Interview mit einer KI

Vieles, was als AI-Slop bezeichnet wird, empfinde ich überhaupt nicht so.

Natürlich gibt es darunter auch Dinge, die mir nicht gefallen, aber wenn es eindeutig als von KI erstellt gekennzeichnet ist und eine überraschende und kreative fantasievolle Note hat, sehe ich es mehr als eine Art Kunst an. Oft finde ich es auch inspirierend amüsant.
 
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Unternehmen müssen sich wohl noch einige Zeit gedulden, bevor sie Gewinn mit KI Nutzung einfahren.

Dies geht aus einer neuen Studie des Beratungsunternehmens McKinsey hervor. Während knapp 80 Prozent der befragten Unternehmen angeben, KI in ihre Arbeit aufgenommen zu haben, gibt gut der gleiche Anteil an, dadurch keinen Effekt auf ihr Ergebnis zu beobachten.
Das Beratungsunternehmen nennt dies das «Gen-AI-Paradox». Während die neue Technologie eigentlich einen Effizienzgewinn verspricht – gemäss manchen Anhängern könnten damit Tausende Stellen gespart werden –, verbuchen die Unternehmen damit bloss kleine Erfolge.

McKinsey sieht dafür einen klaren Grund: Die Unternehmen setzen KI falsch ein. Während interne oder auch öffentliche Chatbots und Suchfunktionen zwar immer mehr zur Norm gehören und auch Zeiteinsparungen ermöglichen, ersetzten sie kaum grössere Aspekte und brächten entsprechend auf das grosse Ganze gesehen nur wenig.

Wie oft KI erfolglos eingesetzt wird, zeigt auch eine weitere Studie, wie die «New York Times» («NYT») berichtet. Gemäss dem Datenanalyseunternehmen S&P Global ist der Anteil der Unternehmen, die den Grossteil ihrer KI-Initiativen vor der Produktionsreife aufgeben, 2024 auf 42 Prozent angestiegen – im Vorjahr waren es noch 17.

Tiefpunkt wird für nächstes Jahr erwartet​

Die Annahme, KI sei ein Misserfolg auf ganzer Linie, wäre allerdings trotzdem verfrüht. Gartner, ein Forschungs- und Beratungsunternehmen, das technologische «Hype-Zyklen» aufzeichnet, prognostiziert, dass KI sich auf eine Phase zubewegt, die es als «Tal der Enttäuschung» bezeichnet. Gegenüber der «NYT» sagt John-David Lovelock, Chefprognostiker bei Gartner, der Tiefpunkt wird für nächstes Jahr erwartet, bevor die Technologie schliesslich zu einem bewährten Produktivitätswerkzeug wird.


Also lagen die Prognosen erstmal völlig daneben, die einen effektiven Gewinn durch Integration von KI - Systemen versprachen. Ob dieses Tal der Enttäuschung sich nachher tatsächlich in einen Höhenflug entwickeln wird?
 
Der Weg vom Faxgerät zur KI wird kein leichter sein ... und wer schaufelt sich schon gern selbst eine Grube. Durch das Tal der Tränen zwischen Hype und Depression wird auch die KI gehen müssen, wie jede Technologie vor ihr.
 
und mit der Hand schreiben so wichtig sind.
Das ist reine Neurobiologie: Der Mensch/ und sein Gehirn/ funktioniert anders, wenn er denselben Text per Hand , aber nicht! durch Abtippen wiedergibt.


Dass die Leute kaum noch gedruckte Bücher lesen – und dass dies etwas ganz anderes ist, als vom PC oder Handy zu lesen –, dass die Bibliotheken in vielen Städten geschlossen werden oder alles nur noch digital verfügbar ist, das ist die Realität.


Das alles beeinträchtigt unreife Gehirne von Kindern, und auch das ist Neurobiologie.


Die Zukunft zeigt eher dieses ganze Elend und die Mittelmäßigkeit. So sehe das nicht nur ich. Leid-er.
Tja..
 
Das Schreiben ist erst sehr spät in der Menschheitsgeschichte aufgetaucht, was gegen eine neurobiologische Notwendigkeit spricht. Seine Fingerfertigkeit und Geschicklichkeit kann man auch mit basteln, stricken, schnitzen oder an der Tastatur trainieren.
 
