Demenz, heilbar?

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25.11.06
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Hallo,

eine Bekannte von mir hat Demenz und ich habe mir das eine Weile angeschaut und es sieht für mich so aus, als wenn es sich bei Demenz um eine Art Geisteskrankheit handelt, ausgelöst und gefördert durch die jahrelange Einnahme von Medikamenten. Ich denke aber auch das Demenz heilbar ist, nur habe ich bisher keinen Ansatzpunkt in Richtung Heilung finden können.

Was meint Ihr dazu?

Grüsse
 

Bei Demenz/Alzheimer kann der Baubiologe hilfreich sein

Forschungen zeigen bei Alzheimer-Patienten Undichtheiten in der Blut-Hirn-Schranke auf. Diese Blut-Hirn-Schranke schützt das Gehirn vor im Blut zirkulierenden Krankheitserregern, Toxinen u.a.

Die Forschung zeigt ebenfalls, dass elektromagnetische Strahlung z.B. von Mobilfunk diese Blut-Hirn-Schranke riskanterweise und für nicht unwesentliche Zeit öffnen kann. Dadurch ist der Weg frei für Stoffe, die nicht ins Hirn gehören.

Der Baubiologe kann die Intensität von Elektrosmog im Wohn- und Arbeitsumfeld messen, beurteilen und Lösungen zur Reduzierung vorschlagen.
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30.11.04
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Demez, Heilbar?

Medikamente halte ich als Ursache für sehr wahrscheinlich, kenne solche Fälle, aber die meisten davon haben auch Jahrzehnte mit Amalgam leben(?) müssen.. Eigentlich spielt es keine grosse Rolle, wenn beides Gifte sind bei denen es auf die Dosis ankommt...
 
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10.01.04
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Demez, Heilbar?

Es kommt darauf an, wie diese Demenz aussieht.
Der Begriff bedeutet Abbau der Hirnleistung infolge organischer, degenerativer Veränderungen im Gehirn (Degeneration: Zugrundegehen). Typisch ist eine ständige Verschlechterung des Zustands über Monate und Jahre bis zur völligen Invalidität.

Demenz ist ein Überbegriff für mehr als 50 Erkrankungen, die durch eine Abnahme der intellektuellen Fähigkeiten charakterisiert sind. Das Bewusstsein bleibt indessen erhalten. Rund 90 % der Demenzkrankheiten lassen sich auf Alzheimer oder auf Durchblutungsstörungen im Gehirn zurückführen.

Von der Demenz klar abzugrenzen ist das physiologische („normale“, altersbedingte) Nachlassen von Merkfähigkeit, Auffassungsgabe und geistiger Beweglichkeit im höheren Alter.

In der Regel beginnt die Erkrankung in der zweiten Lebenshälfte. Sehr selten ist die Demenz bei Kindern. In Mitteleuropa liegt die Häufigkeit allgemein bei etwa 10 % der Bevölkerung; bei über 80-Jährigen ist das Erkrankungsrisiko um ein Mehrfaches höher.

Ursachen und Risikofaktoren, Formen
Alzheimer-Krankheit
Es handelt sich um eine Demenzform, die meist nach dem 60., in seltenen Fällen bereits nach dem 30. Lebensjahr beginnt.

Durchblutungsstörungen im Gehirn
Arterienverkalkung führt zu chronischer Mangeldurchblutung des sehr sauerstoffbedürftigen Gehirns; allmählich sterben immer mehr Nervenzellen ab. Ein Hirnschlag hat den Verlust von Nervengewebe zur Folge. Nach wiederholten kleinen Hirnschlägen resultiert ein Substanzschwund (Hirnatrophie) und schliesslich die Demenz. Da die Durchblutungsstörungen überwiegend im höheren Alter auftreten, spricht man auch von „seniler Demenz“.

