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Das kann möglichweise zur Orthorexie führen.

Orthorexie ist eine Essstörung, bei der Betroffene Lebensmittel kontrollieren und oft auf eine sehr reduzierte Ernährung setzen, was zu einem Mangel an Nährstoffen führen kann.

Der Antrieb, sich gesund zu ernähren, ist an sich sehr wünschenswert und bringt viele Vorteile für das eigene Wohlbefinden. Dieser Antrieb kann aber auch in eine Sucht umschlagen, die den gesamten Tagesablauf bestimmt und am Ende sogar Lebensfreude raubt. Ein Experte erklärt bei FITBOOK, wie es dazu kommen kann und wie man es verhindert.
 

Da musste ich echt grinsen, als ich das las:" oft auf eine reduzierte Ernährung setzen..."

In einer überfressenen Gesellschaft, die sich täglich krankhaft überfuttert und essen längst zur Sucht geworden ist, ist klar, dass sie Angst vor Mangel haben muss. . .
 
Da musste ich echt grinsen, als ich das las:" oft auf eine reduzierte Ernährung setzen..."
Das klingt im ersten Moment auch fatal in unserer Überflussgesellschaft.

Aber schau dir Magersüchtige an, die sind auch schwer krank, manche sterben / verhungern an der Krankheit.
Genauso ist Orthorexie eine Sucht, die Sucht nach gesunden Lebensmitteln / Kontrolle und wenn die Krankheit ganz schlimm wird, traut sich der Mensch kaum mehr essen, da er vor vielen Lebensmitteln immer mehr Angst bekommt, dass sie ihm nicht bekommen könnten und dann immer mehr weg lässt bis kaum noch was bleibt was er zu sich nimmt.
Diese Krankheit kann tödlich enden,

wie hier im Beispiel: https://intouch.wunderweib.de/obi-n...arb-an-der-essstoerung-orthorexie-127498.html

außerdem nimmt so eine Sucht / Krankheit die Lebensfreude.

@Alexistenz , berichte doch bitte über deine Erfahrungen und gehts dir nun wieder besser?
 
Aber schau dir Magersüchtige an, die sind auch schwer krank, manche sterben / verhungern an der Krankheit.

Ja, Übergewicht und Magersucht sind Krankheiten.
Mit "reduzierter Ernährung" meinte ich bewusste Ernährung, nicht ein Hungern..reduzierte Ernährung wird falsch verstanden,.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dennoch verfolgst du eine restriktive Ernährungsweise, wenn das in Zwang überginge / -geht, hat es was mit Orthorexie gemein, denke ich.
Wasser trinke ich zum Durstlöschen, manchmal Saftschorle oder auch Tee und Alkohol / Wein genieße ich in Gesellschaft, zu einem festlichen Essen - das ist ein Unterschied aus meiner Sicht.

Ich freue mich, wenn du gesund bist @Alexistenz und bewundere deine Disziplin und Konsequenz (y), ich bin darin nicht so gut,
bitte berichte wie sich das im praktischen Leben umsetzen lässt, mit Freunden, Arbeit, Familie - überall wird gegessen bzw. Einladungen, Weihnachten - Festessen, Sommer Grillen, Weihnachtsmarkt oder Freizeitpark, Picknick oder Partnerin (ist die auch vegane Rohkostlerin?) oder mit Kindern?
 
wie sich das im praktischen Leben umsetzen lässt, mit Freunden, Arbeit, Familie - überall wird gegessen bzw. Einladungen, Weihnachten - Festessen, Sommer Grillen, Weihnachtsmarkt oder Freizeitpark, Picknick oder Partnerin (ist die auch vegane Rohkostlerin?) oder mit Kindern?

Es ist eben schon so ... in der heutigen modernen Wohlstands-Gesellschaft ist das tatsächlich eine Frage.
 
bitte berichte wie sich das im praktischen Leben umsetzen lässt, mit Freunden, Arbeit, Familie - überall wird gegessen bzw. Einladungen, Weihnachten - Festessen, Sommer Grillen, Weihnachtsmarkt oder Freizeitpark, Picknick oder Partnerin (ist die auch vegane Rohkostlerin?) oder mit Kindern?
auf der letzten Verwandtentour haben wir immer zusammen schöne Salate gemacht. Auf der letzten Familienfeier habe ich meine Gourmet-Rohkost selber zum Hotel gebracht und damit auch einiges an Interesse geweckt. Ich habe kürzlich einen Info-Text geschrieben, für alle, die sich für Rohkost interessieren: https://archive.org/details/vegane-rohkost-einfuhrung_202506
 
ich finde alles was zu extrem ist zwanghaft - das ist meine persönliche Meinung.

