Impfpflicht - ja oder nein (11/21)

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hat offenbar Herrn Drosten nicht gehört

politiker ohne entsprechende ausbildungen wissen immer viel mehr als fachleute und wissenschaftler mit langjähriger ausbildung.
deswegen gibt es ja auch keine umweltkatastrophe und keine probleme mit der beseitigung des atommülls usw.................
 
wundermittel
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für alle bereiche wird es das nicht geben können, da man niemand verhungern lassen kann.
So optimistisch bin ich nicht, da ich den Politikern alles, damit nicht nur das Denkbare, sondern auch das Undenkbare zutraue. Da bekanntermaßen die Bäume nicht in den Himmel wachsen, sollte man eine beizeitige andere Lösung des Problems nicht ausschließen und sich darauf einstellen.
 
regulat-pro-immune
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.
auch wenn die impfpflicht evtl. nicht gegen das grundgesetz verstößt, ist verhungern lassen auf jeden fall gegen alle geltenden gesetze.

ich hab aber eh vorräte (gr. tk usw.) und ein paar sehr nette menschen (wegen corona und todesfall nur noch 4, aber das reicht für die notwendige versorgung mit essen), mit denen ich beruflich zu tun hab und die mich schon im krankenhaus mit essen versorgt haben, weil es da nichts gab, das ich essen konnte.
 
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Was die Impfpflicht betrifft, da bin ich auch so richtig dagegen.
Es sind nicht an erster Stelle die Fakten sondern es ist meine innerliche Einstellung. Jeder sollte die Möglichkeit haben über sein Leben selbst entscheiden zu dürfen und nicht, dass wir jetzt im Jahr 2021 wieder zwei Schritte zurück gehen.

Ich bin ja ein DDR - Kind und dazu stehe ich, es war auch eine gute Zeit. Aber über mich bestimmen lassen, dass gefiel mir schon damals nicht und so wurde mir meine "ehrliche große Klappe" oftmals zum Verhängnis.

Keine Impfpflicht!

Ich musste im Impfzentrum Personalausweis und Versicherungskarte vorzeigen.

Liebe Adventsgrüße von Wildaster🕯️

Habe mich im Thread vertan und nun meinen Beitrag hier reinkopiert und ja, ich werde wohl alt.;)🥴
 

Kate

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Jedenfalls wurde ich bis jetzt jedesmal gefragt.
Ich noch nie, war in letzter Zeit bei 2 Fachärzten zu Früherkennungsuntersuchungen und im Sommer beim ZA (dort haben wir uns allerdings ausgetauscht, sie - eine "Alternativ-"ZÄ - war ungeimpft). Mein HA ist eh kritisch eingestellt zu der Impfung.

Ich bin gegen eine Impfpflicht.

Gruß
Kate
 
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Anfänglich hatte ich mich ja die ganze Zeit gefragt, wann man sein "Impfangebot" bekommt. Warum haben sie denn nicht an jeden Bürger einen Brief geschrieben, wo und wann er sich wegen der Impfung vorstellen soll.
Israel hat es wohl so gemacht. Die haben auch keine Impfpflicht.
 
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Teddito4

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politiker ohne entsprechende ausbildungen wissen immer viel mehr als fachleute und wissenschaftler mit langjähriger ausbildung.
deswegen gibt es ja auch keine umweltkatastrophe und keine probleme mit der beseitigung des atommülls usw.................
Achja? Ist das so? Wieso kommts denn im TV das es kein Problem gibt :ROFLMAO:
Ich bin gegen die Impfpflicht. Soll jeder freiwilig so machen weil andere nicht gesünder werden wenn ich mich Pflichtimpfen lasse.

Ich bin Privat versichert habe aber eine Karte.

Wird tatsächlich jeder registriert der eine Impfung bekommt? Wie denn?
Meine Mutter hat zum Beispiel kein Papier mitbekommen wo man den hätte digitalisieren lassen können. Opa auch nicht. Ich habe auch mal 2 Kumpel gefragt wie das bei denen war.

Wenn man dies denn machen will, ohne dieses digitale Impfzertifikat was Opa und Mama nicht hat, dann muss jede Dosis registriert worden sein mit entsprechenden QR Code/Barcode oder der gleichen der in der Arztpraxis den Patienten zugewiesen worden sein muss. Bin mir nicht sicher ob dieser Aufwand tatsächlich betrieben wird.
Wie war das bei den geimpften hier? Da kann man doch beim nächsten Arztbesuch mal nachfragen ob die Coronaimpfung in irgend einer Datenbank erfasst wird. Sprich weitergegeben wird wer mit welchen Impfstoff wann geimpft worden ist

Was ich mir jedoch vorstellen kann ist das jeder registriert wird, der seinen Pass hat digitalisieren lassen.
 
