Fasten bei Quecksilberbelastung ?

Themenstarter
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04.02.08
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Hallo,

da ich neu in diesem Forum bin und unter dem Thema "Amalgam-Entgiftung" schon sehr viele Beiträge geliefert wurden, bin ich natürlich nicht sicher, ob meine Frage hier nicht schon längst diskutiert wurde. Andererseits fand ich im Internet nur recht wenig Schlüssiges über diese Frage. Grob vereinfacht: Die Anti-Amalgam-Päpste warnen vor Fastenkuren bei Quecksilberbelastung, wegen der angeblichen, möglichen Verschiebung von Quecksilberdepots. Die Fasten-Päpste hingegen befürworten Fastenkuren auch bei Quecksilberbelastung, da Fasten allgemein entgiftend wirken soll. Also wem soll man glauben?

Konkret gefragt, wer von Euch hat eine bekannte Quecksilberbelastung (z.B. über 15 µg Hg / g Krea. im Urin nach Provokation mit 100 mg DMPS oder DMSA i.v.) UND hat schon Fastenkuren absolviert (z.B. nach O. Buchinger oder nach F.-X. Mayr). Falls jemand von Euch damit Erfahrungen hat, würden mich diese sehr interessieren. Auch würde mich interessieren, ob jemand Erfahrung hat mit der Anwendung von Chelatoren oder Pflanzenextrakten zur Schwermetallausleitung (z.B. DMSA, Alpha-Liponsäure, Glutathion, N-Acetyl-Cystein, Chlorella-Algen, Koriander etc.) WÄHREND einer Fastenkur.

Ich selbst habe seit ca. 20 Jahren Erfahrungen mit den verschiedensten Verfahren der Schwermetallausleitung gesammelt. Keine dieser Ausleitungskuren hat mir zum Glück je ernsthafte Symptome bereitet (nicht einmal größere Mengen von Korianderextrakt). Am effektivsten haben bei mir Ausleitungen nach A. Cutler (DMSA und Alpha-Liponsäure oral) gewirkt, allerdings sind immer noch Quecksilberdepots vorhanden, davon sind ca. 2/3 Methylquecksilber (sog. organisches Quecksilber). Nach Auskunft meiner Umweltmedizinerin ist meine heutige Quecksilberbelastung mäßig, vor 20 Jahren war sie sehr hoch. Entspechend war mein Gesundheitszustand vor 20 Jahren wesentlich schlechter als heute.

Ich habe auch schon Fastenkuren absolviert, mit insgesamt recht gutem Erfolg, wobei in den ersten Fastentagen durchaus die üblichen Syptome auftraten, die von den Fastenärzten "Entgiftungreaktionen" o.ä. genannt werden.

Demnächst will ich eine Fastenkur beginnen, wobei ich neben der üblichen Darmreinigung und der Stützung von Leber- und Nierenfunktion GLEICHZEITIG Chelatoren (etwa entspechend der Cutler-Methode) oral zuführen will, um eventuell freikommendes Quecksilber abzufangen. Ich habe zwar schon grünes Licht dafür von meinen Ärzten, würde mich aber doch gerne mit anderen Betroffenen oder Erfahreneren austauschen.

Beste Grüße,

Odil
 
wundermittel
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02.03.04
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hallo odil

da du gerade die fastenkur nach mayr erwähnst... die hab ich auch mal gemacht, ist aber schon jahrzehnte her. damals fing es gerade an, mir so richtig schlecht zu gehen und von der kur wurde es noch schlimmer. mehr kann ich dazu nicht sagen.

lg
alanis
 
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21.05.06
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Ich kann auch nur sagen dass mir Fasten abolsut nicht gut getan hat. Hab Herzrasen bekommen und es ging mir einfach nur besch** Da wusste ich allerdings auch noch nichts vom Amalgam.
Ein andermal, ein paar Jahre zuvor hab ich allerdings gefastet ohne größere Probleme.
Aber wenn Du selbst sagst, dass Du wenig Ausleitungssymptoem bei DMSA & Co. hast, dann mach es doch einfach und schau wie's Dir geht. Bei einer geringen Belastung kann das bestimmt hilfreich sein. Mit Heilerde, Chlorella oder so isses bestimmt gut. Letztendlich musst DU wie jeder hier ausprobieren was Dir hilft *seufz*
 
regulat-pro-immune
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04.02.08
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Hallo Alanis und Carrie,

vielen Dank für Eure Berichte.