Parkinson-Krankheit mit besonders schwerem Verlauf

Manche Psychosen, zum Beispiel Schizophrenie, fördern das Entstehen einer Demenz, auch andere Krankheiten wie Epilepsie und AIDS

Alkohol- und Drogenmissbrauch

Seltene Stoffwechselstörungen können bereits im Kindesalter zu Demenz führen, sie sind dann mit schweren allgemeinen Entwicklungs- und Gedeihstörungen verbunden.

Alter

Möglicherweise auch genetische Faktoren

Das Krankheitsbild
Die Krankheit verläuft in Stadien: Zu Beginn unterscheidet sich die Demenz nicht oder wenig vom physiologischen Alterungsvorgang. Reduziert sind die Merkfähigkeit für neue Sachverhalte (Frischgedächtnis), die Aufmerksamkeit, der Orientierungssinn, das abstrakte Denken, die Eigeninitiative und das Konzentrationsvermögen, also insgesamt das, was man als intellektuelle Leistungsfähigkeit bezeichnet. Das Behaltenkönnen von Zahlen und Namen lässt nach. Häufig fehlt beim Erzählen das richtige Wort, es werden stattdessen unpassende Füllworte gebraucht („ääh, das Dings da“).

Die Erinnerung an länger zurückliegende Dinge und die Bewältigung gewohnter Tätigkeiten gelingen dagegen meist noch längere Zeit. Später wenden sich Betroffene mehr und mehr ihrer Vergangenheit zu und lassen sich kaum mehr auf neue Situationen ein.

Mit fortschreitender Demenz verstärken sich die Symptome, die Schreib- und Rechenfähigkeit gehen verloren, und es gesellen sich Persönlichkeitsstörungen zum intellektuellen Abbau. Charakterzüge spitzen sich zu oder verändern sich plötzlich: Reizbarkeit und Launenhaftigkeit, Ängstlichkeit, Geschwätzigkeit oder Weinerlichkeit und depressive Verstimmung können überhand nehmen. Wahnideen oder Halluzinationen treten gelegentlich auf.

In der Endphase sind seelische Reaktionen nur noch schwer zu interpretieren, die Patienten leben in Verwirrtheit und Erstarrung, vernachlässigen sich und können nicht mehr für sich selbst sorgen. Sie sind auf Pflege angewiesen.
CSS - ABC zu Gesundheit und Krankheit - Demenz

Medikamente spielen anscheinend manchmal auch eine Rolle :
Nebenwirkung von Medikamenten
Beispiele für Medikamente, die die Wirkung des Botenstoffes Acetylcholin im Gehirn stören können, sind: Herz-Kreislauf-Mittel wie Digitalis, ACE-Hemmer und Kalziumantagonisten, bestimmte Antibiotika, Mittel gegen Asthma oder Allergien und Medikamente, die bei neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen wie Depressionen eingesetzt werden. In einer französischen Studie hatten 80 Prozent der Patienten, die diese Mittel einnahmen, nach einem Jahr Gedächtnisprobleme.

Kommt es zu Gedächtnisstörungen, ist es daher wichtig, dass der behandelnde Arzt sich die verordneten Medikamente genau ansieht und gegebenenfalls zu einem anderen Wirkstoff wechselt, der weniger Nebenwirkungen hat. Die Angst des Patienten, seine Vergesslichkeit sei ein Zeichen einer beginnenden Alzheimer-Demenz, kann ihm dann genommen werden.

Wenn Sie an Gedächtnisproblemen leiden und Medikamente nehmen, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen! Vielleicht hilft bereits eine Medikamenten-Umstellung, damit Sie sich geistig wieder fit fühlen.
Vergesslichkeit durch Medikamente - News - Alois - Pfizer Pharma GmbH

Das ist auf jeden Fall eine Frage an den Arzt, der die langjährigen Medikamente verschrieben hat. Sicher ist es auch eine Frage der Risikoabwägung (Medikamente ./. Demenz).

Gruss,
Uta
 
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14.01.04
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Demez, Heilbar?

