Die ersten Wildkräuter des Jahres zeigen ihre grünen Spitzen...

  • Themenstarter Themenstarter Kate
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Mit Knoblauchsrauke und Vogelmiere tue ich mich noch etwas schwer...auch die zu finden.
Die erstere ist aber leicht zu erkennen, wenn man erstmal den richtigen Fokus hat. Und sie ist sehr verbreitet, aber eben auch oft an Orten, die nicht gerade ideale Sammelorte sind (z.B. an stark befahrenen Straßen; es ist ein Stickstoffanzeiger). Aber auch durchaus an Wegrändern im Wald.

Hingegen wächst auch überall Spitzwegerich, der auch gut in den Salat passt. Ist manchmal halt auch nicht so einfach schönen zu finden. Den ebenfalls essbaren Breitwegerich finde ich eigentlich aber kaum...
Ja, der Weg-erich wächst leider oftmals mitten auf dem Weg - da mag ich dann auch nicht sammeln. Den Breit- sehe ich auch seltener als den Spitzwegerich.
 
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Ich habe schon wieder viel Bärlauch ernten können, und - Scharbockskraut, Wiesenkerbel, Löwenzahn...und und und...

Man entdeckt ja ständig wieder was Neues.

Zum Scharbockskraut:

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...leider ist er halt etwas ein etwas schwierig zu ertragender Clown.

Aber sonst - eine sehr gesunde, und feine (leckere) Bereicherung der Tafel:

"Die Wildkräutersaison" ist eröffnet!

✋😋
 
Hier - ganz tolle Website.

Jeden Monat wird eine Liste ausgegeben, welche
Wildkräuter man dann sammeln kann:

 
Das
blüht hier schon, wie ich heute sah. In dieser Jahreszeit kann man täglich Veränderungen in der Natur beobachten 🧐 Macht Freude 💚

Aus welchen Gründen auch immer sieht es (hier) so aus, als wenn die Knoblauchsrauke ein besseres Jahr haben wird. Ich konnte schon ein bisschen was sammeln 👍

Leider wächst auf meiner Haupt-"Rennstrecke" um einen See vieles auf den Hunde-Pipi-Streifen; heute habe ich in Dornenbüschen geernet, um das zu umgehen :D
 
Hunde - Pipi - Streifen. Ich glaube das sind doch irgendwie einfach Dinge, die eher so in der Vorstellung "Gedankenblüten" machen. Genauso wie das mit dem Fuchsbandwurm. Ja - es gibt ein kleines...sehr kleines Risiko, dass man sich so einen einfängt (Etwa mit einem Lottogewinn, von der Wahrscheinlichkeit her, habe ich gehört)
Und mit den Hunden....auch wenn viele Hunde da durch gehen - sie sind ja nicht ständig am .... und dass überhaupt je grade da hinmacht...die Wahrscheinlichkeit ist so klein! Und wenn vielleicht ein Reh oder ein Dachs, oder ein Marderhund... und überhaupt gibt es viele Würmer und Kleinstlebewesen, die auch mal müssen - und das alles nennt man Natur. 😌
Und eigentlich ist mir solches lieber, als denn gespritztes Gemüse/ Obst kaufen, das uns vergiftet...und waschen kann man ja auch stets.
Aber eigentlich sei ja auch "etwas Dreck" mit eben Mikroben und alles, was so kreucht und fleucht gar nicht so schlecht - nein, sogar gut!?

Abschliessend möchte ich einfach noch schreiben: Es wird viel und oft gewarnt. Müsste man nicht auch manchmal eine "Warnung vor der Warnung" aussprechen.

Nur noch dieses Beispiel - in unserer Jugend wurde ständig vor tollwütigen Füchsen gewarnt...man zeichnete das Bild, von dem unberechenbaren Fuchs mit Schaum vor dem Mund.
So war ich wirklich damals, wenn ich im Wald unterwegs war panisch - schaute in alle Richtungen..."scannte" alles ab, ob vielleicht irgendwo ein Fuchs auftauchen würde, der mit - tollwütig - beissen wollte.

