Ich habe nun am letzten Sonntag meinen dritten Rizinus-öl-Tag gemacht. 50 ml und O-Saft.
Es war vom Geschmack her sehr schlimm. Der O-Saft war kalt, das Rizinusöl hatte Zimmertemperatur und hat mit dem Stabmixer wirklich gut emulgiert. Das mache ich immer so. Allerdings kommt mir die Emulsion dann vor, als ob es Bremsflüssigkeit wäre.
Und so schmeckt sie dann auch. Nase zu und rein, sofort Mundspüllösung 10 Minuten im Mund - aber trotzdem, ich könnte mich übergeben.
* Die Geruchs- und Geschmacksempfindlichkeit der einzelnen Menschen auf Rizinusöl ist sehr verschieden. Grob gesagt, vermag man folgende drei Gruppen zu unterscheiden:
1. Menschen, die der Geruch bzw. Geschmack von Rizinusöl bereits bei der ersten Einnahme nicht stört;
2. Menschen, die der Geruch bzw. Geschmack von Rizinusöl bei den ersten Einnahmen massiv stört, die sich jedoch im Laufe der Zeit daran gewöhnen;
3. Menschen, die der Geruch bzw. Geschmack von Rizinusöl von der ersten Einnahme an derart zuwider ist, daß sie sich nie daran gewöhnen können.
Ich persönlich gehöre zur zweiten Gruppe.
Beim nächsten mal nehme ich auch Grapefruit. Wenn ich mich noch einmal überwinden kann....
* Nach meiner Erfahrung wird der Geruch bzw. Geschmack von Rizinusöl in einer Emulsion mit gekühltem Grapefruitsaft besser überdeckt als in einer solchen mit gekühltem Orangensaft.
Ca. 3 Stunden später gab es die ersten 4 Entleerungen, wie üblich immer flüssiger werdend, dann weitere 4 Stunden später weitere 4 Entleerungen nacheinander, sehr flüssig. Aber es ging mir nicht gut.
* Bezieht sich der letzte Satz auf das allgemeine Wohlbefinden oder speziell auf den Geruch bzw. Geschmack von Rizinusöl?
Ich habe mir eingebildet, dass ich den Geruch der Öls immer in der Nase habe. Das ging bis gestern Abend so. Und jedesmal hatte ich einen riesen Ekel, dass ich mich schüttelte. Ist das normal?
* Wie ich oben dargestellt habe, kann dies durchaus vorkommen. Damit gilt es abzuklären, ob man sich im Laufe der Zeit daran gewöhnen kann oder nicht.
Es ist bei den Entleerungen nicht besonderes passiert, nichts übermäßig heftiges, kein brennen nichts schwarzes.
* Vermutlich ist nach drei Anwendungen von Rizinusöl die Giftausleitung noch nicht richtig in Gang gekommen. Bei weiteren Anwendungen wird diesbezüglich mehr zu erwarten sein.
Heute (2 Tage später) tun mir beide Nierengegenden weh. Aber ich habe ausreichend getrunken, der Urin ist nicht dunkel - eher hell und unauffällig. Allerdings hatte ich Blähungen ohne Ende, die heute aber weg sind. Nieren tun aber mehr weh.
* Dies weist darauf hin, daß doch Gifte ausgeschieden worden sind.
Kann mir hier jemand sagen, ob das alles so richtig verläuft?
* Bereits früher hatte ich gesagt, daß jeder die Giftausleitung mit Rizinusöl anders erfährt, hier gibt es keine Norm. Bei den beschriebenen offenbar massiven Begleiterscheinungen und Beschwerden wäre zu überlegen, ob man von einer Anwendung zur nächsten zunächst einen vierwöchigen Abstand wählt. In den ersten Jahren meiner Bekanntschaft mit Rizinusöl habe ich dieses so getan.
Viele liebe Grüße
Jörg