Seine Fingerfertigkeit und Geschicklichkeit kann man auch mit basteln, stricken, schnitzen oder an der Tastatur trainieren.
Ach, ich meine es anders. Ich schätze Vera Birkenbihl sehr. Sie zeigt / demonstriert/ in einem ihrer Bücher, dass Schreiben auf Papier – also mit der Hand – im Gehirn anders wirkt, als wenn man auf einer Tastatur tippt.
Mir scheint, wir reden aneinander vorbei.
Oder anders:
Ein gedrucktes Buch zu lesen erfordert eigentlich eine sehr lange Konzentrationsspanne, die am Handy verloren geht. Das ist schon allgemeines Wissen, denke ich.
 
Dass die Leute kaum noch gedruckte Bücher lesen – und dass dies etwas ganz anderes ist, als vom PC oder Handy zu lesen –, dass die Bibliotheken in vielen Städten geschlossen werden oder alles nur noch digital verfügbar ist, das ist die Realität.

Ich glaube, es ist komplizierter. Ich wohne in Berlin, und hier sind die Bibliotheken knackenvoll, viel voller als früher sogar. Man findet selbst zu an sich unmöglichen Zeiten (am Sonntag oder sogar nachts) in einer größeren Bibliothek kaum noch einen Platz, was vor einigen Jahren noch völlig anders war. Allerdings lesen vor allem die Studenten dort tatsächlich kaum noch Bücher, die Bücherregale bilden gleichsam nur noch die schöne Kulisse. Sie arbeiten an Rechnern und beziehen auch fast alle fachlichen Informationen von dort bzw. aus dem Internet. Sach- und Fachliteratur gehen deshalb in den letzten Jahren vom mengenmäßigen Umsatz her in Deutschland tatsächlich zurück. Was nur durch höhere Preise umsatzmäßig ausgeglichen wird. Der Büchermarkt ist ja nach wie vor stabil bzw. verzeichnet sogar Wachstumsraten (wenn auch keine sehr hohen).

Aber interessanter Weise gilt das nicht für die Belletristik. Sie erfreut sich - Achtung! - vor allem bei den Jüngeren einer sogar steigenden Beliebtheit. Das hat man übrigens auch bei den letzten Büchermessen sehr gut gesehen. Nur läuft die Vermittlung heute ganz anders, nämlich z.B. über TikTok. Nicht nur das Internet im allgemeinen, sondern auch die KI, die dort ja oft zum Einsatz kommt, befeuert also interessanter Weise auch das Bücherlesen. Ich zitiere hier einmal, was meine KI zu den Umsätzen vermeldet hat:

Während der Gesamtmarkt (alle Warengruppen zusammen) in den letzten Jahren Absatzverluste verzeichnet hat und der Umsatz hauptsächlich durch Preiserhöhungen getragen wurde, ist die Belletristik die einzige große Warengruppe, bei der die Absatzzahlen positiv sind:
  • Vergleich 2023 vs. 2022: Der Absatz (die tatsächlich verkaufte Menge an Büchern) in der Belletristik stieg um +1,1 %.
  • Vergleich 2023 vs. 2019 (Vor-Pandemie): Der Absatz stieg sogar um +2,9 %.
Dies beweist, dass mehr belletristische Titel (Romane, Erzählungen, etc.) über die Ladentheke gegangen sind.

Der treibende Motor: Young- und New Adult​


Die positive Absatzentwicklung der Belletristik ist maßgeblich auf einen spezifischen Trend zurückzuführen:
  • Junge Zielgruppen: Der Boom im Bereich Young- und New-Adult-Literatur (oft getrieben durch Plattformen wie TikTok und Instagram, bekannt als BookTok) hat die Verkaufszahlen stark nach oben gezogen.
  • Käuferfrequenz: Diese Titel werden von jungen Leser:innen besonders stark nachgefragt und führen zu einer höheren Kaufhäufigkeit.