Es gibt eine Faustregel beim Fasten: Je mehr vergiftet man ist (und/oder je schlechter die Ausscheidungsorgane funktionieren), desto mehr Probleme hat man beim Fasten. Ein völlig Gesunder merkt beim Fasten also recht wenig, außer dass die Fettpolster weniger werden.

Auf Grund längjähriger eigener Erfahrung bin ich zu der Meinung gelangt, dass Fasten eine sehr nützliche Heilmethode sein kann, wenn es richtig durchgeführt und insbesondere auf die individuellen Gesundheitsprobleme des Fastenden zugeschnitten wird.

Leute, die zum ersten Mal fasten wollen UND die nicht ganz gesund sind, sollten eine Fastenkur NICHT auf eigene Faust durchführen, sondern sich in eine Fastenklinik gegeben.

An Alle:

Nun aber das Problem: Leider kenne ich keine einzige Fastenklinik, die wirklich auf die besonderen Bedürfnisse von Leuten mit Schwermetallbelastungen eingeht, die also z. B. vorher einen Schwermetall-Provokationstest macht, oder die während der Kur besondere Schutzmaßnahmen ergreift, um Schwermetall-Rückvergiftungen und -Umverteilungen zu vermeiden.

Sollte es eine solche Klinik irgendwo in Europa geben, so würde es mich freuen, davon zu erfahren.

Viele Grüße,

Odil
 

ADo

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06.09.04
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Hallo,
du kannst mal google nach der Fastenklinik Dr. Buchinger in Bad Pyrmont befragen. Ich meine, dass es da jetzt auch so was gibt.

LG
 
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01.10.06
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Moin moin Odil,

ich kann hier auch nur eher negatives über meine Fastenerfahrung berichten.
Als ich vor 4 Jahren langsam auf Rohkost umstieg, fastete ich 2x zwischen 5-7 (mit 1-2 Tagen Vorlauf) Tagen und fühlte mich sehr gut. Damals hatte ich noch alle Füllungen.

Als ich dann die ersten Füllungen entfernen liess und relativ schnell div. gesundheitliche Probleme bekam, fastete ich krankheitsbedingt (üble Vereiterung der Nebenhöhlen) einige Tage und es ging mir während dessen nur noch schlechter. Das ging so weit, dass ich mehr oder weniger vom Bett zum Klo usw. gekrochen bin.

Bevor nicht die letzten Füllungen entfernt wurden, ist Fasten für mich kein Thema mehr. (Fasten an sich ist imho eine feine Sache und ich werde mit Sicherheit wieder die eine oder andere Woche "einlegen" sobald das möglich ist).

Gruss
Lars
 
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02.03.04
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odil, ich hab die kur damals unter anleitung eines mediziners durchgeführt. sie wurde dadurch aber nicht besser...

unterm strich würde ich sagen, fasten ist was für gesunde, die eine körpererfahrung suchen.

lg
alanis
 

goldi

Beim Fasten werden im Gewebe gespeicherte Gifte freigesetzt.
Um diese Gifte abzufangen, nimmt man med. Kohle.

goldi
 
regulat-pro-immune
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23.01.08
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Uwe Karstädt - vergiften statt entgiften
Zitat Seite 177 / 178:

"An dieser Stelle warne ich vor einer verfrühten Fastenkur. Fasten im Zustand von toxischer Vergiftung kann verstärkt Toxine freisetzten, die sich dann ohne ausreichende Bindemittel im Körper wieder an andere Zellen anlagern können. Die sogenannten Fastenkriesen sind oft nichts anderes als massive Vergiftungszustände, die erst wieder vergehen, wenn sich die Toxine beispielsweise aus dem Bindegewebe in die Zelle oder ins Gehirn verschoben hat. Das ist eine Verschlechterung der Situation, auch wenn sich die Symptome des Bindegewebes wie Müdigkeit und Schmerzen der Muskeln erst einmal reduziert haben. Die Verbesserung durch die Verschiebung der Toxine aus dem Bindegewebe bezahlt man - manchmal erst nach Jahren - beispielweise mit Organerkrankungen wie Diabetes, Alzheimer, MS oder Parkinson. Auslöser für diese Erkrankungen sind wachsendem Maße toxische Substanzen, die in das Innerste des Menschen - die Zelle - gewandert sind oder dorthin verschoben wurden."

"Fasten, Kräutertees oder basenreiche Ernährung sind gute, unterstüzende Maßnahmen, aber nicht ausriechend zur Toxinausschwemmung. Sie brauchen eine spezielle Methode. Schwermetalle, Petrochemikalien, Lösungsmittel, Holzschutzmittel, Insektizide und Pestizide können nicht - oder nur völlig unzureichend - den Körper ohne Hilfe verlassen."
 
Themenstarter
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04.02.08
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Hallo zusammen,

zunächst einmal vielen Dank für Eure Beiträge zu diesem Thema.

Hier sind ein paar Kommentare dazu:

Ich weiß, dass die Fasterei eine heikle Angelegenheit ist, ob nun mit oder ohne Schwermetallbelastung, und dass jeder anders reagiert, ob nun auf Fasten oder auf Schwermetallbelastung. Meine eigenen Reaktionen auf diese beiden Dinge liegen zum Glück eher im weniger dramatischen Bereich.

Im Moment versuche ich mir ein Bild zu machen über die Chancen und Risiken einer Fasten-Therapie, kombiniert mit einer Chelat-Therapie (einschließlich Leberreinigung, Kohleanwendung, Darmspülungen etc.). Ich kenne wohl die Aussagen von Dr. D. und Dr. M. und jetzt auch von Herrn K., die alle ähnliches sagen. Das mag alles richtig sein, wobei mich natürlich interessieren würde, ob diese Erkenntnisse auf Messungen beruhen, oder auf Schlussfolgerungen aus allgemeinen Erkenntnissen der Physiologie. Weiß jemand von Euch darüber Konkretes?

Jedenfalls bin ich gespannt auf die Antwort von Dr. B. auf meine entspechende Anfrage (Danke für den Tip, ADo!).

Das Problem ist nur (so wie ich es im Moment sehe), dass speziell Quecksilber eine sehr lange "Halbwertszeit" im Körper hat, dass es Depots im Körper billdet und dass das Quecksilber sich im Laufe der Jahre sowieso über den ganzen Körper verteilt hat, ob mit oder ohne Fasten. Auch die Blut-Hirn-Schranke ist keine Gewähr, dass das Quecksilber nicht mit der Zeit ins Gehirn gewandert ist. Diese Schranke ist nicht 100%ig undurchlässig, und es gibt schließlich auch das allgegenwärtige Phänomen der Diffusion. Deswegen verwendet man ja beim Cutler-Protokoll DMSA in Kombination mit Alpha-Liponsäure, die beide angeblich diese Schranke relativ leicht passieren können. Auch der Koriander-Extakt, bekannt vom Klinghardt-Protokoll, soll dies angeblich können.

Außerdem gibt es im Körper Redox-Vorgänge, wobei es so zu sein scheint, dass das einwertige, organisch gebundene Methylquecksilber wohl am stabilsten ist, wahrscheinlich wegen seiner Affinität zu Fett- und Nervengewebe, gewissermaßen als "Endlagerstätte".

