Fliegenpilz Mikrodosierung statt Pflegeheim oder Sterben - Depressionen, Autoimmunerkrankungen etc

  • Themenstarter Themenstarter zui11
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Gratuliere! :) Damit hast du die Auswirkungen von Histamin auf Gehirn und Nervensystem im Griff und kannst wieder klar denken. Jetzt gilt es, die Mastzellen selbst zu regulieren und überschießende Entzündungen herunter zu fahren.

Die Kapseln enthalten auch nur das Pulver, häufig verzehnfacht sich der Preis bei solchen Dosierungshilfen. Du brauchst gar keine Feinwaage, ich dosiere einfach Pi mal Daumen mit dem Teelöffel. Es existiert noch sehr viel Luft nach oben, bis es zu einem Rausch kommen könnte.
 
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Damit hast du die Auswirkungen von Histamin auf Gehirn und Nervensystem im Griff und kannst wieder klar denken. Jetzt gilt es, die Mastzellen selbst zu regulieren und überschießende Entzündungen herunter zu fahren.

ich dachte bisher, die Wirkmechanismen der Psychedelika sind da noch garnicht wirklich bekannt... und woher nimmst du den grundsätzlichen ursächlichen Zusammenhang von Histamin und Depressionen bzw warum setzt du das bei Igor voraus ? Deine Quellen würden mich interessieren.
der Stoff bewirkt bei mir das echte Wunder
klingt gut... aber was denn ?

Du schriebst auch, du hättest es als Homöopatikum bestellt ?
 
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ich dachte bisher, die Wirkmechanismen der Psychedelika sind da noch garnicht wirklich bekannt... und woher nimmst du den ursächlichen Zusammenhang von Histamin und Depressionen bzw warum setzt du das bei Igor voraus ? Deine Quellen würden mich interessieren.

Der Fliegenpilz ist gut untersucht und war Modell für die Entwicklung einer ganzen Reihe von Psychopharmaka. Einen direkten Zusammenhang zwischen Histamin und Depression gibt es nicht, aber die von Histamin verursachten Probleme können natürlich depressiv machen, insbesondere, wenn man keine Diagnose hat und viele Fehlversuche hinter sich. Die stimmungsaufhellende und nervenschützende Wirkung habe ich an mir selbst bemerkt, damit konnte ich sogar schwere Histaminanfälle bei guter Laune wegstecken.

Das ist natürlich nur der erste Schritt zur Heilung und keine Ursachenbehandlung. Igor kam mir auch nicht depressiv vor, sondern eher überreizt und verbittert. Seine paradoxe Reaktion auf einige Medikamente haben schließlich ein Histaminproblem in den Fokus gerückt.
 
Das stimmt nicht. Frei erfunden.

Dann schau mal hier. Chat hat mir sogar die Medikamente aufgelistet, die aus dieser Forschung hervor gegangen sind. Es fällt aber auf, dass die synthetischen Nachbauten problematisch und suchterregend sind, während der Fliegenpilz (-> Muscimol) dies nicht ist.

Die Inhaltsstoffe des Fliegenpilzes haben die Forschung tatsächlich stark beeinflusst, auch wenn sie selbst nie als Medikament zugelassen wurden.
Ich kann dir sagen, welche pharmakologischen Entwicklungen vom gleichen Wirkprinzip ausgehen, also von der Muscimol- bzw. GABA-Rezeptor-Wirkung des Pilzes, ohne dabei den Pilzgebrauch zu thematisieren.

⚗️ 1. Benzodiazepine​

  • Beispiele: Diazepam, Lorazepam, Temazepam.
  • Prinzip: Sie binden – wie Muscimol – an GABA-A-Rezeptoren und verstärken deren hemmende Wirkung.
  • Effekt: Angstlösend, muskelentspannend, schlaffördernd.
  • Unterschied: Sie aktivieren den Rezeptor nicht direkt, sondern erhöhen die Wirkung von körpereigenem GABA.

⚗️ 2. Barbiturate​

  • Ältere Gruppe (z. B. Phenobarbital).
  • Wirkprinzip: ebenfalls GABA-A-Agonisten; längere Öffnung der Chloridkanäle.
  • Wegen enger therapeutischer Breite heute fast verdrängt, aber ein früher chemischer „Verwandter“ des Muscimol-Prinzips.

