HPU und Schilddrüse

Themenstarter
Beitritt
27.02.14
Beiträge
78
Hallo,

bei mir wurde vor ca. 2 Jahren ein HPU Test gemacht. Bei diesem kam raus, dass ich leicht HPU habe. Meine Heeilpraktikerin meinte, ich solle HPU Komplex nehmen. Damals hatte ich allerdings andere große Baustellen, sodass ich das erstmal vernachlässigt habe und die Tabletten nicht weiter genommen habe.

Nun habe ich seit letztem Sommer (es fing alles an mit einer zu hohen Dosierung meines L-Thyroxins, ich habe ne Unterfunktion), ständigen Schwindel, körperliche Schwäche, Unruhe. Nach der Reduzierung der Tabletten wurde es etwas besser, aber es sind noch einige Syptome geblieben, wie frieren, Schwindel, Benommenheit und starke Kreislaufprobleme. Manchmal dreht mein Körper voll auf, as würde ich Hyperventilieren und machmal bin ich den ganzen Tag nur müde (meine Schilddrüse wurde Anfang Janaur gestestet und ich war wieder in einer Unterfunktion).
Können diese Symptome auch von HPU kommen?
Nach dem ich jetzt vor 2 Monaten wieder beim Heilpraktiker war, hat sie durch ihre Tests festgestellt, dass ich wohl immernoch (schon wieder?) HPU habe und das wohl nochmal richtig austesten lassen könnte, oder einfach so wieder die Tabletten nehmen könne. Das mache ich jetzt auch. Ich sollte zuerst 2 Wochen 1 Tablette zum Mittag HPU Komplex nehmen, danach 2 Tabletten, und später dann auf 3 hoch. Ich bin noch bei 2 Tabletten, weil ich mich in der ersten Zeit und nach der Steigerung immer so komisch gefühlt habe. Und die weißen Stellen auf den Fingernägeln sind immer mehr geworden.

Jetzt habe ich hier gelesen, dass man zusätzlich noch Magnesiumm und Vit d nehmen sollte. Wirken die Tabletten sonst nicht, oder muss ich das nur einnehmen, wenn ein Mangel nachgewiesen wurde?

Ich habe schon ein paar typische HPU Symptome (Gutenfreie Ernährung, Schilddrüsenunterfunktion, weiße Stellen auf den Fingernägeln, Dehnunsstreifen, obwohl ich schlank bin, PMS), mit denen ich allerdings mein bisher gut klar gekommen bin. Die akuten Dinge machen mir da mehr zu schaffen, allerdings findet da kein Arzt etwas heraus. Hat hier vielleicht noch jemand eine Idee?

Und inwieweit verändern sich jetzt meine Schilddrüsenwerte? Ich muss nächste Woche zum Blutabnehmen und bin mir unsicher, ob ich jetzt die HPU Tabletten absetzen sollte?

Vielen Dank schon mal :)
 
Themenstarter
Beitritt
27.02.14
Beiträge
78
Kann mir da niemand weiterhelfen?
Ich kenne mich auf diesem Gebiet, wie man merkt, garnicht aus und würde mich sehr über Ideen oder Ratschläge freuen.
Kann man zu hoch dosiert sein mit Zink und Vit B6? Ich habe hier gelesen, dass sich die Traumerinnerung durch das Einnehmen der Medikamente verbessert. Das ist mir jetzt im nachhinein auch aufgefallen. Seit ich allerdings eine höhere Dosis nehme, kann ich mich nicht mehr an meine Träume erinnern und fühle mich einige Tage leicht angeschlagenn / wie bei einer Erkältung. Dann geht es einen Tag wieder gut und dann wieder leicht angeschlagen. Sind die Tabletten vielleicht zu hoch in der Dosierung?

Viele Grüße
 

mehr

mehr

mehr

mehr

darleen

Hallo Patricia

HPU ist jetzt nicht so mein Gebiet

nur Eins dazu , bei HPU zeigt der TSH nicht richtig an ,--> verfälscht -- falls du nur nach dem TSH mit den SD-Hormonen eingestellt wird könnten da komische Konstelationen herauskommen

über dein NEM HPU Komplex bekommt man nicht soviel heraus

kannst du mal die Werte zBsp mg hier angeben ?

damit man weiß weiviel du von dem jeweiligen Mikronährstoff zu dir nimmst

ist es das ?

