Entgiftung / Ausleitung mit Rizinusöl? Erfahrungen

Danke, Gerold

Ich habe die Dulcolax-Zäpfchen benutzt. Es hat genützt. Nächstes Mal muss ich es besser hinkriegen.

Gruss
Kathy

Die zuletzt notierte Aussage finde ich gefährlich: Man hat sich damit abzufinden, daß das Abführen mit Rizinusöl im mehrfacher Beziehung stets unterschiedlich verläuft:
- Zeitpunkt des Wirkungseintritts nach der Einnahme;
- Intensität des Abführ- und Ausleitungsgeschehens;
- Häufigkeit der Wirkungsereignisse insgesamt;
- Zeitdifferenz von der Einnahme bis zum Wirkungsende.

Man vermag lediglich darauf zu achten, daß die Einnahme in angemessener Dosis und auf nüchternen Magen erfolgt. Von einer Ausnahme abgesehen, hat man alles andere nicht in der Hand, und dies ist die Festlegung des Wirkungseintritts durch das beizeitige Einführen von zwei Dulcolax-Zäpfchen.

Alles Gute!
Gerold
 
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Ich habe die Dulcolax-Zäpfchen benutzt.

Dienen die Zäpfchen ausschließlich zur Entleerung oder wird damit auch der 7 Monatsbauch und die heftigen Darmschmerzen nach ca 6 Stunden der Einnahme des Rizinusölgemischs verringert?

Anne
 
Dienen die Zäpfchen ausschließlich zur Entleerung oder wird damit auch der 7 Monatsbauch und die heftigen Darmschmerzen nach ca 6 Stunden der Einnahme des Rizinusölgemischs verringert?

Anne

Dulcolax Zäpfchen dienen ausschließlich zum Auslösen der Entleerung, wodurch auch die Plage mit dem Sieben-Monats-Bauch behoben wird.

Die u. U. ca. 6 Stunden nach der Einnahme von Rizinusöl eintretenden Darmkoliken lassen sich auf diese Weise nicht beeinflussen, da diese durch die nunmehr einsetzende Prostaglandinsynthese E2 (PGE2) ausgelöst werden; in meinem Wiki-Beitrag habe ich dies näher beschrieben.

Alles Gute!

Gerold
 
Hallo Lukas,

Orkos schreibt:

Steht "gesch" für geschält?

ja

Ist das Schälen dieser Frucht so schwierig? Oder wiegt die Schale so viel, dass es gleich das Doppelte kostet?

Welches beziehst Du?
Was muss man da beachten?

Ist etwas Fieselarbeit mit dem Nussknacker, wenn man zu kraftvoll rangeht, zerdrückt man die Plättchen und es gibt ne kleine Sauerei. Aber mit der Zeit verbessert sich die Feinmotorik ;) , mir macht es immer recht viel Spass!
Derzeit habe ich allerdings mal die geschälte Ware zuhause (Päckchen à 200gramm). Das eine Päckchen verwende ich nun seit ca. 3 Wochen - ist immer noch gut frisch, wenn verschlossen im Kühlschrank gelagert. Denke ich habe es in ca. 1 Woche aufgebraucht.

Die Gefahr bei den geschälten Plättchen ist die, dass man zuviel auf einmal in den Mund nimmt und es dadurch überdosiert. Man sollte nur so viele lutschen bis man ein leichtes Brennen im Halse spürt. Das kann manchmal nach 1-2 Plättchen sein, manchmal nach 30-40 Stück weil a) Naturprodukt (Wirkstoffe unterschiedlich konzentriert) und b.) vom aktuellen Entgiftungsstatus abhängig (was lässt der Körper zu).
Der Abfall und der Schälaufand rechtfertigt den doppelten Preis für die geschälte Ware auf jeden Fall.

So schaut die geschälte Ware aus:

etwas vergrößert: Plättchen mit schwarzem Fruchtmark, spuckt man zusammen mit den abgelutschten Plättchen wieder aus.

Gruß
Harry
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Hallo Harry

Diee Cassia fistula wird ja vor allem von den Rohköstlern verwendet. Aber auch wir nicht ganz so Rohköstler können damit entgiften? Ich nehme mal an, ja.

Flusher
 
Hallo Harry,

also appetitlich sieht es ja nicht gerade aus. :)

Danke für die Infos.
Ich werde es demnächst mal ausprobieren.

