Deutsche Geheimdienste

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Hier ein Fall des BND (OhMannOhMann...):

Schock im Mai 2006: Der Schriftsteller Ulrich Ritzel liest, dass sein Name im "Schäfer-Bericht" steht, der schildert, wie der BND Journalisten bespitzelt hat. Es stellt sich heraus, dass Ritzel verwechselt wurde - und zwar mit mir. Die Peinlichkeit war nun Thema im BND-Untersuchungsausschuss.

Ritzel sagt später zu dem Vorgang: "Dieser Staat steht mir nicht wie ein Feind, sondern wie ein Trottel gegenüber." Und bis heute kann der renommierte Krimiautor nicht fassen, wie schwachsinnig der BND mit seiner Person umgegangen ist.

"Die Identifizierung erfolgte ausweislich eines noch vorhandenen Aktenvermerks offenbar über eine Kfz-Halter-Abfrage." Eine wirklich saudumme BND-Ausrede: Denn auf Ritzel war damals gar kein Auto zugelassen. Keine Auskunft bekommt er auf die Frage, wieso er als "Chefredakteur" identifiziert worden sei. Ein Blick ins Impressum hätte die Agenten aufgeklärt: Er war dort als Chefreporter ausgewiesen.

Immerhin: Dem BND-Chef ist jetzt wohl zum ersten Mal aufgefallen, dass die Ähnlichkeit zwischen Ritzel und dem Kopf auf dem Foto bei nullkommanull liegt. Drei Tage später ruft Uhrlau, der mich persönlich kennt, bei mir an und erklärt: "Jetzt habe ich Sie als Ritzel identifiziert, das tut mir alles sehr leid, Herr Schütz." Ich frage ihn, wie er die Verwechslung habe erkennen können. Antwort Uhrlau: "Ich habe gegoogelt." Wie schön, dass sich der BND auf Suchmaschinen stützen kann.
Quelle: www.stern.de/politik/deutschland/:Bespitzelung-Der-BND

Und hier noch was Unterhaltsames und Erschreckendes:

Dem Verfassungsschutz gehen offenbar die Spitzel aus. Denn solche werden jetzt schon per Stellenausschreibung unter Erwerbslosen rekrutiert. So erhielt Hartz-IV-Bezieher Thomas Waldbauer (Name von der Redaktion geändert) aus Berlin zu Jahresbeginn über die Agentur für Arbeit ein Angebot des Bundesamtes für Verfassungsschutz. Gesucht werden Observationskräfte und Truppführer für den mobilen Einsatz. Die Schlapphüte sollten »Interesse an politischen Zusammenhängen« mitbringen, körperlich fit sein und sich einer Sicherheitsüberprüfung unterziehen lassen.
Quelle: Ulla Jelpke
 
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