- Beitritt
- 03.03.10
- Beiträge
- 62
Hallo Kerstin,
danke für's Glück-wünschen. Wie bestimmt jeder hier bin eigentlich auf dieses Forum gekommen um mich körperlich wieder hinzukriegen. Aber die ganze Kreativitätsecke gibt noch den Kick, sich auch mental wieder auf die Beine zu stellen. Dit is untut voll juut.
Und auch diesen Tag habe ich ohne Kippe geschafft, ich versuche das Leiden zu geniessen, bin grad echt mies zu mir.
Aber weil's ja hier um Gedichte geht, hab' ich noch ein leicht saniertes (BJ89) für Euch.
Liebe Grüße
Annie
danke für's Glück-wünschen. Wie bestimmt jeder hier bin eigentlich auf dieses Forum gekommen um mich körperlich wieder hinzukriegen. Aber die ganze Kreativitätsecke gibt noch den Kick, sich auch mental wieder auf die Beine zu stellen. Dit is untut voll juut.
Und auch diesen Tag habe ich ohne Kippe geschafft, ich versuche das Leiden zu geniessen, bin grad echt mies zu mir.
Aber weil's ja hier um Gedichte geht, hab' ich noch ein leicht saniertes (BJ89) für Euch.
Liebe Grüße
Annie
Regen
Noch vor einer Stunde war's drückend und heiß,
um mich herum ersichtlicher Schweiß,
an Menschen, die vorübereilen,
in den Feierabend treiben.
Dann endlich die Wolken, dunkel und schwer,
die Luft wird kühler, die Straße fast leer.
Ein erstes Grollen und dann der Regen,
gespannte Schirme auf den Wegen.
Ich laufe dazwischen und fühle mich frei,
ein Tanz mit den Tropfen, ich bin dabei.
Mit meiner Kleidung spielt der Wind,
ich fühl mich lebendig, bin wieder Kind.
Wäre ich klein würde niemand dumm schauen,
die alle, die sich den Spaß verbauen.
Ich guck sie nicht an, die vergrämten Leute,
der Moment gehört mir, hier und heute.
Triefend und fröhlich komme ich heim,
könnte doch jeder Abend verregnet sein.
Noch vor einer Stunde war's drückend und heiß,
um mich herum ersichtlicher Schweiß,
an Menschen, die vorübereilen,
in den Feierabend treiben.
Dann endlich die Wolken, dunkel und schwer,
die Luft wird kühler, die Straße fast leer.
Ein erstes Grollen und dann der Regen,
gespannte Schirme auf den Wegen.
Ich laufe dazwischen und fühle mich frei,
ein Tanz mit den Tropfen, ich bin dabei.
Mit meiner Kleidung spielt der Wind,
ich fühl mich lebendig, bin wieder Kind.
Wäre ich klein würde niemand dumm schauen,
die alle, die sich den Spaß verbauen.
Ich guck sie nicht an, die vergrämten Leute,
der Moment gehört mir, hier und heute.
Triefend und fröhlich komme ich heim,
könnte doch jeder Abend verregnet sein.