Gentest auf LI, andere Tests auf LI, Laktase-Enzyme, ....

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Hallo zusammen,

mich beschäftigt derzeit auch die Frage, wie ich eine Laktoseintoleranz sicher ausschließen oder bestätigen lassen kann.
H2-Atemtests waren mal positiv und mal negativ. Der letzte negative Test war vor einer Woche.
Untersuchungen des Blutzuckers vor vielen Jahren parallel zum H2-Atemtest haben jedoch damals eine Laktoseintoleranz ergeben.
Im kürzlich durchgeführten H2-Atemtest wurden leider keine Blutzuckermessungen mitgemacht.

Nach dem letzten AtemTest hatte ich keine sehr typischen Reaktionen wie Durchfall oder starke Blähungen.
Das einzige, was ich hatte, war eine Müdigkeit. Aber da ich leberkrank bin und da ich, wenn ich länger nichts essen durfte, immer Probleme bekomme, kann diese Müdigkeit auch daher gekommen sein.

Als Kind hatte ich "Milchschorf", was ein Hinweis auf eine Neurodermitis und allergische Erkrankungen sein kann.
Tatsächlich bin auch auch ziemlich allergisch veranlagt und das haben auch andere Familienmitglieder.
Außerdem habe ich eine HIT.
Ein Mal, aber nur ein Mal vor mehr als 25 Jahren, wurde bei mir im Blut eine Milcheiweißallergie festgestellt. Damals bekam ich auf Hartkäse hin starke allergische Reaktionen (Atemnot, Juckreiz, Quaddeln, Bauchschmerzen). Joghurt konnte ich damals problemlos essen. Ein Arzt vermutete damals schon die HIT, weil Hartkäse viel Histamin enthält.
Derzeit esse ich auch wieder Hartkäse (aus Vorsicht in geringen Mengen von ca. bis zu 2 Käsescheiben tgl.).
Ein kürzlich durchgeführter LTT auf Nahrungsmittel ergab keine Allergie auf Kuhmilch. Mit 1,0 hatte ich den niedrigst möglichen Wert, während Gemüse und Gartenobst leicht erhöht waren und ich da die einzelnen Sorten noch austesten lassen muss.

Da ich Vegetarier bin und außerdem leberkrank, esse ich nichts vom toten Tier, d. h. einfach mal auf Milchprodukte verzichten, hätte zur Folge, dass ich mich völlig einseitig ernähren müsste. Denn eine vernünftige Eiweißquelle hätte ich dann nicht.
Davon abgesehen ist in so vielen Produkten Milch bzw. Laktose enthalten, dass es eine völlige Ernährungsumstellung wäre, wenn man auf Milch ganz verzichten wollte. Das geht nicht von jetzt auf gleich ....

Auf Soja will ich nicht ausweichen, weil Soja bei Allergikern nicht sinnvoll ist und mein Verdacht der ist, dass ich auf Soja allergisch bin.



Nun habe ich wiederholt von dem Gentest auf Laktoseintoleranz gelesen.
D. h. ich beabsichtige, diesen evtl. machen zu lassen.

Daher folgende Fragen:
Wer hier hat diesen Gentest schon gemacht? Und mit welchem Ergebnis?
Bei wem war er mit dem Ergebnis anderer Tests (H2-Atemtest, Blutzuckertest) übereinstimmend?
Welche Labore bieten diesen Test an und was kostet er?
Auf welche Genvarianten wird bei dem Gentest immer untersucht?

Wer hier nimmt Laktase-Enzyme und kann bestätigen, dass diese bei LI helfen?

Danke im voraus schon mal für alle Antworten.


LG
margie
 
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Hallo Margie,

ich habe vor 1,5 Jahren einen Lactose- Bluttest beim Hausarzt machen lassen und das war dieser Lactose- Gentest. Da kam heraus, dass ich den Genotyp c.1-13910C homozygot habe, und deshalb bei mir nahezu keine Lactase gebildet werden kann.

