Entgiftung / Ausleitung mit Rizinusöl? Erfahrungen

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Rizinusöl sollte wegen der teilweise schwerwiegenden unerwünschten Wirkungen nicht mehr angewendet werden.

https://web.archive.org/web/2023060...f/pflanzliches-abfuehrmittel-rizinusoel-w432/

Wie bei anderen Abführmitteln kann es auch bei Rizinusöl zu Elektrolytstörungen wie Kaliummangel kommen, wenn es regelmäßig verwendet wird. Zu den möglichen Folgen gehören Darmträgheit sowie Muskelschwäche.

https://web.archive.org/web/2023120...el-natuerliches-abfuehrmittel-bei-verstopfung

Die Rizinolsäure reizt zudem die Darmschleimhaut
Bei der häufigen Anwendung von Rizinusöl kommt es zu einem erhöhten Verlust von Elektrolyten und Wasser.

https://www.t-online.de/gesundheit/...-abfuehrmittel-wirkung-gegen-verstopfung.html

Nebenwirkungen von Rizinusöl sind:​

  • Schwindel
  • Bauchkrämpfe
  • Durchfall
  • Übelkeit
  • Elektrolytstörung
  • niedriger Blutdruck
  • Beckenstauung

https://orthopaedie-innsbruck.at/castor-oil-1733

Zu den möglichen unerwünschten Wirkungen gehören Verdauungsbeschwerden wie Durchfall, Übelkeit und Bauchschmerzen sowie selten allergische Reaktionen. Bei längerer Verabreichung ist mit Elektrolytverlusten zu rechnen.


lg
sunny
 
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Wuhu,
ad
Rizinusöl sollte wegen der teilweise schwerwiegenden unerwünschten Wirkungen nicht mehr angewendet werden.
Die Rizinolsäure reizt zudem die Darmschleimhaut
Bei der häufigen Anwendung von Rizinusöl kommt es zu einem erhöhten Verlust von Elektrolyten und Wasser.

bitte auch dort 13.01.21 https://www.symptome.ch/threads/rizinusoel.1804/post-1275706 (bzw Link oder PDF-Anhang) nachlesen, Zitat daraus:
Übersicht: Eigenschaften der Basistherapeutika bei Obstipation
Sekretagogische/antiresorptive Laxanzien
• Bisacodyl (z.B. Dulcolax)
• Natriumpicosulfat (z.B. Laxoberal)
• Rizinusöl
Applikationsart: Oral, rektal
Duale Wirkungsweise
◦ Stimulation der propulsiven Motilität des Kolons (prokinetisch)​
◦ Inhibition der Wasserresorption bzw. Stimulation der Sekretion (sekretagog)​
Wirksamkeit: Nachweislich bei kurzfristiger und mehrwöchiger Gabe
Verträglichkeit
◦ Gute Verträglichkeit, auch in Schwangerschaft und Stillzeit​
◦ Krampfartige Bauchschmerzen als Ausdruck der motorischen Wirkung möglich​
◦ Kein Anhalt für Serum-Elektrolytverschiebungen [nur als Hinweis-Box in der Online-Version zusätzlich, nicht im PDF-Anhang:] Selbst bei jahrzehntelanger Einnahme von Bisacodyl und Natriumpicosulfat konnten keine Elektrolytverschiebungen festgestellt werden. Der Irrglaube besteht fort.
Gewöhnung: Selbst bei jahrzehntelangem Gebrauch nur sehr selten

Das Ärzteblatt über den Med-Info-Anbieter Amboss: https://www.aerzteblatt.de/archiv/a...e-aerzte-12d60aee-fa9c-4a79-b53b-37b6eee0b685
Jedes Kapitel enthält einen Quellverweis. Alle Informationen sind laut dem Anbieter leitliniengerecht und werden ständig von einer Redaktion aktualisiert. Hinter den Inhalten steht ein Team von mehr als 60 Ärzten.
Zudem handelt es sich um ein gutes Nachschlagewerk mit den relevanten und dennoch ausführlichen Fakten über jegliche Krankheitsbilder. Einem klassischen Klinikleitfaden gegenüber hat Amboss den Vorteil, auch außerhalb der eigenen Fachdisziplin liegende Erkrankungen abzudecken.“ Stabsarzt Simon Krampe, Hamburg
 
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Das Thema hat 466 Seiten. Ich hab grad nichts gefunden:

Für was kann man dann Rizinusöl gewinnbringend einsetzen? (Ausser denn dem allgemein bekannten Abführeffekt)

Also eben therapeutisch - über längere Zeit. Hoffentlich ohne gravierende Nebenwirkungen (Elektrolytstörungen)
 
Also ich habe nichts im Netz gefunden, was es eigentlich gesundheitlich nützen soll, ausser für die Haare, oder eben gegen Verstopfung.
 
  • leitet Gifte aus,
  • heilt dadurch Allergien,
  • wirkungsvolles Antidepressivum,
  • nebenwirkungsfreies Schlafmittel,
  • hilft psychisch-somatisch zu entgiften,
  • nimmt einer Grippe oder einem grippalen Infekt die Spitze, speziell bei einer Angina,
  • dient der Gallensteinprophylaxe.
Auch "wuhu" 😁

Wirkungsvolles Antideptressiveum und nebenwirkungsfreies Schlafmittel tönt verlockend!

