Gefahrenquelle Nr. 1 bei Dentalfüllstoffen ist häufig nicht das Material selbst.

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Gefahrenquelle Nr. 1 bei Dentalfüllstoffen ist häufig nicht das Material selbst.

Alle die von mir hier aufgeführten Argumente sind rein hypotetisch und basieren nicht auf wissenschaftlichen Untersuchungen.

Gehen wir mal einige Jahre zurück und besinnen uns mal der damaligen (teilweise bis heut reichenden) Technik mit der Amalgam zubereitet/angemisch wird/wurde. Ich kann mich noch gut daran erinnern wie dieses auf einer kleinen Glasplatte oder Tiegel von der Arzthelferin per Hand angerührt wurde. Leider war ich seiner Zeit zu jung um z.T. weitreichende Konzequenzen dieser Methode abschätzen zu können. Wer im Chemieunterricht nur einwenig aufgepasst hat dürfte bekannt sein, dass für eine vollständige Reaktion ohne zusätzliche Ausfallprodukte die einzelnen Reaktionsanteile genau aufeinander abgestimmt sein müssen. Wenn nur ein Element zu viel oder zu wenig vorhanden ist wird es immer Teile geben, die "keine" Reaktion/Bindung eingehen und somit direkt ausfallen.

Kommen wir zuerst einmal auf das Amalgam

Zusammensetzung der konventionellen Amalgame:

Hg ca. 53%
Legierungpulver ca. 47%

Zusammensetzung des konventionellen Legierungpulvers:

Ag mind. 40%
Sn max. 32%
Cu max. 30%
Hg max. 3%
Zn max. 2%

Die Legierungsbeisätze unterschiedlicher Amalgame variieren z.T., müssen aber "immer" im richtigen Verhältnis zum Quecksilber vorliegen. Sollte das nicht der Fall sein bleiben immer nach der Abbindung entweder freies Quecksilber oder Legierungsbestandteile übrig.

Hier mal ein Bsp mit Gewichtsangaben der einzelnen Komponenten:

100 mg Legierung enthalten: 59,5 mg Ag, 27,5 mg Sn, 13 mg Cu
Verhältnis Legierung / Quecksilber: 1 : 0,73 . . .42 % Hg

Darf man wirklich glauben, dass eine Zahnarzthelferin von der Rütlischule eine so verantwortungsvolle Aufgabe erfassen und dann auch noch milligramm genau umsetzen kann. Wenn der Zahnarzt sein Personal darauf nicht sensibilisiert, dürften in diesem Bereich wohl keine Meisterleistungen zu erwarten sein. Wer von euch hat mal gesehen, dass hier wirklich gemessen/gewogen wurde? Die Löfelmethode dürfte m.E. nur unzureichende Ergebnisse bringen, zumal z.B. bei Komposit mit Tropfen und Löffeln dosiert werden muss.
Der eine oder andere wird jetzt sagen, dass es doch auch vorgefertigte Kapseln (z.B. Aplicap) gibt, in denen die Bestandteile in genau richtigem Verhältnis vorhanden sind und mittels Rüttler gemischt werden. Das ist schon richtig, doch leider gibt es genügend ZA's die genau diese Methode aus Kostengründen (ca. 30% teuerer) nicht verwenden. In dem Datenblatt eines der relativ neuen Produkte von Kedac wird das so formuliert.

"....
Hintergrund für diese Produktentwicklung war, den Kunden, welche bevorzugt die Handmischvariante von Ketac Cem verwenden, ein verbessertes Handling bei hoher Reproduzierbarkeit der Dosierung anzubieten. Das vergleichsweise schwere Anmischen von Pulver und Flüssigkeit war für einige Anwender eine verbesserungsfähige Eigenschaft. Eine gewisse Übung hinsichtlich der Mischtechnik war von Vorteil. Aus diesem Grund wurde von 3M ESPE bereits wenige Jahre nach der Vorstellung von Ketac Cem Anfang der 80er Jahre des vorherigen Jahrhunderts, Ketac Cem in Kapseln (Aplicap und Maxicap) angeboten, um dem Zahnarzt die Dosierung und Anmischung sicher, einfach und immer in gleicher Qualität zu ermöglichen. Dennoch gibt es zahlreiche Kunden, die die Handmischvariante bevorzugen, z.B. um frei dosieren zu können.
..." (Quelle:Seite 20)

