Entgiftung / Ausleitung mit Rizinusöl? Erfahrungen

Was genau darf ich mir unter "heftig" vorstellen? Das ist etwas,das mich ein wenig abschreckt.
Körperlich heftig mit schmerzen, Blähungen, Zusammenbruch, PO wund sein oder so....oder eher das ich mich generell schlapp und müde fühle....oder bedeutet es, dass heftig viel aus mir raus kommt. Klär mich mal einer über "heftig" auf.:eek:
 
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Was genau darf ich mir unter "heftig" vorstellen? Das ist etwas,das mich ein wenig abschreckt.
Körperlich heftig mit schmerzen, Blähungen, Zusammenbruch, PO wund sein oder so....oder eher das ich mich generell schlapp und müde fühle....oder bedeutet es, dass heftig viel aus mir raus kommt. Klär mich mal einer über "heftig" auf.:eek:

Dies ist alles im Wiki-Beitrag "Rizinusöl" dargestellt: Rizinusöl - Symptome, Ursachen von Krankheiten - Forum, Hilfe, Tipps zu Gesundheit

Alles Gute!
Gerold
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
So, nachdem ich für heute wohl tatsächlich mehr oder weniger mit dem Rizzi durch bin, kann ich ganz gut einschätzen, was Gerold mit "heftig" meint. (Im Wiki kommt das auch ned so gut rüber.)

Bei der 2-ten bis X-ten Ausscheidung nach Rizinuseinnahme, wenn zusehends nur noch Galle kommt, kann es auch schonmal recht explosionsartig herauskommen und wenn dieses "Ergebnis" dann auch recht gut mit Giften versehen ist, dann greift es das Rosettchen an und es brennt. Zudem kneift es ganz gut im Bauchbereich, wenn die Giftbrühe durchläuft. Aber (bei mir jedenfalls) alles aushaltbar. Ich bin allerdings auch recht gut im Nehmen ;-)

Ciao,
Flo.
 
Flo,

ich kann nur sagen: großartig! - Dies ist die richtige Einstellung, so kommt man weiter.

Alles Gute!

Gerold
 
Da ich schwanger wurde, mache ich nach meiner 14. Rizianwendung erstmal eine lange Pause. Hätte ich das gewußt, hätte ich in "dichteren" Abständen in der letzten Zeit Rizi angewendet.
 
Hi patripl,

Glückwunsch! Und schon Verbesserungen nach den 14 Anwendungen? Was waren Deine Beweggründe für das Entgiften mit Rizi? Welche Symptome hast Du?

Viele Grüße
 
Zuletzt bearbeitet:
Da ich schwanger wurde, mache ich nach meiner 14. Rizianwendung erstmal eine lange Pause. Hätte ich das gewußt, hätte ich in "dichteren" Abständen in der letzten Zeit Rizi angewendet.

Meinen herzlichen Glückwunsch, nur auf diese Weise geht das Leben weiter. Auch das Kleine wird sich darüber freuen, daß Du immerhin schon 14 Anwendungen hinter Dich gebracht hast.

Alles Gute!

Gerold
 
Hi,

am letzten Samstag habe ich mir mal wieder Rizi gegönnt, davor hatte ich etwa 3-5 Gänge bisher. Ich hatte eine längere Pause dazwischen, da die letzte Anwendung sehr heftig erschien, mit abendlicher Kreislaufschwäche und nächtlicher Kotzübelkeit, obwohl da schon alles über Darm draussen war.

Dazwischen in der Rizipause hatte ich etliche andere Entgiftungsmöglichkeiten durchgezogen (DMSA, ALA, Kohle und am Schluss jetzt 30 Tage OSR, begleitet von fast täglichen Ferninfrarot-Saunagängen zur Entgiftung über die Haut).