Und jetzt konnte man lesen, dass in der ganzen Zeit, wo Tollwut in der Schweiz noch möglich war, etwa ein bis zwei Fälle, von wirklicher Ansteckung auf Menschen geschah.

Aber wir hatten damasl im Wald keine ruhige Minute..

Das ist einfach nur schade - die Lebenszeit wird einem so vermiest...

Und ja - "Wirds besser, wirds schlimmer - seien wir ehrlich: Leben ist immer lebensgefährlich"

Sagte ja schon Kästner. 😉
 
Ich glaube das sind doch irgendwie einfach Dinge, die eher so in der Vorstellung "Gedankenblüten" machen. Genauso wie das mit dem Fuchsbandwurm.
Da unterscheide ich schon. Zum Fuchsbandwurm siehe

Dass viele Hunde an den von mir gemeinten(!) Stellen dauernd hinpieseln und mehr, sehe ich, und möchte da dann keine größeren Mengen sammeln. Einfach, weil mir das in der "Häufung" 💩 unsympathisch ist (nebenbei sind Hunde oftmals auch nicht gerade artgerecht gehaltene Tiere, pieseln evtl. auch Medikamentenrückstände o.ä. aus).

Das ist das Missverständnis auf den Punkt gebracht: Mir ging es nicht um Panik, ich habe keine deswegen und wollte auch keine schüren ;)

Und um Himmels willen nicht das:
die Lebenszeit wird einem so vermiest...
- das sind eher Deine

Das
waschen kann man ja auch stets
mache ich so.

Ich bin übrigens die TE ;) und ziemlich begeisterte Sammlerin 🌿
 
TE?

Ich hatte wirklich sehr vieles hier an versch. Wildkräutern - jetzt ist alles alle..

Ich werde noch rausgehen heute - aber es hat ja wieder Schnee gegeben...
..das ist ja auch schön, aber die Wildpflanzen werden so "auf Eis" bzw. eben Schnee gelegt.

🐻 - 🌱 - "Sammelsaison" geht noch bis Mai...da kann man noch "richtig reinhauen" bis dann...bis er einem zu den 👂 - en rauskommt! Irgendwann hat man es ja auch gesehen...das Angebot ist aber riesig an gewissen (vielen) Orten hier im Kanton Zürich, und wird eher zu wenig angenommen.

Denn ja: Wildkräuter sind enorm gesund.

KI:

"...Bärlauch (Allium ursinum) ist ein gesundes Frühlingskraut, das reich an Vitamin C, Eisen und schwefelhaltigen Verbindungen (wie Allicin) ist. Er wirkt stark antibakteriell, entgiftend, verdauungsfördernd und blutdrucksenkend. Das „wilde Knoblauch“-Gewächs reinigt Magen und Darm, fördert die Durchblutung und hilft gegen Frühjahrsmüdigkeit.
Zentrum der GesundheitZentrum der Gesundheit
Wichtige Wirkungen im Überblick:
  • Magen & Darm: Wirkt gegen Blähungen, fördert die Verdauung und hilft bei der Darmsanierung.
  • Herz & Kreislauf: Kann den Blutdruck und Cholesterinspiegel senken, beugt Arteriosklerose vor.
  • Entgiftung:
    Unterstützt die Leber- und Nierenfunktion und hilft, Schadstoffe aus dem Körper zu leiten.
    • Immunsystem: Wirkt durch den hohen Vitamin-C-Gehalt immunstärkend und leicht antibiotisch.
      Zentrum der Gesundheit
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Anwendungshinweise:
Bärlauch sollte möglichst frisch verwendet werden, da getrocknete Blätter an Wirkung verlieren. Man kann ihn als Pesto, in Butter, Suppen oder Salaten genießen. Eine Frühjahrskur über 4-6 Wochen mit täglich einer Handvoll Blätter wird oft empfohlen..."
 
