht darüber, ob die verwendeten Stoffe schädlich sein könnten. Aber ich hoffe jetzt mal, dass es nicht so schlimm sein wird und lieber lasse ich das machen als dass man später Bohren muss. Ob die Infiltration ausreicht, werde ich beim Zahnarzt nochmal nachfragen, aber ich denke schon, weil ich da meinem Zahnarzt soweit vertraue.
 

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