HPU-Komplex - falcento AG

zu Magnesium , ein Mangel kan sich schnell einstellen , wenn der Körper unter Stressituationen kommt , egal ob physischer oder spychischer Komponente

Vor Vitamin D. wäre nicht schlecht wenn man seinen Status kennt

ob Beide jetzt explizit bei HPU NEM wirkungsweise wichtig sind , kann ich dir nicht sagen

es wird sich noch Jemand finden der sich mit HPU gut auskennt und dir antwortet

liebe grüße darleen :wave:
 
Themenstarter
Beitritt
27.02.14
Beiträge
78
Vielen Dank für deine Antwort:)

Ich nehme B-Life-Protect (früher hpu komplex) von Heidelberger Chlorella ein. Das wurde wohl vom Heilpraktiker getestet. Auf der Packung steht: eine Tablette täglich oder nach Anweisung eines Theapeuten.
Inhalt:pr Tabeltte: p5p 15mg entspricht Vit B6:10mg
Zinkgluconat 21,96 mg und Zinkcitrat 21,95mg entsprechen 10mg elementarem Zink
Magnesiumcitrat 432mg entspricht elementarem Mag 38,9
Mangangluconat 8,33mg entspricht elementarem Mangan 1mg

Da ich Zöliakie habe (kein Gluten essen darf) bin ich prädestiniert für Vit D Mangel, lese ich zumindest immer.

Weißt du, inwieweit sich der Tsh Wert verändert? Zu hoch oder tief angezeigt? Mein Arzt misst meistens nur den Tsh wert. Obwohl ich schon öfter gefragt Jan, ob alles gemessen werden kann. Aber er sagte mir das mache er nur max 2mal jährlich ud nicht bei jeder Kontrolle. Oder kann man das garnicht genau sagen, wohin er sich verändert? Nicht, dass ich dann völlig falsch eingestellt werde ;)

Liebe Grüße
 
Beitritt
10.01.04
Beiträge
66.098
Hallo Patricia,

HPU ist auch nicht mein Ding, und ich bin mir seit Jahren nicht sicher, ob das überhaupt ein eigenständiges Krankheitsbild ist. Daß dabei Nahrungsmittelergänzungen helfen können, bedeutet ja in erster Linie erst einmal, daß gewisse Mängel bestehen. Wichtig wäre, die Ursache dafür zu finden und zu beheben (meine Meinung).
Ist denn bei Dir z.B. mit einer Vollblutuntersuchung überprüft werden, ob und welche Mängel Du hast?

Vielleicht findest Du über das Wiki mehr hilfreiche Informationen:

Besonders häufig treten Funktionsstörungen und Erkrankungen der Schilddrüse bei Pyrrolurie (HPU) auf, meist in Form einer Schilddrüsen-Unterfunktion oder Hashimoto Thyreoiditis. Eine Unterfunktion der Nebennieren ist ebenfalls oft zu beobachten.

Sie macht sich u.a. bemerkbar durch
- häufiges Wasserlassen
- niedrigen oder stark wechselnden Blutdruck
- chronische Infektionen
- rheumatische Arthritis
- Beschwerden der oberen Luftwege
- starke Erschöpfung
- Autoimmunerkrankungen

Menschen mit HPU sind nach Kamsteeg überdurchschnittlich häufig von Autoimmunerkrankungen betroffen. Kamsteeg führt dies auf von der Leber nicht entsorgte bioaktive (u.a. porphyrinogene) Substanzen zurück, die sich im Gewebe anreichern, mit den Zellmembranen reagieren und in der Folge vom Immunsystem als nicht körpereigen angesehen und bekämpft werden. Eine weitere von Kamsteeg angeführte Theorie sieht die Zerstörung der Arachidonsäure durch freie Radikale als gemeinsame Ursache für die Entstehung des HPL und von Autoimmunerkrankungen.

Besonders häufig wurden von Kamsteeg im Zusammenhang mit HPU die Autoimmunerkrankungen Hashimoto-Thyreoiditis und Primäre biliäre Zirrhose (PCB) beobachtet. Beide Erkrankungen werden oft während oder nach Schwangerschaften oder nach Virusinfekten manifest.
Achtung: Aufgrund der "gesunden" gelb-bräunlichen Hautfarbe der PCB-Patienten besteht die Gefahr einer falschen Einschätzung des Gesundheitszustandes.

