- Beitritt
- 24.10.05
- Beiträge
- 6.280
Hallo Cheyenne,
allgemein trägt ein erhöhter Fettkonsum wohl schon zur Entstehung von Krebs bei, da durch Fettkonsum verstärkt Gallensäuren ausgeschüttet werden, welche dann von bestimmten Bakterien (speziell auch Clostridien) in cancerogene Stoffe umgewandelt werden (bei entsprechend hohen pH-Werten). Ob das jetzt allerdings ausgerechnet auch für die doch wohl eher seltenere Anwendung speziell von Rizinusöl relevant ist, kann ich nicht beurteilen:
VG Binnie
Diesbezüglich gilt es, sich des bezüglich Rizinusöl völlig anderen Verstoffwechselungsmechanismus gegenüber allen anderen Fetten und Ölen bewußt zu werden. Allein im Gefolge der Einnahme von Rizinusöl erfolgt eine hydrolytische Spaltung durch die Lipasen der Bauchspeicheldrüse und die Galle in Ricinolsäure und Glycerin, wobei die Ricinolsäure die im Dünndarm passiv vorhandenen Histamine aktiviert, wodurch dort die Darmperistitaltik in Gang kommt und den gesamten Darminhalt hinaus befördert. Wo konkret soll dann Rizinusöl eine cancerogene Wirkung entfalten?
Alles Gute!
Gerold