Eine finde ich sehr schöne Umschreibung für diese Problematik.
Wie man sehen kann hat die Zahnmedizin bisher nicht viel aus ihren Fehlern gelernt. Der Leidtragende ist immer der Patient der früher mit schlechtem Amalgam und heute mit mangelhaften Kompositen rumläuft. Mittel- und langfristig wird das Thema nicht mehr Amalgam oder Quecksilbervergiftung heißen, sondern mutagene und karzinogene Veränderungen durch freie Bestandteile unfachmännisch gemischter und verlegter Komposite.

Für mich persönlich ist das einer der Hauptgründe warum es so große Unterschiede bzgl. der Verträglichkeit von Füllmaterialien gibt. Hier kommt es nicht nur auf die Anzahl der Füllungen an, sondern hauptsächlich auf die Qualität ihrer Verarbeitung. Eine sehr schlecht gemischte Füllung dürfte wohl mehr Schaden anrichten als 5 perfekt vermengte. (Wenn wir mal das Thema Zahnpreparation und Unterfüllungen außer acht lassen)

Grüße
Boris
 
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Gefahrenquelle Nr. 1 bei Dentalfüllstoffen ist häufig nicht das Material selbst.

hallo boris:)

kommen wir zuerst zur prozentualen zusammensetzung: schon hier muss man klar zwischen volumenprozent und gewichtsprozent unterscheiden,....
was bezüglich der menge an quecksilber bei amalgam nicht wirklich interessant ist....

dann handelt es sich bei amalgam nicht um eine legierung, sndern um ein gemenge,...

ob composite jemals mit löffeln und tröpfen wurden, kann ich nicht sicher sagen,.. ich denke aber, dass du hier composites mit abformmaterialien verwechselst. das "spannende" an composites ist ihre lichthärtung...

zum thema, dass vorgefertige kapseln teurer sind: ja, genau so ist das:)
und es dürfte ein leichtes sein, dieses mehr an preis an die patienten weiter zu geben,..wenn dieser dazu bereit ist:)

und bei ketac cem handelt es sich um einen glasionomerzement =GIZ; bei diesen ist die korrekte einhaltung der mischverhältnisse angeblich besonders wichtig:)

du vermischt hier aus meiner sicht viele, zum teil falsch verstandene informationen und zieht daraus abgeleitet falsche schlüsse.
z.b. die fehler der zahnmedizin ... da muss erst mal der fehler definiert sein,.. auch heute noch wird von offizieller seite amalgam empfohlen.
und komposite werden heute nicht mehr gemischt,... versprochen,...:)

und vollkommen recht hast du dennoch, bei den gefahren, die von welchem füllstoff auch immer ausgehen,...
zum beispiel die zemente, die hier immer wieder empfohlen werden,.. kann mir jemand sagen, aus welchem grund die verträglich sein sollen?

deshalb kann es generell nur vorsorge geben. keine löcher, keine diskussion über das material:)

und ich bin sicher, dass es unabhängig davon weiter sehr viele sehr seltsame krankheitsbilder geben wird.

das ist meine meinung, ich hoffe, dass die antwort nicht unhöflich empfunden wird... das würde mir leid tun, ist einfach schon sehr spät,...
aber geht mir immer so,.. wenn ich hier mal anfange zu lesen, kann ich nicht mehr aufhören:)

alles gute
der froschminister:)
 

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Da hat er recht. Kunststofffüllmaterial kommt fertig aus der Spritze. Und im Beitrag ist einiges gemischt.

Andererseits ist es schon wichtig Materialien genau zu dosieren, zu mischen, und vor allen Dingen mit einem Timer die Mischzeiten einzuhalten.