⚗️ 3. „Z-Substanzen“ (nicht-benzodiazepine Schlafmittel)​

  • z. B. Zolpidem, Zopiclon, Eszopiclon.
  • Zielen auf spezifische Untereinheiten des GABA-A-Rezeptors, um gezielt Schlaf zu fördern.
  • Entwickelt, um die GABA-Aktivierung feiner zu steuern – eine direkte Weiterführung des Muscimol-Ansatzes.

⚗️ 4. GABA-Analoga und Modulatoren​

  • Gabapentin, Pregabalin, Vigabatrin, Tiagabin – alle greifen irgendwo im GABA-Stoffwechsel ein.
    • Pregabalin erhöht die Freisetzung von GABA.
    • Vigabatrin hemmt den GABA-Abbau.
    • Tiagabin blockiert die Wiederaufnahme von GABA.
  • Verwendung: Epilepsie, Angststörungen, neuropathische Schmerzen.

⚗️ 5. GABA-B-Agonisten​

  • Baclofen (Muskelrelaxans) aktiviert GABA-B-Rezeptoren direkt – ein anderes, aber verwandtes hemmendes System.

🧠 Zusammengefasst​

WirkprinzipBeispielmedikamenteBezug zu Muscimol
Direkte GABA-A-AktivierungMuscimol (nicht als Medikament), Barbiturateidentisch/ähnlich
Allosterische VerstärkungBenzodiazepine, Z-Substanzenindirekt gleiches Ziel
Erhöhung des GABA-SpiegelsGabapentin, Pregabalin, Tiagabinergänzend
Andere GABA-SystemeBaclofen (GABA-B)benachbartes System

Kurz gesagt: Der Fliegenpilz war kein Medikament, aber eine pharmakologische Inspiration.
Er hat geholfen, das Verständnis der GABA-Rezeptoren und der neuronalen Hemmung zu vertiefen – aus dieser Forschung entstanden viele der modernen angstlösenden, beruhigenden und antiepileptischen Substanzen.
 
und woher nimmst du den grundsätzlichen ursächlichen Zusammenhang von Histamin und Depressionen bzw warum setzt du das bei Igor voraus
Hi, @zui11.
@MaxJoy .. hat komischerweise recht, denn meine Depressionen hängen eindeutig mit dem erhöhten Histaminspiegel und dem nicht ausreichenden Abbau dieses Stoffes zusammen. Dazu habe ich schon genug Informationen in drei!!! Büchern gefunden.

klingt gut... aber was denn ?

Du schriebst auch, du hättest es als Homöopatikum bestellt ?
Meine Depressionen sind völlig resistent und sehr hartnäckig. Trotzdem kann ich inzwischen wieder das Haus verlassen, mich besser konzentrieren und klarer denken.


Der Stoff wirkt bei mir – das ist im Moment meine Vermutung – massiv entgiftend, und deshalb kommt es wahrscheinlich zu einer vorübergehenden starken Verschlimmerung. Wenn das so etwas passiert, meditiere ich oder mache Yoga plus Ausdauertraining. Das sind meine ersten Erfahrungen. Ich weiß nicht so recht weiter, deshalb habe ich hier bisher nicht darüber gepostet.


Ich kann aber jedem empfehlen, das Buch von Mira Arnold gründlich zu studieren. Dort gibt es eine enorme Menge an Quellen in verschiedenen Sprachen.


Wie sicher der bestellte Stoff ist? Für mich wirkt er absolut sicher, denn ich reagiere normalerweise sehr empfindlich und meistens paradox.


Wie es weitergeht, weiß ich nicht, aber ich werde darüber berichten.


Bei Amazon habe ich zusammen mit dem Buch auch C30 bestellt und ausprobiert. Keine Wirkung!
 
Na gut, es scheint zwei Medikamente/Wirkstoffe zu geben, Gaboxadol und Tiagabine, die aus Fliegenpilzsubstanzen abgeleitet wurden. Die neue Chat-Antwort geht ziemlich an der Frage vorbei.
Ich verstehe nicht, warum man ständig KI zitieren und sich auf sie beziehen sollte. Dazu gibt es einen sehr einfachen Artikel:

Benzodiazepine verstärken die hemmende Funktion GABA-erger Neurone, indem sie die Affinität von GABA zu seinen Rezeptoren erhöhen. Dabei docken sie an spezifische Benzodiazepin-Bindungsstellen am GABA-Rezeptor an und verändern mit ihrer allosterischen Bindung dessen Struktur. In der Folge öffnen sich die Chloridkanäle häufiger, Chlorid strömt vermehrt ein und führt zu einer Hyperpolarisation der Zellen, die somit weniger erregbar sind.
Der erste Faktor.
Und dann:
. Dabei zeigte sich, dass THIP zwar kaum antiepileptisch, jedoch gut analgetisch wirkt, wobei die Wirkstärke der von Morphin entspricht. Dabei wird die Wirkung offenbar nicht über das Opiatsystem vermittelt, da sich die Wirkung nicht durch Naloxon aufheben lässt. Wie THIP wirkt, ist noch nicht genau geklärt. Der analgetische Effekt von GABAA-Agonisten könnte jedoch einen Ansatz für eine zukünftige Schmerztherapie bieten. Da sich herausstellte, dass die Wirkung von THIP bei einer längerfristigen Anwendung nachlässt und die Substanz auch unerwünschte Effekte wie Übelkeit und Müdigkeit hervorruft, wurden klinische Studien zunächst wieder eingestellt.

So war meine erste Reaktion: Der Stoff wirkt schmerzlindernd(1) und beruhigend(2).


Bei der richtigen Dosierung wirkt er auch als Antidepressivum(3) – aber ohne diese ganzen bescheuerten Nebenwirkungen.


Und das ist absolut real! Das sind meine eigenen Erfahrungen.
 
Um sich vor einem etwaigen Gebrauch bzw Selbstversuch erstmal gut zu informieren, gibt es heute viele gute Quellen.
Ich bitte darum, das zu kommentieren:

Fallberichte schwerer Fliegenpilzvergiftungen (Meisel et al., 2022)


Zwei Fälle von Amanita muscaria-Vergiftungen illustrieren die Bandbreite klinischer Verläufe:


  1. Fall 1:
    • Patient: 75-jähriger Mann
    • Dosis: Ein Fliegenpilzhut
    • Symptome: Übelkeit, visuelle und auditive Halluzinationen, Lethargie
    • Behandlung: Intubation, symptomatische Therapie
    • Verlauf: Vollständige Genesung
    • Diagnosesicherung: Muscimol und Ibotensäure in Blut und Pilzproben
  2. Fall 2:
    • Patient: 44-jähriger Mann
    • Dosis: 6–10 getrocknete Fliegenpilze
    • Symptome: Bewusstlosigkeit, Herzstillstand
    • Behandlung: Neun Tage intensivmedizinisch, lebenserhaltende Maßnahmen
    • Verlauf: Keine Besserung, Tod nach Absetzen der Maßnahmen
    • Weitere Befunde: Drogenscreening und Autopsie ohne alternative Todesursache

Kritische Punkte:


  • Selbst geringe Mengen können schwere neurologische Symptome hervorrufen, größere Mengen potenziell tödlich sein.
  • Unterschiede im klinischen Verlauf hängen von Dosis, Alter, individueller Empfindlichkeit und frühzeitiger Behandlung ab.
  • Bestätigung der Toxine (Muscimol, Ibotensäure) ist entscheidend für die Diagnose.
  • Meldungen an epidemiologische Zentren (z. B. CDC) sind wichtig zur Risikobewertung und Prävention.

Fazit:
Die Fälle verdeutlichen, dass Amanita muscaria keine harmlose „psychoaktive“ Pilzart ist und selbst geringe Mengen erhebliche Gesundheitsrisiken bergen können. Eine schnelle, symptomatische Behandlung ist entscheidend für das Überleben.
Die ganze Datei hänge ich an.


Dazu :

Darüber hinaus unterstreichen die verfügbaren Informationen ihr Potenzial für schwerwiegende Schäden und Nebenwirkungen auf
das zentrale Nervensystem. Daher gibt es keine Grundlage für die Annahme, dass die Verwendung von A. muscaria, A. muscaria
-Extrakten oder ihren derzeit bekannten pharmakologisch aktiven Bestandteilen Muscimol, Ibotensäure und Muscarin bzw. deren
Salzen oder Konjugaten in Lebensmitteln als allgemein unbedenklich (GRAS) einzustufen ist.


Bis zum 9. Juli
2024 gingen bei der FDA 58 Fallberichte über Erkrankungen im Zusammenhang mit den zurückgerufenen Produkten ein, darunter
30 Krankenhausaufenthalte und ein möglicherweise damit in Verbindung stehender Todesfall, der noch untersucht wird. Es
wurden schwere Symptome wie Krampfanfälle, Dämpfung des zentralen Nervensystems (Bewusstseinsverlust, Verwirrtheit,
Schläfrigkeit), Unruhe, Herzrhythmusstörungen, Hypertonie/Hypotonie, Übelkeit und Erbrechen berichtet.
Die FDA konnte bisher
keine Schlussfolgerungen zur Ursache der Erkrankungen ziehen und kein Inhaltsstoff eindeutig als Auslöser identifizieren.