Ja, und wie man es genau einnehmen würde. Steht vielleicht auch irgendwo da.
 
Ich find's immer wieder interessant, dass es Menschen gibt, denen Rizinusöl nichts anhaben kann. Müssen die nicht entgiften oder können die nicht entgiften? Spreche da aus leidiger Erfahrung. Ich wollte als Kind Schule schwänzen und habe mir das Rizinusöl meiner Schwester geklaut, die damit erfolglos ihre Haarspitzen massiert hat (damit sie schneller wachsen). Und ich hab' die kleine Flasche fast ausgetrunken! Selbst das Sorbitol meines Vaters war selbst in großen Mengen vollkommen wirkungslos.
Gott sei dank, sage ich heute. Wer weiß, ob ich sonst so gute Noten gehabt hätte ;-).
 
Der Forumswiki-Artikel über Rizinus stammt meines Wissens von gerold, dem großen Verfechter von Rizinusöl-Anwendungen:


Grüsse,
Oregano
 
Der Forumswiki-Artikel über Rizinus stammt meines Wissens von gerold, dem großen Verfechter von Rizinusöl-Anwendungen:

Lieber gerold,
fast ein Jahr lang haben wir von dir, Urgestein des Forums, nichts gehört. Du fehlst und ich hoffe, dass es dir und deinen Lieben gut geht und nur dein bunter Alltag dich davon abhält, hier im Forum zu schreiben.
Bitte schick doch einmal ein Lebenszeichen.💞

Liebe Grüße von Wildaster🍀🍀🍀
 
Also ich habe so Kapseln mit Rizinus - eigentlich zum Abführen. Aber ich habe ja mehr die therapeutischen Effekte im Auge, und werde das mal irgendwie einsetzen. Gleichzeitig interessiert mich noch:

Mumjo
 
Hallo,

der Thread hat mich heute dazu motiviert, eine Rinizusöl-Entgiftung zu machen.
Ich habe ein paar Fragen und hoffe, dass hier noch genug Aktivität herrscht :)

Ein paar der wässrigen Entleerungen waren von kleinen Öltröpfchen, so habe ich das augenscheinlich diagnostiziert, bedeckt, nicht vollständig bedeckt.
So Tröpfchen halt, wie wenn man das Rizinusöl direkt vorm Trinken als kleine Tröpfchen im O-Saft vermischt ist.
Bei späteren wässrigen Entleerungen waren keine Tröpfchen mehr vorhanden.
Da es meine erste Anwendung war, begann ich mit 30 ml (max. 40 ml, meine Waage spinnte etwas).
Gerold schrieb, dass erst ab 60 ml nicht mehr alles Rizinusöl von Galle und Bauchspeicheldrüsenenzymen gespalten wird.
Nun frage ich mich, ob das Auftreten der Öltröpfchen bei ein paar meiner wässrigen Entleerungen ein Zeichen dafür ist, dass meine Bauchspeicheldrüse und Gallenblase nicht voll produktionsfähig sind, eingeschränkt arbeiten.

Hat jemand eine andere Erklärung? Oder ist es doch normal so bei dieser Rizinusöl-Behandlung?

Wäre sehr für eine Antwort dankbar!! Denn das gäbe mir einen wichtigen diagnostischen Hinweis.

Liebe Grüße :)
 
Hallo Ades,

Gerold war am 4.1.22 zum letzten Mal hier im Forum.

Grüsse,
Oregano
 
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Bzgl. Durchfälle noch Tage nach der Rizinusanwendung:

Weiß jemand, woher das kommt, dass manche noch Tage danach Durchfall haben?
Habe zumindest von 2en hier gelesen, dass sie das hatten, eine Person sogar ein paar Wochen danach noch empfindliche Bauchregion.
Bei mir kommt die Tage danach noch nur dünner Stuhl / Durchfall raus. Da ich schon untergewichtig bin, hoffe ich, dass es nicht Wochen anhält.
Falls also jemand weiß, was die Ursache hierfür ist, sodass ich danach arbeiten kann oder jemand besonders leicht verdauliche Lebensmittel für so einen Fall kennt.. wäre sehr dankbar für Infos :)

Liebe Grüße!!
 