Es gibt einige Massnahemn dagegen.
Unvollständige Liste:
- Ausleitung von hg und Aluminium
- Glinko oder besser Vinpollic.... (Name entfallen)
- Phosphatidylserin
- Galantamin (Schneeglöckleinextrakt)
- Choline
- Einnahme von Antioxidantien
- etc
Gedächtnis - SuperSmart und Alzheimer (maladie d') - SuperSmart hat es einige Wirkstoffe. Die Firma ist seriös aber du findest bei den meisten Sachen anderswo die gleichen Wirkstoffe auch
 
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10.01.04
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Demez, Heilbar?

Bevor man aber nun ein Heidengeld für Supersmart ausgibt, ist es doch wichtig, erst einmal eine Diagnose zu haben, warum ein Mensch dement wird/wirkt.

Dazu gehört auf jeden Fall ein MRT, SPECT oder PET und die lange Krankheitsgeschichte.

Gruss,
Uta
 
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14.01.04
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Demez, Heilbar?

Hallo Uta

ja und nein. Sicherlich ist es gut vor der Ausleitung eine hg, Blei oder Alubelastung abzuklären.

- Glinko oder besser Vinpollic.... (Name entfallen)
- Phosphatidylserin
- Choline
- Antioxidantien
helfen auch gesunden, bzw hilft zur Vorbeugung (auch gegen Verschlechterungen) bzw verbessern den Durchfluss im Gehirn, was unabhängig der Ursache helfen kann.
Oder anders gesagt, es gibt meines Wissens nach kein Test der Aussagen kann, ob Phosphatidylserin wirken wird oder nicht
 
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28.03.05
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Demez, Heilbar?

Beitrag in nano vom 13.04.07 über Alzheimer Hirnschwund beginnt Jahre vor deutlichen Symptomen Der für Demenzerkrankungen typische Hirnschwund beginnt früher als vermutet: Bereits mehrere Jahre, bevor sich ein Gehirnverlust bemerkbar macht, verändert sich die Gehirnstruktur von Betroffenen. Forscher der US-amerikanischen Universität von Kentucky untersuchten fünf Jahre lang die Hirnstruktur und die geistigen Fähigkeiten von 130 älteren Probanden. Bei 23 diagnostisierten sie schließlich eine Demenzerkrankung. Im Vergleich zu den gesunden Personen hatten diese Patienten schon zu Beginn der Studie weniger graue Substanz in den Hirnarealen, die für das Erinnern zuständig sind. Eine Demenzerkrankung beginne wahrscheinlich schon mehrere Jahre, bevor sich deutliche Symptome zeigen, folgern die Wissenschaftler. Die Identifizierung der typischen Hirnveränderungen könnte daher helfen, die Krankheit bereits in einem frühen Stadium zu diagnostizieren.
 
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24.10.05
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Demez, Heilbar?

Darüber habe ich hier mehrfach geschrieben und entsprechende Quellen notiert: Die Primärursache für Alzheimer, Parkinson, Multiple Sklerose, Autismus und sämtlicher Allergien ist eine Schwermetallbelastung des Körpers, vor allem mit Quecksilber. Die Untersuchung des Gehirns von an Alzheimer Verstorbenen zeigt die fünffache Quecksilberkonzentration gegenüber an sonstigen Krankheiten Verstorbenen.

Damit gilt es, beizeiten sämtliche Schwermetalle aus dem Körper auszuleiten. Auf welche Weise dies effizient durchzuführen ist, wird hier ständig diskutiert, jeder vermag sich für das ihm am meisten zusagende Verfahren zu entscheiden. Wichtig ist allein, daß man dies nicht vor sich herschiebt, sondern rechtzeitig damit anfängt.

Auf geht's!
Gerold
 

MisterX

Demez, Heilbar?

