Hat jemand von Euch eine Brücke an den Vorderzähnen?

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Hallo,

heute hatte ich eine erfolglose Wurzelbehandlung am Schneidezahn. Durch einen Haarriss, soll der Zahn jetzt doch gezogen werden.

Da ich kein Fan von Implantaten bin, wäre ich dankbar, wenn mir jemand sagen könnte, wie er mit der Brücke an den Schneidezähnen klarkommt.

Implantate mag ich nicht, weil ich bis jetzt nicht viel Gutes darüber gehört habe, Fremdkörper stößt mein Körper nach ein paar Jahren ab, denn meine Krone hielt jetzt mit dem tollen Stift nur 10 Jahre.

Abgesehen davon, ist es nicht schön, wenn das Implantat wieder raus müsste, das hat auch mein Zahnarzt erwähnt.

Bei mir braucht die Wundheilung am Zahnfleisch immer so lange.
 
wundermittel
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Hallo NewYorki,

soll bei Dir dann eine Brücke von einem Schneidezahn zu einem der Nachbarzähne gemacht werden?
Mir ist mal von einem Kieferchirurgen gesagt worden, daß es als sehr ungünstig bis falsch gilt, eine Brücke zu machen, die an einem Schneidezahn hängt. Denn der würde dann so belastet, daß man damit rechnen könne, daß er bald den Geist aufgibt.

Gerade bei Lücken im Frontbereich würde ich mir doch überlegen, ein Implantat machen zu lassen, z.B. eines aus Vollkeramik, also oben und unten Keramik.
Aber ich kann Deine Bedenken auch gut verstehen
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Grüsse,
Oregano
 
regulat-pro-immune
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Hi,

mir fehlt bald der linke Schneidezahn. In diesen kommt dann eine Knochenaufbausubstanz, die auch bei einem Implantat eingesetzt wird und nicht von der Krankenkasse bezahlt wird.

Der rechte Schneidezahn und der Zahn neben dem linken Schneidezahn werden angeschliffen wg. der Brücke.

Mein Bruder hat auch eine Brücke in diesem Bereich aber damals hat man ganz anders gearbeitet. Ihm geht es super damit und sehen tut man es kaum, da muss man schon genau hinsehen.

Mich zwickt ja schon die Füllung, die die Wurzel beruhigen soll.

Der Zahn ist traumatisiert vom Unfall, denn ich als Kind hatte usw. meinte der Azrt. Eigentlich witzig, dass auch Zähne ein Trauma haben können.

Ich weiß nur, dass wenn der Zahnarzt einen schlechten Bohrer nimmt, die Schleifung ein Trauma verursacht und der Zahn dann sehr lange ziehen kann.

Das aber bei einem Aufprall auch ein Trauma am Zahn entsteht, das war mir neu.
 

Malve

Hallo NewYorki,

bei einer Brücke wäre zu bedenken, dass dafür zwei Nachbarzähne beschliffen werden müssen:eek:). Gerade bei Schneidezähnen stelle ich mir dies schwierig vor (Schleiftrauma, Verlust von Zahnsubstanz)...

Liebe Grüße,
Malve
 
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04.02.11
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Ich hatte auch eine Bruecke als Jugendliche fuer ca. 7 Jahre, auch an einem vorderen Schneidezahn. Jedoch war ich nur am Anfang zufrienden, da sich mit der Zeit der seitliche Schneidezahn an dem eine Seite der Bruecke befestigt war wegen der Kraftwirkung nach aussen oben verschoben hat. Ausserdem hat sich die Bruecke dann nach glaub ueber 5 Jahren auf einer Seite geloest, und danach hat es sich bei erneuter Befestigung trotzem nach knapp ueber einem Jahr geloest.
 