Zusammenfassung​


KennzahlGesamtmarkt (Alle Warengruppen)Belletristik (Romane)
Umsatzwachstum 2023+2,8 %+7,7 %
Absatzentwicklung 2023Rückläufig (-0,7 % bis -1,9 %)Gestiegen (+1,1 %)
FazitHauptsächlich PreiseffektKombination aus Preisanstieg UND echtem Mengenwachstum
Im Fall der Belletristik ist der Zuwachs also eine Kombination aus höheren Preisen und höheren Verkaufszahlen, was diesen Bereich zum wichtigsten Wachstumstreiber des gesamten deutschen Buchmarktes macht.

KI Ende. Ich finde diese Entwicklung nicht alarmierend, sondern vor allem interessant und zum Nachdenken anregend. Einseitige Überhöhungen und scheinbar ganz plausible Thesen führen da meiner Meinung nach nicht weiter. Man muss schon die Gegentendenzen, die oft ganz neu und teilweise auch entwicklungsbestimmend sind, mit in den Blick nehmen. Meinst Du nicht auch?

Gruß:
R.
 
Ich finde diese Entwicklung nicht alarmierend, sondern vor allem interessant und zum Nachdenken anregend. Einseitige Überhöhungen und scheinbar ganz plausible Thesen führen da meiner Meinung nach nicht weiter. Man muss schon die Gegentendenzen, die oft ganz neu und teilweise auch entwicklungsbestimmend sind, mit in den Blick nehmen. Meinst Du nicht auch?

Nein, das habe ich so im letzten Buch von Irvin Yalom gelesen. Er wollte wie früher die alten Zeitungen in der Bücherei lesen, aber alles war schon digitalisiert, absolut.!


Ich habe hier in diesem Faden zwei Dokumentationen von ARTE verlinkt.


Der Trend ist nicht mehr aufzuhalten.


Gedruckte Bücher sind sehr teuer, die Verlage haben schon jetzt genug Probleme.


KI verbreitet aber so massiv den Müll+ Schrott, dass die " Wahrheit "(???)meistens sehr schwer zu finden ist.


Meine Enkelin ist bald fünf. Die Eltern wollen nicht, dass das Mädchen die Zeit am Handy totschlägt.


Ich war einmal im Media Markt und habe etwa ein dreijähriges Kind gesehen, das so mit dem Handy so lange und geschickt spielte, dass ich nichts und niemals zustande gebracht hätte.


Da frage ich mich, wann dieses Kind überhaupt Bücher lesen wird. Adrenalin-Kick pur – Konzentrationsprobleme sind fast garantiert.


Am Ende ist es mir persönlich egal.


Ich lese immer mit echtem Vergnügen normale Bücher. Den PC benutze ich immer ungern, aber jetzt ist sogar der Termin bei vielen Praxen nur online möglich.


Bald wird diese vage oder verschwommene Grenze zwischen der virtuellen Realität und der sogenannten "realen" /analog/Realität einfach verschwinden. Darüber möchte ich nicht weiter vertiefen, dass die sogenannte Realität per se der virtuellen Natur darstellt.

LG.
 
Der Trend ist nicht mehr aufzuhalten.

Ich glaube, Du solltest Dich dafür öffnen, dass Entwicklungen nie so eindimensional verlaufen. Dafür gibt es viele Beispiele. Und auch dafür, dass solche Diagnosen (die die immer auch auftretenden Gegenkräfte bzw. parallel verlaufenden ganz anderen Entwicklungen nicht mit in den Blick nehmen wollen) nach einer Weile völlig in die Irre führen. Ich kann Dir zwar nicht sagen, wo die Wahrheit liegt. Aber sie ist jedenfalls immer komplexer als das, was wir gerade sehen. Dafür sollte man sein Nachdenken über das, was man jeweils sieht, offenhalten. Das ist vielleicht auch eine Frage menschlicher Bescheidenheit?

Viele Grüße:
R.
 
Ich stimme Nehls in vielen Punkten zu, insbesondere was moderne Manipulationstechniken angeht. Insgesamt ist er mir zu monokausal. Zu wenig Bewegung und zu viele Pfunde machen beispielsweise auch langsam im Kopf, da braucht es gar keine Weltverschwörung.

Wir können hier nicht auch noch Michael Nehls' Thesen diskutieren, er war aber schon anderswo Thema.
 