Grüße
Lukas
 
Lukas, Harry Biber, Flusher u. a.,

keinesfalls habe ich etwas dagegen, daß Ihr Euch über die Besonderheiten von Cassia fistula unterhaltet, jedoch habe ich die Bitte, dies unter einem eigenen Titel zu tun, da ich meine, daß Cassia fistula nichts mit Rizinusöl zu tun hat.

Alles Gute!

Gerold
 
Hallo liebe Rizinusöl-Fans! :wave:

Eine offene Frage, hat jemand von euch sich ein DMPS/DMSA Test vor der Therapie und nach der Therapie mit Rizinusöl machen lassen?

Ich möchte gerne erfahren, ob der Erfolg mit Rizinusöl auch durch Tests festgestellt wurde oder nur eine subjektive Sache ist?

Und kann mir jemand das Geheimnis verraten, wir ihr dieses Rizinus-Saft herunterschluckt??? Es schmeckt so "komisch" :schock:
 
Ich singe dabei im Kopf ein Lied von george Michael, halte meine Hand aufs Herz und atme auf gar keinen Fall durch die Nase, während ich versuche große Schlucke zu machen :bang: . Probier auch mal andere Säfte aus. Ich hab jetzt einen Billig-O-Saft gefunden, der den Geschmack viel besser übertönt. Leider darf ich egtl. keinen O-Saft...
 
Wenn mir jemand Beweise vorlegt, dass Rizinusöl Quecksilber ausleitet, dann lohnt sich das :) Aber ernst Leute, hat von euch jemand nach Rizinusölausleitung ein DMPS/DMSA Test machen lassen, der nachweist, dass keine Quecksilberbelastung mehr vorliegt?
 
Hallo liebe Rizinusöl-Fans! :wave:

Eine offene Frage, hat jemand von euch sich ein DMPS/DMSA Test vor der Therapie und nach der Therapie mit Rizinusöl machen lassen?

Ich möchte gerne erfahren, ob der Erfolg mit Rizinusöl auch durch Tests festgestellt wurde oder nur eine subjektive Sache ist?

Diese Forderung erscheint mir wenig sinnvoll, da beim DMPS-Test jeweils eine Analyse des Urins vor bzw. nach der Einnahme von DMPS durchgeführt wird, Entsprechendes gilt für den DMSA-Test. Sofern ich dies richtig sehen sollte, unterscheidet sich der Giftausleitungsmechanismus im Gefolge der Einnahme von Rizinusöl grundsätzlich von der Entgiftung mit DMPS bzw. DMSA, indem durch die Unterbrechung des enterohepatischen Kreislauf Gifte und Schwermetalle über den Darm ausgeschieden werden.

In meinem Wiki-Beitrag "Rizinusöl" habe ich - so meine ich wenigstens - hinreichend genau beschrieben, nach welchen Kriterien man bei einer jeden Anwendung den Umfang der Giftausscheidung einzuschätzen vermag.

Alles Gute!

Gerold
 
hallo gerold
so wie ich eugen verstanden habe, wollte er wissen, ob es jemals jemanden gegeben hat, der nachweislich vor der rizinusanwendung mit quecksilber belastet war und nachher nicht mehr ;)
lg
alanis
 
Ich singe dabei im Kopf ein Lied von george Michael, halte meine Hand aufs Herz und atme auf gar keinen Fall durch die Nase, während ich versuche große Schlucke zu machen :bang: . Probier auch mal andere Säfte aus. Ich hab jetzt einen Billig-O-Saft gefunden, der den Geschmack viel besser übertönt. Leider darf ich egtl. keinen O-Saft...

Ich trinke diese Mischungen immer mit einem dicken Strohhalm. Da bekommt man den Geschmack viel weniger mit!

Flusher
 
hallo gerold
so wie ich eugen verstanden habe, wollte er wissen, ob es jemals jemanden gegeben hat, der nachweislich vor der rizinusanwendung mit quecksilber belastet war und nachher nicht mehr ;)
lg
alanis

Eugen hatte gefragt: "Aber ernst Leute, hat von euch jemand nach Rizinusölausleitung ein DMPS/DMSA Test machen lassen, der nachweist, dass keine Quecksilberbelastung mehr vorliegt?" Und hierzu habe ich meine Überlegungen notiert.

Alles Gute!