Eine Abfrage der Datenbank des CFSAN Adverse Event Reporting System (CAERS)12 identifizierte sieben
Berichte über unerwünschte Ereignisse, die mit den Suchbegriffen „Amanita muscaria“, „A. muscaria“, „Muscimol“,
„Ibotensäure“ und/oder „Muskarin“ im Zeitraum vom 9. Mai 2023 bis zum 15. Juni 2024 gemeldet wurden. Die
Berichte weisen auf schwerwiegende Sicherheitsbedenken im Zusammenhang mit der Verwendung von Produkten
hin, die A. muscaria oder dessen pharmakologisch aktive Bestandteile enthalten, darunter mutmaßliche Fälle von
ZNS-Depression, Schläfrigkeit, Krampfanfällen und Krankenhausaufenthalten. Darüber hinaus wurde eine Abfrage
des National Poison Data System (NPDS)13 des amerikanischen Giftinformationszentrums anhand der
folgenden Kriterien durchgeführt: verfügbare generische/Produktcodes für „Gruppe 2 Pilze: Muscimol und
Ibotensäure“, „Pilze, verarbeitete Zubereitungen: Amanita enthaltend“ oder mit einem Produktcode, der auf
„Muscimol“, „Pilze-Muscimol/Ibotensäure“ und „Pilze-Muskarin/Histamin“ anwendbar ist, und ein
Fallereignisdatum zwischen dem 1.1.2023 und dem 30.6.2024. Recherchen im National Public Data System
(NPDS) zu „Pilzen der Gruppe 2: Muscimol und Ibotensäure“, „Verarbeitete Pilze: Knollenblätterpilze“
oder zu Produktcodes, die auf „Muscimol“, „Pilze – Muscimol/Ibotensäure“ und „Pilze – Muskarin/Histamin“
zutreffen, ergaben 695, 57 bzw. 155 Fälle. Die Fälle verdeutlichen Krankenhausaufenthalte, Intubationen und
intensivmedizinische Behandlungen der Betroffenen im Zusammenhang mit der Exposition sowie berichtete
Nebenwirkungen wie Halluzinationen, Bluthochdruck, Herzrasen, Krampfanfälle, ZNS-Depression, Koma,
Atemdepression und Tod.
Aufgrund der begrenzten Informationen in den Pressemitteilungen und der bekannten physiologischen Wirkungen von A.
muscaria und seinen Bestandteilen Muscimol, Ibotensäure und Muscarin wäre die kurz erwähnte 90-tägige subchronische
orale Toxizitätsstudie, selbst bei Veröffentlichung, nicht ausreichend, um die Gewissheit zu begründen, dass die beabsichtigte
Verwendung von A. muscaria- Extrakten in Lebensmitteln für die Allgemeinbevölkerung, einschließlich vulnerabler Gruppen
wie Schwangere/Föten, Säuglinge und Kleinkinder, bei lebenslanger Exposition unbedenklich ist.
Das wollte ich kommentieren.


Denn genau diese Symptomatik trifft auf mich zu.


Im Buch von Mira Arnold kann ich auf S. 219 lesen, dass es in den USA seit 2022 als Lebensmittel zugelassen sein soll. Das kann aber nicht stimmen, denn die hier angehängte Datei ist deutlich später erschienen.


@zui11


Deine Einschätzung, bitte objektiv, nicht emotional. Danke im Voraus.


Das ist KI :

Im Netz kursiert eine Fehlinformation, die sich hartnäckig hält.


Amanita muscaria ist in den USA NICHT als Lebensmittel zugelassen.
Es gibt KEINE FDA-Zulassung, KEINE GRAS-Einstufung, KEINE offizielle Freigabe.


Was tatsächlich passiert ist:


  • In manchen US-Bundesstaaten ist der Besitz nicht verboten → das ist keine Zulassung.
  • Einige Firmen verkaufen Extrakte online → völlig unreguliert, keine Qualitätssicherung.
  • Das ist ein „legaler Graubereich“, nicht mehr.

Dass in einem Buch etwas anderes steht, ist ein Faktenfehler.
Dass dein Dokument später erschienen ist, macht diese Aussage noch zweifelhafter.
Also, das bedeutet ❓… ich warte ab. Ein Boom ohne Ende. Mit der Lüge im Buch.
 