Ich war wieder wandern - sowieso ständig...weil ich ja den "Auftrag der Rheumaliga" habe 3 x wöchentlich eine Stunde leichtere Bewegung.

Bei der vorletzten Tour habe ich wirklich alles und in Hülle und Fülle der "Big three" gefunden:

  • Brennessel
  • Giersch
  • Löwenzahn
Damit einen Salat gemacht - mit noch Peperoni, Radichio usw.

Sehr sehr fein und vitalisierend - hinterlässt nach dem Essen ein "Rund-um-Wohlgefühl"
 
🐻 - 🌱 - Kur:

"..Eine Bärlauch-Kur (4–6 Wochen im Frühjahr) reinigt den Körper, fördert die Verdauung und stärkt das Immunsystem durch entgiftende Schwefelverbindungen. Täglich eine Handvoll frische Blätter (in Salaten, Pestos) oder 10–20 Tropfen selbstgemachter Bärlauchtinktur (aus 40%igem Alkohol) helfen bei Frühjahrsmüdigkeit und Blutreinigung.

Kernfakten zur Bärlauch-Kur:
  • Wirkung: Entgiftend, stoffwechselanregend, antibakteriell, blutreinigend (ideal zur Entschlackung).
  • Dauer: Eine Frühjahrskur dauert in der Regel 4 bis 6 Wochen.
  • Anwendung: Tägliche Einnahme von frischen Blättern oder Tinktur.
    • Tinktur-Herstellung: Frische Blätter zerkleinern, in ein Schraubglas füllen, mit 40%igem Alkohol (z. B. Wodka) bedecken und 3–4 Wochen an einem dunklen Ort ziehen lassen, täglich schütteln, danach abseihen.
    • Dosierung Tinktur: 2-3 Mal täglich 10-20 Tropfen einnehmen.
    • Vorsicht: Nicht bei Schilddrüsenerkrankungen oder empfindlichem Magen (Vorsicht bei Blähungen).
Anwendung in der Küche:
Frische Bärlauchblätter lassen sich ideal in den Speiseplan integrieren: Als Pesto, in Quark, Butter, Suppen, Saucen, Salaten oder als grüne Beilage zu Nudeln. Es wird empfohlen, die Blätter vor der Blüte zu ernten, da sie dann die stärkste Wirkung haben..."

..meint KI - für eine solche Kur aktuell müsste man sich aktuell "etwas beeilen"

Aber es geht noch! Also ab in die Wälder! 😄
 
Nicht bei Schilddrüsenerkrankungen
Das halte ich für zu pauschal - und eigentlich "weiß" auch KI das. Es geht (mal wieder) um die Glucosinolate und deren goitrogene Wirkung, die bei großen Verzehrsmengen - und besonders bei Jodmangel - zum Tragen kommen kann. Wollte man diese ganz meiden, müsste man sehr viele Lebenmittel meiden, die auch gesundheitliche Vorteile haben. Hier nur zusammengefasst:
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Thread-Erstellerin - sorry, ist Forums-Sprech, aber sicher nicht allgemein bekannt.

---
Ich habe neulich riesige "Büsche" von Knoblauchsrauke gesehen (die übrigens auch Glucosinolate enthält, obwohl kein Allium-Gewächs):

IMG_8259.JPG

Es wirkt auf mich weiterhin so, als ob sie dieses Jahr besonders gut wächst. Zum Pesto machen bin ich noch nicht gekommen, das wird aber noch.
 
Danke für den Hinweis, dass die Knoblauchsrauke ein gutes Jahr habe -- ich werde dann mal auf den Platz gehen, wo sie letztes Jahr in Herden anzutreffen war.

Ich habe am Wochenende Labkraut geernet -- und bin sehr angetan von ihm.