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Wuhu,
... Wird tatsächlich jeder registriert der eine Impfung bekommt? Wie denn?
Meine Mutter hat zum Beispiel kein Papier mitbekommen wo man den hätte digitalisieren lassen können. Opa auch nicht. Ich habe auch mal 2 Kumpel gefragt wie das bei denen war.
Wenn man dies denn machen will, ohne dieses digitale Impfzertifikat was Opa und Mama nicht hat, dann muss jede Dosis registriert worden sein mit entsprechenden QR Code/Barcode oder der gleichen der in der Arztpraxis den Patienten zugewiesen worden sein muss. Bin mir nicht sicher ob dieser Aufwand tatsächlich betrieben wird.
Wie war das bei den geimpften hier? Da kann man doch beim nächsten Arztbesuch mal nachfragen ob die Coronaimpfung in irgend einer Datenbank erfasst wird. Sprich weitergegeben wird wer mit welchen Impfstoff wann geimpft worden ist

Was ich mir jedoch vorstellen kann ist das jeder registriert wird, der seinen Pass hat digitalisieren lassen.
andernorts schrieb ich kürzlich dazu:
... ein Einwilligungs-Formular muss jede/r unterschreiben, sonst gibts ja keine "gratis" Impfung, oder?

Dieses Formular kann ganz einfach eingescannt bzw digital eingelesen werden (mag sein, dass die da und dort noch Leute fürs "reinklopfen" bezahlen), es gibt jedenfalls auch in D eine Datenbank, wo alle, die Impfung/en hatten, aufscheinen; Ein Abgleich mit ander/er/en Datenbank/en, wo jede/r andere in D auch gelistet ist, wie Kayen es auch schon zuvor meinte, und schon hat man jene, die man noch "erwischen" will...
Somit ist es wohl auch möglich mit dieser vor der Impfung unterschriebenen Einwilligung und dem verwendeten Impfserum eine Verbindung herzustellen, wie @Teddito4 meinte...
 
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Angeblich nicht. Die Daten werden nicht zentral gespeichert.
Das ist mir nu aber ganz neu! Woher weisst Du das?
Ich habe der Digitalisierung meines neuen Ausweises bei der Abholung 21 schriftlich mit meiner Unterschrift (gezwungenermassen) zugestimmt. Was glaubst Du wohl, warum die Pässe alle 10 Jahre ungültig werden?
Weil man in der Zwischenzeit ja hätte versterben können?
Sämtliche deutschen Institutionen sind miteinander vernetzt und wenn unsere Daten angeblich sicher sind... wieso findet mich dann eine GEZ, nachdem ich mich irgendwo angemeldet habe? Und wieso bekomme ich Bettelbriefe von gemeinnützigen Orgeanisationen wie DRK oder Karitas, wenn ich persönlich nie mit solchen was zu tun hatte?
Kann ich Dir sagen... ich habe nämlich nachgefragt beim Einwohnermeldeamt... kannste ja auch mal machen...
Die geben auf Anfrage irgendwelcher Vereinigungen, und sogar von Privatleuten die Daten der Bürger an DRITTE weiter. Deshalb habe ich eine "Auskunftsperre" beantragt und die wurde bestätigt.
Nur GEZ, Krankenkassen, Rentenkassen und die Exikutive sind trotzdem noch berechtigt, meine Daten zu erhalten.

Gruss
zausel

PS: Und wer meine Daten erlangen kann... gibt sie wiederum weiter! Unser Datenschutz ist ein Witz und reine "Veräppelei"
PPS: dass gesagte ist natürlich wieder meine persönliche Meinung.
 
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regulat-pro-immune
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Wuhu,
evtl. weil man sonst auf dem photo garnicht mehr richtig zu erkennen ist.
das Problem hat sich bei den meisten Leuten inkl Familie und Freunden, Bekannten, Kollegen mittels "sozialen" Online-Netzwerken eh erledigt, da gibts regelmäßig brandaktuelle Fotos frei Haus geliefert;

Außerdem verändern sich die Merkmale für Gesichtserkennung ab dem Erwachsenenalter nicht mehr - "der Computer" weiß also auch bei alten Fotos, ob man das (noch) ist ;)

Aber das Foto alleine ist längst nicht mehr der einzige Anhaltspunkt, so gibt es weitere physiognomische Merkmale in solchen Ausweisen/Pässen wzB digitalisierten Fingerabdruck...
 

James

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Kommen wir doch auf das Thema zurück:
Der Aufschrei, den wir heute gegen die Impfpflicht hören ist doch nicht neu. Schon in der Kaiserzeit gab es Parallelen zu heute. Auch gegen die Pockenimpfung organisierte man Demos, ging auf die Strasse und übte Kritik, weil die Entscheidungsfreiheit der Bürger genommen wurde. Trotzdem impfte man Kinder im 1. und 12? Lebensjahr mit dem Ergebnis, dass die bis dahin tötliche virale Infektion besiegt wurde. Ob bei Corona das auch möglich ist, weiß ich nicht. Dass zumindest schwere Verläufe gemildert werden, halte ich für richtig.
 
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"der Computer" weiß also auch bei alten Fotos

aber nicht der postbeamte am schalter, wenn man ein einschreiben abholen will und nicht der neue angestellte bei der bank usw.