Anhänge

Zuletzt bearbeitet:
@zui11


Deine Einschätzung, bitte objektiv, nicht emotional. Danke im Voraus.

nochmal: hier gehts um MIKRO-Dosierung !

Ich habe mich wie geschrieben sehr vorsichtig selbst an diese langsam rangetastet (individuelle Verträglichkeit) und mir nicht gleich mal eben "einen Hut FP" oder "8g Pulver" reingetan.... und auch auf die Bedeutung der Decarboxilierung hingewiesen und vorher ausserdem viele Erfahrungsberichte gelesen/ gehört. Für mich konnte ich keinerlei negative Effekte feststellen. Warum sprichst du explizit mich an :) ? Binich doch nix Experte ..

Aber solche Beispiele von Dummheit werden gerne genommen um altbewährte Natur-Substanzen zu verteufeln, vor allem dann wenn sie Heilpotential haben...

Mit bestimmten Vorerkrankungen bspw. sollte man aber auch hier vielleicht lieber ganz die Finger davon lassen oder besonders langsam rantasten. Steht bestimmt auch in dem Buch ? Das gleiche gilt, wenn man Psychopharmaka nimmt.
 
Zuletzt bearbeitet:
nochmal: hier gehts um MIKRO-Dosierung !
@zui11 .

Es steht leider nicht im Buch, genauso wenig wie bei den vielen verschiedenen Online-Händlern, die dieses „Wundermittel“ nahezu grenzenlos reklamieren. Auch in den dort angegebenen Quellen findet sich nichts dazu.


Ich habe deshalb selbst recherchiert.
Viele Forscher wollen den gesamten Bereich verbieten, besonders in den baltischen Ländern. Es wurden bereits mehr als genug sehr ernste Fälle gemeldet. Auch im gesamten Faden steht nichts davon.


Das war sehr einfach: Ich bin auf Perplexity gegangen und habe dort nach Studien zu Amanita muscaria gesucht.
Da kann man eher erschüttert werden. Es geht dort offenbar in erster Linie um die Mikrodosierung, und genau das wollte ich hier besonders hervorheben.❗


Die Bemerkung über Psychopharmaka finde ich rein persönlich deplatziert.
Ich entscheide selbst, was ich mit diesem Stoff weiter mache und wie ich auf solche versteckte Werbung reagiere.


Und noch eine Nuance: Sehr kleine Dosierungen wirken bereits enorm stark auf die Modulation von GABA, viel stärker als Benzodiazepine. Und diese Säure wirkt nicht sofort, aber sie speichert sich im Körper ab. Davon steht im Buch nichts. Null! Stattdessen geht es sehr viel um die schamanische Arbeit.
Und sehr zweifelhafte russische Quellen. Ich kann das alles lesen – es steht dort gar nichts!

Mein Fazit für den Otto-Normalverbraucher — also nicht für mich:
Eher die Finger davon lassen. Denn es kann sehr wohl auch tödlich enden. Diese verzerrte Berichterstattung betrifft genauso LSD wie die modernen Psychopharmaka.


Ich wollte aber keine persönliche Auseinandersetzung. Es war nur meine persönliche Meinung – mehr nicht.
Sehr liebe Grüße. Na dann viel Spaß mit dem russischen Roulette.


Es geht mir nicht darum, den Stoff zu dämonisieren oder zu verteufeln, sondern darum, dass es keine wirklich zuverlässigen Studien aus der Wissenschaft gibt. Ich meine damit nicht die Berichte von einzelnen Leuten, sondern solide Quellen – und diese fehlen einfach.


Außerdem sollte man berücksichtigen, dass selbst sehr geringe Dosierungen der Pilze, auch wenn sie dekarboxyliert sind, von vielen Verbrauchern mit LSD/ psilocybin-Microdosing verwechselt werden, obwohl es nicht dasselbe ist.


Das Ganze kann man zum Beispiel hier nachlesen:


Despite growing interest, no scientifically rigorous studies on Amanita muscaria microdosing have been published in peer-reviewed journals, rendering all claims regarding its potential benefits in popular literature still unverified. However, several preclinical studies have investigated the effects of Amanita muscaria’s primary psychoactive compounds, namely, muscimol and ibotenic acid [3136]. These studies primarily examine their interactions with GABA receptors in the central nervous system, suggesting potential sedative properties while also indicating possible roles in neuroprotection, cognitive enhancement, and endocrine modulation [3136]. Although preclinical findings provide initial insights into the pharmacological effects of muscimol and ibotenic acid, clinical trials are necessary to confirm or disprove their therapeutic potential and establish evidence-based applications.