Die Konsequenz daraus ist, dass man sich als langjährig Quecksilber-Vergifteter (und als Fisch-Esser) wohl oder übel mit dem Problem befassen sollte, wie man Methylquecksilber aus Nerven und Gehirn am effektivsten ausleiten kann.

Gerade heute morgen las ich wieder einmal ein älteres Buch von einem Dr. V. über die Entgiftung des Körpers. Er unterscheidet die Fett-affinen und die Wasser-affinen Gifte, wobei die Fett-affinen hauptsächlich über das Leber-Galle-Darm-System und die Talgdrüsen, und die Wasser-affinen über die Nieren und die Schweißdrüsen ausgeschieden werden. Wenn das so ist - jedenfalls klingt es plausibel in meinen Ohren - dann muss man als langjährig Quecksilber-Vergifteter hauptsächlich das Leber-Galle-Darm-System aktivieren. Ich habe deswegen schon Leberreinigungskuren nach dem Clark-Protokoll durchgeführt. Zur Zeit lese ich über das Gerold-Protokoll, das mir leider bisher unbekannt war (siehe den Thread über Rizinusöl).

Jedenfalls würde ich mich freuen, noch weitere Kommentare zu erhalten, gerne auch kontroverse oder ins Detail gehende.

Beste Grüße, Odil
 
Themenstarter
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04.02.08
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Hallo zusammen,

ich hatte im Februar 2008 diesen Thread eröffnet, da ich wissen wollte, ob jemand die Kombination Cutler-Protokoll UND Fasten schon probiert hat. Im März 2008 hatte ich diese Kombination an mir selbst getestet.

Leider hatte ich vergessen, Euch über das Resultat meines Versuchs zu informieren. Ich hole dies hiermit nach:

Meine Fastenkur dauerte ca. 2 Wochen. In dieser Zeit hatte ich zwei jeweils vier-tägige Cutler-Kuren mit je 22 x 100mg DMSA und 22 x 250mg Alpha-Liponsäure gemacht. Dazwischen und danach hatte ich mit Multimineral-Präparaten und hochdosierten Zinkpräparaten supplementiert.

Mein Befinden und die Nebenwirkungen während dieser Zeit waren nicht anders als während einer gewöhnlichen Fastenkur, in meinem Fall ganz erträglich, auch der Gewichtsverlust war wie üblich.

Der an die gesamte Kur anschließende i.v. DMSA-Provokationstest ergab folgendes:

Mein Gesamtquecksilberpegel war deutlich reduziert, jedenfalls deutlicher als nach einer Serie von gewöhnlichen Cutler-Kuren. Einen solch geringen Pegel hatte ich noch nie. Insbesondere war der organisch gebundene Quecksilberanteil (Methylquecksilber) stark abgesunken, übrigens entgegen meinen Erwartungen.

Das Testergebnis war also ganz ordentlich. Allerdings empfehle ich eine solche Kur wie schon früher gesagt nur "alten Hasen", also allenfalls Leuten, die schon Erfahrungen mit Fasten- und Cutler-Kuren haben, und auf keinen Fall Leuten, die in hohem Maße mit Quecksilber oder anderen Schwermetallen belastet sind, oder die einen Nieren- oder Leberschaden haben, etc.

Alles Gute,

Odil
 
Themenstarter
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04.02.08
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Was genau meinst du mit 'Gesamtquecksilberpegel'?

Damit meine ich den üblichen Messwert in Mikrogramm Quecksilber pro Gramm Kreatinin im Urin nach i.v. DMSA- oder DMPS-Provokation, wobei nicht differenziert wird zwischen anorganisch und organisch gebundenem Quecksilber.