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Hallo New Yorki.
Ich kann Deine Bedenken sehr gut verstehen. Gerade im Frontahnzbereich ist es immer so eine Sache, weil es im Sichtbaren Bereich liegt. Spreche Deinen Zahnarzt mal auf eine Maryland Brücke ( Klebebrücke) an. Es werden dort nur die Nachbarzähne,rechts und links neben dem Zahn der entfernt werden muss, MINIMAL ( ca. 1mm-2mm)von labial ( von innen, hinter den Zähnen ) angeschliffen. Der fehlende Zahn wird durch ein Brückenglied ersetzt und die Befestigung geschieht durch zwei kleine Klebeteilen, die an den vorher minimal beschliffenden Zähnen geklebt werden.
Das gute daran ist, man brauchst sich nicht für ein teures Implantat entscheiden u, die gesunden Zähne werden nur minimal angeschliffen und die Marylandbrücke hält bombenfest. Du kannst damit ganz normal essen und das ganze wird aus Keramik gefertigt. Du hast also kein Metall im Mund.
 

Esther2

Ich kann mich Gunda anschließen, ich kenne mehrere Leute, die mit so einem "Klebezahn" sehr glücklich sind.

Eine Sache gibt es zu bedenken:
Das Oberkiefer besteht aus zwei Knochen, eben die linke und die rechte Seite. Dazwischen besteht eine geringfügige Beweglichkeit.
Wenn du nun eine Brücke bekommst, die über diesen Spalt drüber geht, verlieren diese beiden Kieferknochen ihre Beweglichkeit gegeneinander.

Es gibt Lösungen mit Geschiebe, aber ich weiß nicht, ob das immer machbar ist.

LG, Esther.
 
regulat-pro-immune
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Ich kann das leider nicht machen, weil ich gegen die verwendeten Kleber allergisch bin und muss deshalb die Lücke vorne belassen. :eek:)

Grüße
Lukas
 
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02.04.10
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Ich habe seit 26 Jahren oben links einen toten Schneidezahn, der überkront wurde. Die erste Krone hielt 10 Jahre, bis sie sich nach unten verschoben hat und ausgetauscht werden musste. Diese jetzige zweite Krone trage ich seit 16 Jahren und sie hält immer noch gut. Allerdings besteht der Verdacht, dass der tote Zahn Gifte produziert und mitschuldig ist an meinen Krankheitssymptomen (Tinnitus, Kraftlosigkeit, etc. etc. etc.). Deshalb müsste ein Test gemacht werden von einem ganzheitlichen Zahnarzt und bei Bestätigung müsste der Zahn gezogen werden. Von einer Brücke (Marylandbrücke oder Freiendbrücke) für den Schneidezahn halte ich nichts, da mein rechter oberer Schneidezahn sehr gut ist und ich ihn nicht 'anzapfen' lassen will. Falls Du Dich dennoch für eine Marylandbrücke entscheidest, musst Du darauf bestehen, dass der Zahnarzt die beiden Zähne mit WENIGER als 10.000 Umdrehungen pro Minute beschleift.

Ein Implantat werde ich nie und nimmer mir reinsetzen lassen. Du wirst körperliche Probleme an Stellen bekommen, die kein Arzt der Schulmedizin auf Dein Zahnimplantat zurückschließt und somit übernimmt keine Krankenversicherung die ganzheitliche Untersuchung, um Dein wahres Problem herauszufinden, so dass Du dafür nicht nur körperliche Schmerzen erleiden musst, sondern auch aus eigener Tasche für die Kosten aufkommen musst.

Deshalb ziehe ich einen so genannten "Schlappen" in Betracht.

Aber ich hoffe, dass die Gifte an meinem toten Zahn unter der Krone behandelbar sind. Allein diese Untersuchung und die Tests muss ich aus eigener Tasche bezahlen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Esther2

Aber ich hoffe, dass die Gifte an meinem toten Zahn unter der Krone behandelbar sind. Allein diese Untersuchung und die Tests muss ich aus eigener Tasche bezahlen.

Hallo mundial,
welche Tests machst du da?
LG, Esther.
 
