Die guten Haferflocken

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Die guten Haferflocken haben noch gar keinen eigenen Thread hier, da wird es aber Zeit. :)

Kernige Haferflocken wirken cholesterinsenkend, pflegen die Darmflora und machen für viele Stunden satt - aber nur, wenn man sie richtig zubereitet. Ich empfehle einen Reiskocher für frisch gekochte Haferlfocken (Porridge).

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Sie sind bloß größtenteils leer. Also sattmachend, ja. Aber keinerlei Wirkstoffe wie Du sie z.B. in pürierten Äpfeln, Bananen, Kakis, Birnen, Kiwis, Ananas findest. Und man hat kostbaren Platz für Gesundheitsbombenfutter verschenkt. Früher, für arme Leute, die im Frühjahr/ Winter keinen Zugang zu Obst hatten, waren Haferflocken, Weizen etc. überlebenswichtig. Für uns heute zum Glück nicht mehr.
 
Sie sind bloß größtenteils leer.
Das stimmt überhaupt nicht. Sie enthalten beta-Glucane (sehr wertvoll) und erheblich mehr Eiweiß, Mineralstoffe (z. B. Mangan, Eisen) und B-Vitamine als pürierte Äpfel etc.

Ich kombiniere Haferflocken immer mit etwas frischem Obst, denn natürlich fehlen in Haferflocken bestimmte Stoffe wie Vitamin C. Aber statt Haferflocken Obst zu essen, ist auf jeden Fall ungesund.
 
Sie sind bloß größtenteils leer. Also sattmachend, ja. Aber keinerlei Wirkstoffe
Da bist du völlig falsch informiert. Haferflocken sind die einzigen Kohlehydrate, deren Nutzen für den Zuckerstoffwechsel die etwaigen Nachteile überwiegt. Seit ich morgens Müsli aus kernigen, zarten Haferflocken und Haferkleie mit Obst und mehreren Nahrungsergänzungsmitteln nehme, habe ich als langjährige Diabetikerin morgens fast normalen Nüchternblutzucker, allerdings mit den Mitteln Metformin und Jardiance. Ich habe abgenommen und habe jetzt Idealgewicht, wobei allerdings auch noch andere Faktoren mitwirken. Meine Herzprobleme haben sich verbessert. Dabei sind Haferflocken sehr preiswert, auch wenn ich Biohaferflocken verwende, und problemlos zuzubereiten.

Ich verwende dazu selbst angesetzte Milch mit Tibet-Milchpilz.
 
Hafer ist auch gut für die Nerven, weil er Tryptophan, Magnesium und B-Vitamine enthält. :cool:

Im Reiskocher sind bei mir neben den Haferflocken und ausreichend Wasser auch noch verschiedene Gemüse (Kartoffeln, Kohl, Rüben), 3 EL Öl, Salz, Gewürze und ein Teelöffel rote Linsen. Zum Schluss noch ein Ei drüber oder eine Handvoll geriebenen Käse ergibt ein vollwertiges Gericht, das schnell zubereitet ist und mindestens 8 Stunden lang satt macht. 🥘

Man kann Hafer also anstelle anderer Kohlenhydratquellen wie Reis oder Nudeln in vielen Gerichten einsetzen (oder auch damit kombinieren).
 
Ich backe auch eine Art Kuchen damit.
400 g geraspelte Äpfel
500 g Magerquark
80 g kernige Haferflocken
1/2 Backpulver
70 g Xylit
100 g Rapsöl
3 Eier

Alles vermengen und in einer gefetteten Springform backen. Bei 150 Grad Umluft 40-50 min. backen.
Es geht natürlich auch mit Zucker, aber ich habe Diabetes.

Statt Äpfel kann man auch geraspelte Möhren verwenden und statt Xylit salzen und mit Kümmel würzen.
 
Ich gönn Euch doch Eure Haferflocken;) als ich immer kränker wurde vor Jahren, brachten die hochgelobten Haferflocken gar nichts. Waren ein billiges Sattstopfmittel , ja. Und "in" natürlich;) gibt doch diese gehypten "Bowles". Früher bin ich auch auf jeden Quatsch reingefallen.
 
Ich gönn Euch doch Eure Haferflocken;) als ich immer kränker wurde vor Jahren, brachten die hochgelobten Haferflocken gar nichts. Waren ein billiges Sattstopfmittel , ja. Und "in" natürlich;) gibt doch diese gehypten "Bowles".
Nun ja, jeder so wie er es braucht.
Ich habe den Prädiabetes mit gelegentlichen Hafertagen gut im Griff mit jeweils verbesserten Werten.
 