Odil
 
regulat-pro-immune
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25.09.09
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Das ist sehr interessant. Manchmal verschließt man ja die Augen vor einer Sache obwohl die Signale klar sind. Überall und in jedem Buch in dem ich derzeit lese fällt das Wort fasten. Z.B. auch Markus Rothkranz in seinem Buch. Doch ich dachte nur der spinnt doch, 2 Tage fasten. Und nie habe ich dem Fasten große Beachtung geschenkt. Vor allem auch weil ich ca. 4-5 KG Untergewicht habe.

Nun, vorhin hat es endlich klick gemacht. Auf Arte kam eine Doku übers Fasten welche mich überzeugt hat.

Kann man sich hier angucken: www.arte.tv/guide/de/043980-000/fasten-und-heilen

Vor 2 Wochen habe ich eher ungewollt zum Teil "gefastet" und wunderte mich das der Zungenbelag fast weg war und ich mich energievoll fühlte. Hatte den ganzen Tag über nur selbstgepresste Säfte getrunken. Nur zum Abend gabs was warmes.

Das habe ich in den letzten 5 Tagen geändert und hab morgens mittags und abends "reingehauen" bzw. wieder mit Teigwaren etc. angefangen. Und sofort gehts mir schlechter und der Zungenbelag ist wieder da.

@Odil

Ich denke auch das man beim Fasten deutlich mehr Quecksilber binden könnte. Falls du noch aktiv im Forum bist, schreib mal ob du das nun schon öfter gemacht hast und wie deine Erfahrungen sind?
 
Zuletzt bearbeitet:

MeerSalz

Hallo!

Wenn du das Fasten (nach Buchinger?) gut verträgst und dich wohl dabei fühlst, würde ich mir da nicht so viele Gedanke zu machen. Selbst wurde bei mir mit Anfang 20 eine Quecksilbervergiftung festgestellt, mit 20-fach erhöhte Werte, die Zähne entsprechend saniert und mit DMPS ausgeleitet.

Ganz allgemein würde ich aber in der heutigen Zeit von einer Fastenkur abraten, da schlagartig die Gifte mobilisiert werden. Es gibt Andere und bessere Möglichkeiten auszuleiten, z.B. von Walter Mauch empfohlene 4-wöchiges veganes Suppen essen. Also eine selbst zubereitete Gemüsesuppe (mit Himalaya-Salz, gerne auch mit Chilischoten) , die Brühe nehmen und in etwa die gleichen Teile Rohkost (bindent die anfallenden Schwermetalle) dazu reinraspeln. 3 Mal am Tag, sonst nix andere Essen.

Was ich sehr effektiv finde, ist, norwegischer Dorsch-Lebertran-Kur (hat mir mal ein sehr erfahrener Heilprakitiker empfohlen, dauert ca. 4 Wochen, nur in Monaten mit einem "R" machen, wegen Vitamin D3 ). Morgens nüchtern (man fängt mit einem Teelöffel an und steigert das bis auf die Menge eines Schnapsglases) Lebertran eingenommen (ein kleiner Schluck Milch hinterher neutralisiert den Geschmack) und abends, kurz vor dem Schlafgehen, diesselbe Prozedur. Bindet die (hochgiftigen) sekundären Gallensäuren und verhilft ihnen zur Ausscheidung, sodass sie nicht über den enterohepatischen Kreislauf zurück zur Leber resorbiert werden und um diese erneut zu belasten/strapazieren. Weiß allerdings nicht, ob hierzu im Internet was zu finden ist. Wie gesagt, es wurde mir mündlichen von einem sehr erfahrenen Heilpraktiker empfohlen.

Grüßle,
MeerSalz
 
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25.09.09
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Hi Meersalz,

danke für deinen Beitrag. Bisher habe ich ja noch nicht wirklich gefastet (nur Morgens bis Abends) und auch heute bin ich ins Fettnäpfchen getreten und hab gefrühstückt. Am Montag habe ich vor anzufangen bzw. es wieder so zu machen wie vor 2. Wochen das ich bis Abends nur Säfte trinke.