Liquordiagnostik


Neurologischen und psychiatrischen Fachabteilungen und Fachärzten bietet unser hochspezialisiertes, von der Deutschen Gesellschaft für Liquordiagnostik und klinische Neurochemie e. V. zertifiziertes Labor ein vollständiges Analysenspektrum. Multiple Sklerose, Demenzen, ZNS-Infektionen, Autoimmunerkrankungen, maligne Prozesse u. a. können durch eine kompetente Laboranalytik transparenter diagnostiziert und im Verlauf beurteilt werden. Dabei kommen die modernen Laborverfahren der kulturellen Mikrobiologie, der immunologischen Bindungsanalysen, der Molekularbiologie, der klinischen Chemie, der immunologischen Zytometrie und der klinischen Chemie zum Einsatz.

Ihre Ansprechpartnerin:
Anne Kimme-Gohr
Fon: +49 (0) 421 2072-208
Leitende MTA
anne.kimme-gohr(at)mlhb.de

Untersuchungsspektrum

Neurologisches Speziallabor mit Zertifikat „Fachkunde Liquordiagnostik“ der Deutschen Gesellschaft für Liquordiagnostik und Neurochemie


Bakteriologie/Virologie Mikroskopie, Zytologie, immunologische Erreger-Antigennachweise (Soforttest), kulturelle Bakterienanzucht und Resistenzbestimmung; hochsensitiver PCR-Nachweis für HSV, VZV, CMV, TBC


Chronisch entzündliche ZNS-Erkrankungen, MS-Spezialdiagnostik
Schrankenfunktion/Reiberdiagramm (QAlb, QIgG, QIgA, QIgM), Oligoklonales IgG in Liquor und Serum, MRZ-Reaktion; spezifischer Antikörperindex für Borrelien, HSV, VZV, Mumps, Masern, Röteln, CMV, EBV, FSME, Lues, Toxoplasmose, Chlamydien etc.
ACE, NSE, S-100b, Cystatin C


Lyme-Borreliose
Antikörpernachweis mit EIA und Westernblot, spezifischer L/S-Antikörperindex IgG und IgM nach Reiber; Borrelien-DNA-Nachweis mit der PCR im Liquor; Lymphozytentransformationtest LTT zum Erfassen der zellulären Immunreaktion bei unklarer Befundlage und als Therapiekontrolle


Demenzdiagnostik
Beta-Amyloid-Protein, Tau-Protein im Liquor; ß-Amyloid 1-40/1-42-Quotient; 14-3-3-Protein (in Kooperation mit der Universität Göttingen, PD Dr. M. Otto); Apolipoprotein E-Typisierung


Liquorrhoe
Beta-Trace-Protein (Prostaglandin-D-Synthase) in Nasensekret bzw. Flüssigkeit, Soforttest; Asialo-ß2-transferrin


Autoimmunität
Antinukleäre Antikörper, neuronale Auto-Ak wie Hu, Yo, Ri (ANNA-Ak), Myelin, MAG,
Neurofilamente etc.; Acetylcholinrezeptor-Ak, Titin-Ak


Medikamentenspiegel/Drugmonitoring
Neuroleptika, Antidepressiva, Antidementiva, Antiepileptika mit modernster LC-MS/MS-Techno

Wer es einfach und schnell haben will:

Augentest: Amyloid-Ablagerungen als Hinweis auf Alzheimer Demenz

Augentest: Amyloid-Ablagerungen als Hinweis auf Alzheimer Demenz
 
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05.04.10
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Demenz, Heilbar?

Durch falsche Medikamenteneinnahme kann es wohl wirklich zu demenzartigen Erscheinungen kommen, deswegen sollten Medikamenten auch immer richtig eingenommen werden. Wenn man Medikamente richtig nimmt, können sich natürlich auch wieder die Symptome verbessern. Meine Großmutter benutzt zur Therapieunterstützung eine Tablettenbox, damit eine falsche Einnahme ausgeschlossen werden kann und die Medikamente, die sie nehmen muss richtig wirken können. Das klappt ganz gut, da die Tabletten schon vorsortiert in der Box gekauft werden und man da auch keine Fehler machen kann. Sie war zwar all die Jahre noch recht rüstig, aber ihr Zustand hat sich jetzt sogar noch weiter verbessert.
 
