Histamin und Wassernot

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Für den Fall, daß dieser Aspekt hier noch nicht erwähnt wurde:

" Wenn der Körper Wassermangel hat, wird das verfügbare Wasser von einem Reglersystem nach Wichtigkeit rationiert und verteilt. Inzwischen weiß man, dass Histamin ein Neurotransmittersystem aktiviert und steuert, um eine Neuverteilung des vorhandenen Wassers vorzunehmen. Zur Verteilung des Wassers im dehydratisierten Körper wachsen Produktion und Speicherung von Histamin zum Management der Wassernot proportional an. Histamin und seine untergeordneten Regulatoren Prostaglandine und Kinine verursachen Schmerzen, wenn sie auf Nerven stoßen, die schmerzempfindlich sind.

Wenn dadurch die Histaminbildung übermäßig gesteigert wird – so weit, dass sie Allergien, Asthma und chronische Schmerzen verursacht – dann muss man diese Schmerzen als Wassernot- (Durst-)Signale verstehen! Chronische Schmerzen, die sich nicht durch Verletzungen oder Infektionen erklären lassen, sollte man zuerst als Signale für Wassermangel deuten – und mindestens 2 l Wasser über den Tag verteilt trinken (Achtung bei kranken Nieren Wassermenge nur langsam steigern, Urinmenge kontrollieren). Dazu gehören: Verdauungsbeschwerden, Rheumaschmerzen, Herzbeschwerden, Verstopfung, Migräne, Katerkopfschmerz..."

https://www.naturheilkunde-lexikon.eu/index.php?id=1480
 
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Habe hier einen ähnlichen Artikel gefunden:

https://josef-stocker.de/wasser3.pdf

ab Seite 4-5 wirds für Leute mit Histaminproblemen interessant.

Hat das schonmal jemand mit Einschlafproblemen ausprobiert?
Ein Glas Wasser trinken und anschließend ein paar Salzkörner auf der Zunge zergehen lassen (soll wie ein Antihistaminikum wirken).
Werd ich mal ausprobieren!

LG
 
Hallo,

bevor ich die Verdachtsdiagnose HI hatte habe ich das an mir sehr oft feststellen können.

'Am WOchenende esse ich meistens Brötchen mit Butter und dick Nuspli, dazu noch ein Kaffee. Es dauerte keine 20 Minuten und ich bekam Atemnot. Ob ich noch andere Symptome hatte weiß ich nicht, aufjedenfall gab mir mal jemand den Tipp bei Atemnot viel zu trinken. Es hilft, aber es dauerte, ob es auch ohne trinken nach 3 Stunden vergangen wäre weiß ich nicht, aber ich hätte es nicht probiert, da es mir so schlecht ging.

VlG
 
Wasser kann Wunder wirken ...

...
Ein Wassermangel kann zu schwerwiegenden, manchmal irreparablen Schäden des Organismus führen. Zu wenig Wasser in der Ernährung verschlechtert zunächst die Fließeigenschaften des Blutes, Abbauprodukte können nicht mehr über die Nieren ausgeschieden werden, Muskeln und Gehirn werden nicht mehr optimal mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt.

Eine besondere Bedeutung erhält Wasser für alle MCAS-Patienten und für alle Menschen, die an einer Histaminintoleranz leiden. Histamin ist wasserlöslich! Wasser funktioniert daher als ein natürliches Antihistaminikum! Am besten trinkst du über den Tag verteilt zwischen den Mahlzeiten stilles Wasser. So kannst Du ganz natürlich Deinen Histaminspiegel senken. Empfohlen werden ca. 35ml pro kg Körpergewicht. Von kohlensäurehaltigen Getränken wird bei MCAS und Histaminintoleranz abgeraten.

Zu wenig Wasser im Körper kann außerdem zu einer erhöhten Histaminausschüttung im Körper führen.

Wasser ist sozusagen die Superpower, der Stoff des Lebens ohne den nichts im Körper läuft! ...

Der Rat, z.B. gleich am Morgen zwei Glas warmes Wasser zu trinken, ist ein guter Rat (y) !

Grüsse,
Oregano
 
Mein Problem ist Wasser in den Füßen. Deshalb trinke ich zur Zeit morgens Tee aus Goldrute, Brennnessel, Schachtelhalm und kleinblütigem Weidenröschen, trinke aber genügend. Trotzdem sind zur Zeit die Fußrücken leicht geschwollen. Eine Konversation mit KI gab einen Hinweis. Ich nehme seit einigen Tagen Kreatin als NEM. Das soll Wasser einlagern. Ich werde jetzt beobachten, ob die Schwellungen nachlassen, wenn ich auf Kreatin verzichte. Jedenfalls ist es wohl falsch, wegen Ödemen in den Füßen das Trinken einzuschränken.
 

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