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14.07.06
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Hallo,

bin seit heut bei euch im Forum angemeldet und möchte mich kurz vorstellen.

Leide seit einigen Jahren unter immer wiederkehrenden Magenbeschwerden (2-3x pro Monat), welche seit Januar d.J. nahezu täglich aufgetreten sind (plus aufgeblähtem Kugelbauch, oft morgens verschwollenen Augenliedern und Fingern, Völlegefühl, manchmal auch diffusen Muskelschmerzen in den Oberarmen, zum Schluß auch Übelkeit und Verdauungsstörungen). War damit bei meinem Internisten, einer Heilpraktikerin, einer Kinesiologin und keiner konnte mich richtig von meinem Leiden befreien. Letzte Woche habe ich mich sozusagen als letzten Versuch an einen Homöopathen gewandt, welcher mir neben ein paar Mittelchen geraten hat, eine HI-Diät für ca. 6-8 Wochen einzuhalten.
Ich habe mich vorher kaum mit Histaminen beschäftigt, da ich dachte, es ginge nur um Wein und Sekt. Nun gut, seit der vermuteten Diagnose bin ich schlauer: hab mich im Internet informiert und mir 3 Bücher (Buch und Einkaufsratgeber von Thilo Schleip und das Buch von Reinhard Jarisch) besorgt.

Ich befolge nun seit ca. 8 Tagen diese Diät (fällt mir ziemlich schwer, da sich die Negativ-Listen wie mein bisheriger Speiseplan anhören) und muß sagen, es geht mir sehr viel besser!! :o)

Nun einige Fragen:

Welchen Listen kann man trauen? Es gibt so unterschiedliche Angaben (z.B. Weizen von ganz schlecht bis kein Problem)?

Was mach ich nach den 8 Wochen? Wieviele Nahrungsmittel kann ich pro Woche wieder versuchen? Wieviel Zeit dazwischen verstreichen lassen?

Hat schon wer Erfahrung mit dem York-Test gemacht?


Fragen über Fragen

Liebe Grüße
mmiimmii
 
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Was ist der York-Test?

Zur HI: Ich nehme an, daß sie eher die Folge von irgendwelchen Belastungen des Körpers ist als ein eigenständiges Krankheitsbild. Hier liest man auch immer wieder, daß die HI zusammen mit einer Fruktose-I. oder Laktose-I. oder auch beiden zusammen auftritt. Auch Gluten kann sehr viel durcheinanderbringen, wenn man es nicht verträgt.
Auch die KPU/HPU ist oft ein Geselle der HI.

Je mehr ich darüber lese, desto mehr glaube ich, daß HI eine Folge von Schwermetallbelastungen und Giften sein kann. Das Quecksilber aus Amalgam kommt ja auch in den Magen und Darm und beeinträchtigt alle möglichen Enzyme. Und Wohngifte verstärken das ganze dann noch.
Insofern ist es bei jeder Intoleranz wichtig zu versuchen, evtl. Schwermetallbelastungen zu finden und loszuwerden und außerdem für einen möglichst unbelasteten Magen und Darm zu sorgen, z.B. durch einen Aufbau der Darmflora.
Je besser es Darm und Magen geht und je kleiner die Giftbelastung (aber auch psychische Belastung, STress) ist, desto weniger empfindlich reagiert man auf Histamin z.B.
Manche machen auch gute Erfahrungen, wenn sie zu histaminreichen Nahrungsmitteln so eine Pille einnehmen, z.B. Pellind.

Gruss,
Uta
 

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