Jetzt im Rahmen meiner Sodbrennen- Geschichte habe ich einen Kombi-Bluttest machen lassen, da war u.a. auch Lactose dabei, da kam nichts heraus. Bei Nachfrage, wie das denn sein kann, da ich doch diesen Genmangel habe, sagte man mir, sie hätten das Blut ja nicht auf das Gen untersucht, sondern nur, wie mein Blut auf Lactose reagiere!!!
Tja, verstehen tue ich das ehrlich gesagt nicht. Da frage ich mich natürlich nach der Sicherheit solcher Tests. Bei diesem Test wurde nämlich noch Histamin, Fructose, Glucose, Lactose und IgG und IgE getestet und alles negativ.
Wobei ich mich wegen des Sodbrennens ja sehr reizarm ernähre, reagiert mein Blut deswegen nicht mehr auf z.B. Histamin, weil ich es auch gar nicht mehr esse?

Ich blicke da nicht mehr durch. Und weitergebracht hat es mich auch nicht.

Gruß Saskia
 

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Hallo Margie,

ich habe vor 1,5 Jahren einen Lactose- Bluttest beim Hausarzt machen lassen und das war dieser Lactose- Gentest. Da kam heraus, dass ich den Genotyp c.1-13910C homozygot habe, und deshalb bei mir nahezu keine Lactase gebildet werden kann.

Jetzt im Rahmen meiner Sodbrennen- Geschichte habe ich einen Kombi-Bluttest machen lassen, da war u.a. auch Lactose dabei, da kam nichts heraus. Bei Nachfrage, wie das denn sein kann, da ich doch diesen Genmangel habe, sagte man mir, sie hätten das Blut ja nicht auf das Gen untersucht, sondern nur, wie mein Blut auf Lactose reagiere!!!
Tja, verstehen tue ich das ehrlich gesagt nicht. Da frage ich mich natürlich nach der Sicherheit solcher Tests. Bei diesem Test wurde nämlich noch Histamin, Fructose, Glucose, Lactose und IgG und IgE getestet und alles negativ.
Wobei ich mich wegen des Sodbrennens ja sehr reizarm ernähre, reagiert mein Blut deswegen nicht mehr auf z.B. Histamin, weil ich es auch gar nicht mehr esse?

Ich blicke da nicht mehr durch. Und weitergebracht hat es mich auch nicht.

Gruß Saskia



Hallo Saskia,


war denn dieser Kombi-Bluttest ein Gentest? Oder gibt es evtl. noch andere Tests, wo Laktoseverträglichkeit untersucht werden kann?

Den Gentest will ich auf jeden Fall machen. Ich hatte nur noch keine Zeit ins Labor zu fahren, um das Blut dort abnehmen zu lassen.

Eigentlich glaube ich, dass ich Laktose vertrage. Denn ich könnte nicht sagen, dass ich auf Milchprodukte enorme Beschwerden habe.
Aber vielleicht irre ich mich auch...denn ich hatte auch mal Laktosetests, wonach ich eine LI hätte.


LG
margie
 
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28.04.14
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Hi,
nein, der Kombi-Bluttest war kein Gen-Test.
Ich reagiere auf Lactose mit starken Blähungen. Ich vertrage aber die lactosefreien Sachen auch nicht, deswegen denke ich, dass ich auch gegen das Milcheiweiß und nicht nur gegen den Milchzucker negativ reagiere.

Gruß Saskia
 
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Hi,
nein, der Kombi-Bluttest war kein Gen-Test.
Ich reagiere auf Lactose mit starken Blähungen. Ich vertrage aber die lactosefreien Sachen auch nicht, deswegen denke ich, dass ich auch gegen das Milcheiweiß und nicht nur gegen den Milchzucker negativ reagiere.

Gruß Saskia


Hallo Saskia,


dann würde ich den IgE-RAST-Wert auf Milcheiweiß und evtl. andere Milchbestandteile machen lassen.
Ich hatte früher, vor vielleicht 25 Jahren, ein Mal einen pos. Wert beim Milcheiweiß beim IgE-RAST.
Ich bekam damals heftigste allergische Reaktionen auf Hartkäse-Sorten.
Joghurt und andere Milchprodukte konnte ich aber essen.
Pure Milch habe ich noch nie getrunken. Da habe ich eine Abneigung dagegen.
Den pos. Test auf Milcheiweiß hatte ich später dann nie wieder.

Ich meine, ich vertrage derzeit Milchprodukte. Vielleicht hängt es auch von der Art des Milchprodukts ab.
Rohe Milch ist mir weiterhin zuwider - vielleicht ein Zeichen dafür, dass ich sie auch nicht als rohe Milch vertragen würde?