Die jetzige Rizirunde verlief sehr mild. Nach wenigen Stunden und noch so vielen Entleerungen war es schon vorbei. Am Schluss hatte es auch kaum gebrannt, im Gegensatz zum letzten Mal. Es war auch immer noch etwas Essen (natürlich dünnflüssig) dabei.

Ist das jetzt ein Zeichen, dass es weniger Giftstoffe in Leber und Galle hat, was ich mir durch die vielen Entgiftungstage trotzdem nicht vorstellen kann, da ich eher viele, nicht ausgeleitete Gifte in Leber und Darm vorstellen kann, nach meinem aktuellen Befinden vom Gefühl her.

Genommen hatte ich ca. 60ml.

Gruß
 
Hi,

am letzten Samstag habe ich mir mal wieder Rizi gegönnt, davor hatte ich etwa 3-5 Gänge bisher. Ich hatte eine längere Pause dazwischen, da die letzte Anwendung sehr heftig erschien, mit abendlicher Kreislaufschwäche und nächtlicher Kotzübelkeit, obwohl da schon alles über Darm draussen war.

Dazwischen in der Rizipause hatte ich etliche andere Entgiftungsmöglichkeiten durchgezogen (DMSA, ALA, Kohle und am Schluss jetzt 30 Tage OSR, begleitet von fast täglichen Ferninfrarot-Saunagängen zur Entgiftung über die Haut).

Die jetzige Rizirunde verlief sehr mild. Nach wenigen Stunden und noch so vielen Entleerungen war es schon vorbei. Am Schluss hatte es auch kaum gebrannt, im Gegensatz zum letzten Mal. Es war auch immer noch etwas Essen (natürlich dünnflüssig) dabei.

Ist das jetzt ein Zeichen, dass es weniger Giftstoffe in Leber und Galle hat, was ich mir durch die vielen Entgiftungstage trotzdem nicht vorstellen kann, da ich eher viele, nicht ausgeleitete Gifte in Leber und Darm vorstellen kann, nach meinem aktuellen Befinden vom Gefühl her.

Genommen hatte ich ca. 60ml.

Gruß

Nein, der als harmlos beschriebene Wirkungsablauf ist anders zu deuten: Derzeit sind in der Leber offensichtlich keine Gifte vorhanden, die im Gefolge der Einnahme von Rizinusöl ausgeschieden werden könnten, dagegen ist anzunehmen, daß bei weiteren Anwendungen von Rizinusöl Gifte irgendwo aus dem Körper in die Leber zur Ausscheidung wandern werden, weshalb dann das Ausleitungsgeschehen überraschend sehr lebhaft werden wird.

Schließlich noch eine Frage: Welche Dosis Rizinusöl wird derzeit bei einer jeden Anwendung eingenommen?

Alles Gute!

Gerold
 
Hi Gerold,

es verwundert mich in der Tat, dass es momentan keine oder wenig Giftstoffe in der Leber geben könnte, da ich seit über 30 Tagen täglich OSR eingenommen habe. OSR ist ein Chelator, den mantäglich einnehmen kann. Doch auch das eher milde OSR bindet permanent Gifte, Quecksilber imKörper und geht dabei den Weg über Galle, Leber und Darm.

Ich habe das Gefühl, eine Pause mit OSR machen zu müssen, da eine permanente, verstärkte Auscheidung von Giften ja auch ihre Spuren an den Organen hinterlässt. Daher möchte ich in den Pausen wieder mit Rizi die Leber unterstüten.

Wie hoch meine Dosis bei den Anwendungen vorher war? Soweit ich weiss waren das ebenfalls 60mg, außer bei der Anwendung vor der letzten Anwendung, also dort, wo es recht heftig zur Sache ging. Da hatte ich 70mg genommen.

Wenn aber wirklich zur Zeit weniger Gifte in der Leber sind, da OSR diese abgeräumt hat, wie lange dauert es denn ca., bis wieder Gifte über die Leber per Rizi ausgeschieden werden können. Kann das nach einer Woche bereits möglich sein, diese Umverteilung im Körper?