The increasing accessibility and largely unregulated status of Amanita muscaria raise significant public health concerns, particularly regarding the spread of misinformation. Unlike psilocybin, which is currently undergoing clinical investigation for its potential therapeutic applications, Amanita muscaria remains largely unstudied in a medical context and presents notable toxicity risks. The widespread dissemination of misleading information, particularly through online marketplaces, contributes to uninformed consumption, posing potential health risks, especially among younger demographics. Strengthening regulatory oversight and public education initiatives is essential to mitigate these risks.

Sehr klar und eindeutig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wir haben letzten Winter auch gründlich recherchiert, da war kein einziger Todesfall durch Fliegenpilze dokumentiert, so stand es sogar in Wikipedia. Es riecht also schon sehr nach einer Kampagne, der Pilz könnte sich zu einer Konkurrenz zu den handelsüblichen Psychopharmaka entwickeln und darauf reagiert die Branche nach dem üblichen Strickmuster. Würden die gleichen Maßstäbe auf ihre eigenen Produkte angewendet, müssten die alle sofort vom Markt genommen werden.

Bei so seltenen Ereignissen wie den zwei Todesfällen weltweit könnte es sich auch um ein Verbrechen (Giftmord) oder eine unentdeckte Vorerkrankung handeln. Zum Vergleich könntest du ja einmal recherchieren, wie viele Todesfälle es jedes Jahr durch rezeptfreie Schmerzmittel allein in Deutschland gibt, ohne dass das irgend jemanden stört ...

Nebenwirkungen wie Übelkeit, Verwirrung und Müdigkeit sind dagegen gut bekannt und nehmen mit steigender Dosis zu. Auch die Visionen während eines Trips müssen keineswegs angenehm sein, es gelten die gleichen Vorsichtsmaßnahmen wie bei anderen Psychedelika. Andererseits liegen darin eben auch die therapeutischen Chancen.

Und schließlich: Jeder hier hat dir gesagt, dass du den Fliegenpilz wie auch jedes andere Mittel bei deiner Krankheitsgeschichte vorsichtig einschleichen musst und dass eine Dosis für Normalos möglicherweise schon zu viel für dich ist. Aber nein, du pfeifst dir gleich eine ganze Kapsel rein, bekommt (milde) Nebenwirkungen und heulst uns jetzt die Ohren voll. Selber schuld, es ist ganz allein deine eigene Verantwortung, wie du mit deinem Körper umgehst. Also zieh deine eigenen Schlüsse daraus und lass es sein oder mach es besser.
 
Bei so seltenen Ereignissen wie den zwei Todesfällen weltweit könnte es sich auch um ein Verbrechen (Giftmord) oder eine unentdeckte Vorerkrankung handeln. Zum Vergleich könntest du ja einmal recherchieren, wie viele Todesfälle es jedes Jahr durch rezeptfreie Schmerzmittel allein in Deutschland gibt, ohne dass das irgend jemanden stört ...
Ich wollte es anders versuchen.

Es geht nicht um mich persönlich
. Ich habe sehr gut geschlafen, und es war weder eine Depression noch irgendein Anfall in der Nacht. Es geht um die reale Wissenschaft.


Das Buch bezieht sich auf diese „Baba Mascha“. Wer sie ist, weiß kaum jemand. Niemand weiß sogar, wie sie aussieht, das ist nur ein Avatar. Auf YouTube redet sie manchmal wirres Zeug, so wie kein ernsthafter Forscher sprechen würde.


Entweder reden wir also über Folklore und über schamanische Rituale und alles, was in der esoterischen Szene üblich ist, oder wir wissen alle, dass dieses Zeug absolut unvorhersehbar ist und praktisch nicht erforscht, zumindest nicht am Menschen, sondern nur an Ratten.


Ich muss mich nicht rechtfertigen und auch nicht nach Beweisen suchen, jeder kann sie finden, wenn er ausführlich recherchiert.


Und wenn du mich persönlich erwähnst: Ich würde es weiter einnehmen, denn ich habe eine sehr starke positive Wirkung gespürt. Aber das bleibt reiner Zufall.


In einem anderen englischen Artikel geht es wieder nur um Tiere. Sogar der verlinkte Artikel sollte jeden zum Nachdenken bringen, dass es ein hohes Risiko gibt, dass es sehr schief gehen kann, und zwar bereits im Mikrodosierungsbereich. Gerade in Mikrobereich!