LG
margie
 
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Hallo margie,

ich habe 49 Jahre von überwiegend Milch(produkten) und Käse gelebt und es direkt nie gemerkt, das ich sie nicht vertrage. Bis recht plötzlich nichts mehr ging im Bauch.
Heute, jahrelang milchfrei, merke ich es an bestimmten Symptomen im Körper ( Lymphprobleme schnell und oft ganz schön heftig besonders im linken Schulter / Arm / Kopfbereich ...) wenn ich doch einmal Milchprodukte verzehre.

Mein H2 Atemtest war damals eindeutig, obwohl ich im Bauch nicht viel bemerkt habe ( heute merke ich es am typisch gärigen Stuhlgang am nächsten Tag , heute fühle ich da sofort, damals nicht ) .
Eine ungläubige Endokrinologin machte dann noch einen Gentest. Eindeutig - CC Endung des Gens.

Es gibt Labore, wo man nur Speichelproben hinsenden kann....hier z.B.Aber Du solltest vielleicht so einen Test auch über die Kasse bekommen ? Auch meiner Tochter wurde dann der Gentest über Kasse gemacht.

Ich bin aber auch oder besonders auf Milcheiweiss oder das Milchfett ? allergisch ....genaues weiß ich nicht, da IgE Werte minimalst sind, nur in immunologischen Untersuchungen sind floride Allergien erkennbar.

EAV bzw. Bioresonanz zeigte immer Milchunverträglichkeit an. Bei verschiedenen Testern, verschiedene Zeiten.

Bei H2 Atemtest gibt es nach der Literatur ( Ledochowski ) ca 10 % falsch negative Testergebnisse. Könnte mit Fehlbesiedelungen im Dünndarm ( bei LI häufig ....weil die Gasbildung im Darm auch nach oben entweicht und stetig Bakterien von unteren Darmabschnitten nach oben bringt ) zu tun haben.

Jedenfalls war bei mir ein späterer Fructosetest so, das VOR dem Trinken der Lösung erhöhte Gasbildung meßbar war, danah auf Null fiel. Weil Bakterien im Dünndarm dann auch diese Gase verstoffwechseln, so las ich irgendwo. Könnte bei Milch ähnlich sein ?

Laktosereie Produkte vertrage ich erst recht nicht.
Laktase bringt nichts.
 
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Hallo zusammen,

ja, den Gentest auf Laktoseintoleranz habe ich fest vor und hoffe natürlich, dass ich nicht positiv bin. Denn ohne Milchprodukte könnte ich das nötige für Leberkranke "gesunde" Eiweiß nicht zuführen. Fleisch und Fisch esse ich nicht und beides enthält auch wenig verzweigtkettige Aminosäuren, die für Leberkranke besonders wichtig sind und dafür mehr die schädlichen aromatisierten Aminosäuren.

Ich müsste, wenn der Test positiv wäre, wohl sehr viel Lactase zu mir nehmen und weiß aber nicht (noch nicht), ob Lactase in Riesenmengen nicht auch Nebenwirkungen hat (evtl. auf HI?).

Bei meinem letzten Test hieß es, ich wäre erneut "H2-Non-Producer". Leider hat man nicht die Blutzuckerwerte gemessen. Das wäre vielleicht aufschlussreicher gewesen.
Ich hatte 2 Monate zuvor eine Antibiose und 6 Wochen zuvor eine Darmspiegelung, wo ich mit Abführmitteln die Darmflora eliminiert hatte.
Vielleicht haben diese beiden Maßnahmen den Non-Producer-Status mitverursacht?

LG
margie
 
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Hallo Margie,

bei mir wurde das LCT gen untersucht und ist homozygot reduziert, also genetisch bedingte Laktoseintoleranz.
Wurde vor Jahren schon mit dem Atemtest diagnostiziert.
Ich esse eigentlich nur sahne und Butter als Milchprodukte, und denke, dass sie mir bekommen. Bei Ersatzprodukten habe ich oft Probleme. Vor allem Soja vertrag ich gar nicht. Laktosefreie Produkte sind bei mir auch nicht der Renner.
Ich habe auch schon seit Jahren erhöhte Leberwerte, aber keiner hat bisher die Ursache gefunden.
Es wurde zwar vieles ausgeschlossen, aber noch keine richtige >Ursache gefunden. deshalb war ich bei einem Umweltmediziner. Der hat ganz viele Untersuchungen in die wege geleitet, teilweise auch Gentests.
Es wurde auch eine Nickelallergie festgestellt (Nahrungsmittel) und Schimmelpilzbelastung. Wir haben unsere Matratzen und Bettzeug entsorgt und Neues gekauft. Seitdem sind die Leberwerte gesunken.
Ich hoffe, dass sie weiter zurück gehen. Werde es in 3 Wochen nochmal testen lassen.