Wenn du gut zurecht kommst mit dem Rohkostessen ist das prima @Alexistenz und du Freude daran hast und es einen Genuss für dich bedeutet.

Noch eine Frage: Warum tust du das und schränkst dich so sehr ein?
Macht es dich gesünder, kräftiger, fitter und glücklicher als abwechslungsreiche Ernährung?

Ich denke mir, manche Lebensmittel werden nur gekocht bzw. gedünstet verträglich u lassen sich gut aufschließen, vor allem eiweißreiche Lebensmittel wie Hülsenfrüchte, Fleisch, Kartoffeln u.a.; nimmst du B12 ein bzw. Eisen oder braucht es das nicht?

Ich vertrage zu viel an Rohkost weniger gut bzw. schmeckt mir das nicht, besonders im Winter, da habe ich gerne warmes Essen und einen Kohl mag ich lieber gekocht bzw. als Ofengemüse.

Nun ja, das sind die unterschiedlichen Vorlieben - ich erkenne keinen Sinn im nur Rohkostessen.
 
Macht es dich gesünder, kräftiger, fitter und glücklicher als abwechslungsreiche Ernährung?
A: geschmacklich unübertrefflich. B: Für mich und für die Menschheit (Kochkost gibt es ja erst seit ein paar tausend Jahren und in der Masse erst seit kurzem) die gesündeste Ernährung, mir geht es sehr viel besser seitdem, chronische Erkrankungen verschwanden nach und nach C Auch psychisch bin ich feinfühliger und offner geworden.
Also keine Einschränkung, im Gegenteil, absoluter Luxus,
Du könntest dich ja mal fragen: warum brauche ich Kochkost?
Bei tieferem Interesse kann ich folgendes Buch von meinem Bekannten Sven empfehlen:
 
(Kochkost gibt es ja erst seit ein paar tausend Jahren und in der Masse erst seit kurzem
Wie kommst du auf die Idee? Man geht davon aus, daß die Menschen seit mindestens 400.000 Jahren wissen, wie man Feuer neu anzündet:

Und noch viel länger haben sie Feuer genutzt und gehütet, das sie nicht selbst angezündet haben. Man geht auch davon aus, daß erhitzte Nahrung eine der Voraussetzungen dafür war, daß sich der moderne Mensch mit seinem im Vergleich riesigen Gehirn (das Unmengen an Energie braucht) überhaupt entwickeln konnte. Seither sind dafür unsere Gebisse und Därme geschrumpft.
Dass der Homo erectus bereits das Feuer beherrschte, gilt als gesichert, da die Feuernutzung in einer südafrikanischen Höhle in Schichten des Acheuléen bereits vor 1,7 Millionen Jahren nachgewiesen ist. Mit der Beherrschung des Feuers konnte Fleisch durch das Räuchern haltbarer gemacht werden. Die Nahrungszubereitung und -verwertung wurde durch Kochen und Braten erweitert bzw. differenziert; auch waren Fleisch und gesammelte Pflanzen nach dem Braten und Kochen für den menschlichen Organismus besser verdaulich. Zudem bot das Feuer Schutz vor Insektenschwärmen und ließ sich bei Treibjagden nützlich verwenden.

Durch die Hitze wurden Bakterien und Parasiten abgetötet; Früchte, Nüsse, Insekten und Aas wurden durch die Feuereinwirkung leichter kau- und verdaubar. Die Bandbreite genießbarer Nahrungsmittel wuchs an. Im Vergleich etwa zu Menschenaffen ließ sich für so zubereitetes Essen bei der Nahrungsaufnahme Zeit sparen und mit kleineren Zähnen und kürzeren Därmen auskommen. „Da lange Därme genauso große Energiefresser sind wie große Gehirne, ist es kaum möglich, beide gleichzeitig zu unterhalten. Weil das Kochen jedoch eine Verkürzung des Verdauungstrakts und damit Energieeinsparungen ermöglichte, bereitete es ganz nebenbei den gewaltigen Gehirnen des Neandertalers und des Homo sapiens den Boden.“
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Menschheitsgeschichte
 
 

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