GESUNDHEITSRISIKO DUFTSTOFFE Gesundheitsschädigende Auswirkungen

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21.02.13
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GESUNDHEITSRISIKO DUFTSTOFFE
Gesundheitsschädigende Auswirkungen von Duftstoffen sind nicht nur Einzelfälle.
Immer mehr Menschen leiden durch die weitverbreitete Verwendung parfümierter Produkte.
diese Info soll auf das Bewusstsein der gesundheitsgefährdenden Folgen von Duftstoffen hinweisen. Die Information stützt sich auf Fachliteratur aus Medizin, Wissenschaft und Industrie.
GESUNDHEITS-RISIKEN Die Quellenangaben finden Sie hier safer-world.org
Duftstoffe können über die Lungen, Atemwege, Haut und Nahrungsaufnahme in den Körper sowie von der Nase direkt ins Gehirn gelangen
Eine vom Umweltschutzamt der USA finanzierte Prüfung einschlägiger Literatur nennt Duftstoffe, passives Rauchen und Formaldehyd in einem Atemzug als Auslöser von Asthma
Bis zu 72% der Asthmatiker verweisen auf Duftstoffe als Auslöser
Duftstoffe tragen zur Innenraumbelastung bei und können Augen, Nase, Hals und Lungen reizen
Bei nicht weniger als 15% der Bevölkerung erweisen sich Duftstoffe als Reizauslöser der unteren Atemwege
Duftstoffe in der Luft können Kontaktdermatitis hervorrufen
Forschungen haben ergeben, dass bis zu 11% der Bevölkerung an Hautallergien auf Duftstoffe leiden dürften
Laut Information auf der Webseite der US-Behörde FDA sind Duftstoffe die häufigste Ursache allergischer Hautreaktionen auf Kosmetika
Parfümierte Produkte enthalten oft mehrere Substanzen, die – wie bekannt ist – eine Überempfindlichkeit der Haut auslösen
Bei verbreiteten Duftstoff-Chemikalien wie Kumarin, Methyleugenol und anderen besteht der Verdacht, dass sie karzinogen sind
Bei Moschusxylen besteht der Verdacht, dass es karzinogen ist
Moschusketon steht im Verdacht, die karzinogene Wirkung anderer Substanzen zu verstärken
Moschusketon und Moschusxylen wurden in Fettgewebe und Brustmilch nachgewiesen
Bestandteile von synthetischem Moschus können die Plazentaschranke überwinden
Synthetischer Moschus14 und andere Substanzen zeigen Oestrogenwirkungen
In Duftstoffen verwendete Substanzen (wie z. B. einige Phthalate) stehen im Verdacht, die Wirkung von Hormonen zu stören
Duftstoffe haben neurologische Auswirkungen und können den Blutdruck, den Puls und die Stimmung beeinflussen sowie einen sedativen Effekt haben
WEITERE RISIKEN
80 - 90% der Substanzen, die in Duftstoffen Verwendung finden, sind synthetisiert, meist aus Erdölderivaten
Weniger als 1300 der über 3000 verwendeten Duftstoff-Komponenten sind auf ihre Hautverträglichkeit untersucht worden.
Die Industrietests betreffen Auswirkungen auf die Haut; selten beurteilen sie die Effekte auf den respiratorischen, neurologischen, reproduktiven oder systemischen Bereich.
Die in Duftstoffen verwendeten Substanzen stehen nicht auf dem Etikett und müssen nicht offen gelegt werden, auch nicht gegenüber regulierenden Behörden.
Problematische Stoffe lassen sich einzig vermeiden, indem man alle parfümierten Produkte meidet.
Als "frei von Duftstoffen" oder "unparfümiert" deklarierte Produkte können dennoch Duftstoffe enthalten, die als Ingredienzien auf dem Etikett angeführt sein können – oder auch nicht.
