Entwarnung?

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Wissenschaftler fischten im Meer mit Netzen von 4 cm Maschenweite. Sie kamen zu dem Schluss, im Meer gebe es keine Lebewesen, die kleiner als 4 cm wären.
Ist es denn nicht eine bessere Analogie zu sagen, die Esoteriker fischen ganz ohne Netz? Denn was wäre denn die Maschenweite in deinem Modell? Ein Fischer weiß, wie groß seine Maschen sind, er kann sie enger oder weiter wählen. Ein Meßtechniker weiß, wo die Meßgrenzen seines Verfahrens liegen. Er kann theoretisch empfindlichere Geräte bauen. Aber du sagst doch immer, es geht nicht um Empfindlichkeit (Maschengröße), sondern es handele sich um ganz unerklärte Erscheinungen jenseits der Physik, für die es gar keine Geräte (Netze) geben kann.
 
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Aber du sagst doch immer, es geht nicht um Empfindlichkeit (Maschengröße), sondern es handele sich um ganz unerklärte Erscheinungen jenseits der Physik, für die es gar keine Geräte (Netze) geben kann.
Nein, ich sage, dass sie zu schwach für die üblichen Messgeräte sind und im Rauschen untergehen. Vielleicht gibt es, wenn das Phänomen anerkannt wird, Messgeräte, die selektiv genug und dem Nervensystem überlegen sind. Der Physiker Reinhard Schneider, mein Lehrer, der die Grifflängenmethode, nach der ich vorgehe, entwickelt hat, forschte mit Spektrumsanalysern an einem technischen Nachweis, starb aber plötzlich während eines Kurses im Gelände.
Du kannst sicher sein, dass es unter den Radiästheten nach der Schneider-Methode wenig naive Esoteriker gab. Die gab es auch. Sie waren aber weniger erfolgreich als diejenigen, die strikt und diszipliniert nach den Anweisungen arbeiteten und eine hohe Übereinstimmung im Blindversuch hatten.

Mit der Maschengröße meine ich, dass es nicht zulässig ist, etwas als nicht existent zu bezeichnen, wenn es mit den herkömmlichen Methoden nicht gemessen werden kann.
 

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