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1.) Röntgenbild des toten Zahnes notwendig, und zwar aus einer ganz bestimmten Position, um die Wurzelspitze und deren Resorption zu beurteilen.
Sensibilisierung auf Mercaptane und Thioether: IMD-Intranet

2.) Orotox-Test, ob Thioether oder Mercaptane aus der Zahnfleischtasche abgesondert werden
www.orotox.de/fragenantworten.php
Topas-Test*|*Naturheilpraxis Lübeck (ChiroPraxis) Bornemann

Bornemann: Studien ergaben, dass etwa die Hälfte aller akuten und chronischen Gesundheitsbeschwerden in direktem Zusammenhang mit kranken oder abgestorbenen Zähnen stehen.
Die häufigsten Störungen in der Mundhöhle sind wurzelgefüllte oder tote Zähne. Sie stellen chronische Entzündungsherde dar, die Bakterien, Gifte, Eiweißabbauprodukte und Allergene kontinuierlich in die Blutbahn streuen. Dort angelangt, können sie Schädigungen in entfernten Regionen des Körpers hervorrufen. Grundsätzlich ist anzumerken, dass jeder wurzelbehandelte Zahn eine Leiche im Keller darstellt. Das Problem ist, dass der abgestorbene Zahn keine Möglichkeit hat, über einen Warnschmerz den Organismus auf die Gesundheitsstörung aufmerksam zu machen.

3.) LTT (Lymphozytentransformationstest) zur Feststellung einer womöglich immunologischen Reaktion auf das Wurzelmaterial
Der Lymphozytentransformationstest (LTT): IMD-Intranet

4.) Infrarotbild

Da ich für all die vier Tests kein Geld habe und es für mich als Laie klar scheint, dass ein 26 Jahre toter Zahn ganz gewiss Gifte produziert, aber auch, weil die Krone schon 16 Jahre alt ist, will ich den toten oberen linken Schneidezahn ziehen lassen - die kostengünstigere Lösung zur Behebung des Falles! Da ich als Ersatz für meine Amalgam-Zahnfüllungen Kunststoff-Füllungen in 18 Zähnen habe, die ebenfalls giftig sind, und meine teure und strikt eingehaltene Entgiftungstherapie selbst nach sieben Monaten keine Besserung gebracht hat, habe ich die Faxen dicke und will auch alle diese Konststoff-Füllungen weg haben. Problem: Tasche leer (kein Geld).
 

Esther2

Hallo mundial,

also wenn der Zahn so lange tot ist und wirklich ständig gegiftelt hat, dann ist Zahn ziehen zwar billig, aber keine vollständige Lösung, weil die Entzündung dann längst den Kieferknochen erfasst hat. Du musst dann auch sehen, dass die chronische Kieferostitis auch ausheilen kann. Dazu gibt es die unterschiedlichsten Meinungen, aber keine wirkliche Standardlösung.

Die Kunststofffüllungen nachhärten - bist du diesen Weg schon gegangen? Eigentlich sollte man damit - und mit einer konsequenten Entgiftung der Stoffe, die schon in den Körper gelangt sind - die Verträglichkeit hinkriegen.

Billig ist das alles nicht - das ist einfach unsere 2-Klassen-Medizin. Diejenigen, die das machen lassen müssen, was die Kasse zahlt, und diejenigen, die das zahlen können, was hilft.

LG, Esther.
 
regulat-pro-immune
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25.05.06
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Hallo, mundial: Wie hast du 7 Monate entgiftet?


Ich würde nicht verzweifelt sofort alles herausnehmen (Kunsstofffüllungen, da du ja wahrsch. dann eh kein Geld für Keramikinlays hast).

Möchtest du mutig sein? (Zahnlücke). Keramikimplantate (2-teilig) wären höchstwahrscheinlich eine perfekte Lösung. (Esoterisch oder sonst was mal um Finanzen beten:D). Vielleicht findest du ja in der Zwischenzeit noch andere Entgiftungsmöglichkeiten, die effektiv wirken, und nicht die Welt kosten. Z.B. Ölziehen (oder hast du das schon gemacht?).
 

