Entgiftung / Ausleitung mit Rizinusöl? Erfahrungen

hey carrie,

mariendistel samen gibts recht preiswert kiloweise bei ebay,

als zusatznahrung für pferde und chinchillas ;)
oder als tee abgefüllt

ich streu mir das zeug morgens geschrotet übers müsli
oder kaue einfach ab und zu ein paar samen durch

ich weiss nicht, ob dir das liegt...
kannst ja mal gucken

die lieferung von "goldener zweig" hat bei mir allerdings 5 wochen
gedauert

liebe grüsse von karin
 
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was noch auffallend ist: dass seeehr viele chron. belasteten/vergifteten "probleme mit den lymphknoten haben.

greetz
human
 
was noch auffallend ist: dass seeehr viele chron. belasteten/vergifteten "probleme mit den lymphknoten haben.

greetz
human
ja, die lymphe ist halt der transportweg vieler gifte.
meinst du echt, die kieferschmerzen, das kommt echt vom rizinusöl? meine gesichtsschmerzen sind so schlimm wie seit monaten nicht :eek: und meine nase ist knallrot und schmerzt heftig. ich mag aber kein dmps schnüffeln, sonst tritt es mir noch mehr los...
das wäre ja schon eine heftige reaktion

lg
alanis
 
ja, die lymphe ist halt der transportweg vieler gifte.
meinst du echt, die kieferschmerzen, das kommt echt vom rizinusöl? meine gesichtsschmerzen sind so schlimm wie seit monaten nicht :eek: und meine nase ist knallrot und schmerzt heftig. ich mag aber kein dmps schnüffeln, sonst tritt es mir noch mehr los...
das wäre ja schon eine heftige reaktion

lg
alanis

Hierzu erlaube ich mir, eine kleine Ergänzung zu notieren: Nach einem Fachbuch für Pathologie drainiert das Lymphgefäßsystem den interstitiellen Flüssigkeitsraum (Interstitium = Zwischenraum, der Bindegewebe, Gefäße und Nerven enthält). Eine wesentliche Funktion der Lymphe ist im Transport der Chylomikronen aus dem Dünndarm und dem Milchbrustgang zu sehen. Chylomikronen mit einem sehr hohen Lipidanteil und minimalem Proteinanteil werden im Darm synthetisiert und transportieren die mit einer lipidreichen Nahrung aufgenommenen Triglyceride über die Lymphgefäße und den Milchbrustgang in das Blut. Lipide sind z. B. Fette oder Öle.

Da bei Rizinusöl etwa 80 % der Glyceride als Triglycerid der Ricinolsäure vorliegen, ist es nicht verwunderlich, daß nach der Einnahme von Rizinusöl durch den oben beschriebenen Mechanismus auch das Lymphgefäßsystem kraftvoll angetrieben wird, wodurch bereits auf dieser Ebene aller möglicher Müll ausgeleitet wird. Vermutlich ist hier die Ursache zu suchen, weshalb es durch die Einnahme von Rizinusöl nicht nur möglich ist, aus der Leber Gifte auszuleiten, sondern auch aus der Milz, dem Rückenmark, dem Gehirn, dem Kiefer, usw.

Alles Gute!
Gerold
 
Danke Pregunat für den Tipp mit den Mariendistelsamen. Wieviel Gramm täglich nimmst Du denn so davon?
LG Carrie
Und Danke Gerold dass Du Dich mit dem Thema so intensiv befasst. Willst Du eigentlich bald ein Buch drüber schreiben, weil Du hier auch so fleißig weitere Ergebnisse sammelst?
 
Wieviel Gramm täglich nimmst Du denn so davon?

ich hab leider im netz nirgendwo ernstzunehmende angaben dazu gefunden
und machs darum rein nach gefühl,
ca. 1/2 teel. täglich oder etwas mehr

allerdings funktioniert meine leber auch ganz ok, glaube ich

beim aldi nord gibts übrigens auch ein leber-artischockenmittel,
für 3 Euro, noch was, ungefähr

dir viel erfolg. karin
 
Danke Pregunat für den Tipp mit den Mariendistelsamen. Wieviel Gramm täglich nimmst Du denn so davon?
LG Carrie
Und Danke Gerold dass Du Dich mit dem Thema so intensiv befasst. Willst Du eigentlich bald ein Buch drüber schreiben, weil Du hier auch so fleißig weitere Ergebnisse sammelst?