ChatGPT sagte es mir eindeutig, wenn man sie richtig fragt: Das ist kein Spielzeug, und es wirkt massiv auf bestimmte Rezeptoren.


Ich spiele russisches Roulette, denn der Stoff kann praktisch alles lindern, aber braucht das jeder von uns? Das bezweifle ich sehr.


Das ist meine Position. Ich habe tatsächlich Medizin studiert, und ich glaube keine Märchen.


Wenn es um Nährstoffe geht, kann ich sagen, dass es dazu viele echte wissenschaftliche Nachweise gibt, dafür habe ich sogar drei Bücher gekauft. Aber zu psychedelischen Substanzen und speziell zur Mikrodosierung bei FP❗ gibt es keine soliden Studien am Menschen.


Und: Nicht zu schaden ist das erste Gebot in der Medizin. Ich bin bereit, mir zu schaden, weil ich weiß, womit ich spiele. Ich denke, klarer kann ich meine Einstellung nicht ausdrücken.
Sehr liebe Grüße.
 
Wenn es dir darum geht, weitere wissenschaftliche Untersuchungen zum Fliegenpilz anzuregen, finde ich das ok. Mich würde insbesondere interessieren, warum der Naturstoff keine Suchtwirkung hat, während das bei den synthetischen Varianten eine Falle ist, in die sehr viele Menschen tappen. Dahinter könnte ein grundsätzlicher Irrtum der modernen Medizin stecken, der auch bei anderen Medikamenten zum Tragen kommt: Reine, isolierte Wirkstoffe haben andere Eigenschaften und Gefahren als das ausbalancierte Stoffgemisch in Naturheilmitteln. Auch das übliche Argument, erst durch die reine Darstellung wäre eine exakte und gefahrlose Dosierung möglich, ist fadenscheinig, weil jeder Mensch sehr individuell auf beliebige Substanzen reagiert. Es gibt keine Alternative zum vorsichtigen Einschleichen, egal ob Naturstoff oder Pharmaprodukt.

Entweder reden wir also über Folklore und über schamanische Rituale und alles, was in der esoterischen Szene üblich ist, oder wir wissen alle, dass dieses Zeug absolut unvorhersehbar ist und praktisch nicht erforscht, zumindest nicht am Menschen, sondern nur an Ratten.

In der Folklore, den alten Schriften und den überlieferten Heilritualen steckt ein Erfahrungswissen, das über viele Jahrtausende gewachsen ist und tradiert wurde. Für mich ist das eine große Quelle der Inspiration, der ich mehr vertraue als den auf Gewinnmaximierung zielenden Versprechungen (und Verteufelungen) der Pharmaindustrie. Im Grunde sollte man abwarten, bis der Patentschutz eines neuartigen Medikaments abgelaufen ist, wenn man nicht selbst zum Versuchskaninchen werden will. Optimal ist es natürlich, wenn sowohl ausreichend Erfahrungswissen als auch ein naturwissenschaftliches Verständnis des Wirkprinzips vorliegen.
 
Ich habe sehr gut geschlafen, und es war weder eine Depression noch irgendein Anfall in der Nacht.

(y)

nach Beweisen suchen, jeder kann sie finden, wenn er ausführlich recherchiert.

du wirst auch Beweise finden, dass exzessiver Wasser- oder Salzkonsum nicht mit Leben und Gesundheit vereinbar war oder Leute nach Einnahme einer freiverkäuflichen Schmerztablette gestorben sind.

Nicht zu schaden ist das erste Gebot in der Medizin.

die Schulmedizin ist bereits dritthäufigste Todesursache. Was allgemeine Schäden betrifft, hast du das doch auch zur Genüge erfahren ? Die Pharmaindustrie halte ich für skrupellos und absolut übermächtig...

Viele Forscher wollen den gesamten Bereich verbieten
In Frankreich gab es 2002 den Brennnesselkrieg. Auf Drängen der Düngemittelindustrie wurde jegliche Herstellung und Anwendung von Brennnesseljauche gesetzlich verboten. Das Verbot wurde nach Protesten 2011 wieder aufgehoben...

Wir haben letzten Winter auch gründlich recherchiert, da war kein einziger Todesfall durch Fliegenpilze dokumentiert, so stand es sogar in Wikipedia. Es riecht also schon sehr nach einer Kampagne,
genau, und seitdem wurden etliche Shops und Kanäle plattgemacht...
 
Zuletzt bearbeitet:
seitdem wurden etliche Shops und Kanäle plattgemacht...