Esther2

@Wissen ist Macht: In eine ungeklärte Situation ein Implantat setzen, ist Wahnsinn. Nur wenn die Kieferostitis total ausgeheilt ist, darf da ein Implantat rein. Was jetzt neuerdings passiert, dass die Implantate mehr oder weniger sofort in die entstandene Lücke kommen, ist Geldverschwendung, denn wenn du schon Fernwirkungen hast, bleiben sie damit sicher bestehen.

LG, Esther.
 
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25.05.06
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Freilich soll der Knochen in Ordnung sein.
Ich dachte halt schon an später..., aber das liebe Geld, und natürlich Gesundheit.

Ich hörte für Titan von 3 Monaten Ausheilungszeit, ohne Giftstoffe (Herde) zu berücksichtigen. Naturheilkundlich: wenigstens 6 Monate.
Ich überlege halt, wie es ist ohne Frontzahn, man bräuchte dann ne Prothese zum "rumlaufen".:traurigwink:


Je nach Patient könnte die Ausheilung wirklich mehrere Jahre dauern.
 
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02.04.10
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Ich bin total arbeitsunfähig, mein Leistungsvermögen ist bei Null, eher im Negativen. ich kann nicht einmal mehr raus und das in so jungem Alter (bin Mitt-Dreiziger). Insofern ist ein schlechtes Aussehen wegen einer Zahnlücke mir gänzlich egal, ich will gesund werden!!! Deshalb habe ich auch keine Probleme gehabt, meine Ernährung radikal umzustellen, zuerst zu vegetarisch, dann vegan und bald Rohkost.

Ein Implantat, habe ich doch bereits erklärt, kommt für mich nie in Betracht!!!

Ich habe kein Geld mehr, woher nehmen, wenn man nicht mehr arbeitsfähig ist?!
 
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25.05.06
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Mundial, ich habe wohl zu allgemein, und zu wenig an dich persönlich (deine jetzige Situation) gedacht, sorry. Freilich, hauptsache gesund. Ich weiß ja, wie schlimm es ist, nicht gesund zu sein.
Zahnprobleme, keine Möglichkeit, Geld zu verdienen.
Was ich gemeint habe mit Geld: Jahrelang habe ich das Problem von kein Geld und lernen wollen und Arbeiten gehabt. Dann bin ich von einer Arbeit sehr krank geworden, ohne Entschädigung (bis jetzt), =worst case; und es gibt anscheinend Möglichkeiten, daß das Schicksal sich gnädig erweist, (habe ich erlebt), sonst könnte ich mir jetzt keine Vitamintabletten leisten, und könnte mich nicht um ein Keramikimplantat kümmern.

Freilich: erst gesund werden, sagen meine Ärzte auch.:daumendrueck:

An dir sollten sich Andere ein Beispiel nehmen. (ich sollte eigentlich auch in den besten Jahren sein, Beruf fertig, und Kinder bekommen, weit gefehlt).
 
regulat-pro-immune
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10.02.11
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Also mir gehts fast gleich wie mundial! Hab seit Kindheit einen abgebrochenen Schneidezahn, der vor 10 Jahren überkront wurde. Wenn ich leicht drauf beisse spür ich das obere Zahnfleisch, welches auch leicht bläulich ist.
Vor über einem Jahr wurde mir Amalgam komplett entfernt, da ich starke MCS-Symptome entwickelt habe, da wurde mir schon gesagt, dass der Schneidezahn gemacht werden sollte.

Jetzt hab ich viel im Forum gelesen, aber schlauer bin ich deswegen auch nicht. Für mich gilt natürlich auch keine Metalle, keine Kleber, Brücken sollen nicht gut sein, Implantate auch schlecht, was bleibt da noch?

Auch wenns mir nicht gut geht, ohne Schneidezahn lauf ich sicher nicht herum, da lass ich ihn lieber drin ....
 
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