Störungen im Histaminstoffwechsel
Störungen im Histamin-Stoffwechsel, die sich in abweichenden Histamin-Blutspiegeln äußern, sind bei Pyrrolikern häufig, können eine große Anzahl sehr unterschiedlicher Symptome verursachen, unter anderem eine Histamin-Intoleranz, und eine Besserung des Befindens erheblich hinauszögern.

Störungen im Glukosestoffwechsel
Oft findet sich bei Pyrrolikern ein chronisch niedriger oder instabiler Blutzuckerspiegel mit häufigen Blutzuckerabfällen, als funktionelle, reaktive oder nahrungsbedingte (postprandiale) Hypoglykämie bezeichnet. Diese kann nach Kamsteeg besonders bei Frauen ab 30 Jahren in Glucoseintoleranz oder Prädiabetes übergehen.

Nahrungsmittelintoleranzen
Bei Pyrrolurie treten häufig Nahrungsmittelintoleranzen auf.
...
Kryptopyrrolurie

Der TSH ist bei HPU immer niedriger als 2 IU/ml; bei einem Wert niedriger als 1 ist die Rede von einer verringerten Fruchtbarkeit. Bei einem Wert größer als 2.5 ist eine Untersuchung auf Antistoffen gegen die Schilddrüse (Anti-TPO) sinnvoll. Zumeist werden im Blut normale FT3 und FT4 Werte gefunden, bei einem im übrigen typischen Hypothyroides-Bild. Die Produktion von T3 und T4 in einen 24 Stunden Urin ist ansonsten oft wohl abweichend.
KEAC - Hämopyrrollaktamurie (HPU) und HPU-Test®: Detaillierte biochemische Zusammenhänge bei HPU

Wie sieht es bei Dir mit möglichen chronischen Entzündungen aus, z.B. durch Amalgamfüllungen, Darmentzündungen,bakterielle Entzündungen, andere?
Weißt Du etwas von Allergien und Intoleranzen, z.B. Nickel-Allergie?

Grüsse,
Oregano
 
Zuletzt bearbeitet:

darleen

Vielen Dank für deine Antwort:)

Weißt du, inwieweit sich der Tsh Wert verändert? Zu hoch oder tief angezeigt? Mein Arzt misst meistens nur den Tsh wert. Obwohl ich schon öfter gefragt Jan, ob alles gemessen werden kann. Aber er sagte mir das mache er nur max 2mal jährlich ud nicht bei jeder Kontrolle. Oder kann man das garnicht genau sagen, wohin er sich verändert? Nicht, dass ich dann völlig falsch eingestellt werde ;)
hallo Patricia , bitte :)

eine Messung nur des TSHs ist allgemein eher ungüstig , wenn man bei den Ärzten nicht weiter kommt , wird Einem nicht viel übrig bleiben sich einen Behandler zu suchen der die Parameter-Erhebung als notwendig ansieht oder man muss selbst in die Tasche greifen und auf Selbstkosten die Parameter erheben lassen , pro Wert --> ft4 und ft3 werden zur zeit ca. 17-18 Euro veranschlagt

Oregano hat es ja schon geschrieben

hier hast du einen Überblick , was Alles den TSH beinflussen kann , was die tatsächliche Hormonlage nicht wiedergibt

Beeinflussung der TSH-Sekretion-->Erniedrigung

*durch HPU /KPU
*Vitamin A-Mangel
*Alter
*Fasten
*Mangelernährung
*Anorexia nervosa
*Schwere nichtthyreoidale Allgemeinerkrankung
(„non thyroidal illness“)
*Depression
*Hyperkaliämie
*Hypercortisolismus
*Medikamente:
* Schilddrüsenhormone,
* Glucocorticoide,
* Dopaminagonisten,
* Katecholamine,
*Somatostatin
Chronische Gabe von hochdosiertem Jod(> 0,5 mg/tag, )
* Amiodarontherapie
*Sekundäre/tertiäre Hypothyreose
*Laborprobleme: ungenügende Empfindlichkeit desTSH-Assays,
* Interferenz mit HCG

liebe grüße darleen :wave:
 