Gerold
 
Beweise gibt es keine, das wissen wir ja jetzt alle.
Beweise sind aber auch schwer zu sammeln, denn selbst mit DMPS-Test ist kein Erfolg nachzuweisen, denn das DMPS scheidet selber großen Mengen Quecksilber aus, so dass der Test eine verzerrende Wirkung auf das Ergebnis hätte.
Will sagen: Man kann nicht beweisen, dass durch irgendeine Methode Quecksilber reduziert wird.
Außer mit einer Gewebsbiopsie (Nerven, Hirn, Leber, Nieren ???), denke ich.
Vielleicht liege ich auch falsch, aber ich denke es ist so.

Ich glaube - im Gegensatz zu vielen anderen hier - dass man sehr wohl selber beurteilen kann, ob es einem besser geht. Natürlich muss man in der Lage sein, sich selber kritisch zu beurteilen und man sollte auch in einem sozialen Umfeld Feedback über sein Verhalten bekommen. Ob man dieses Wohlergehen durch Metallfreiheit oder durch andere Effekte erzielt ist ja eher zweitrangig, wichtig ist doch, dass man sich besser fühlt.
Vielleicht liege ich auch hier falsch, jedoch traue ich es mir zu, zu erkennen, ob sich mein Zustand bessert oder ob sich nichts tut (so wie in den letzten Jahren, trotz teurer Zahnsanierungen...).
 
wer heilt, hat recht - den spruch kenne ich von meiner rheumatologin.
man sollte dabei aber immer im auge behalten, dass das, was einem selbst geholfen hat, nicht unbedingt für alle anderen auch gelten muss. jeder mensch hat seine ganz eigene konstitution, seine ganz spezielle sm-belastung, und so braucht auch jeder seine eigens für sich geschusterte ausleitung, imho.
lg
alanis
 
Beweise gibt es keine, das wissen wir ja jetzt alle.
Beweise sind aber auch schwer zu sammeln, denn selbst mit DMPS-Test ist kein Erfolg nachzuweisen, denn das DMPS scheidet selber großen Mengen Quecksilber aus, so dass der Test eine verzerrende Wirkung auf das Ergebnis hätte.
Will sagen: Man kann nicht beweisen, dass durch irgendeine Methode Quecksilber reduziert wird.
Außer mit einer Gewebsbiopsie (Nerven, Hirn, Leber, Nieren ???), denke ich.
Vielleicht liege ich auch falsch, aber ich denke es ist so.

Ich glaube - im Gegensatz zu vielen anderen hier - dass man sehr wohl selber beurteilen kann, ob es einem besser geht. Natürlich muss man in der Lage sein, sich selber kritisch zu beurteilen und man sollte auch in einem sozialen Umfeld Feedback über sein Verhalten bekommen. Ob man dieses Wohlergehen durch Metallfreiheit oder durch andere Effekte erzielt ist ja eher zweitrangig, wichtig ist doch, dass man sich besser fühlt.
Vielleicht liege ich auch hier falsch, jedoch traue ich es mir zu, zu erkennen, ob sich mein Zustand bessert oder ob sich nichts tut (so wie in den letzten Jahren, trotz teurer Zahnsanierungen...).

All dies sehe ich ebenso. Nicht nur durch eine Gewebsbiopsie vermag man jeweils die Giftbelastung eines Menschen festzustellen, es genügt bereits, nach der Kremierung eines Verstorbenen die Farbe der Knochenreste zu beobachten: Von den Medikamentenrückständen her sind diese nicht selten grün. Deshalb hat es mich bei einer letztes Jahr in Karlsruhe und Stuttgart gezeigten Ausstellung "Die Römer in Baden-Württemberg" fasziniert, daß die menschlichen Überreste eines Urnenbrandes tatsächlich von brauner Farbe gewesen sind.

Alles Gute!

Gerold
 
Nicht nur durch eine Gewebsbiopsie vermag man jeweils die Giftbelastung eines Menschen festzustellen, es genügt bereits, nach der Kremierung eines Verstorbenen die Farbe der Knochenreste zu beobachten: Von den Medikamentenrückständen her sind diese nicht selten grün.

Hallo Gerold

Hmmmmmmm..... also ehrlich gesagt, da verzichte ich liebe darauf, meine Giftbelastung festzustellen!!! Mein Gefühl mag zwar weniger objektiv sein, ist aber sicher gesünder als die oben erwähnte Methode!

Flusher
 

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