Das Gleiche gilt natürlich im Laborbereich. Bei zahntechnischen "Legierungen" ist in Bezug auf das Metallgefüge eine genaue Verarbeitung besonders wichtig.
 
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Gefahrenquelle Nr. 1 bei Dentalfüllstoffen ist häufig nicht das Material selbst.

und ich bin sicher, dass es unabhängig davon weiter sehr viele sehr seltsame krankheitsbilder geben wird.
Das wird sich spätesten erst nach 2 weiteren Generationen herausstellen.
Ganz außer Acht wird gelassen, dass mindestens 4 Generationen schon schwer betroffen sind. In jeder Generation treten mehr Genschäden auf, die durch Quecksilber hervorgerufen werden.

Dissertation von Stefan Maydl 2004

wirkt kanzerogen, mutagen, teratogen, nephrotoxisch
Liebe Grüße
Anne S.
 
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Gefahrenquelle Nr. 1 bei Dentalfüllstoffen ist häufig nicht das Material selbst.

Hallo Froschminister

Nachdem sich lange keiner um mein Posting gekümmert hat bedanke ich mich erst einmal für die Resonanz. Leider bin ich einwenig darüber verwundert, dass meine Anregungen ansch. so missverständlich dargestellt wurden.



hallo boris:)

kommen wir zuerst zur prozentualen zusammensetzung: schon hier muss man klar zwischen volumenprozent und gewichtsprozent unterscheiden,....
was bezüglich der menge an quecksilber bei amalgam nicht wirklich interessant ist....
Du kannst sicher sein, dass mir der unterschied zwischen Gewichts- und Volumen-Prozenten sehr wohl bekannt ist. Für die generelle Darstellung der Vermengungsproblematik ist dies aber irrelevant und bedarf m.E. auch keinen nachträglichen Hinweis.

dann handelt es sich bei amalgam nicht um eine legierung, sndern um ein gemenge,...
Ein Gemenge von Metallen nennt man Legierung!! Auch wenn bei einem Gemenge mit Hg keine hohen Temperaturen von nöten sind handelt es sich chemisch gesehen immer noch um eine Legierung. Es entsteht keine neue Verbindung, dennoch ändern sich die physikalischen Eigentschaften ganz entscheident, vorallem bei nichteinhalten der Legierungsanteile.

ob composite jemals mit löffeln und tröpfen wurden, kann ich nicht sicher sagen,.. ich denke aber, dass du hier composites mit abformmaterialien verwechselst. das "spannende" an composites ist ihre lichthärtung...
Wenn man etwas nicht mit Gewissheit sagen kann ist es manchmal besser einfach mal den Mund zu halten. Es gab und gibt immer noch Composite die nach o.g. Methode angemischt werden. Das spannende an den Compositen ist auch nicht die Lichthärtung, zumal es nicht nur Lichthärtende, sondern auch dual und selbsthärtende Composite gibt. Wirklich interessant an Compositen ist, wie schon Anna S. richtig schreibt, die z.T. bedenkliche mutagene, karzinogene... Wirkung. Auch die Karriesunterwanderung und häufig auftretende Zahnschmerzen durch Composite sollte nicht unbeachtet bleiben.
Die Lichthärtung in dünnen schichten sollte obligat sein, zumal die Hersteller explizit darauf hinweisen. Ein nichteinhalten dieser Vorschrift seitens des ZA ist keine Kunstfehler sondern Körperverletzung.

komposite werden heute nicht mehr gemischt,... versprochen,...:)
Erstens gibt es auch heute noch Composite die Gemischt werden "versprochen" (siehe hierzu z.B. dual- und selbshärtende Composite) und zweitens gibt es auch durchaus Leute die Ihre Compositfüllungen nicht erst im Jahr 2007 erhalten haben. Zudem sollte man auch mal ein Augenmerk auf die Haftvermittler (Bondingsysteme) legen. Da sind die Füllungen selbst harmlos dagegen. Das wäre hier eigentlich auch mal ein eigenes Thema wert.

