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Da der Mensch ja bekannterweise keinen Normwerten entspricht und auch der jeweilige Darm nicht genormt ist, ist es sicher wichtig, sich an die richtige Dosis heranzutasten, damit kein Schaden entsteht.
Gruss,
Uta
Dies habe ich immer empfohlen, so in meinem Wiki-Beitrag: "Es erweist sich für den Erwachsenen als sinnvoll, mit einer Dosis von 30 ml Rizinusöl pro Einzelanwendung zu beginnen und diese je nach Bekömmlichkeit im Laufe der Zeit stufenweise zunächst auf 40 ml, dann auf 50 ml, schließlich auf 60 ml zu steigern."
Das Kriterium ist, daß man nach einer Ausscheidung im WC keine größeren Fettaugen zu erkennen vermag. Dafür ist aber nicht allein die eingenommene Dosis Rizinusöl entscheidend, sondern auch die Weise des Emulgierens mit Grapefruit- oder Orangensaft: Je kleiner die Tröpfchen Rizinusöl sind, desto besser erfolgt die hydrolytische Spaltung in Ricinolsäure und Glycerin. Wem das längere Schütteln eines Schüttelbechers zu mühselig ist, kann sich dies mit einem Mix-Gerät oder dem ESGE-Zauberstab vereinfachen.
Alles Gute!
Gerold