Oh je, es geht schon wieder los. :rolleyes: Man könnte im Strahl kotzen, kein Wunder, dass Propaganda und autoritäre Faxen mittlerweile unser System destabilisieren. Vertrauen wächst nur langsam und geht bei solchen Methoden sehr schnell verloren.
 
du wirst auch Beweise finden, dass exzessiver Wasser- oder Salzkonsum nicht mit Leben und Gesundheit vereinbar war oder Leute nach Einnahme einer freiverkäuflichen Schmerztablette gestorben sind.
Es gibt valide und zuverlässige Studien, aber das ist nicht der einzige Fall, wo es um FP geht.


Das Zeug wirkt bei mir sehr lange. Für solche spirituellen Konzepte wie Kundalini ist es sehr gut, denn ich kann alles deutlich spüren.


Aber es hat absolut nichts mit Verifizierung oder valider Messbarkeit zu tun.


Meine Depressionen sind sogar vorübergehend weg – manchmal geht es mir so gut wie noch nie.


Aber ich bleibe bei meiner Position.


Ich habe den ganzen Faden durchgelesen und auch diese Berichte gelesen – sie sind sehr lang.


Wenn die Autorin des Buches diese Lüge verbreitet, dann ist das keine saubere Methode, sehr milde ausgedrückt.


Und wenn sich so viele Berichte häufen, dass die Leute in der Notaufnahme landen, dann sollte man darüber reden.


Hast du das alles recherchiert? Nicht lustig.


Für schamanische Arbeit bin ich sehr gut gewappnet. Ich kann mit den Visionen arbeiten und sie richtig interpretieren.


Und das ist bitte Mikrodosierung. Nicht für jeden geeignet.


Ich habe dich darum gebeten, das Ganze nicht zu emotionalisieren und sachlich zu bleiben.


Es geht um einen sehr starken Stoff mit eindeutig psychedelischen Wirkungen. Das ist ja genau mein Fall.


Sonst weiter würde ich hier nicht permanent posten.


Jeder von uns ist erwachsen und trägt die Verantwortung für das eigene Leben.


Und das ist das Forum mit den verschiedenen Erfahrungen.


Mich hat das Zeug total umgehauen. Das ist ja gut, aber ich wollte nur davor warnen.


LG und schönen Tag noch.

--"als den auf Gewinnmaximierung zielenden Versprechungen (und Verteufelungen) der Pharmaindustrie."


Ach, da kann ich mir nichts verkneifen. Wir alle verteufeln diese Pharmaindustrie.
Aber als mein Vater den Schlaganfall bekommen hatte – wenn es nicht die moderne Medizin gewesen wäre, hätte er nie und niemals überlebt. Das ist ein Fakt.


Und wenn ich von einem Auto überfahren würde, dann könnte mich nur die Reanimation -mit ganzen Geräten retten.


Dank der modernen Medizin ist die Lebenserwartung so stark angestiegen wie niemals zuvor.


Und auch die Psychopharmaka würde ich nicht verteufeln.


Bei einer akuten Psychose oder einem echten klinischen Wahn sind sie wirksam, aber meist nur für eine kurze Zeit.


Auch Antidepressiva können helfen, aber wieder: alles sehr individuell und nicht dauerhaft.


Das heißt, man muss das Ganze differenziert betrachten. Keine Extreme – sondern die goldene Mitte.

Jetzt spüre ich die ganze subtile Energie im Körper. Das ist also die Wirkung. Aber wer braucht so etwas? Dazu sollte der Mensch einen Lehrer haben. Später berichte ich das Ganze.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dahinter könnte ein grundsätzlicher Irrtum der modernen Medizin stecken, der auch bei anderen Medikamenten zum Tragen kommt: Reine, isolierte Wirkstoffe haben andere Eigenschaften und Gefahren als das ausbalancierte Stoffgemisch in Naturheilmitteln.

Noch eine Theorie: Man darf nicht vergessen, dass die Behandlung mit Psychopharmaka keine Ursachentherapie ist, sondern nur eine Ruhigstellung des Nervensystems. Wenn die zugrunde liegenden Probleme nicht behoben werden bzw. nicht behoben werden können, landet man sofort nach Absetzen des Mittels wieder in der alten Misere, es geht einem schlecht und der Wunsch nach Linderung führt zu einem "Rückfall". Die "Suchtwirkung" und "Entzugserscheinungen" wären dann nicht in dem Mittel selbst begründet, sondern hätten ganz andere Ursachen.
 

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