du vermischt hier aus meiner sicht viele, zum teil falsch verstandene informationen und zieht daraus abgeleitet falsche schlüsse.
z.b. die fehler der zahnmedizin ... da muss erst mal der fehler definiert sein,.. auch heute noch wird von offizieller seite amalgam empfohlen.
und komposite werden heute nicht mehr gemischt,... versprochen,...:)
Auch wenn mein Geist Hg-bedingt etwas beeinträchtigt sein sollte vermische ich hier überhaupt nichts. Wenn du der Meinung bist, dass ich das eine oder andere nicht verstanden haben, würde ich dich bitten mich "direkt" darauf hin zu weisen, momentan habe ich nur das Gefühl, dass dir die Materie nicht vertraut ist. Wenn du meinen Beitrag aufmerksam gelesen hast wird dir auffallen, dass es hier nicht um Amalgam, GIZ od. Composit selbst, sondern um die bei der Verarbeitung möglichen Fehler und daraus "mögliche" Folgen geht. Nicht mehr und nicht weniger.

und vollkommen recht hast du dennoch, bei den gefahren, die von welchem füllstoff auch immer ausgehen,...
zum beispiel die zemente, die hier immer wieder empfohlen werden,.. kann mir jemand sagen, aus welchem grund die verträglich sein sollen?
Vermutlich weil sich Zement irgenwie noch natürlicher und gesünder anhört als Kunststoff ;-). Was natürlich ein absoluter Quatsch ist.
siehe hierzu mein Beitrag

das ist meine meinung, ich hoffe, dass die antwort nicht unhöflich empfunden wird... das würde mir leid tun, ist einfach schon sehr spät,...
aber geht mir immer so,.. wenn ich hier mal anfange zu lesen, kann ich nicht mehr aufhören:)
Wenn ich ganz ehlrich bin empfinde ich diese Art von Kritik schon unhöflich, zumal ich einen echt besch... Tag hinter mir habe. Sonderlich konstruktiv finde ich diese ebensowenig.

Grüße
Boris
 
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23.01.07
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Da hat er recht. Kunststofffüllmaterial kommt fertig aus der Spritze. Und im Beitrag ist einiges gemischt.
.
Hallo EM Zahn

Auch dich als Fachmann bitte ich darum mich darüber aufzuklären was ich angeblich vermischt/vermengt ;-) habe.
In einem anderen Thread wurde mal die Bitte an dich herangetragen, dass du hier mal eine Füllungsübersicht "Art, Hersteller, Inhaltsstoffe, etc ..." einstellst. Die Bitte hast du dankend abgelehnt. Vermutlich weil die Liste der in Deutschland zugelassenen Dentalmaterialien weit über tausend Seiten umfasst. Wäre es aber für viele nicht hilfreich zumindest mal eine Top 20 Liste zu erstellen. Die Auswahl der richtigen Füllung bezogen auf den Hersteller, Inhaltsstoffe etc.. ist doch immer noch ein Lotteriespiel. Wenn man bedenkt wie teuer ein LTT ist macht es doch Sinn schon im Vorfeld zu selektieren. Oder??
Mal Hand auf's Herz. Was denkst du wie viele von den zugelassenen Füllmaterialien kennst du? 0,1%, 1% ?? OK, viele sind aktuell davon nicht mehr im Einsatz, doch haben viele hier z.T. Füllungen die älter als 10-15 Jahre sind.
Grüße
Boris
 
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23.01.07
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Das wird sich spätesten erst nach 2 weiteren Generationen herausstellen.
Ganz außer Acht wird gelassen, dass mindestens 4 Generationen schon schwer betroffen sind. In jeder Generation treten mehr Genschäden auf, die durch Quecksilber hervorgerufen werden.

Dissertation von Stefan Maydl 2004



Liebe Grüße
Anne S.
Hallo Anne

Vielen Dank für deinen Beitrag. Wenigstens einer der mein Beitrag als Denkanstoss verstanden hat.