Gruß
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi Gerold,

es verwundert mich in der Tat, dass es momentan keine oder wenig Giftstoffe in der Leber geben könnte, da ich seit über 30 Tagen täglich OSR eingenommen habe. OSR ist ein Chelator, den mantäglich einnehmen kann. Doch auch das eher milde OSR bindet permanent Gifte, Quecksilber imKörper und geht dabei den Weg über Galle, Leber und Darm.

Ich habe das Gefühl, eine Pause mit OSR machen zu müssen, da eine permanente, verstärkte Auscheidung von Giften ja auch ihre Spuren an den Organen hinterlässt. Daher möchte ich in den Pausen wieder mit Rizi die Leber unterstüten.

1. Wie hoch meine Dosis bei den Anwendungen vorher war? Soweit ich weiss waren das ebenfalls 60mg, außer bei der Anwendung vor der letzten Anwendung, also dort, wo es recht heftig zur Sache ging. Da hatte ich 70mg genommen.

2. Wenn aber wirklich zur Zeit weniger Gifte in der Leber sind, da OSR diese abgeräumt hat, wie lange dauert es denn ca., bis wieder Gifte über die Leber per Rizi ausgeschieden werden können. Kann das nach einer Woche bereits möglich sein, diese Umverteilung im Körper?

Gruß

zu 1.: Die Dosis 60 bis 70 ml Rizinusöl ist beachtlich, da es hier wirklich "recht heftig zur Sache" geht. Eine weitere Anhebung der Dosis erscheint mir nach eigener Erfahrung wenig sinnvoll, da sonst die Galle und die Lipasen der Bauchspeicheldrüse nicht alles Rizinusöl hydrolytisch zu spalten vermögen und der Rest so abgeht.

zu 2.: Doch, nach eigener Erfahrung hat man bei einer jeden Anwendung damit zu rechnen, daß plötzlich wieder aus der Peripherie Gifte in die Leber zur Ausscheidung gewandert sind. Hier ist man nie vor Überraschungen sicher.

Weiter alles Gute!

Gerold
 
@gerold
muss man mit dem rizinus unbedingt gleich nüchtern anfangen oder ist es denkbar auch später (sage ich mal gegen 10, nach dem frühstück) anzufangen?
ich habe organisatorische schwirigkeiten, deswegen.

noch was, kann man die behandlung 2x pro woche machen - mit voraussetzung dass man viel trinkt?
 
zu 2.: Doch, nach eigener Erfahrung hat man bei einer jeden Anwendung damit zu rechnen, daß plötzlich wieder aus der Peripherie Gifte in die Leber zur Ausscheidung gewandert sind. Hier ist man nie vor Überraschungen sicher.

Weiter alles Gute!

Gerold

Hi Gerold,

meine Frage war eher, wie lange es dauert oder ob es bereits nach einer Woche wieder Sinn macht, die Anwendung zu wiederholen?

Ich hatte bereits bei 60ml Ölaugen in der Ausscheidung. Kann aber auch von der Ernährung stammen, da ich immer EL gute Öle zu mir nehme, dies war dann am Tag vorher.

Gruß
 
Hi Gerold,

meine Frage war eher, wie lange es dauert oder ob es bereits nach einer Woche wieder Sinn macht, die Anwendung zu wiederholen?

Ich hatte bereits bei 60ml Ölaugen in der Ausscheidung. Kann aber auch von der Ernährung stammen, da ich immer EL gute Öle zu mir nehme, dies war dann am Tag vorher.

Gruß

Sofern dies einem gut bekommt, vermag man allwöchentlich eine Rizinusöl-Anwendung durchzuführen; nach Forumsberichten tun dies andere auch.

Weiter alles Gute!