Beitritt
02.01.05
Beiträge
5.096
Hallo Patricia,

Nun habe ich seit letztem Sommer (es fing alles an mit einer zu hohen Dosierung meines L-Thyroxins, ich habe ne Unterfunktion), ständigen Schwindel, körperliche Schwäche, Unruhe. Nach der Reduzierung der Tabletten wurde es etwas besser, aber es sind noch einige Syptome geblieben, wie frieren, Schwindel, Benommenheit und starke Kreislaufprobleme. Manchmal dreht mein Körper voll auf, as würde ich Hyperventilieren und machmal bin ich den ganzen Tag nur müde (meine Schilddrüse wurde Anfang Janaur gestestet und ich war wieder in einer Unterfunktion).
Wie Du sicher weißt, ist HPU keine schulmedizinisch anerkannte Krankheit. Kritiker sagen, dass die Beschwerden der Patienten, die HPU haben sollen, eher die Folge bestimmter Grunderkrankungen sind.
Wenn ich Deine o.g. Symptome lese, frage ich, ob Du schon mal gründlich internistisch durchuntersucht wurdest, weil sich mir bei den Symptomen der Verdacht aufdrängt, dass Du irgendeine andere Krankheit/Störung/Mangelerscheinung hast.

Schwindel und Kreislaufprobleme lassen an Blutarmut und an Eisenmangel denken, der bei Frauen nicht gerade selten ist.
Aber auch andere Mangelerscheinungen sind denkbar.
Wurde bei Dir seitdem Du diese Beschwerden hast, eine richtig gründliche Blutuntersuchung gemacht, wo man großes Blutbild, Eisenstoffwechsel, B12, Folsäure, Leber-, Nierenwerte, Magnesium, etc. untersucht hat?

Bei einer Schilddrüsenunterfunktion würde ich z. b. einen Endokrinologen aufsuchen.

LG
Margie
 

clary

Kpu und CFS sind wie Borderline ALLES keine sog. "anerkannten" Krankheiten :(
Dennoch existieren sie - wenn man damit lebt, dann weiß man das.

Seltsamerweise akzeptieren alle diese Krankheiten, wenn sie GEGEN den Kranken verwendet werden können - sollen sie ihm aber helfen und dienen, dann "gibts" sie plötzlich nicht mehr..... :(((

SEHR eigenartig.....

Zudem ist KPU nachweisbar im Blut und Urin. @TE: Hast du da alles in die Wege geleitet, um eben diesen Nachweis (für andere, wir Kranken brauchen ihn nicht, denn wir wissen genau, was mit uns los ist) zu erbringen? Sonst tus - dann ist endlich Ruhe!
 
Beitritt
02.01.05
Beiträge
5.096
Hallo Clary,

Sowohl bei KPU/HPU als auch bei CFS leidet ein Patient an Symptomkomplexen, die auch bei anderen Krankheiten vorkommen und die es vor der Diagnose HPU/KPU und CFS auszuschließen gilt.
Doch leider gibt es Ärzte, die solche anderen Krankheiten zuvor nicht ausschließen. Das mag daran liegen, dass der Arzt nicht den nötigen Überblick und das Fachwissen hat, andere Krankheiten auszuschließen. Oder aber er hat kein Interesse daran, weil er auf HPU/KPU und/oder CFS spezialisiert ist und daher den Patienten ungern verlieren will (wenn dieser eine Krankheit hätte, die er nicht behandelt, würde er ihn verlieren). Oder aber der Arzt hat diesen sog. "Tunnelblick" und er kennt nichts anderes als die von ihm behandelten Krankheiten.

Nehmen wir mal das von Dir angesprochene CFS:
Es gibt eine Reihe von Krankheiten, die man vor der Diagnose CFS ausschließen muss:
Ich werde diese hier mal reinkopieren - aus einem anderen Thread entnommen:
http://www.symptome.ch/vbboard/cfids-cfs-me/110228-fehldiagnosen-fehleinschaetzungen-sammlung.html

Häufige Differentialdiagnosen des CFS:


WICHTIGSTE:

- Depression
- Angststörungen
- Schlafapnoe-Syndrom
- Medikamentös induzierte Müdigkeit (z.B.: Antidepressiva, Anithistaminika, Betablocker, Opiate, Sedativa, Restex)


RHEUMATOLOGISCHE:

- Fibromyalgiesyndrom
- Polymyalgia Rheumatica
- Lupus Erythematodes
- Seronegatives Sjörgen-Syndrom


ENDOKRINOLOGISCHE:

- Diabetes Mellitus
- Hypo- und Hyperthyreose
- Morbus Addison
- Hämochromatose


HÄMATOLOGISCH / ONKOLOGISCH:

- Anämien
- Maligne Erkrankungen
- Hypercalcämie


INFEKTOLOGISCHE:

- Chronische Hepatitiden
- Lyme Borreliose
- HIV-Infektion / AIDS
- Chronische Sinustiiden


NEUROLOGISCH / PSYCHIATRISCH:

- Multiple Sklerose (Enzophalitis Disseminata)
- Myopathien
- Myasthenia Gravis
- Parkinson Syndrome


WEITERE:

- Sarkoidose
- Zöliakie
- Schlafstörungen unterschiedlicher Art




Und das sind nur die häufigsten Differentialdiagnosen für ein CFS.
Auch ich habe CFS, sehe das aber nicht als Krankheit, sondern als Folge meiner Leberkrankheit.
Meine Leberkrankheit z. B. ist in der obigen Liste nicht enthalten. Sie würde aber reingehören..

Ebenso verhält es sich mit KPU und HPU.
Die Symptome dieser Erkrankungen sind durchaus auch möglich bei Lebererkrankungen, wie z. B. meiner Leberkrankheit (=Kupfervergiftung durch zuviel Kupfer in der Leber, Folge zuwenig Zink: Genannt auch Kupferspeicherkrankheit oder M. Wilson).
Seltsamerweise hat man bei KPU und HPU auch zuwenig Zink und zuviel Kupfer, seltsamerweise soll man bei HPU und KPU auch Zink einnehmen (wie beim M. Wilson auch).

Wird man vor der Diagnose KPU oder HPU routinemäßig auf M. Wilson untersucht?
Ich denke nein ....

Zu dieser Problematik hier ein älterer Thread:
http://www.symptome.ch/vbboard/kryptopyrrolurie-hpu-kpu/16320-kryptopyrrolurie-vs-morbus-wilson.html

D. h. ich denke auch weiterhin, dass KPU und HPU ein Symptomekomplex darstellt, dem irgendeine Grunderkrankung zugrunde liegt.
Wenn es der M. Wilson ist, wäre es für den Patienten eine fatale Fehldiagnose. Denn M. Wilson führt sehr oft zu Schwerbehinderungen und Erwerbsunfähigkeiten (oder gar im schlimmsten Fall zu Tod durch Leberversagen).

Zudem ist KPU nachweisbar im Blut und Urin.
Ich kenne nur diese Urinuntersuchung, bei der ein Wert bestimmt wird, der von keinem schulmedizinisch tätigen Labor sonst angeboten wird.

Im Blut kenne ich bisher keinen Wert für KPU.
Aber Du kannst ihn den Wert mir sicher nennen, ich bin vielleicht nicht auf dem Laufenden.

LG
Margie
 
Themenstarter
Beitritt
27.02.14
Beiträge
78
Hallo zusammen, ich hatte viel zu tun, war bei vielen Ärzten um endlich mal Gewissheit zu kriegen, was mit mir los ist. Leider bisher erfolglos.

Zum Thema Blutbild, ja das wurde gemacht. Da war nichts aufällig, ich weiß aber nicht, welche werte gemessen urde. das müsste ich nochmal raussuchen.
Ich hatte als Kind bis ich 19 wurde immer Eisenmangel und Säfte, Tablette und viel eisenhaltige Nahrung zu mir genomen. Koischerweise ist den den Blutbildern jetzt mit dem Eisen immer alles in Ordnung.Mein Magnesiumwert ist immer eher am unteren Bereich, obwohl ich gelentlich Magnesiumtabletten nehme/ genommen habe und gerne Bananen esse ;)
Mein Vit D wurde letztes Jahr das erste mal gemessen, soweit ich weiß, und war da nach unserem Sommer Sonne Urlaub, zu niedrig , daher habe ich Tropfen dafür bekommen, einer am Tag, scheinbar relativ hochdosiert.