Im Reiskocher sind bei mir neben den Haferflocken und ausreichend Wasser auch noch verschiedene Gemüse (Kartoffeln, Kohl, Rüben), 3 EL Öl, Salz, Gewürze und ein Teelöffel rote Linsen. Zum Schluss noch ein Ei drüber oder eine Handvoll geriebenen Käse ergibt ein vollwertiges Gericht, das schnell zubereitet ist und mindestens 8 Stunden lang satt macht. 🥘
Ich hab sie bisher immer erst trocken geröstet, weil einfaches Kochen so eine schleimige Konsistenz machte.
Werden sie im Reiskocher nicht schleimig?
Eben fällt mir ein, Rösten im AirFryer könnte gehen ohne angebrannte Töpfe...
 
Ich bekomme nach dem Verzehr von Haferflocken Reaktionen und wenn es ganz übel kommt, schmerzende Ekzeme. Irgendwie triggern diese wohl - ähnlich wie Tomaten - meine Histaminausschüttung. Dabei ist es egal ob ich die von Aldi oder die Bio-Variante von Bauck verzehre. Leider. Weil ich diese liebe mit Obst zu verzehren.
Auch vorher länger kochen habe ich probiert - geht nicht.
1-2 Tage Minimengen gehen aber.
Ich schreibe es nur zwecks Einordnung falls jemand auch mit einer Unverträglichkeit bei größeren Mengen darauf reagiert und es hat lange gedauert, bis ich rausgefunden habe, dass meine Reaktionen daher rühren, weil die guten Lieblingshaferflocken dürfen es einfach nicht sein.
 
@Lina1971
Sorry, was Du sagst ist total falsch. .

Ich habe bis ins Erwachsenenalter fast nur Haferflocken mir Kaba, Milch und Zucker gegessen. Habe mich ansonsten schlecht ernährt. Kein Fleisch aber Leber und Hähnchenhaut. Kein Salat, aber einiges Gemüse roh z. B. Erbsen, Karotten, Kohlrabi, Rosenkohl, Sauerkraut aus der Dose.
Erst in den 30ern habe ich vermehrt auf Ernährung geachtet.

Ich hatte noch nie nen Knochen gebrochen, keine Zuckerprobleme, kein Bluthochdruck etc.

Meine heutigen Probleme kommen durch zu viel Party früher und zuviel Streß und Horomdisbalancen.

Allerdings niemals eingeweicht oder gekocht Igitt.

Wenn man es nicht verträgt, ist es was anderes.

Und wenn mein Magen spinnt nehme ich ein paar Haferflocken mit etwas Wasser.
 
ich finde Haferflocken auch prima, schon für Babys als Schmelzflocken super geeignet und ein günstiges, vollwertiges Lebensmittel, das die meisten Menschen gut vertragen.
Passt zu jeder Tageszeit, ich mag alle Varianten, sei es Porridge mit Salz und Banane oder Haferflocken mit Früchten und Sojaghurt oder Buttermilch im Sommer als Erfrischung.

Eignen sich auch toll als Overnight Oats, wenns morgens schnell gehen muss für die Arbeit als Vesper.
Haferflocken über Nacht in ein Glas mit Zutaten nach Belieben (Obst, Mandelmilch, Nüsse, Beeren, Leisamen ...) in den Kühlschrank stellen und morgens mit zur Arbeit nehmen, beispielsweise.
 
Ich gönn Euch doch Eure Haferflocken;) als ich immer kränker wurde vor Jahren, brachten die hochgelobten Haferflocken gar nichts. Waren ein billiges Sattstopfmittel , ja. Und "in" natürlich;) gibt doch diese gehypten "Bowles". Früher bin ich auch auf jeden Quatsch reingefallen.
dann gehörst du vielleicht zu den Menschen @Lina1971 , die Haferflocken nicht vertragen.
Ich verstehe, dass du vielleicht meinen könntest, dass das leere Kohlehydrate sein könnten und nicht nach Anthony William evtl. geeignet sind, oder was sind genau deine Bedenken?
Klar sind frisches Gemüse und frisches Obst als Hauptnahrungsmittel wahrscheinlich am gesündesten.

Ich habe eben mal recherchiert :) - glutenfreie Haferflocken sind erlaubt nach Anthony William, wobei Haferflocken an sich ja glutenfrei sind, nur bei der Verarbeitung manchmal etwas Gluten abbekommen könnten, da meist noch andere Getreide in den Fabriken verarbeitet werden.
 
@Mara1963
Ich habe gelesen, dass im Prinzip all Süßgräser Gluten enthalten, aber manche eben in sehr geringen Mengen. Weizen ist halt am schlimmsten auch in Sachen Belastung mit Ewigkeitschemikalie.
Ausschlaggebend sei wohl die Form des Gliadins, das im Weizen besonders hoch und schlecht ist.
 