Nein, ein Buch werde ich darüber nicht schreiben, da ich dies weder umfassend studiert habe noch im Gesundheitswesen beruflich tätig gewesen bin. Tatsächlich sind aus meiner Feder teils umfangreiche Bücher und Fachaufsätze erschienen, jedoch ausschließlich in einem Bereich, in dem ich zufolge meines Studiums meine, über die hierfür erforderliche Kompetenz zu verfügen.

Alles Gute!
Gerold
 
@gerold: darf man fragen, was du studiert hast bzw welche themenbereiche du in deinen büchern abhandelst?

greetz
human
 
@gerold: darf man fragen, was du studiert hast bzw welche themenbereiche du in deinen büchern abhandelst?

greetz
human

Studienfächer: Mathematik, Physik;
Themenbereiche: geographische und technikgeschichtliche Besonderheiten und Probleme im Eisenbahnwesen.

Alles Gute!
Gerold
 
Hallo allerseits,

jetzt kann auch ich berichten wie mir die zwei ersten Anwendungen bekommen sind:

Beim ersten Mal vor zwei Wochen habe ich wie Gerold es empfiehlt ca. 50ml Rizinusöl mit Orangensaft gemixt und gegen 10 Uhr eingenommen. Danach bin ich Joggen gegangen. Gegen 14 Uhr setzte dann die abführende Wirkung ein. Ich war überrascht dass sich was tut denn ich nehme ein trizyklisches Antidepressiva (Anafranil), und diese Gruppe ist mehr oder weniger antihistamin. Das Anafranil scheint aber nur sehr wenig antihistamin zu sein, was sich auch mit meiner Erfahrung deckt, da es, zumindest bei mir, nicht sedierend wirkt.
Wie viele Ausscheidungen es genau waren kann ich nicht sagen, aber es waren sicher so 8 bis 10, die letzte gegen 21 Uhr. Auch mit der Galle tu ich mir noch etwas schwer. Das letzte was abging wird sie wohl gewesen sein, eine schleimige gelb-ockerfarbige Substanz die etwas übel roch. Ganz fit fühlte ich mich an diesem Tag nicht. Und an diesen und dem folgenden Tag hatte ich Darmkrämpfe. Jedoch hatte ich schon seit drei Tagen (!) einen verstimmten Darm mit Durchfall, also dachte ich, schlimmer kanns dadurch eh nicht mehr werden. Und zwei Tag nach der Anwendung war auch schon alles überstanden und ich fühlte mich wieder fit.

Gestern dann machte ich die zweite Anwendung. Diesmal bin ich um 4 Uhr aufgestanden und hab mir das Zeug eingetrichtert. Danach nochmal hingelegt und um 8 Uhr hatte ich dann schon die erste Entleerung aufgrund des Rizinusöls. Das sieht man immer an dem Fettfilm in der Toillette. Wieder hatte ich mindestens acht Klobesuche bis das Größte gegen Nachmittag überstanden war. Die Galle selbst sah zum Schluß hin ähnlich dem ersten Mal aus, ockerfarbig, schleimig und sie schwamm selbst irgendwie wie ein größes Fetttröpfchen im Wasser.
Gegen abend, auf die Toilette mußte ich längst nicht mehr, wurde es mir dann ganz schlecht. Mir war schwindelig, übel und fühlte mich irgendwie 'groggy' wie man es beim Boxen nennen würde.
Zuerst dachte ich, vielleichts liegts an den Elektrolyten, aber dass die so schnell von einer Anwendung in den Keller gehen? Oder an meinem Antidepressiva dass ich während des Abführens mal kurz abssetze. Aber das würde mich wundern, da ich immer mal wieder einen Tag nichts nehme und da auch nichts schlimmes passiert.
Ich werte das als gutes Zeichen, dass dieser Entgiftungsprozess wie ihn Gerold beschreibt, in Gang kommt, auch wenn ich noch nicht sagen kann, dass ich diese Pechgalle habe.