Zu Allergien: Ich habe seit 2 Jahren Zöliakie/ Sprue, muss mich glutenfrei ernähren. Damit gehts mir Verdauungsthechnisch wieder super. Das fing damals alles mit dem Pfeiferschen Drüsenfieber an. Andere Nahrungsmittelallergien sind getestet worden, negativ, obwohl ich für mich herausgefunden hab, das Milch in Stresssituationen nicht gut kommt.
Sonst habe ich keine Allergien ( evtl etwas gegen Kanarienvögel, aber nicht ärztlich bestätigt, ist aber unwichtig, habe keine Vögel :D). Zähne sind in Ordnung, noch nie ein Lock (toitoitoi), daher keine Füllungen. Nur früher ne feste Zahnspange, aber keine Überbleibsel mehr im Mund.

In der letzten Zeit war ich beim Orthopäden, nix
MRT vom Kopf (Befund noch nicht erhalten)
Augenarzt ( bin minimal kurzsichtig, hab ne Brille zum Autofahren)
Gesichtsfeld - alles in Ordnung
Neurologe - bisherige Test in Ordnung, aber noch in Behandlung
Ohrenarzt - unter anderem Schwindeltest - auch nichts bei rausgekommen
Kardiologe steht noch aus
Hormone beim Gyn kommt vermutlich noch nächste Woche

Was könnte man denn beim Internisten noch testen?

Beim Endokrinologen war ich letztes Jahr im Sommer, der meinte meine Schilddrüse ist etwas kleiner, keine Knoten, Tabletten soll ich auch bischen nach Gefühl dosieren. Nächster Termin nächstes Jahr.

Eine Bekannte hat mir den Hinweis gegeben, dass ich meine Nebenniere und ggf Hirnanhangsdrse kontrollieren lassen l´soll. Bei welchem Arzt macht man sowas?

Ansonsten nehme ich zur Zeit noch Biotin, und bilde mir ein, dass es mir zwischenzeitlich etwas besser geht. Aber ich werde das jetzt mla länger einnehmen.
Wie lange, also was für einen Zeitraum nehmt ihr die Sachen für HPU? Ein Jahr? Länger? Kürzer? Oder immer mal wieder? Da muss ich wohl auch noch meinen Heilpraktiker anrufen.

Der Schwindel ist glücklicherweise etwas besser geworden (und evtl hngt er mit irgendeinem Nahrungsmittel, evtl Obst zusammen). Zu frutose wollte ich mir noch mla was durchlesen, aber ich sehe noch keinen direkten Zusammenhang, enn ich esse immer Obst und der Schwindel ist nicht immer da.

Leider ist mein Kreislauf noch nicht wieder stabil. Ich denke llerdings nicht, dass es immer am Blutzucker liegt, manchmal vielleicht, aber nicht jedes Mal. Traubenzucker habe ich immer dabei. Aber bringt in der Regel nichts.

Ein kleiner Roman...sorry aber ich versuche wirklich alles, dass ich wieder ganz normal am Leben teilhaben kann, immerhin bin ich erst 23 und will nicht mein Leben lang ständig zum Arzt rennen müssen, oder ständig krank sein.

Liebe Grüße
 
Themenstarter
Beitritt
27.02.14
Beiträge
78
Ich melde mich zurück :)

nachdem jetzt einiges durchgecheckt wurde, und es mir aber weiterhin schlecht geht, kommt das Thema HPU wieder auf den Tisch.
Lohnt es sich den Test zu wiederholen? Ich habe vor ca 4-5 Jahren mal einen gemacht, der leicht positiv war und "behandelt" wurde. Ich nehme derzeit keine Tabletten (vertrage die nicht mehr). Wäre da ein einer Test ratsam, bevor man wieder damit anfängt? Ob es das quasi überhaupt ist?
Meine frühere Heilpraktikerin ist ja leider zu alt und macht das nicht mehr. Ich habe 2 neue gefunden, der eine beschäftigt sich allerdings mit KPU (ch habe einen HPU test gemacht damals). Ist das vergleichbar? Der andere bietet Infusionen mit Zink etc an. Habt ihr davn mal gehört? Wie wirkt das? Gefahr einer Erstverschlimmerung/ Überreaktion? Ich vertrage derzeit keine Medikamente bzw NEM und dache das wäre vllt eine Idee...
Wie ist das eg mit Blutwerten? Mein Hausarzt hat mal meine Werte gemessen und
Selen war am oberen Grenzbereich,
Vit B6 etwas am unteren Grenzbereich
Zink ok
B12 ok
Daher sollte HPU doch eg keine Rolle spielen oder geht es nur um das was man ausscheidet?

Viele Grüße
 
Oben