LG Moni
 
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Hallo margie,

Denn ohne Milchprodukte könnte ich das nötige für Leberkranke "gesunde" Eiweiß nicht zuführen.
FALLS Du mit Milch Probleme hast, dürfte es nichts sein mit "gesundem Eiweiß" aus Milch. Ich hatte wie schon beschrieben bis zur Erkrankung sehr viel Quark, Joghurt und Käse konsumiert. In dem Glauben, eiweisslastig zu essen.Auch weil ja ein Vegetarier im Haushalt lebt und wir zwar sonst Fleisch essen, aber eben nicht so viel.

Eine Messung damals ergab dann abgrundtiefe Werte bei allen Aminos , Ausnahme war nur Histidin als Vorstufe für Histamin und Ornithin, Umwandel-und Abbauprodukt von NO.
Also alles nicht sehr erfreulich. Mein Milch-Eiweiss-Glaube war fatal gewesen.....
 
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Hallo K.K.,

Eine Messung damals ergab dann abgrundtiefe Werte bei allen Aminos , Ausnahme war nur Histidin als Vorstufe für Histamin und Ornithin, Umwandel-und Abbauprodukt von NO
Gibt es denn Messungen von Aminosäuren, auf die man sich verlassen kann?
Mir sagte das hiesige Großlabor, dass die Messung von Aminosäuren sehr stark schwankt in Abhängigkeit von dem, was man zuvor gegessen haben. Außerdem seien Aminosäuren so störanfällig, dass man auch deshalb die Ergebnisse nicht immer verwerten könne.

Ich hatte nämlich auch mal versucht, aus Aminosäurenmessungen schlauer zu werden und ich bekam nichts genaues heraus.
Wurden die Aminosäuren bei Dir im Blut oder im Urin (24h-Urin? Urin mit Säurezusatz?) gemessen?

Ich hatte Messungen sowohl im Blut als auch im Urin und konnte daraus keine "Regel" erkennen, d. h. dass bestimmte Aminosäuren hoch oder tief sind.
Gut, vielleicht habe ich als Laie auch nicht die Kenntnisse, als dass ich solche Ergebnisse richtig interpretieren kann.
Oder aber das Labor war nicht das Richtige, d. h. dass die Werte evtl. nicht korrekt ermittelt wurden?

LG
margie
 
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02.01.05
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Hallo Monikat,

ja, dass Du erhöhte Leberwerte hast, weiß ich noch aus einem früheren Thread.
Ich würde das aber weiter verfolgen.
Es gibt so viele mögliche Ursachen und etliche Leberkrankheiten.

Wurden auch schon mal Antikörper auf Leberkrankheiten untersucht? Da gibt es rd. 20 verschiedene Werte und ich glaube nicht, dass die immer überprüft werden.
Auch ich will diese Antikörper bei mir noch untersuchen lassen. Ein Teil davon wurde bei mir immer wieder mal untersucht und war negativ. Aber etliche Antikörper eben noch nicht.

Ich rate immer, ggf. in eine Uniklinik (Leberambulanz) zu gehen. Dort wird man meist gründlicher untersucht, weil die Ärzte da nicht so auf die Kosten achten (müssen).

Dass der Austausch des Bettzeugs zur Verringerung der Leberwerte geführt hat, das würde ich nicht vermuten. Ich würde eher glauben, dass das Zufall war, d. h. dass die Leberwerte aus anderen Gründen zufällig zeitgleich gesunken sind.
Wenn Du eine Belastung mit Schimmelpilzen haben solltest, dann müsstet Du doch evtl. ein Pilzmittel einnehmen. Doch ich will Dich dazu auch nicht animieren, denn Pilzmittel sind sehr leberschädlich.
Ich habe zur Zeit wieder (oder immer noch?) Candida und erwäge, ob ich mir wegen der Leber ein Pilzmittel zumuten kann.