Gruß
Das_Elend:wave:
 
Hallo allerseits,

jetzt kann auch ich berichten wie mir die zwei ersten Anwendungen bekommen sind: ...

Gegen abend, auf die Toilette mußte ich längst nicht mehr, wurde es mir dann ganz schlecht. Mir war schwindelig, übel und fühlte mich irgendwie 'groggy' wie man es beim Boxen nennen würde.
Zuerst dachte ich, vielleichts liegts an den Elektrolyten, aber dass die so schnell von einer Anwendung in den Keller gehen? Oder an meinem Antidepressiva dass ich während des Abführens mal kurz abssetze. Aber das würde mich wundern, da ich immer mal wieder einen Tag nichts nehme und da auch nichts schlimmes passiert.

Gruß
Das_Elend:wave:

Die beschriebenen Symptome weisen auf Kreislaufprobleme zufolge Elektrolytverlusten hin. Hier gilt es auf zwei Dinge zu achten:
- Viel trinken, z. B. Käutertee;
- Darauf achten, daß kein Kaliummangel eintritt, z. B, durch das Essen von Bananen.

Alles Gute!
Gerold
 
Rizinusöl Anwendungshäufigkeit Extrem

Wie der Titel schon sagt, geht es um die Anwendungshäufigkeit.
Im Mittelpunkt steht dabei jedoch nicht die Anwendungssicherheit, sondern die maximale Ausleitung von Gallenflüssigkeit.
Da nach jeder Fettaufnahme eine Kontraktion der Gallenblase erfolgt wäre es zumindest theoretisch sinnvoll, die Applikation mehrmals täglich zu wiederholen. In Analogie zur Insulinausschüttung müsste zwischen der Verabreichung jedoch mindestens 1 h liegen.

Beispiel: Alle 2 Stunden erfolgt die Einnahme einer Zitronen-Milch-ÖlMischung.
Nach 10 Stunden wird zugunsten der Nachtruhe abgebrochen.

Es geht mir weniger um die Kritik die dagegen spricht, sondern eher um den erhöhten Nutzen.

Gibt es Erfahrungen in diesem Bereich ?

Ich hatte zuvor mit 100 g/Tag Aktivkohle gearbeitet und war von den Ergebnissen nicht wirklich überzeugt.


Welche Möglichkeiten gibt es fettlösliche Substanzen die nicht mittels chelatbilder ausgeschieden werden können, möglichst schnell auszuleiten ?

Ozonisieres Olivenöl zeigte keine erwähnenswerten Effekte.

Was wäre eurer Meinung nach die beste/schnellste Methode wenn Unannehmlichkeiten und geringfügige Gesundheitsschäden in Anbetracht der Situation zu vertreten sind ?
 
Rizinusöl Anwendungshäufigkeit Extrem

Welche Möglichkeiten gibt es fettlösliche Substanzen die nicht mittels chelatbilder ausgeschieden werden können, möglichst schnell auszuleiten ?


Ob es eine in diesem Fall erfolgsversprechende Möglichkeit ist, das weiß ich nicht. Ggf. könntest Du Dich mit der Autorin einmal in Verbindung setzen und nachfragen (hatte es selber schon vor, aber derzeit einfach zu viel um die Ohren).

https://www.symptome.ch/threads/aerztin-fuer-persistierende-borreliose.6351/#post-63041

Grüße
Lukas
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Danke Lukas.
Die Möglichkeit besteht wohl schon, wenn die Substanzen dem
enterohepatischen Kreislauf unterliegen.

Kohle ist eine Möglichkeit Rizinusöl die andere. Welche Möglichkeiten gibt es sonst noch?

Gibt es Alternativen, die fettlösliche Toxine im Körper binden? (außer chelatbilder)
 
Ich habe Dir hier gerade eine eventuelle Möglichkeit (mit Ärztin abklären!) genannt, fettlösliche Toxine im Körper zu binden, bei der es sich um kein Chelatbildner handelt - und auch nicht um Kohle oder Rizinus. Da es sich um Infusionen handelt, ist die Wirkweise auch unabhängig davon, ob die Substanzen dem enterohepatischen Kreislauf unterliegen oder nicht.