Hallo Ades,

ich drücke Dir die Daumen, daß der Dünnpfiff schnell wieder aufhört.
Ich könnte mir vorstellen, daß med. Kohle helfen könnte oder auch eine Erde wie Zeolith o.ä.?
Wenn Du sowieso empfindlich bist, ist Rizinus vielleicht einfach zu wirksam für Dich?
https://www.sos.de/product/kohle-tabletten


Es gibt zu beachten, dass Diabetiker vorsichtig mit Rizinusöl sein sollten, und es gibt auch Gegenanzeigen:
https://web.archive.org/web/2023060...f/pflanzliches-abfuehrmittel-rizinusoel-w432/

Grüsse,
Oregano
 
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Hallo,

der Thread hat mich heute dazu motiviert, eine Rinizusöl-Entgiftung zu machen.
Ich habe ein paar Fragen und hoffe, dass hier noch genug Aktivität herrscht :)

Ein paar der wässrigen Entleerungen waren von kleinen Öltröpfchen, so habe ich das augenscheinlich diagnostiziert, bedeckt, nicht vollständig bedeckt.
So Tröpfchen halt, wie wenn man das Rizinusöl direkt vorm Trinken als kleine Tröpfchen im O-Saft vermischt ist.
Bei späteren wässrigen Entleerungen waren keine Tröpfchen mehr vorhanden.
Da es meine erste Anwendung war, begann ich mit 30 ml (max. 40 ml, meine Waage spinnte etwas).
Gerold schrieb, dass erst ab 60 ml nicht mehr alles Rizinusöl von Galle und Bauchspeicheldrüsenenzymen gespalten wird.
Nun frage ich mich, ob das Auftreten der Öltröpfchen bei ein paar meiner wässrigen Entleerungen ein Zeichen dafür ist, dass meine Bauchspeicheldrüse und Gallenblase nicht voll produktionsfähig sind, eingeschränkt arbeiten.

Hat jemand eine andere Erklärung? Oder ist es doch normal so bei dieser Rizinusöl-Behandlung?

Wäre sehr für eine Antwort dankbar!! Denn das gäbe mir einen wichtigen diagnostischen Hinweis.

Liebe Grüße :)

Ich habe selbst Leberreinigungen kombiniert mit Rizinus angewandt. Da gab es dann alle möglichen Erscheinungen, die ich aber nicht weiter diagnostiziert habe. Ich meine mich aber auch an solche Fetttröpfchen erinnern zu können.

Organe arbeiten unterschiedlich, je nach Enzymlage und je nach Gemütslage. Beides spielt meiner Erfahrung nach ein Rolle. Ich halte es für wichtig, bei solchen Ausleitungsverfahren, dass der Vitamin- und Mineralstoffhaushalt einigermaßen ausgeglichen ist. Das habe ich anfangs auch nicht berücksichtigt, da ich ohnehin erst am Anfang all meiner Entdeckungsreisen gestanden habe.

Ich habe die Prozedur aber nur einmal im Monat gemacht und nicht wöchentlich. Auch ich bin kein Schwergewicht. Deshalb würde ich das immer individuell betrachten. Letztendlich konnte ich aber feststellen, dass die abführenden Maßnahmen mit Öl, für meine Entgiftung doch einiges gebracht haben, trotz der humaneren Herangehensweise, die ich verfolgt habe.

Bei der Leberreinigung wird erst ein Magnesiumsulfatgetränk und später dann Öl mit Orange oder Grapefruit eingenommen. Ich habe immer Orange genommen, weil Grapefruit ja nachweislich einige Leberenzyme blockiert.
Ich habe das Magnesiumsulfat etwas reduziert, dafür aber das einzunehmende Öl mit Rizinus gemixt. Ich habe das deshalb getan, weil ich von allem nicht zu viel einnehmen wollte, wegen dem Mineralstoffhaushalt, denn bei der Leberreinigung sollte man ja morgens noch einmal Magnesiumsulfat trinken. Das war mir zu viel, soweit ich das heute noch weiß. Ich habe die Reinigungen aber nach einem Jahr wieder sein gelassen, weil es einfach nicht mehr machbar gewesen ist, denn ich habe hinterher immer noch einen Tag Erholung gebraucht. Zudem musste man bei der Leberreinigung, am Tag der Anwendung immer auch eine kleine, fettlose Diät machen. Also waren das zwei volle Tage, die ich einplanen musste. Diese Tage am Stück habe ich aber über Jahre nur selten gehabt, weil immer etwas dazwischen hätte kommen können. Und wenn ich sie gehabt habe, dann wollte ich diese nicht damit verbringen.

Ich habe mich auch nie an irgendeines dieser Stoffe gewöhnt. Toll geschmeckt hat davon nichts, aber es war machbar. :)
 
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Hallo zusammen. Wie ist das nun mit dem Lecithin? Hilft es oder ist es aus irgendeinem Grund kontraindiziert?

Habe zu dem Thema schon eine Suche angestellt und keine wirkliche Antwort gefunden. Im Voraus Danke.
 
Geht es dir darum, ob es dem Darm hilft? Lecithin kann durchaus auch positive Auswirkungen auf die Darmgesundheit haben. Das liegt daran, dass es Phospholipide enthält, das sind wichtige Bestandteile der Zellmembranen im Darm. Diese Phospholipide unterstützen die Bildung einer gesunden Darmbarriere und können dazu beitragen, den Darm vor Schadstoffen zu schützen. Solltest du dich für Lecithin als Nahrungsergänzungsmittel interessieren, ist es ratsam, dich vorher mit einem Arzt oder Ernährungsexperten zu beraten, um die geeignete Dosierung und Anwendung für deine individuellen Bedürfnisse zu finden.
 
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