Moderne Duftstoffformeln enthalten oft hohe Konzentrationen starker, anhaltender synthetischer Substanzen, die erst kurze Zeit bekannt sind und über die kaum Daten betr. Gesundheit und Unbedenklichkeit vorliegen.
Moderne Rezepturen sind darauf angelegt, dass die Duftstoffe rasch an die Luft abgegeben werden; Restchemikalien bleiben monatelang in Geweben und an Oberflächen haften.
Bei schädlichen Auswirkungen von Duftstoffen ist es praktisch unmöglich, die ursächliche Komponente zu orten.
Praktisch jede Bevölkerungsgruppe ist Duftstoffen ausgesetzt
Duftstoffe akkumulieren sich und bleiben im Gewässer erhalten wie andere langlebige organische Schadstoffe, etwa Pestizide.
Duftstoffe sind allgegenwärtig in der Innenraumluft und finden sich auch im Freien, sogar in abgelegenen Gegenden.
Viele Duftstoffchemikalien stehen auf der Liste der Produkte mit hohem Produktionsumfang. Dies bedeutet, dass jährlich über 500 Tonnen davon erzeugt werden
https://safer-world.org/wp-content/uploads/2011/05/poster_duftstoff.pdf
Studien zu Duftstoffunverträglichkeiten
Neue Forschungen zu Duftstoffen – safer-world.org
Duftstoffe sind aber nicht nur Parfüms, sondern in vielen weiteren Haushaltsprodukten enthalten, wie Kosmetika, Wasch- und Reinigungsmittel, Duftölen, Duftbäumchen, Duftlampen, Duftkerzen. Darüber hinaus sind sie Bestandteil in Lebensmittel, Arzneimitteln, in Farben und Lacken, in Erdgas und Erdöl und vielen weiteren Produkten unserer Umgebung. In jüngster Zeit werden Duftstoffe auch gezielt in der Raumbeduftung im Sinne eines Duft-Marketings eingesetzt.Bei genauerem Hinsehen stellt sich heraus, dass die Beduftung der Umwelt immer größere Ausmaße annimmt. Deshalb stellt sich die dringende Frage nach dem gesundheitsschädlichen Potential dieser Substanzen. Im deutschsprachigen Raum werden im allgemeinen nur Befindlichkeitsstörungen und Kontaktallergien im Zusammenhang mit Duftstoffkomponenten diskutiert.
Beim Durchforsten der internationalen Literatur ergeben sich jedoch weitergehende Erkenntnisse. So finden sich z. B. auf der amerikanischen Datenbank Pubmed über 800 Einträge zu Gesundheitseffekten einzelner Substanzen. Es finden sich Hinweise, dass Fieber, Kopfschmerzen, Asthma, Schwindel, Herzbeschwerden, Krebs, anaphylaktischer Schock, neurologische Dysfunktionen sowie zahlreiche weiterer Beschwerden und Krankheiten in Zusammenhang mit einzelnen Duftstoffkomponenten stehen können. Auch Geburts- und Genschädigungen werden vermehrt im Zusammenhang mit Duftstoffwirkungen diskutiert.
Obwohl vor allem Akut- und nur selten Langzeiteffekte, i. a. von Einzelsubstanzen, untersucht wurden, und synergistische Effekte der Duftstoffgemische dabei noch weitgehend außer Acht gelassen werden, verdichtet sich die Erkenntnis, dass Duft- und Riechstoffe einen nicht unwesentlichen Anteil am Krankheitsgeschehen einnehmen.
Nur vereinzelt leisten u. a. Verbraucherschutzorganisationen und die Fachzeitschrift „Ökotest“ Aufklärung mit Informationen über duftstoffarme und duftstofffreie Produkte.
Auszug aus dem Artikel https://safer-world.org/wp-content/uploads/2011/05/innenraum.pdf

Organische Lösungsmittel – safer-world.org
Organische Lösungsmittel Hannes Lücking
Enzephalopathie und Polyneuropathie durch organische Lösungsmittel
Zitieren Sie bitte immer diese URN: urn:nbn:de:bvb:29-opus-19460
https://opus4.kobv.de/opus4-fau/frontdoor/index/index/docId/1320
 
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