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27.09.12
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Demenz, Heilbar?

Das eine Problem sind Metalle aus Amalgam-Füllungen im Gehirn (hauptsächlich Quecksilber). Dieses führt bekanntlich zur Degeneration von Nervenzellen. Aber deutlich beschleunigen kann man die Demenzentwicklung durch Zugabe von Aluminium. Hierfür gibt es zwar verschiedene Quellen (Sonnencreme, Deos, Zahnpasta, Speisesalz, Konservendosen, Impfstoffe usw.), aber am schnellsten damit vergiften kann man sich durch Einnahme aluminiumhaltiger Medikamente (z.B. Medikamente gegen Sodbrennen enthalten meistens Alu). Gewöhnlich wandert das Aluminium dann länger im Körper herum und ein Teil landet dann nach etwa einem Jahr im Gehirn und bleibt dann für immer da. Vermutlich gibt es zwischen Quecksilber und Aluminium sogar noch einen Gift-Synergie-Effekt (nach dem Motto 1 + 1 = 100 mal so giftig). Ich halte es für unwahrscheinlich das man diese Belastung auf einem CT erkennen kann da es sich um sehr geringe Mengen handelt die aber über längere Zeit (10-20 Jahre) massiven Schaden anrichten können. Außerdem ist Quecksilber bei 37 Grad gasförmig.
Eine Heilung halte ich nur für möglich wenn man rechtzeitig anfängt, die Giftzufuhr stoppt und eine effektive Hirnentgiftung (HG/Alu) verwendet. Allerdings müßte man (bei HG) vorher sämtliche Amalgamfüllungen entfernen lassen. Oder man versucht erst mal nur Alu zu entgiften, evt hilft das schon.
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Ich erhebe keinen Anspruch auf Richtigkeit meiner Aussagen, mache Punkte sind nur reine Vermutungen und als Denkanstöße gedacht.
 
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13.03.12
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Demenz, Heilbar?

Oder man versucht erst mal nur Alu zu entgiften, evt hilft das schon.
Siliziumhaltiges Wasser und Apfelessig sollen da recht hilfreich sein. Ich habe damit allerdings eher weniger gute Erfahrungen gemacht, da ich jahrzehntelanger Träger von Amalgamplomben war. Ich denke, dass das eher bei Nicht-Amalgamträgern besser funktioniert.

Meine Theorie ist, daß das Silizium evtl. Alu-Quecksilber Verbindungen löst, das etwas weniger gesundheitsschädliche Aluminium ausgeschieden, dadurch aber das giftigere Quecksilber frei wird.
 
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15.01.14
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Demenz, Heilbar?

Ich muss dazu sagen, dass meine Oma hat keine Zahnfüllungen gehabt und weder Deo, noch irgendwelche Medikamente genommen. Ihre Familie hat in abgeschidenen Dorf in der Bergen gelebt. Fast die ganzen Lebensmittel stammen aus eigenen Anbau. Gesunder geht es gar nicht. Die hat trotzdem die letzten 10 Jahre ihres Leben Demenz gehabt. Also ist es eher eine degenerative Krankheit, die einen früher, anderen später trifft. Wenn Symptome schon deutlich zu sehen sind, hilft nix mehr. Das kann man nicht umkehren nur Verlauf etwas verlangsamen.
 

ory

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04.02.09
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Demenz, Heilbar?

ob demenz heilbar ist :keineahnung: ,aber das sport neue gehirnzellen wachsen lässt, weiß man schon seit etwa 5 jahren.
jetzt hat man die konkreten auswirkungen untersucht, wenn menschen im hohen alter in sportliche aktivität einsteigen , kann ein erwachsener mensch jeden tag tausende neue neuronen aus neuronalen stammzellen entstehen lassen.
und sport ist ein schlüssel dazu Studie: Sport kann Demenz aufhalten und umkehren

nur wie weit ist der schon ältere mensch bereit sport zu betreiben und hält dies :