Wahrscheinlich wäre es in diesem Zusammenhang korrekt zu sagen, dass die rosa Brille nicht weiterhilft.

Naja, ich finde, dass man an dieser Stelle ganz gut die Vorteile der KI sehen kann. Sie würde auf meine differenzierenden Argumente eingehen und mir nicht einfach eine rosarote Brille unterstellen. Das führt in sachlicher Hinsicht doch nicht weiter. Aber ich meine, wenn Du unbedingt lamentieren willst, dann wirst Du schon Deine Gründe dafür haben. Also nur zu!

Viele Grüße:
R.

 
Zuletzt bearbeitet:
Aber ich meine, wenn Du unbedingt lamentieren willst, dann wirst Du schon Deine Gründe dafür haben. Also nur zu!
Wie du meinst. Ich vermeide immer, wenn ich kann, persönliche Bewertungen oder Beurteilungen.
Dann gibt es sehr viele Autoren, die die ganze Angelegenheit ähnlich sehen wie ich und ebenfalls lamentieren.
Kein Problem, sei es drum. Alles Gute.
 
Ich vermeide immer, wenn ich kann, persönliche Bewertungen oder Beurteilungen.
Wenn ich Dich damit verletzt haben sollte, tut es mir leid. Allerdings ist die Entscheidung darüber, was man an einer Entwicklung sehen möchte und was vielleicht lieber nicht, natürlich immer eine persönliche Entscheidung.

Mir sind die kritischen Dinge, die Du aus der Literatur aufzählst, im Grunde alle bekannt. Und ich finde sie auch wichtig. Ich halte sie nur nicht (zum Beispiel beim Bücherlesen, aber auch bei den Thesen von Michael Nehls) für die ganze Wahrheit. Ich will wissen, für welchen Bereich sie gelten und für welchen eventuell auch nicht. Und was es noch an sich ja ebenfalls fortentwickelnden und davon abweichenden bzw. sogar eindeutig gegenläufigen Tendenzen gibt. Dass sich eine solche Betrachtungsweise lohnt, könnte ich Dir leicht an einigen historischen Beispielen zeigen. Und das gilt meiner Meinung nach nun auch für den Umgang mit der KI.

Viele Grüße:
R.
 
Mir sind die kritischen Dinge, die Du aus der Literatur aufzählst, im Grunde alle bekannt. Und ich finde sie auch wichtig. Ich halte sie nur nicht (zum Beispiel beim Bücherlesen, aber auch bei den Thesen von Michael Nehls) für die ganze Wahrheit. Ich will wissen, für welchen Bereich sie gelten und für welchen eventuell auch nicht.
Da geht es um die Visionen von Orwell oder Huxley.Sie haben sich aber bewahrheitet.


Und wie viele Mitarbeiter wegen KI schon von Unternehmen massenweise entlassen wurden – das ist kein Buchwissen, sondern Realität.


Diese Maschine hatte wegen meiner Beschwerden etwa viermal ihre eigene Meinung geändert, weil sie den lebendigen Menschen aus Fleisch und Blut niemals wirklich verstehen kann. Das sind nur Algorithmen, also eher ein nachplappernder Papagei.


So war mein eigenes Interview mit ihr beendet. Sie gehört in die Mülltonne.


Von einer anderen Seite betrachtet kann die Macht der Algorithmen von sehr wenigen Leuten ausgenutzt werden, und genau darum geht es: dass das unvorhersehbare Folgen haben kann. Und es kann wirklich elend enden.


Davon den Blick abzuwenden stellt keine echte Lösung dar.


Mehr kann ich hier nicht mehr hinzufügen.

LG.

I.
 
Davon den Blick abzuwenden stellt keine echte Lösung dar.
Wenn Du die KI in die Mülltonne wirfst, ist sie aus Deinem Blickfeld. Das halte ich für keine gute Lösung.

Orwell und Huxley werden heutzutage ja gern zitiert. Nach meinem Eindruck (der hier einmal Deine Behauptungen bestätigen würde) aber viel seltener gelesen.