Ich bekomme nach dem Verzehr von Haferflocken Reaktionen und wenn es ganz übel kommt, schmerzende Ekzeme. Irgendwie triggern diese wohl - ähnlich wie Tomaten - meine Histaminausschüttung.
Es könnte auch Salicylat sein, siehe:

Auch vorher länger kochen habe ich probiert - geht nicht.
1-2 Tage Minimengen gehen aber.
Ich schreibe es nur zwecks Einordnung falls jemand auch mit einer Unverträglichkeit bei größeren Mengen darauf reagiert und es hat lange gedauert, bis ich rausgefunden habe, dass meine Reaktionen daher rühren, weil die guten Lieblingshaferflocken dürfen es einfach nicht sei
Eventuell könnte es helfen, wenn sie
eingeweicht (...)
werden
... Wenn man es nicht verträgt...
Ich hatte diesen Tipp mal von Dr. Simone Koch (Gynäkologin, funktionelle Medizinerin aus Berlin). Das soll die Menge an sogenannten Antinährstoffen bzw. einiger schwer verdaulicher Bestandteile wie z.B. Phytinsäure und Lektine verringern. Außerdem soll eine Art Vorverdauung der Stärke stattfinden. Man kann sie sogar milchsauer einweichen (nicht nur mit Joghurt, sondern auch mit Zitronensaft, Apfelessig oder sauren Fruchtsaft), siehe:

Daraus:
"Durch das Einweichen über Nacht lässt sich Phytinsäuregehalt in Vollkorngetreide um 10–60 Prozent reduzieren", erklärt die Diplom-Oecotrophologin Daniela Krehl, Ernährungsberaterin bei der Verbraucherzentrale Bayern.
und - zur Relativierung des Begriffes "Antinährstoffe":
"Phytinsäure ist jedoch nicht prinzipiell schlecht – sie hat viele positive Vorteile", betont Daniela Krehl. "Phytinsäure soll den Blutzucker und die Blutfette senken sowie antioxidativ und antikanzerogen wirken", erläutert die Verbraucherzentrale.
Kochen hat nicht denselben Effekt - zwar wird auch etwas Phytinsäure neutralisiert, aber es gehen auch hitzeempfindliche Vitamine verloren.

Ich esse seit längerem über Nacht (zusammen mit allerlei Kernen) eingeweichte (glutenfreie Bio-)Haferflocken - neuhochdeutsch "Overnight Oats" - zum Frühstück. Allerdings nur 3 EL, plus 1 EL Haferkleie; der überwiegende Teil des Müslis besteht aus Beerenobst, dazu noch etwas Proteinpulver (Hanf, Kollagenhydrolysat), Gerstengraspulver, Zimt, Koriander u.a..
 
ich denke mir, wenn der Körper keine Haferflocken verträgt, sollte man auch keine essen.
Es hat ja bestimmt eine Bedeutung, wenn der Körper sie ablehnt.

Wir haben so viel Lebensmittelauswahl, da gibts Alternativen, sei es Reisflocken, Hirseflocken, Dinkelflocken, Lupinenflocken usw. falls man überhaupt so etwas möchte.
 
@Lina1971
Ich habe bis ins Erwachsenenalter fast nur Haferflocken mir Kaba, Milch
das kenne ich auch aus meiner Kindheit, Haferflocken waren meist im Haus und Kaba und Milch auch.
Früher waren das " gesunde " Lebensmittel, wobei ich mir denke, damals war die Milch noch natürlicher und weniger belastet, der Kaba auch nicht so arg schlimm, da man allgemein sehr wenig verarbeitete Lebensmittel bzw. Süßigkeiten aß, es wurde immer frisch gekocht mit Zutaten der Saison und meist aus der Region. In den Jahren hat sich doch viel zum Schlechten an Lebensmitteln verändert.

Meine Kinder haben auch viele Haferflocken gegessen, machen sie heute beide noch im Erwachsenenalter und das Enkelkind bekommt Schmelzflocken und isst sie gerne.
 
Am einfachstebn geht das so:
Kleine Bratpfanne, Flocken, bissel Wasser und nach bedarf Milch.
Ich benutze sogar einen Gummischaber damit ich möglichst viel Schleim aus der Pfanne bekomme.
Natürlich den ZUCKER nicht vergessen. Sonst wäre es zu gesund. :rolleyes:

Muss aber brauner Zucker sein, ist zwar dasselbe, aber weisser geht garnicht.🤪

Das wäre die normale Variante, behaupte ich mal.

LG
 

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