Ich möchte eigentlich gar nicht fasten um zu entgiften. Ich möchte fasten weil ich mit meinen Allergien (oder was das auch immer ist) nicht klarkomme. Meine Zunge ist wieder angeschwollen und es bilden sich runde Stellen auf der Oberfläche und an den Seiten die rot sind und schmerzen. Genauso sticht und schmerzt es im Darm, Nieren, auch ab und an das Herz. Seit gut 6. Monaten bekomme ich hin und wieder Nasenbluten. Sowas hatte ich bis vor 6. Monaten nicht ein einziges mal in meinen 32. Jahren.

Mit dem leichten fasten hatte ich das wieder teilweise in den Griff bekommen.
 

MeerSalz

Hi Meersalz,

danke für deinen Beitrag. Bisher habe ich ja noch nicht wirklich gefastet (nur Morgens bis Abends) und auch heute bin ich ins Fettnäpfchen getreten und hab gefrühstückt. Am Montag habe ich vor anzufangen bzw. es wieder so zu machen wie vor 2. Wochen das ich bis Abends nur Säfte trinke.

Ich möchte eigentlich gar nicht fasten um zu entgiften. Ich möchte fasten weil ich mit meinen Allergien (oder was das auch immer ist) nicht klarkomme. Meine Zunge ist wieder angeschwollen und es bilden sich runde Stellen auf der Oberfläche und an den Seiten die rot sind und schmerzen. Genauso sticht und schmerzt es im Darm, Nieren, auch ab und an das Herz. Seit gut 6. Monaten bekomme ich hin und wieder Nasenbluten. Sowas hatte ich bis vor 6. Monaten nicht ein einziges mal in meinen 32. Jahren.

Mit dem leichten fasten hatte ich das wieder teilweise in den Griff bekommen.

Beim Nasenbluten fällt mir zuerst ein: Blutdruck kontrollieren lassen. Wenn der in Ordnung ist hilft Hirtentäscheltee.

Vermutete Allergien solltest du testen lassen (z.B. beim Hautarzt (Pricktest))

Das mit deiner Zunge hört sich nach einer "Landkartenzunge" an:

=>PharmaWiki - Landkartenzunge

H. D. Bach schreibt dazu in "Krankheit und Zunge" S.104/105: Die Landkartenzunge (Lingua geographica) tritt fast ausschließlich bei Frauen auf.
Regelmäßig fanden sich bei dem Aufteten Hormonstörungen. Als Folge dieser entwickelten sie außerordentlich häufig Unterleibserkrankungen [...].Gemütsverfassungen wirken blitzschnell auf die Hormondrüsentätigkeit. Schreck oder Angst setzt z.B. augenblicklich die Hormone des Nebennieremarkes frei [...]. Unterliegt Z.B. ein Mensch nicht nur Sekunden, sondern langfristig angst-, streß- oder schreckeinflössenden Situationen, so kann es zur anhaltenden Überfunktion des Nebennierenmarkes kommen. Die Folge ist dann die Steigerung des Blutdruckes. Eine Überfunktion des Nebennierenmarkes bewirkt allerdings eine Unterfunktion der weiblichen sowie männlichen Geschlechtsdrüsen, und Eierstöcke sowie Hoden porduzieren zuwenig Geschlechtshormone, die Östrogenproduktion der Frau sowie die Androgenproduktion sinkt [...].

LG, M.
 
Beitritt
25.09.09
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Hi Meersalz,

erstaunlicherweise trifft das wirklich recht gut zu. Ich hatte und habe eine Schilddrüsenunterfunktion. Das L-Thyroxin habe ich jetzt wieder abgesetzt weil ich keine Besserung gespürt habe (ca. 9 Monate eingenommen). Eher ging es mir damit schlechter und ich hab 9KG verloren (Habe Untergewicht).

Ich befinde mich auch ständig unter Angst- Stress- Einflößung. Zu wenig Geschlechtshormone kommt auch hin.

Schreibt er auch was man dagegen tun kann?