Gerold
 
Hi Gerold,

ich habe nach den Rizi-Tag meist das Gefühl, dass nicht alles rauskam. Wäre es denkbar bei guter körperlichen Verfassung am Rizi-Tag, am nächsten Tag nochmals mit einer kleineren Dosis Rizi für eine vollständige Entleerung zu sorgen, damit dann auch tatsächlich alles rausgespült wird? Während des / der Rizi-Tage(s) dann möglichst wenig oder kaum essen, nur trinken.

Das dann natürlich nur, wenn keine Mangelsymptome auftreten.

Gruß
 
Hi Gerold,

ich habe nach den Rizi-Tag meist das Gefühl, dass nicht alles rauskam. Wäre es denkbar bei guter körperlichen Verfassung am Rizi-Tag, am nächsten Tag nochmals mit einer kleineren Dosis Rizi für eine vollständige Entleerung zu sorgen, damit dann auch tatsächlich alles rausgespült wird? Während des / der Rizi-Tage(s) dann möglichst wenig oder kaum essen, nur trinken.

Das dann natürlich nur, wenn keine Mangelsymptome auftreten.

Gruß

Sinnvoller ist es, am Tag nach der Anwendung von Rizinusöl mit einem hohen Einlauf den Dickdarm auszuspülen.

Alles Gute!

Gerold
 
Das vergangene Wochenende hatte ich meine bis dato heftigste Rizinus-Kur-Erfahrung.

Merkwürdig war schon, dass der "Zauber" erst nach fast 4 Stunden seinen Lauf nahm. Es begann wie üblich mit Darmgrimmen, was sich allmählich zu starken Darmkrämpfen steigerte. Nach 3 Toilettengängen wurde es dann mit den Krämpfen so heftig, dass ich mich kurzzeitig in Embryo-Haltung auf dem Boden wiederfand. Die Galle, die sich allmählich schubartig entleerte war anfangs von einer braun-grünen Farbe, die dann schließlich ins Gelbliche wechselte.

Ich hätte nicht gedacht, dass man mit einer einzigen Rizinus-Anwendung so eine beachtliche Menge Galle zu Tage fördern kann.

Die Kur zog sich insgesamt 14 Stunden hin bis dann endlich Ruhe war. Wenn sich das jetzt über mehrere Male hinziehen sollte, werde ich meinem Körper zuliebe auf den 2 Wochen-Rhythmus umsteigen. Auf Dauer ist das definitiv nicht auszuhalten. :eek:
 
Das vergangene Wochenende hatte ich meine bis dato heftigste Rizinus-Kur-Erfahrung.

Merkwürdig war schon, dass der "Zauber" erst nach fast 4 Stunden seinen Lauf nahm. Es begann wie üblich mit Darmgrimmen, was sich allmählich zu starken Darmkrämpfen steigerte. Nach 3 Toilettengängen wurde es dann mit den Krämpfen so heftig, dass ich mich kurzzeitig in Embryo-Haltung auf dem Boden wiederfand. Die Galle, die sich allmählich schubartig entleerte war anfangs von einer braun-grünen Farbe, die dann schließlich ins Gelbliche wechselte.

Ich hätte nicht gedacht, dass man mit einer einzigen Rizinus-Anwendung so eine beachtliche Menge Galle zu Tage fördern kann.

Die Kur zog sich insgesamt 14 Stunden hin bis dann endlich Ruhe war. Wenn sich das jetzt über mehrere Male hinziehen sollte, werde ich meinem Körper zuliebe auf den 2 Wochen-Rhythmus umsteigen. Auf Dauer ist das definitiv nicht auszuhalten. :eek:

All dies deckt sich mit meinen Erfahrungen. Es ist kaum vorstellbar, was sich im Gefolge einer Rizinusöl-Anwendung alles ereignen kann. Deshalb ist es klug, sich zu überlegen, in welchem zeitlichen Abstand man sich dieses zuzumuten vermag; aber immerhin: es tut sich etwas.

Weiter alles Gute!

Gerold
 

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