Eigentlich wären damit alle Deine "Forderungen" erfüllt.
 
Ich habe mir auch den Namen der Ärztin notiert. Von "Forderungen" würde ich aber nicht sprechen.
Lipostabil, bzw. der Wirkstoff Phosphatidylcholin wird in meinem Fall leider nichts bringen. Libostabil bindet keine fettlöslichen Stoffe, sondern vermindert das zirkulierende Fett in der Blutbahn.
Was ich suche ist ein Stoff, der mit dem fettlöslichen Neurotoxin eine Bindung eingeht und ihn in eine hydrophile Form überführt.
 
Libostabil bindet keine fettlöslichen Stoffe, sondern vermindert das zirkulierende Fett in der Blutbahn.


Und genau am in der Blutbahn zirkulierenden Fett sind die fettlöslichen Toxine gebunden, und sie werden dann durch die Wirkweise des Lipostabils gemeinsam mit dem Fett ausgeschieden.

Zumindest der Theorie nach. Aber wenn Du meinst, dass das für Dich sowieso nicht in Frage kommt, dann kannst Du es Dir natürlich auch sparen, Dich mit der Ärztin in Verbindung zu setzen...

Dann jedenfalls viel Glück beim Finden einer Alternative. Wenn Du eine hast, lass' es uns wissen.

Grüße
Lukas
 
Rizinusöl Anwendungshäufigkeit Extrem

Wie der Titel schon sagt, geht es um die Anwendungshäufigkeit.
Im Mittelpunkt steht dabei jedoch nicht die Anwendungssicherheit, sondern die maximale Ausleitung von Gallenflüssigkeit.
Da nach jeder Fettaufnahme eine Kontraktion der Gallenblase erfolgt wäre es zumindest theoretisch sinnvoll, die Applikation mehrmals täglich zu wiederholen. In Analogie zur Insulinausschüttung müsste zwischen der Verabreichung jedoch mindestens 1 h liegen.

Beispiel: Alle 2 Stunden erfolgt die Einnahme einer Zitronen-Milch-ÖlMischung.
Nach 10 Stunden wird zugunsten der Nachtruhe abgebrochen.

Es geht mir weniger um die Kritik die dagegen spricht, sondern eher um den erhöhten Nutzen.

Gibt es Erfahrungen in diesem Bereich ?

Ich hatte zuvor mit 100 g/Tag Aktivkohle gearbeitet und war von den Ergebnissen nicht wirklich überzeugt.


Welche Möglichkeiten gibt es fettlösliche Substanzen die nicht mittels chelatbilder ausgeschieden werden können, möglichst schnell auszuleiten ?

Ozonisieres Olivenöl zeigte keine erwähnenswerten Effekte.

Was wäre eurer Meinung nach die beste/schnellste Methode wenn Unannehmlichkeiten und geringfügige Gesundheitsschäden in Anbetracht der Situation zu vertreten sind ?

Die Einnahme der von mir in Wiki notierten Dosis Rizinusöl führt zu einem derartigen Flüssigkeitsverlust, daß es aus meiner Sicht unverantwortlich ist, dies mehrmals täglich wiederholen zu wollen. Vielmehr hat man auch bei einmaliger Einnahme darauf zu achten, viel zu trinken - z. B. Käutertee - und durch eine geeignete Nahrungszufuhr einen Kaliummangel zu vermeiden.

Alles Gute
Gerold
 
Rizinusöl Anwendungshäufigkeit Extrem

Die Einnahme der von mir in Wiki notierten Dosis Rizinusöl führt zu einem derartigen Flüssigkeitsverlust, daß es aus meiner Sicht unverantwortlich ist, dies mehrmals täglich wiederholen zu wollen. Vielmehr hat man auch bei einmaliger Einnahme darauf zu achten, viel zu trinken - z. B. Käutertee - und durch eine geeignete Nahrungszufuhr einen Kaliummangel zu vermeiden.

Alles Gute
Gerold

Dem Mineralienmangel und dem Flüssigkeitsverlust kann ich entgegenwirken.
Würde eine mehrmalige Anwendung den Detoxifikationseffekt erhöhen ?
 

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