Ja, die sog. "Macht der Algorithmen", wovon nach meiner Beobachtung vor allem Leute sprechen, die davon nichts verstehen oder ganz eindeutig an einer Einschränkung der Meinungsfreiheit interessiert sind, kann von sehr wenigen Leuten ausgenutzt werden. Das stimmt, jedenfalls theoretisch. Praktisch ist es aber noch nicht so weit. Sondern es gibt vor allem viel Konkurrenz auf diesem Gebiet. Und bisher sieht es auch gar nicht danach aus, als würde die schwächer werden bzw. sich einfach aufheben lassen. Und je nach Erfahrungen, die der Einzelne mit den verschiedenen KI-Produkten macht, wird die Entwicklung so oder so verlaufen. So ganz frei geht es gerade bei der KI, also dem Internet, das ja nicht der ÖRR ist, bei den Manipulationsmöglichkeiten nämlich nicht zu. Hier gibt es einiges an Markt und damit verbunden auch demokratischem Potential. Es ist meines Erachtens sehr wichtig, sich dafür einzusetzen, dass das auch erhalten bleibt, anstatt das Ganze in Bausch und Bogen zu verdammen, was realistischer Weise am Ende sowieso nicht funktionieren wird.

Viele Grüße:
R.
 
Derweil machen die ersten humanoiden Roboter von sich reden: 'Aldol' hat gerade die russische IT-Industrie blamiert, Propagandaminister Solowjow hat den Entwicklern daraufhin mit Verhaftungen und Hinrichtungen gedroht.

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Ähnlich begeistert wird 'Neo', der erste Haushaltsroboter für nur $20,000.-, von der breiten Öffentlichkeit aufgenommen. Neos größter Nachteil ist, dass er gar nicht mit KI, sondern mit NI gesteuert wird.

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The Thinking Game

Diese Dokumentation zeigt den Weg der KI vom Computerspielebereich in die Wissenschaft aus der Sicht von Nobelpreisträger Demis Hassabis (DeepMind, AlphaFold).

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Im Augenblick ist mir KI eine große Hilfe. Mein Sohn hat sich vor drei Wochen mit Botulinus vergiftet und befindet sich zur Zeit in der Neurologie auf der Intensivstation, ist aber erstaunlich guter Dinge, macht Witze, die er auf ein Schreibtäfelchen schreibt, da er durch Tracheotomie nicht sprechen kann. Es hatte in einem Moment der Bewusstlosigkeit Mageninhalt erbrochen und inhaliert und musste tagelang beatmet werden. Daher die Tracheotomie, damit das nicht wieder passiert. Ernährt wird er durch die Nase mit einer Magensonde. Heute wurde eine Biopsie einer auffälligen Veränderung im Gehirn durchgeführt, um abzuklären, was das ist. Ihr könnt Euch vorstellen, wie hilflos ich mich da fühle. Ich habe einen Chat angefangen, bei dem ich die jeweils neuen Entwicklungen eingebe und offenbar kompetente Antwort bekomme. Zum Glück geht es aufwärts, jeden Tag eine gute Botschaft. Die Augen normalisieren sich, obwohl die Lider kaum über die Pupillen hochgezogen werden können. Er kann wieder Handy und Notebook bedienen. Bei Botulismus werden Synapsen zerstört und brauchen Wochen und Monate, um nachzuwachsen. Aber es geht aufwärts, jeden Tag ein bisschen. Zum Glück ist er durchtrainiert und sportlich, das meint auch KI.

Dazu eine Warnung. Es begann mit einer Lebensmittelvergiftung. Wenn darauf Augenstörungen auftraten, sollte sofort die Neurologie aufgesucht werden, ohne die Irrwege, die mein Sohn bei anderen Ärzten vertrödelt hatte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Darf ich fragen, was für eine Lebensmittelvergiftung? Und was für Augenstörungen? Ansonsten kann ich nur gute Besserung für Deinen Sohn wünschen!

Deine Erfahrungen mit der KI kann ich gut nachvollziehen. Gerade in gesundheitlichen Dingen hole ich mir dort auch oft Rat. Den man natürlich hinterfragen muss usw. Aber das geht eben auch mit der KI. Sie ist zwar manchmal etwas verwirrend, aber nicht starrsinnig, sondern lässt sich auf Kritik, Anregungen etc. stets höflich und sehr beweglich ein.
 

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