Ich habe gerade gelesen, dass Laktase (das Mittel gegen Laktoseintoleranz) überwiegend aus einem bestimmten Schimmelpilz hergestellt würde.
Laktase | DorisPaas.de
Es gibt aber ein Laktasepräparat, das nicht aus Schimmelpilzen hergestellt ist, sondern aus Hefepilzen: Lactosolv
Da ich auch gegen einzelne Schimmelpilze allergisch bin, erwäge ich mal dieses Lactosolv zu probieren. Es ist relativ teuer ....
Aber wenn es verträglicher ist, dann wäre es mir das wert.

LG
margie

LG
margie
 
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13.05.07
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Hallo Margie,

die Schimmelpilzbelastung ist anhand von Blutuntersuchungen festgestellt worden und dann habe ich Nährböden ausgelegt. Das bettzeug war sehr stark belastet. Und auf nickelhaltige Nahrungsmittel achte ich jetzt auch, aber mir geht es nicht besser dadurch, nur die Leberwerte sing gefallen.

LG Moni
 
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01.06.10
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Hallo margie,

ich kenne nur dieses Labor, gibt aber noch andere...die Aminosäureprofil messen. Haben bei mir zwei verschiedene Ärzte schon messen lassen.
Heute würde ich es nicht mehr brauchen....aber damals im Zusammenhang mit verschiedenen Nährstoffen doch sehr aufschlussreich.

Ich habe zwar noch nicht damals gleich , aber dann doch mit zunehmender Belesenheit angefangen , essentielle Aminosäuren , MAP , zu schlucken.
Damit bin ich jahrelange Beschwerden mit den Muskeln und der HWS dauerhaft losgeworden. Es gibt diese Aminos auch als Pulver .

Was die Zuverlässigkeit der Messungen angeht, weiß ich nicht. Aber auch viele andere Messungen sind doch abhängig von der Nahrung, von Medikamenten , von dem Befinden usw. der letzten Tage vorher . Und auch ob ich viel oder wenig getrunken habe, Stress hatte usw.
 
Themenstarter
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02.01.05
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Hallo K,

wenn es bereits heißt, dass ein Expressversand nötig ist, ist das ein Hinweis auf sehr störanfällige Werte.
Beim Labor Limbach, bei dem ich die Messungen machen ließ, hieß es, dass der Urin sofort eingefroren werden muss und ebenfalls das Blutserum sofort nach dem Zentrifugieren und Trennen eingefroren werden muss.

Für mich ist die Frage, weshalb Biovis nur Expressversand vorgibt und wieso Limbach auf gefrorenen Proben besteht.
Klar, wenn Biovis gefrorenes Material verlangen würde, könnte Biovis solche Untersuchungen aus dem Programm nehmen, weil der Transport gefrorener Probenauf langen Strecken sehr teuer ist und schwer zu bewältigen ist.

D. h. bei solchen Werten wäre ich bei der Interpretation eh sehr vorsichtig, weil man nicht sicher sein kann, ob alle Bedingungen zu einer korrekten Messung erfüllt sind.

Laboruntersuchungen sind Massengeschäfte und es kommt oft zu Laborfehlern, weil nicht immer alle Bedingungen eingehalten werden können.

Da scheint es mir praktikabler zu sein, wenn man die Aminosäuren gleich zuführt. Denn ich denke, dass das, was der Körper davon nicht braucht, ausgeschieden wird - und wohl noch darüberhinaus einiges mehr, wenn eben die Organe (Leber, Nieren) nicht korrekt mehr arbeiten.
Daher sollten Leberkranke wohl auch Aminosäuren zuführen, damit die Wahrscheinlichkeit, dass einige davon im Körper bleiben, höher ist.

LG
margie
 
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01.06.10
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Hallo margie,

bei mir nutzten Ärzte diese Labore ganz normal. Das heißt, sie kannten die Bedingungen. Das solche Ergebnisse fehlerhaft sein können.....da gibt es noch viel mehr Gründe.
Müßig, darüber zu diskutieren.

Da scheint es mir praktikabler zu sein, wenn man die Aminosäuren gleich zuführt. Denn ich denke, dass das, was der Körper davon nicht braucht, ausgeschieden wird - und wohl noch darüberhinaus einiges mehr, wenn eben die Organe (Leber, Nieren) nicht korrekt mehr arbeiten.
Daher sollten Leberkranke wohl auch Aminosäuren zuführen, damit die Wahrscheinlichkeit, dass einige davon im Körper bleiben, höher ist.
Halte ich für machbar.
 
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