Ob bei Corona das auch möglich ist,

wahrscheinlich nicht, weil es rel. schnell neue varianten gibt.

eine impfung ist trotzem gut, weil damit ja wahrscheinlich viele schwere verläufe verhindert werden, aber eine impfplicht ohne ausnahmen ist nicht gut. mich haben die ärzte schon mit einem medikament, das für andere ok ist fast umgebracht (nicht gefühlt, sondern tatsächlich, die folgen sind immer noch ganz erheblich, obwohl es fast 2 jahre her ist).

mit mehr infos lassen sich eh mehr leute impfen. z.zt. gibt es noch nicht mal mehr genug impfstationen und wenn es sich rumspricht, daß schon wieder eine neue variante im umlauf ist, werden die schlangen beim impfen wohl noch länger werden.

auch 3g im bus usw. hat wohl dazu beigetragen, weil es für viele sehr umständlich ist, sich so oft testen zu lassen.
 
regulat-pro-immune
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ich bin gegen eine Impfpflicht, egal in welchem Land, obwohl bei uns in der Schweiz etwa 2 Drittel dafür sind.
Mit der neuen Variante könnte die jetzige Impfung nicht wirken, was sie ja auch so nicht 100% tut, deshalb nein zu einer Impfpflicht mit einer Impfung die gar nicht so gut schützt.
meine Tochter ist in Quarantäne, obwohl erst Anfang September die zweite Impfung, also eine Impfpflicht hält nicht was sie versprechen würde.
 
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Wuhu,
Der Aufschrei, den wir heute gegen die Impfpflicht hören ist doch nicht neu. Schon in der Kaiserzeit gab es Parallelen zu heute. Auch gegen die Pockenimpfung organisierte man Demos, ging auf die Strasse und übte Kritik, weil die Entscheidungsfreiheit der Bürger genommen wurde.
ungern möchte man wohl in so einer Zeit wie damals leben müssen...

www1.wdr.de/stichtag/stichtag-reichsimpfgesetz-wird-erlassen-100.html
8. April 1874 - Das Reichsimpfgesetz wird erlassen
Die Masern brechen in Deutschland inzwischen wieder regelmäßig aus. Sie können zu Gehirnhautentzündungen oder Taubheit führen und auch tödlich enden. Politiker wie der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach wollen deshalb, dass über eine Impfpflicht nachgedacht wird. So eine Pflicht gab es bereits: 1874 wurde sie mit dem Reichsimpfgesetz verabschiedet und zwar im Fall der Pocken.
Reichsimpfgesetz erlassen (am 08.04.1874)
WDR 2 Stichtag. 08.04.2019. 04:05 Min.. Verfügbar bis 05.04.2029. WDR 2.
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Drei Tage Gefängnis oder 50 Mark Geldstrafe
Auch damals im Reichstag in Berlin sind die Debatten laut und heftig. "Meine Herren, es werden Gefängnisstrafen angedroht. Ich meine, wir hätten im Deutschen Reiche schon mehr als hinreichende Gelegenheit, eingesperrt zu werden", sagt ein Sprecher sarkastisch. Mit drei Tagen Gefängnis oder bis zu 50 Mark Geldstrafe müssen Impfgegner rechnen. So soll es im Gesetz, in Paragraph 14, verankert werden. Denn der Staat habe die Pflicht, die Freiheit des Einzelnen soweit einzuschränken, als es das wohlerkannte Interesse der Gesamtheit verlangt, so die Befürworter.
"In den 1870er-Jahren sind sogenannte Volksseuchen omnipräsent, und gerade die Pocken spielen eine ganz entscheidende Rolle", sagt der Historiker Professor Malte Thießen aus Münster, der das LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte leitet. Wer die Pocken überlebt, den zeichnen Narben für ein Leben lang: Bei der Erkrankung bedecken schwarze Blattern und blutgefüllte, eiternde, stinkende Pusteln den Körper. Viele Erkrankte erblinden oder werden taub, behalten Hirnschäden zurück oder eine Lähmung. Rund 30 Prozent der Infizierten sterben. In den 1870er-Jahren eskaliert die Lage schließlich.
"Der deutsch-französische Krieg bringt eine Menge an französischen Kriegsgefangenen in das Deutsche Reich und die schleppen die Pocken ein", erklärt Malte Thießen. 150.000 Tote gibt es in der Zivilbevölkerung. Aber nur wenige Tote bei den Kriegsgefangenen – denn die sind größtenteils geimpft.
Kinder werden von der Polizei zum Arzt geschleppt
Am 8. April 1874 wird zum ersten Mal eine Impfpflicht eingeführt. Um sie durchzusetzen, setzt das Kaiserreich auch auf die Polizei. "Im Kaiserreich und auch noch in der Weimarer Republik wurden Kinder mit Polizeigewalt zum Arzt geschleppt, um die Impfung durchzuführen", sagt Malte Thießen. Die Pocken werden schließlich ausgerottet. 1972 wird der letzte Fall in Deutschland gemeldet; 1976 hebt der Bundestag die Pockenimpfpflicht auf.
:rolleyes:

Trotzdem impfte man Kinder im 1. und 12? Lebensjahr mit dem Ergebnis, dass die bis dahin tötliche virale Infektion besiegt wurde.
War die Impfung tatsächlich der Grund dafür? 🤔
 
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