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Das sehe ich anders - zumindest bei Nervenzellen. Das hat z.B. Florian Schilling auch mal in seinem Video zu Methylenblau erläutert: (Sprung direkt an die Stelle)Erhöhtes intrazelluläres Calcium ist mehr Folge als Ursache. Die Calciumkanäle sind unter verschiedenen Störungen nicht richtig reguliert. Z.B. bei Esmogbelastung oder Immungeschehen oder Zellentartungen (Krebs).
ich habe nichts davon geschrieben, Kalzium komplett aus der Nahrung zu verbannen (dürfte auch schwierig sein), sondern sich eine zusätzlich Supplementierung gut zu überlegen. Und m.E. sinnvolle begleitende Mindestmaßnahmen dazu (B6, ...) hatte ich ja oben schon aufgelistet.Wenn man Kalzium aus der Nahrung völlig weglässt steigt das Parathormon
Im Fall von SweetestWave sehe ich aber als weiteres mögliches Problem von Kalzium-Einnahme auch noch Effekte bei erhöhter systemischer Oxalsäurebelastung. Da sie ordentlich Amoxicillin und Clindamycin eingenommen hat, sehe ich eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass sie keinerlei Oxalobacter formigenes mehr hat. U.U. auch kein Lactobazillus plantarum und weitere Oxalsäureabbauende Bakterien.
Wenn man dann den Kalziumspiegel erhöht dürften sich schnell Kalziumoxalat-Kristalle bilden - nicht nur im Urogenitaltrakt, sondern auch im Gewebe. Ich würde da auch die Möglichkeit sehen, dass Kalziumoxalat ebenfalls Mastzellen triggern kann (dazu gibt es meines Wissens aber noch keine Studien).
Das Fehlen von Oxalobacter formigenes (bei mir leider auch) ist deshalb nicht unproblematisch, weil dieser Anaerober neben dem Abbau von Oxalsäure eine Substanz absondert, die zum Rückstrom von Oxalsäure in den Darm führt. Da gibt es leider (noch) kein Präparat, dieses Bakterium wieder aufzubauen. In Foren wird wohl vereinzelt auf Kapseln aus Indien verwiesen, diese funktionieren aber nach meinem Stand nicht (einige warnen wohl auch davor).
In Schweden ist wohl gerade ein Präparat in Zulassungsstudien - der Hersteller hat mir aber auf Anfrage per email nicht geantwortet (Oxabact von OxThera AB).
Was man bis auf weiteres tun kann, ist Oxalsäure zu reduzieren, "etwas" Kalziumzitrat auf Gemüse (um die Oxalsäure darin schon beim Essen zu binden) und Lactobazillus Plantarum (evtl. auch ein paar weitere) in Kapseln.
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