Es wirkt entgiftend auf Lymphe und Leber, hellt die Psyche auf, stärkt die Nerven
und scheint in ganzen Meeren anzutreffen zu sein - sowohl in der Stadt, als auch am Land.
 
Aber sind die Glucosinolate nicht typisch für Kohlgewächse bzw. Kreuzblütler? Und da gehören eben auch die Rauken dazu.
Danke, das stimmt 🥴 ... und zeigt mal wieder die Grenzen von KI auf, vor allem wenn man sie so "mal eben" befragt und die Antwort für bare Münze nimmt. Ich wusste zwar, dass Kreuzblütler Glucosinolate enthalten, nur nahm ich eben nach der KI-Antwort von gestern an, dass Bärlauch auch welche enthält.

Goitrogene Stoffe gibt es aber noch andere und eventuell auch beim Bärlauch. Ich mache jetzt aber nicht wieder den gleichen Fehler und würde da erstmal gründlicher schauen.
 
... Ich habe am Wochenende Labkraut geernet -- und bin sehr angetan von ihm.

Es wirkt entgiftend auf Lymphe und Leber, hellt die Psyche auf, stärkt die Nerven
und scheint in ganzen Meeren anzutreffen zu sein - sowohl in der Stadt, als auch am Land. ...
Hier mehr zum Labkraut. Ich wußte gar nicht, daß das in einen insektenfreundlichen Garten und mehr so gut passt:

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Grüsse,
Oregano
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei uns im Garten hat sich die echte Nelkenwurz Geum urbanum breit gemacht. Nun habe ich nachgelesen, dass sie ein vielseitiges Heilkraut ist. Vor allem die Wurzel wird kleingeschnitten als Tee verwendet, auch zum Gurgeln bei Halsentzündung. Die übrige Pflanze hilft bei Durchfall und anderen Darmbeschwerden. Ich lasse sie deshalb wachsen, soweit ich sie nicht herausziehe für Wurzeltee, die grünen Teile in den Salat, sparsam, denn im Übermaß kann sie leicht giftig werden. Paracelsus: Die Dosis macht das Gift.

 
Nelkenwurz ist genau wie Odermennig (auch eine sehr hübsche Heilpflanze) leider ein schlimmes Unkraut, das würde ich nicht zu großzügig sich aussäen lassen. Ich kann ein Lied davon singen ...

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Und Labkraut ist eine tolle Pflanze für den Naturgarten, aber bei mir leider nicht sehr dauerhaft.

P.S. Ich kenne nur die gärtnerischen Aspekte all dieser Pflanzen, aber habe sie noch nie als Heilpflanzen verwendet.
 
Habe auch letztes Jahr erstmals Wiesenlabkraut gefunden. Dann war ich auch angetan - roh im Salat. Irgendwann ist es mir etwas verleidet..
Gesund ist es allemal:

 
Nelkenwurz ist genau wie Odermennig (auch eine sehr hübsche Heilpflanze) leider ein schlimmes Unkraut, das würde ich nicht zu großzügig sich aussäen lassen. Ich kann ein Lied davon singen ...
Eben! Und weil ich sie nicht ausrotten kann, mache ich sie zu einer Lieblingspflanze. Vielleicht verdrängt sie das giftige Jakobsgreiskraut, das auch überhand nimmt.
Nelkenwurz, Gundermann, kriechender Günsel, Scharbockskraut vor der Blüte und Löwenzahn bereichern auch den Salat und werten ihn auf.
Gartenarbeit fällt sowohl mir als meinem Mann mittlerweile nicht mehr leicht. (ich bin 87, er fast 94)
 
Kernfakten zur Bärlauch-Kur:
  • (...)
    • Vorsicht: Nicht bei Schilddrüsenerkrankungen ...
Magst Du dazu bitte mal "Deine" (welche?) KI befragen, wie sie darauf kam bzw. was der Grund ist für diese Aussage? Ich finde dazu nichts und halte es eher für einen Fehler.
 

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