Grüße
Boris
 
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02.03.04
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Gefahrenquelle Nr. 1 bei Dentalfüllstoffen ist häufig nicht das Material selbst.

menschen mit eingeschränkter nierenfunktion darf kein amalgam eingesetzt werden (also laut kasse). kann jemand diese aussage bestätigen?
 

goldi

Gefahrenquelle Nr. 1 bei Dentalfüllstoffen ist häufig nicht das Material selbst.

Bei Patienten mit schweren Nierenfunktionsstörungen sollten keine neuen Amalgamfüllungen gelegt werden. Es gibt hinreichend Veröffentlichungen, die die Niere als bevorzugtes Zielorgan für eine Quecksilbervergiftung beschreiben.
Quelle:
www.bfarm.de/cln_043/nn_421158/sid_20249ECE79EA9D47B52DFF84CF875968/DE/Presse/mitteil2003/pm22-2003.html__nnn=true

(ganz klein unten steht, dass man die Amalgam-Broschuere als PDF-Datei herunterladen kann).

Diese Amalgam-Broschuere des Bundesinstitutes für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) sollte in jeder Zahnarztpraxis im Wartezimmer rausgelegt werden!

goldi
 
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28.03.05
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Gefahrenquelle Nr. 1 bei Dentalfüllstoffen ist häufig nicht das Material selbst.

Hallo Boris,

vielleicht liegt die geringe Resonanz daran, dass es auf Anhieb nicht gleich offensichtlich ist, auf was dein Beitrag hinauszielt.

Willst Du damit hervorheben, dass Kunststoffe genau wie Amalgam gesundheitsgefährdend sind?!

Liebe Grüße
Anne S.
 
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28.03.05
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Gefahrenquelle Nr. 1 bei Dentalfüllstoffen ist häufig nicht das Material selbst.

Eine weitere Gefahrenquelle sind z.B. die Kleber,

ich hatte es glaube schon mal irgendwo gepostet.
An der Uni Greifswald wird ein "biologischer Kleber " entwickelt.
Auf meine Anfrage hin, hat mir Dr. Jülich von der Uni Greifswald mitgeteilt, dass er mir aus patentrechtlichen Gründen nichts näheres mitteilen könne.

Liebe Grüße
Anne S.
 
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23.01.07
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Gefahrenquelle Nr. 1 bei Dentalfüllstoffen ist häufig nicht das Material selbst.

Hallo Boris,

vielleicht liegt die geringe Resonanz daran, dass es auf Anhieb nicht gleich offensichtlich ist, auf was dein Beitrag hinauszielt.

Willst Du damit hervorheben, dass Kunststoffe genau wie Amalgam gesundheitsgefährdend sind?!

Liebe Grüße
Anne S.
Hallo Anne

Vielen Dank für diesen Hinweis. Nein, mir ging es nicht nur darum, dass Kunststoffe genauso gesundheitsgefährdend sind wie Amalgam, sondern dass ebenso ein großes Risiko bei der Verarbeitung/Verlegung unterschiedlicher Füllungsmaterialien ausgeht. Alle Studien die ich bisher über Zahnfüllungen gelesen haben gehen immer davon aus, dass diese Vorschriftsgerecht gelegt wurden. Wie will ich als Patient denn feststellen ob vorschriftsgemäß behandelt wurde? Woher weiß ich, dass mein Amalgam vor 20 Jahren in dem richtigen Verhältnis angerührt wurde und auch wirklich immer eine Unterfüllung gesetzt wurde? Ich glaube einfach, dass durch unsachgemäße Verarbeitung sich die Intoxikationsproblematik potenziert. Somit kann es dann auch sein, dass schon eine Amalgam-, Composit-,GIZ-Füllung... ausreicht um einen großen Schaden anzurichten.

Grüße
Boris
 
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28.03.05
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Gefahrenquelle Nr. 1 bei Dentalfüllstoffen ist häufig nicht das Material selbst.

So isses!

Liebe Grüße
Anne S.
 
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