"liege nicht, wenn du auch sitzen kannst.
sitze nicht, wenn du auch stehen kannst.
stehe nicht, wenn du auch gehen kannst.
gehe nicht, wenn du auch laufen kannst." in seinem alltag durch :eek:).

zu wünschen wäre es jedem ,
lg ory
 
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23.08.12
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Hallo Mira
Abgeschiedenheit und eigene Lebensmittel bedeutet nicht automatisch richtige Ernaehrung. Wie hat sich deine Oma denn so vorwiegend ernaehrt? Ich kenne eine alte demente Baeurin, abgeschiedener geht nicht, auch alles eigene Produkte, aber der Einfachzuckerkonsum war bei ihr schon eher hoch.
 

Binnie

Hallo Mira,

hat Deine Oma vielleicht zu oft im Kuhstall gearbeitet ? Unser Dozent erzählte uns, dass früher die Leute, die häufig im Stall zu tun hatten, regelmäßig irgendwann einen Hirnschaden durch das Einatmen von Ammoniak hatten, welches ja auch hochgradig neurotoxisch ist.
Eine andere Möglichkeit wäre vielleicht auch das häufige Einatmen von anderen Giften, bspw. solchen, die bei der Verbrennung entstehen usw.

Oder auch Jodmangel. Jod ist für eine korrekte Funktion der Schilddrüse ja unabdingbar und Schilddrüsenhormone sind nun einmal eine Voraussetzung dafür, dass sich insbesondere auch das Nervensystem richtig entwickeln und richtig funktionieren kann.

Naja, wir werden heutzutage wahrscheinlich nicht mehr herausfinden können, was die Ursachen bei der Oma waren, aber die Möglichkeiten sind vielfältig. Bspw. auch einseitige Ernährung usw. usf.

Quecksilber kann übrigens auch auf vielfältige Weise in den Körper gelangen, dazu sind nicht immer eigene Füllungen nötig, bspw. wird es auch über die Plazenta übertragen usw.

Viele Grüße
Binnie
 
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10.01.04
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Ein Gift, das bis vor wenigen Jahren ohne Vorsicht verwendet wurde, sind Holzschutzmittel, z.B. zum Bestreichen von Holzverkleidungen außen an Häusern.
Auch heute noch sieht man Leute, die ihren Zaun mit Holzschutzmitteln streichen, ohne Mundschutz oder sonstigen Schutz.

Grüsse,
Oregano
 

ory

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04.02.09
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das nach op`s kurzfristige kognitive einbußen vorhanden sind ist ein bekanntes klinisches phänomen , meist erholt man sich gott sei dank binnen tagen.

doch was mir bisher nicht bekannt war ist , wenn manchmal der verlust länger anhält scheint es nicht klar zu sein ob es sich hierbei um die demaskierung einer frühen oder die vorhersage einer späteren demenz handelt.:eek:)

tatsächlich wurden fünf arten von eingriffen mit einem erhöhten demenzrisiko assoziiert, nämliche dermatologische, muskuloskeletale, urogenitale, gastrointestinale und operationen an den augen.
Bei Operationen: Höheres Demenzrisiko nach Anästhesie

lg ory
 
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15.01.14
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Meine Oma ist mit 93 gestorben.
Selbsangebauete Lebensmittel bedeutet unbelastete Lebensmittel. Im Sommer gab es, bis auf ein paar selbstgefangene Fische und mal ein Hühn, vegetarische Ernährung mit viel Gemüse, Kräutern, Beeren. Zucker gab es nur zu wenigen Feiertagen im Jahr, sonst Honig. Mit Honig wurden Konfitüren gekocht, meistens aus Wildbeeren. Die Beeren wurden auch getrocknet das ganze Jahr konsumiert. Fleisch gab es im Herbst besonders nach dem Schlachten reichlich, sonst im Winter eher weniger.
Die Ställe, ob bei Rindern, Schweinen oder Hühnern, wurden immer ganz penibel ausgemistet, Ammoniakbildung gab es nicht.
 
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