EDIT: Die Seite die du verlinkt hast ist sehr interessant. Da treffen eigentlich alle meine Beobachtungen zu. Zitronen, Orangen, Alkohol usw. vertrage ich kaum mehr. Bekomme dann sofort probleme mit dem Magen/Darm und danach gehts mit der Zunge los.

Eine HIT hatte ich schon länger vermutet. Würde einiges erklären. Nur will mir nicht in den Sinn warum sowas nun plötzlich auftritt? Hatte ich doch sonst die letzt 30 Jahre nicht.

EDIT2: Auch interessant https://www.libase.de/wbb/index.php?page=Thread&threadID=40730
Bei mir wuchert die Candida so richtig.

Danke für das aufmerksam Machen! Jetzt macht alles Sinn!
 
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regulat-pro-immune

MeerSalz

Hi Meersalz,

erstaunlicherweise trifft das wirklich recht gut zu. Ich hatte und habe eine Schilddrüsenunterfunktion. Das L-Thyroxin habe ich jetzt wieder abgesetzt weil ich keine Besserung gespürt habe (ca. 9 Monate eingenommen). Eher ging es mir damit schlechter und ich hab 9KG verloren (Habe Untergewicht).

Ich befinde mich auch ständig unter Angst- Stress- Einflößung. Zu wenig Geschlechtshormone kommt auch hin.

Schreibt er auch was man dagegen tun kann?

EDIT: Die Seite die du verlinkt hast ist sehr interessant. Da treffen eigentlich alle meine Beobachtungen zu. Zitronen, Orangen, Alkohol usw. vertrage ich kaum mehr. Bekomme dann sofort probleme mit dem Magen/Darm und danach gehts mit der Zunge los.

Eine HIT hatte ich schon länger vermutet. Würde einiges erklären. Nur will mir nicht in den Sinn warum sowas nun plötzlich auftritt? Hatte ich doch sonst die letzt 30 Jahre nicht.

EDIT2: Auch interessant histaminintoleranz kann von candida ( darmpilze ) kommen..und damit auch behandeln - Histaminintoleranz - LIbase - Internetportal für Laktoseintoleranz und NMU
Bei mir wuchert die Candida so richtig.

Danke für das aufmerksam Machen! Jetzt macht alles Sinn!

Gern geschehen

Warum eine Krankheit "so plötzlich" auftritt könnte man mit einem Fass vergleichen, indem sich so mancherlei ansammelt und i-wann es zum Überlaufen kommt.

H.D. Bach empfiehlt Dysto-Loges Tropfen 3 x tägl. 10 Tropfen oder 3 x 1 Tabl..

Dr. Bruker zählt seinem Buch über "Lebensbedingte Krankheiten" auch die Schilddrüsen Über- und Unterfunktion dazu. Mit L-Tyroxin kenne ich mich leider nicht sonderlich aus. Würde aber vor allem ein gutes Speisesalz mir zulegen, wenn i-was mit der Schilddrüse ist (meine Empfehlung: Himalaya Salz). Louise Hay schreibt in ihrem Buch "Heile deinen Körper" über Schilddrüsenprobleme als Ursache: Demütigung "Ich bekomme nie das zu tun, was ch tun will. Wann komme ich endlich an die Reihe". Ich würde ausserdem mir noch überlegen, ob ich mein 5. Chakra (Halschakra) in positiver Form lebe :D

Ausserdem könnte ein Ausdauersport an der frischen Luft sehr hilfreich sein, denn das baut die Stresshormone (vor allem über die Atmung) ab.




Schönen Abend
MeerSalz
 
Beitritt
24.10.05
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5.968
Sofern ich dies richtig sehe, vermag man durch Fasten kein Quecksilber aus dem Körper auszuleiten; da bedarf es effizienterer Verfahren. In diesem Zusammenhang verweise ich auf den Wiki-Artikel Rizinusöl

Alles Gute!

Gerold
 
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